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Zusammenfassung

Autor androgyn
 - 01.01.2015 15:54
Zitat von: high4all am 01.01.2015 15:34
Gab keine Unterschiede zu Damenrock und sonst männlich. Weil viele Zeitgenossen Männer und Damenröcke nicht auseinanderhalten können (Ausnahme hier rock aktiv).
Ich bin ja auch ein Kenner, mein Lieber ;)
Autor high4all
 - 01.01.2015 15:53
Zitat von: hannes-w am 01.01.2015 14:46
Und gleichen 2 Männer im Rock, dann ist ja alles klar....
Zwei Männer in Hose sind auch nicht ohne!  ::)

Autor high4all
 - 01.01.2015 15:34
Zitat von: hannes-w am 01.01.2015 14:46
Nur Rock und sonst maskulin im verbreiteten Sinn wirft die Frage auf, warum. Und das ermöglicht Kommunikation.

Wie immer, meine Meinung. Jeder so wie er es mag.

Grüsse und ein frohes neues Jahr.
So war es: Nur männliche Kleidung, also Utility-Kilt, Flachschuhe, Oberhemd warf bereits die Frage nach Schwul oder Transgender auf. Gab keine Unterschiede zu Damenrock und sonst männlich. Weil viele Zeitgenossen Männer und Damenröcke nicht auseinanderhalten können (Ausnahme hier rock aktiv).

Natürlich kennt keiner der Fragenden einen Schwulen, der Röcke, Kleider oder High Heels trägt (obwohl es die auch geben wird).


Ironie ein:
Was kann ich ändern, wenn die Leute möglicherweise denken, dass........

Ich könnte betont männlich daherkommen, also in den Augen anderer Zeitgenossen ebenfalls "schwul". Oder im Anzug, geht aber seit Wowereit und Westerwelle auch nicht mehr.

Ich hab´s, ich trage Hosen und gelte dann als lesbisch, denn Lesben tragen doch wohl Hosen, oder? Was sagt die Wissenschaft?

Ich glaub, ich bleibe heute im Hause!

Wenn mich das nächste Mal jemand fragt, ob ich schwul bin, sage ich einfach, dass ich lesbisch bin (ich stehe ja auf Frauen).
Ironie aus.

Autor androgyn
 - 01.01.2015 15:27
Zitat von: hannes-w am 01.01.2015 14:46
Na ich glaube da ist einiges noch irgendwie nicht so klar rüber gekommen.
Ich habe die Erfahrung, dass die Menschen gerne Ihrer eigenen Anschauung und den eigenen Schlüssen daraus glauben. Ist also ein Anblick sehr feminin (nach allgemeiner Vorstellung), dann hat man den Stempel schwul ohne weitere Fragen oft schon auf der Stirn. Da machen sehr viele männliche Mitbürger einen weiten Bogen drum und es hat Ausgrenzung und keine Kommunikation zur Folge.
die Frage ist warum? Schwule kommen in all ihren Facetten vor. Mehr als unter Heteros. und trotzdem sind die meisten weniger "feminin". ich mache keinen Bogen um Schwule, was soll passieren? Die interessieren sich nicht für Heteros und ansteckend ist es auch nicht.

Zitat von: hannes-w am 01.01.2015 14:46
Und gleichen 2 Männer im Rock, dann ist ja alles klar....
Treff ich alleine und nur Rock ohne High-Heels, etc auf Menschen, dann kommen fragende Blicke oder ein Schmunzeln viel öfter. Trete ich dann nicht abweisend oder zu forsch auf, dann reden Leute auch mal mit mir und fangen, wenn auch einige sehr auf Umwegen.
reicht da nicht schon Händchenhalten zu? Das kann dir auch passieren wenn der andere eine Hoese und du Rock trägst, dann klärt sich auch die Frage des jeweiligen Parts ;)

