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Zitat von: Holger Haehle am 05.09.2016 16:26Zitat von: high4all am 04.09.2016 19:14Zitat von: MAS am 04.09.2016 18:33Dann bläst einem ein ganz schöner Wind entgegen. Weil manche lieben Geschwister große Probleme mit der äußeren Hülle haben und die christliche Freiheit, von der Paulus schreibt, schnellstens mit allerlei Konventionen und Traditionen eindämmen. Du bist zwar frei von den Zwängen der Welt, aber nicht unbedingt frei von den Zwängen der Gemeinde. Es ist immer wieder zu prüfen, ob eingefahrene Traditionen aus der Schrift abzuleiten und zu begründen sind, oder ob sie Menschenwerk sind.
Aber man könnte es auch anders sehen: Der Glaube kann einen frei machen von Konventionszwängen. Versuche es doch mal so.
LG,
Michel
Auch Christen sind eine heterogene Gruppe, die man nicht ueber einen Kamm scheren kann. Ich kenne ganz liebe und offene, die im Glauben aufgehen und auf der andern Seite die Fundamentalisten. Schon interessant wie unterschiedlich ein und das selbe Buch gelesen werden kann, wo es doch nur eine gottgefaellige Interpretation geben kann.
Zitat von: high4all am 04.09.2016 19:14Zitat von: MAS am 04.09.2016 18:33Dann bläst einem ein ganz schöner Wind entgegen. Weil manche lieben Geschwister große Probleme mit der äußeren Hülle haben und die christliche Freiheit, von der Paulus schreibt, schnellstens mit allerlei Konventionen und Traditionen eindämmen. Du bist zwar frei von den Zwängen der Welt, aber nicht unbedingt frei von den Zwängen der Gemeinde. Es ist immer wieder zu prüfen, ob eingefahrene Traditionen aus der Schrift abzuleiten und zu begründen sind, oder ob sie Menschenwerk sind.
Aber man könnte es auch anders sehen: Der Glaube kann einen frei machen von Konventionszwängen. Versuche es doch mal so.
LG,
Michel
Zitat von: rock aktiv am 04.09.2016 19:30Zitat von: Holger Haehle am 04.09.2016 17:46Der Inbegriff der Bequemlichkeit nennt sich Jogginghose. Ich habe mehr Jungs und Männer in Jogginghosen gesehen, als in Röcken oder anderen Hosen, wenn man mal von der Jeans absieht. Bequem und praktisch sind so die Schlüsselwörter die denn männlichen Sprachgebrauch begleiten und unser Denken formen. Da zu später mal mehr. Mode wird oft mit Unbequemlichkeit verglichen.
Ausserdem wollen aeltere Semester graue Maeuse sein, besonders , wenn sie konservativ denken. Da braucht es dann die Verrenkungen mit Culotten, wobei die total bequem sind. Es braucht nicht immer einen Rock, um es bequem zu haben.Zitat von: Holger Haehle am 04.09.2016 17:46Nun...Die Priester, die ich auf Taufen etc gesehen habe, trugen unter ihrem Talar Hosen. Und die, die die Momonen bekehren wollen, habe ich nur im gestrikelten und gebügelten Anzug gesehen.
Kann es sein, dass dir zur Beurteilung noch die Erfahrung mit echten Hardcore Presbyterianern, Baptisten etc. fehlt. Hast du eine Idee, wie ein Mann im Rock einen Mormonen von seiner Vision ueberzeugen kann?
Zitat von: rock aktiv am 04.09.2016 19:30Zitat von: Holger Haehle am 04.09.2016 17:46Der Inbegriff der Bequemlichkeit nennt sich Jogginghose. Ich habe mehr Jungs und Männer in Jogginghosen gesehen, als in Röcken oder anderen Hosen, wenn man mal von der Jeans absieht. Bequem und praktisch sind so die Schlüsselwörter die denn männlichen Sprachgebrauch begleiten und unser Denken formen. Da zu später mal mehr. Mode wird oft mit Unbequemlichkeit verglichen.
