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Zusammenfassung

Autor doppelrock
 - 06.08.2025 05:50
Aktuell am Strand kann ich viel Haut sehen. Leute unter 40 haben sehr viele, auch großflächige Tattoos. Dabei fällt mir vor allem auf, dass sie sehr schnell verblassen und sehr schnell nur noch grüngraue Haut mit kaum erkennbaren Motiven darstellen. sieht aus meiner Sicht dann schäbig bis schmutzig aus. Ein weiterer Grund, so einem angeblichen Trend nicht hinterher zu laufen.
Ich bleibe bei sanft gebräunter Haut ohne Sonnenmilch und ohne solche verblassten Bilder.
Dazu kommt, dass nach grober Schätzung mindestens 95% dick oder zu dick sind. Egal ob Mann oder Frau..
In den 80ern am selben Strand war es genau umgekehrt. Keine Tattoos und deutlich weniger als 10% dicke Menschen. Die Menschen damals wirkten nicht einfach dürr oder nackt (ohne Tattoo), sondern einfach normal und gesund.
Autor Forgotten Fashion
 - 19.06.2025 13:38
Ob vor 1000 Jahren in Europa Tätowierungen üblich waren, ist schwer zu sagen.

Auf bildlichen Darstellungen aus dieser Zeit ist meines Wissens nichts zu sehen (wer Gegenbeispiele hat: Bitte her damit!), was aber auch damit zusammenhängen kann, dass damals durchgehend langärmlige, bedeckende Kleidung getragen wurde.
Zumindest kann man sagen, dass damals Tätowierungen nicht zur Schau gestellt wurden.

Die Techniken dürften jedoch bekannt gewesen sein.
Autor Zwurg
 - 19.06.2025 13:33
Zitat von: MAS am 19.06.2025 09:59
Na ja, lieber Zwurg, zwischen Ötzi und den Rittern liegen über 4000 Jahre. Da sollte man vorsichtig sein, das, was man bei Ötzi fand, auf die Ritter zu übertragen.


Ich hab keine Ahnung ob vor 1000 Jahren in Europa  Tätowierungen üblich oder unüblich waren, ich glaube jedoch nicht dass die Technik dazu nicht bekannt war und es niemanden gab der Tätowiert war.
Autor cephalus
 - 19.06.2025 11:53
Zitat von: MAS am 19.06.2025 09:59
ch weiß nicht, ob es auch für Frauen galt, also traditionell. Wer weiß was darüber?

Ein Kinn/Lippen Tattoo ist dort traditionell üblich, das sieht man dort auch noch recht häufig, bzw. wider zunehmend.
Autor MAS
 - 19.06.2025 09:59
Na ja, lieber Zwurg, zwischen Ötzi und den Rittern liegen über 4000 Jahre. Da sollte man vorsichtig sein, das, was man bei Ötzi fand, auf die Ritter zu übertragen.

Es gibt auf der Welt ja Kulturen, in denen Tätowierungen sehr zentral sind, z.B. bei den Maori und bei den Hawaiianern. Ich schreibe mit Absicht im Maskulinum. Ich weiß nicht, ob es auch für Frauen galt, also traditionell. Wer weiß was darüber?

LG, Micha
Autor xtramper:in
 - 19.06.2025 09:50
Moin,

ich habe auch keine Tätowierungen.
Vor vielen Jahren habe ich darüber nachgedacht, aber habe kein Motiv und dann keinen Grund gefunden........
Vermutlich bleibt es dabei.
Autor Zwurg
 - 19.06.2025 07:36
Ich kann nicht sagen ob Ritter tätowiert waren. Ötzi zum Beispiel war tätowiert. Er hatte soweit ich weiß medizinische Tatoos. Also waren Energiepunkte tätowiert, die man zu Akkupnunktur oder Akkupressur nutzen konnte.
Also eine alte und einfache Technik die man auch im Mittelalter anwenden konnte.

HEMA ist eine Abkürzung für "Historical European Martial Art".
Nach der Entstehung der Schusswaffen in Europa wurden bis dahin herkömmliche Kampftechniken nicht mehr trainiert und gerieten in Vergessenheit.
Anders als im asiatischen Raum, dort gab es nie Unterbrechungen dieser Art .
Aber es gab alte Fechtbücheraus dem 14. oder 15. Jahrhundert, anhand dessen man die alten Kampftechniken rekonstruieren konnte.
Autor MAS
 - 18.06.2025 23:05
Danke für die Erklärung, lieber Zwurg. In dem Schaukampf am Sonntag fehlte eben das Training miteinander, denn es waren ja Ersatzritter hinzugebeten worden.

"HEMA" kenne ich nur als niederländische Geschäftskette. Habe da schon eingekauft.

Ob nun die Ritte tätowiert waren - um wieder zum Threadthema zurückzukommen - habe ich nicht sehen können. Die Rüstungen waren nicht durchsichtig.