Zitat von: hannes-w am 01.01.2015 14:46
Der Gegenüber hat aber die gleiche Haltung.
Da kamen dann höhere Schuhe, aber eher Keilabsatz. Und auch bunte FSH. Ist aber nicht meins. Und die Leute reagieren dann fast gar nicht mehr. Für die ist ja alles klar. Nur Rock und sonst maskulin im verbreiteten Sinn wirft die Frage auf, warum. Und das ermöglicht Kommunikation.
Wenn jemand in Heels und Rock geht, ist für die meisten Menschen klar, der ist transexuell oder kurz davor. Die gleiche Haltung durch mediale Akzeptanz, von einer sicheren Distanz aus. Das es oft nicht so sein muss, ist ihnen nicht bewusst. Nur Rock und maskulin wirft nur dann Fragen auf, wenn dieser auch männlich konnotiert wirkt. Alles andere wird doch leider zu oft als kauzig, anders oder verqueert gewertet.
Autor hannes-w
 - 01.01.2015 14:46
Na ich glaube da ist einiges noch irgendwie nicht so klar rüber gekommen.
Ich habe die Erfahrung, dass die Menschen gerne Ihrer eigenen Anschauung und den eigenen Schlüssen daraus glauben. Ist also ein Anblick sehr feminin (nach allgemeiner Vorstellung), dann hat man den Stempel schwul ohne weitere Fragen oft schon auf der Stirn. Da machen sehr viele männliche Mitbürger einen weiten Bogen drum und es hat Ausgrenzung und keine Kommunikation zur Folge.
Und gleichen 2 Männer im Rock, dann ist ja alles klar....
Treff ich alleine und nur Rock ohne High-Heels, etc auf Menschen, dann kommen fragende Blicke oder ein Schmunzeln viel öfter. Trete ich dann nicht abweisend oder zu forsch auf, dann reden Leute auch mal mit mir und fangen, wenn auch einige sehr auf Umwegen.

So was finde ich witzig und angenehm. Ablehnung nicht. Und Unnahbarkeit oder Habitus zur Vermeidung wandelt im Kern nichts daran. Es erspart die Reaktion. Der Gegenüber hat aber die gleiche Haltung.

Ich hatte auch mal den Drang nach Steigerungen in mir. Da kamen dann höhere Schuhe, aber eher Keilabsatz. Und auch bunte FSH. Ist aber nicht meins. Und die Leute reagieren dann fast gar nicht mehr. Für die ist ja alles klar. Nur Rock und sonst maskulin im verbreiteten Sinn wirft die Frage auf, warum. Und das ermöglicht Kommunikation.

Wie immer, meine Meinung. Jeder so wie er es mag.

Grüsse und ein frohes neues Jahr.
Autor high4all
 - 29.12.2014 14:23
Zitat von: rock aktiv am 29.12.2014 13:41
Zitat von: high4all am 29.12.2014 08:33
P.S. Der einzig sichere (?) Weg, um nicht in die Schwulenecke gestellt zu werden, ist der, ganz auf Röcke zu verzichten und nur Mainstream-Männerklamotten zu tragen.
Nööö, ich wurde oft als homosexuell abgestempelt, egal in was für Klamotten. Da reicht wohl schon eine knabenhafte Figur, die sich von alleine betont, zu. Vielleicht auch, weil ich mit Homosexuellen keine Probleme haben und mit denen auch mal ins Gespräch komme.
Tja dann ist es wohl nicht gänzlich zu vermeiden. Ich bin auf das Thema immer dann angesprochen worden, wenn ich einen besonders "männlichen" Rock (Uti-Kilt) getragen habe. Mit "weiblichen" Röcken ist es noch nicht passiert. :o :o :o :o :o
Autor androgyn
 - 29.12.2014 13:41
Zitat von: hannes-w am 29.12.2014 08:08
Ich würde mein Umfeld gerne davon überzeugen dass ein Rock nichts ist, was irgendwie etwas weg nimmt (die Männlichkeit z.B.). Und dass es auch niemanden bedroht oder eben auch anbaggert. Mein Umfeld bekämpfen bis nichts Negatives mehr kommt, ?? Neeeee, lass mal.

Darum auch der Weg dass ich den Stempel schwul meide. Wenn das jemand (Mann) denkt dann ist schon der Kontakt irgendwie eher distanziert oder es folgt Abweisung. Brauch ich nicht.
ab da an habe ich zum Beispiel bewusst gelernt, dass ein kurzer Rock keine Provozierung oder Einladung zu Sex ist, wie es gerne etliche Männer behaupten. wie in Italien wo das gesetz durch einen Politiker erlassen wurde, der Miniröcke an Frauen verboten hat. Diese sollten selber einen anziehen und ein Jahr damit  rumlaufen, um mitreden zu dürfen.