Ausserdem wollen aeltere Semester graue Maeuse sein, besonders , wenn sie konservativ denken. Da braucht es dann die Verrenkungen mit Culotten, wobei die total bequem sind. Es braucht nicht immer einen Rock, um es bequem zu haben.Zitat von: Holger Haehle am 04.09.2016 17:46Nun...Die Priester, die ich auf Taufen etc gesehen habe, trugen unter ihrem Talar Hosen. Und die, die die Momonen bekehren wollen, habe ich nur im gestrikelten und gebügelten Anzug gesehen.
Kann es sein, dass dir zur Beurteilung noch die Erfahrung mit echten Hardcore Presbyterianern, Baptisten etc. fehlt. Hast du eine Idee, wie ein Mann im Rock einen Mormonen von seiner Vision ueberzeugen kann?
Zitat von: Holger Haehle am 04.09.2016 17:46Der Inbegriff der Bequemlichkeit nennt sich Jogginghose. Ich habe mehr Jungs und Männer in Jogginghosen gesehen, als in Röcken oder anderen Hosen, wenn man mal von der Jeans absieht. Bequem und praktisch sind so die Schlüsselwörter die denn männlichen Sprachgebrauch begleiten und unser Denken formen. Da zu später mal mehr. Mode wird oft mit Unbequemlichkeit verglichen.
Ausserdem wollen aeltere Semester graue Maeuse sein, besonders , wenn sie konservativ denken. Da braucht es dann die Verrenkungen mit Culotten, wobei die total bequem sind. Es braucht nicht immer einen Rock, um es bequem zu haben.
Zitat von: Holger Haehle am 04.09.2016 17:46Nun...Die Priester, die ich auf Taufen etc gesehen habe, trugen unter ihrem Talar Hosen. Und die, die die Momonen bekehren wollen, habe ich nur im gestrikelten und gebügelten Anzug gesehen.
Kann es sein, dass dir zur Beurteilung noch die Erfahrung mit echten Hardcore Presbyterianern, Baptisten etc. fehlt. Hast du eine Idee, wie ein Mann im Rock einen Mormonen von seiner Vision ueberzeugen kann?
Zitat von: high4all am 04.09.2016 19:14Zitat von: MAS am 04.09.2016 18:33Dann bläst einem ein ganz schöner Wind entgegen. Weil manche lieben Geschwister große Probleme mit der äußeren Hülle haben und die christliche Freiheit, von der Paulus schreibt, schnellstens mit allerlei Konventionen und Traditionen eindämmen. Du bist zwar frei von den Zwängen der Welt, aber nicht unbedingt frei von den Zwängen der Gemeinde. Es ist immer wieder zu prüfen, ob eingefahrene Traditionen aus der Schrift abzuleiten und zu begründen sind, oder ob sie Menschenwerk sind.
Aber man könnte es auch anders sehen: Der Glaube kann einen frei machen von Konventionszwängen. Versuche es doch mal so.
LG,
Michel
Zitat von: MAS am 04.09.2016 18:33Dann bläst einem ein ganz schöner Wind entgegen. Weil manche lieben Geschwister große Probleme mit der äußeren Hülle haben und die christliche Freiheit, von der Paulus schreibt, schnellstens mit allerlei Konventionen und Traditionen eindämmen. Du bist zwar frei von den Zwängen der Welt, aber nicht unbedingt frei von den Zwängen der Gemeinde. Es ist immer wieder zu prüfen, ob eingefahrene Traditionen aus der Schrift abzuleiten und zu begründen sind, oder ob sie Menschenwerk sind.
Aber man könnte es auch anders sehen: Der Glaube kann einen frei machen von Konventionszwängen. Versuche es doch mal so.
LG,
Michel
Zitat von: Holger Haehle am 04.09.2016 17:46
Kann es sein, dass dir zur Beurteilung noch die Erfahrung mit echten Hardcore Presbyterianern, Baptisten etc. fehlt. Hast du eine Idee, wie ein Mann im Rock einen Mormonen von seiner Vision ueberzeugen kann?