LG, Micha
Autor Zwurg
 - 18.06.2025 20:16
Hallo Micha,

Schwertschaukampf muss natürlich gekonnt werden. Es ist wie mit allem. Man muss die Tätigkeit lernen und sie regelmäßig üben. Ich brauchte ungefähr ein Jahr, bis ich mich an meinen ersten Auftritt wagte.
Nun trainiere ich 15 Jahre, ich kann eine gute Show machen, wenn ich mit meinem Gegner vorher trainiert habe.
In unserem Verein gibt es ein System aus 8 Angriffen und en dazugehörigen Verteidigungen. Das kann frei durchvariert werden, so dass jeder gegen jeden im Verein kämpfen kann. Das funktioniert jedoch nur, solange sich jeder an die Regeln des Systems hält.
Man kann um der besseren Show willen davon abweichen, allerdings muss es vorher abgsprochen und trainiert werden.
es sieht teilweise sehr spektakulär aus, ist aber tatsächlich kein Vollkontakt-Schwertkampf nach Punkten, wie im HEMA oder Vollkontakt Buhurt.  Aber selbst dort gibt es Regeln, gegen die man nicht verstoßen darf.

Jemand der mehrmals absichtlich von den Regeln abweicht, wird schwerlich noch Kämpfer finden die gegen ihn antreten wollen.
Autor MAS
 - 18.06.2025 08:00
Zitat von: Zwurg am 18.06.2025 06:25
Hallo Micha,

was hast du denn am Sonntag so unspannendes/langweiliges gesehen?

Auf einem Mittelalterlichen Familienfest (https://buergerverein-geislar.de/ma-familienfest_burg_lede_2025), gab es ein keines Schaufechten zweier Ritter in Rüstungen, die aber nur ganz zaghaft sich gegenseitig auf die Schwerter und Schilde und ab und zu auf die Rüstung klopften. Der eine war vom Verein, die beiden, mit denen er nacheinander focht, waren wohl Gäste, weil sein geplanter Partner wegen Erkältung ausgefallen war. Der eine der beiden Gäste kam auch sehr schnell außer Atem.

LG, Micha
Autor Zwurg
 - 18.06.2025 06:25
Hallo Micha,

was hast du denn am Sonntag so unspannendes/langweiliges gesehen?
Autor MAS
 - 18.06.2025 00:03
Du bist kreativ, lieber Zwurg. Und wahrscheinlich wäre es spannender gewesen, einem Schwert- und Schildkampf mit Dir zuzusehen, als das, was ich am Sonntag sehen konnte.

LG, Micha

PS: Oh sorry, das hat jetzt nichts mit Tattoos zu tun.
Autor Zwurg
 - 17.06.2025 21:39
Ich habe keine Tatoos.
Nicht weil ich keine Tatoos mag, sondern, weil ich mit einem Tatoo ein Zeichen oder Bild verbinde, das ich immer schön finde und das mir etwas bedeutet, weil es etwas mit mir zu tun hat.
Und das ist schwierig zu finden.
Mir war als junger Mann bewußt, das mich ein Tatoo den Rest meines Lebens begleiten würde und deshalb nichts modisches sein dürfte, das ich später einmal bereuen würde.
Deshalb habe ich bisher keine Tatoos.
Das selbe galt für mein Schild Wappen als Schaukämpfer. Früher kämpfte ich ohne Schild und trug auf meinem Waffenrock über dem Kettenhemd den Panther, also das Vereinswappen.
Seit ein paar Jahren trage ich aus Gewichtsgründen kein Kettenhemd mehr, und auch den alten Waffenrock habe ich abgelegt.
Stattdessen trage ich eine schwarze Lederrüstung. Nach dem Ritterschauspiel 1322 blieben einige Stahlschilde übrig und ich durfte mir einen gebrauchten Österreicherschild  zu meiner Ausrüstung nehmen. Seitdem trainire ich auch den Kampf mit Schwert und Schild.
da rot weiß rot nicht meine Farben sind, lackierte ich den Schild schwarz, passend zur Rüstung. Immer noch fehle mir ds Emblem. Den Panther wollte ich nicht mehr haben. Da fiel mir ein, dass ich bereits für 25 Jahren ein Wappen entworfen hatte, für Alon Agromyr, den Fantasy-Helden um den ich bereits drei Romane geschrieben hatte. Für seine zukünftigen Abenteuer hatte ich ein Zeichen geschaffen, und sogar eine Schablone erstellt. Es stellt ein Schwert dar, um das sich ein Blitz und ein Drachen winden.
In Silber gehalten ziert es nun seit 2 Jahren meinen Schild.
Es wäre möglich dass es noch meine Haut ziert.
Autor MAS
 - 17.06.2025 13:37
Eben im Zug saßen über dem Gang gegenüber zwei junge Frauen mit sehr vielen Tätowierungen. Der Schaffner (bzw. Kundenbetreuer, wie die Schaffner bei National Express heißen) war ganz hin und weg von den beiden, so dass er zuerst vergaß, meine Fahrkarte zu kontrollieren. Die beiden unterhielten sich auch über Tattoos, wer sie am besten macht, welche Motive sie mögen usw. usf.

Ich bin da zwar auch kein großer Freund von, aber jedem Tierchen sein Plaissirchen!

LG, Micha
Autor GregorM
 - 17.06.2025 08:35
Ich finde wirklich nichts hässlicher als Tattoes (und Piercings). Sind zum erbrechen.

(Habe ich schon früher geantwortet, aber nichts hat sich in der Zwischenzeit geändert).