Distanzierst du dich echt von Menschen, die aus Unkenntnis dich für homosexuell halten? In einem Gespräch kann man das fast immer klarstellen. Denn wenn, du auf Distanz desewegen gehst, bleibt genauso ein komischer Eindruck; Mit dem da stimmt was nicht, der muss es wohl sein.

Zitat von: high4all am 29.12.2014 08:33
P.S. Der einzig sichere (?) Weg, um nicht in die Schwulenecke gestellt zu werden, ist der, ganz auf Röcke zu verzichten und nur Mainstream-Männerklamotten zu tragen.
Nööö, ich wurde oft als homosexuell abgestempelt, egal in was für Klamotten. Da reicht wohl schon eine knabenhafte Figur, die sich von alleine betont, zu. Vielleicht auch, weil ich mit Homosexuellen keine Probleme haben und mit denen auch mal ins Gespräch komme.
Autor Dr.Heizer
 - 29.12.2014 11:53
Irgendwie kommt alles zurück, das Böse und auch das Glück! Daher bleibe ich lieber ehrlich und freundlich und werde nicht reich an Geld, sondern lieber reich an Liebe, Begegnungen, Erlebnissen, Erfahrungen und Wissen. Davon kann ich gern was weitergegen und es häuft sich, es vervielfacht sich. Zeit ist der Luxus, und diese mit lieben Menschen zu teilen, macht das leben doch erst schön. Daher sage ich immer wieder gern: Der Mensch ist mir wichtig, nicht sein Besitz oder seine Kleidung.

Ich schätze andere Menschen, finde jeden wertvoll. Jeder auf seine Art. Daher kann ich auch tragen, was ich mag, weil ich mich für einen wertvollen Menschen halte, eben auch im Rock.
Autor MAS
 - 29.12.2014 11:38
Im Grunde ist das ja nichts anderes als die Anwendung der guten alten Goldenen Regel: "Behandele andere so, wie du von ihnen behandelt werden möchtest!"

Vgl. http://www.ethik-werkstatt.de/Goldene_Regel.htm, http://ethik-heute.org/die-goldene-regel/, http://de.wikipedia.org/wiki/Goldene_Regel, http://www.global-ethic-now.de/gen-deu/0a_was-ist-weltethos/0a-03-capitel-3/0a-0302-03-goldene-regel.php, http://www.global-ethic-now.de/gen-deu/0b_weltethos-und-religionen/0b-pdf/goldene%20regel.pdf und auf vielen anderen Seiten im Netz.

Da bin ich dafür!  :)

LG, Michael
Autor Dr.Heizer
 - 29.12.2014 11:04
Zitat von: MAS am 29.12.2014 10:23
Letztlich, so meine ich zu verstehen, gehen wir hier, also Hannes, High4all, Dr. Heizer und ich nicht so unterschiedlich mit em Thema um. Wir tragen unsere Röcke, können auch gut dafür argumentieren, tun das auch gerne, aber wollen niemandem damit zu nahe treten, sondern verlangen nur den Respekt, den wir anderen in ihrer Kleidung auch entgegenbringen.

LG, Michael


Wir erwarten von anderen das, was wir ihnen selbst geben. Wir wissen, dass unsere Erwartungen nicht immer erfüllt werden, doch wenn wir lächeln und freundlich sind, fällt es auch dem Gegenüber leichter, auf uns zuzugehen und uns zu respektieren. Nicht immer, doch um so eher, je mehr wir das Gewisse Etwas austrahlen. Und das kommt nicht von der Kleidung, sondern vom Menschen in der Kleidung. Ausstrahlung, jemand sein, den man einfach kennenlernen möchte oder ihn gern ansieht. Weil wir zufrieden sind und auch so wirken, entschlossen und freundlich. Damit klappts eben auch im Rock.
Autor MAS
 - 29.12.2014 10:23
Ich habe heute Morgen im Rock Schnee geschippt. Das ging wunderbar.

Und ja, High4all und Hannes, es ist so, dass jeder mit Wörtern eigene Assoziationen verbindet, weswegen zwei Menschen mit demselben Wort unter Umständen etwas anderes meinen.

Bei dem Beispiel mit dem SVU und dem kleinen Fiat habe ich zuerst nicht verstanden, warum der SVU knapp 2 Sekunden gewonnen haben soll. Erst durch nachdenken verstand ich, dass Du, Hannes, ein Wettrennen gemeint hast. Ich hatte mir einen Frontalzusammenstoß der beiden Autos vorgestellt, weil es ja auch um Sicherheit ging, und dachte, da hat der SVU auf jeden Fall Vorteile.

Aber es ist ja sehr wertvoll, dass wir das Problem erkannt haben. So können wir in uns gehen und versuchen, die Wörter so zu erklären, dass die anderen verstehen, was wir meinen. Das ist zwar nicht immer einfach, aber auch nicht unmöglich.

Letztlich, so meine ich zu verstehen, gehen wir hier, also Hannes, High4all, Dr. Heizer und ich nicht so unterschiedlich mit em Thema um. Wir tragen unsere Röcke, können auch gut dafür argumentieren, tun das auch gerne, aber wollen niemandem damit zu nahe treten, sondern verlangen nur den Respekt, den wir anderen in ihrer Kleidung auch entgegenbringen.

LG, Michael
Autor Dr.Heizer
 - 29.12.2014 10:01
Zitat von: high4all am 29.12.2014 08:33

P.S. Der einzig sichere (?) Weg, um nicht in die Schwulenecke gestellt zu werden, ist der, ganz auf Röcke zu verzichten und nur Mainstream-Männerklamotten zu tragen.

Naja, die 4 homosexuellen Männer, die ich persönlich kenne, tragen Hosen, keine Röcke. Mich hat noch niemand für schwul gehalten, weil ich mich nicht verstelle, nicht verkleide und nicht anders verhalte als sonst. Vielleicht haben Andere andere Erfahrungen gemacht, ich bisher nicht.

Ich halte es ebenso wie hannes-w: Gespräche gern, Konfrontation auch, doch Gewaltpotential in Form von halbstarken oder angetrunkenen Gruppen gehe ich gern aus dem Weg. Man trifft sich sicher mal einzeln wieder, da zeigt sich dann, was wirklich dahinter steckt. Meistens nichts!

Im Moment schneit es bei uns ohne Unterlass und das bedeutet: heute wird vorerst nicht gerockt, denn zum Schneeschippen (das Los der Anlieger an langen öffenlichen Gehwegen) ist wohl die Hose besser. Sonst habe ich den Schnee an Strumpfhose und im Stiefel. War bis jetzt schon 3 mal draußen zum Räumen und es lässt nicht nach. Zum Thema Schnee stelle ich mal was rein unter "Spaß und Allgemeines" Viel Spaß damit!

Die letzten Tage habe ich ganz entspannt in Röcken verbracht und Kuschelzeit mit meiner Frau genießen können.

Autor high4all
 - 29.12.2014 08:33
Hi hannes-w,
vermutlich schreiben (reden) wir gerade etwas aneinander vorbei. Passiert bei Foren gelegentlich, weil, anders als in einem Gespräch, die Erläuterung von Begriffen mühsam ist und oft weitere Fragen aufwirft, die nicht so schnell beantwortet werden können.
Es entsteht manchmal ein falscher Eindruck vom Gegenüber, der dann nicht so einfach zu korrigieren ist. Deshalb werde ich zunächst davon Abstand nehmen, was ich mit bestimmten Worten meine, um weitere Mißverständnisse zu vermeiden.

Bis zum nächsten Jahr! ;) ;) ;) ;) ;)

P.S. Der einzig sichere (?) Weg, um nicht in die Schwulenecke gestellt zu werden, ist der, ganz auf Röcke zu verzichten und nur Mainstream-Männerklamotten zu tragen.
Autor hannes-w
 - 29.12.2014 08:08
Zitat von: high4all am 28.12.2014 12:31

Gemeint ist, dass ich mir nicht klaglos jeden Mist gefallen lasse. Der "Unnahbar-Blick" dient übrigens zur Vermeidung von Konfrontationen bereits im Vorfeld, Stichwort: Abschreckung. So kommt es nur äusserst selten zu Konflikten. Kann mich kaum noch an das letzte Mal erinnern, ich glaube im Frühjahr war´s. Seinerzeit war ich noch unsicher und das machte sich nachteilig bemerkbar.

Ich denke dass wir den Begriff Sicherheit verschieden definieren. Sicherheit ist für mich dann der Fall, wenn ich mit dem was mir begegnet umgehen kann ohne dass ich dabei mit meinem Umfeld in Konflikt komme.

Ist ein wenig so wie der SUV-Fahrer und Besitzer eines kleinen Fiat. Ich hab tatsächlich einen Fiat, weil die 'aktive Sicherheit' vom Straßenpanzer nicht meins ist. So was lass ich vor, ohne dass ich danach etwas verloren habe. Er hat knapp 2 Sekunden gewonnen. Wenn das dem EGO gut tut, dann gerne. Ich komm dann kurz danach genauso zufrieden an. Sicherheit durch Konfliktvermeidung. Und am Ende ist da ne nette Person drin, die nur im Auto komisch ist.

Mein Weg dient mir dazu, dass ich jeden Kontakt gerne zulasse. Dann kommt oft ganz witzig Netttes raus statt der Vermeidung von Kontakten.

'Unnahbar-Blick', 'Niederstöckeln', 'Abschreckung' und so was ist für mich nicht der gelassene Umgang, sondern Begriffe die einen Kampf für meinen Standpunkt beschreiben würden. Kämpfen und Überzeugen sind aber ganz verschiedene Sachen und das Ergebnis ist auch anders. Ich würde mein Umfeld gerne davon überzeugen dass ein Rock nichts ist, was irgendwie etwas weg nimmt (die Männlichkeit z.B.). Und dass es auch niemanden bedroht oder eben auch anbaggert. Mein Umfeld bekämpfen bis nichts Negatives mehr kommt, ?? Neeeee, lass mal.

Darum auch der Weg dass ich den Stempel schwul meide. Wenn das jemand (Mann) denkt dann ist schon der Kontakt irgendwie eher distanziert oder es folgt Abweisung. Brauch ich nicht. Ist nur der Rock komisch dann folgt eher eine Frage oder ein fragender Blick. Das ist dann Kontakt und Austausch. Ist eher meins.

Und ab und an nahm ich dann ablehnende Kommentare locker hin ung grinse in mich rein. Die wissen es nur nicht besser.
Autor high4all
 - 28.12.2014 12:31
Zitat von: hannes-w am 28.12.2014 11:27
Zitat von: MAS am 27.12.2014 20:22


Aber ich habe auch nichts von Bockigkeit geschrieben, sondern nur von Beharrlichkeit, also konsequent und geduldig seinen Weg gehen, oder um ein anderes schönes Wort zu verwenden: gleichmütig.

LG, Michael

Da kommt man dem schon nahe was ich weiter oben meinte. Gelassenheit und ab und an auch mal ausweichen. Ist keine Niederlage. Flagge zeigen da wo es lohnt und gelassen Anderen den Platz lassen wenn es eh sinnlos ist in Diskussionen oder blöde Situationen reinzulaufen.

'Ich stöckel alles nieder' ist mir aus Mangel an passendem Schuhwerk nicht möglich und nebenbei als Weg schon viel zu konfrontativ. Ich schau drauf was mir gut tut. Und da ist ein Leben ohne unnötige Konfrontation sicher eher mein Weg.

Weglaufen ist es auch nicht, aber der Zwischen weg, der ist oft für mich passend.
Ich weiß ja, dass hier jedes Wort auf die Goldwaage gelegt wird, ok.  ;)

Gemeint ist, dass ich mir nicht klaglos jeden Mist gefallen lasse. Der "Unnahbar-Blick" dient übrigens zur Vermeidung von Konfrontationen bereits im Vorfeld, Stichwort: Abschreckung. So kommt es nur äusserst selten zu Konflikten. Kann mich kaum noch an das letzte Mal erinnern, ich glaube im Frühjahr war´s. Seinerzeit war ich noch unsicher und das machte sich nachteilig bemerkbar.