Zitat von: rock aktiv am 02.09.2016 19:30
Hallo Holger,
ich provoziere mal ein bissen und behaupte, heterosexuelle Männer machen keine Mode. Die wird bewusst so gestaltet, dass sie nicht anziehend auf Männer wirkt um keine falschen Motive zu wecken. Jede Mode, die heute heterosexuelle cis Männer anziehen, wurden zuvor von schwulen und queeren Männern übernommen. Wenn du einen Trend setzen willst, hättest du eher mit Transgenderfashion erfolg als bei heterosexuellen cis Männern solche Verenkungen mit Basketballshort oder Culottes etc. zu machen. Wenn Transpersonen Vorreiter sind und sich entsprechend ihrer Subkultur anziehen und markieren können, wie es einst die Schwulen taten, wird es auch irgendwann in den Mainstream einziehen und von otto-normal Männern getragen werden. Vor 30 Jahren wurde ein Mann noch schief angeguckt, wenn er an beiden Ohren Ohringe getragen hat oder ein pinkes Shirt. Heute interessiert das fast keinen mehr. Hab heute einen Jugendlichen in pinken Shorts gesehen.
Zitat von: rock aktiv am 03.09.2016 11:21
Es st eine leckmichamarsch Toleranz so lange du ich damit in ruhe lässt. Es gibt Toleranz, die äußert sich aber nicht zwangsläufig im Freizeitbereich aus, sondern wenn man mit einem Mtarbeiter kein problem hat, dass er sich entgegen seinem Geschlecht kleidet. Das wird so noch in etwa mit schmuddeliger Punkerkleidung gleichgesetzt, die ja auch bewusst zum provozieren eingesetzt wird.
Zitat von: rock aktiv am 02.09.2016 19:30
Hallo Holger,
ich provoziere mal ein bissen und behaupte, heterosexuelle Männer machen keine Mode. Die wird bewusst so gestaltet, dass sie nicht anziehend auf Männer wirkt um keine falschen Motive zu wecken. Jede Mode, die heute heterosexuelle cis Männer anziehen, wurden zuvor von schwulen und queeren Männern übernommen. Wenn du einen Trend setzen willst, hättest du eher mit Transgenderfashion erfolg als bei heterosexuellen cis Männern solche Verenkungen mit Basketballshort oder Culottes etc. zu machen. Wenn Transpersonen Vorreiter sind und sich entsprechend ihrer Subkultur anziehen und markieren können, wie es einst die Schwulen taten, wird es auch irgendwann in den Mainstream einziehen und von otto-normal Männern getragen werden. Vor 30 Jahren wurde ein Mann noch schief angeguckt, wenn er an beiden Ohren Ohringe getragen hat oder ein pinkes Shirt. Heute interessiert das fast keinen mehr. Hab heute einen Jugendlichen in pinken Shorts gesehen.
Zitat von: Tine am 01.09.2016 07:32
Hallo Holger,
bitte entschuldige, wenn ich mich mal einmische. In meinen Augen ist das Sakko keineswegs zu lang. Das ist eine reine Geschmackssache. Wenn ich an Deinem Outfit ändern dürfte, würde ich vorrangig versuchen die Farben zu optimieren.
Die schwarzen Socken/Strümpfe haben für mich einen etwas heftigen Kontrast zum Rest, zumal schwarz nicht nochmal vorkommt. Das Rot der Karwatte passt nicht ganz zum Rot im Rock. Es könnte natürlich sein, dass auf dem Bild die Farben nicht ganz getreu widergegeben sind (woran auch immer es liegt, von der Kamere bis zu meinem Bildschirm).
Ich fände es schön, wenn die Socken das Grau des Sakkos wiederholen würden oder Du "oben" noch mal ein schwarzes Teil hättest. Wobei ich natürlich weiß, dass das mit den Farben eine unendliche Geschichte werden kann, denn es ist alles andere als leicht, ein bestimmtes Kleidungsstück in einem defininerten Farbton zu finden.
Viele Grüße
Tine
PS: Ich vermute, die "hömöopathischen Dosen" von Nico bezogen sich auf die Anzahl der Rockträger in der Gesellschaft, die nicht zu schlagartig zunehmen sollte. Deine Interpretation von langsam mit sehr neutralen Röcken zu beginnen (wenn ich das denn richtig verstanden habe), gefällt mir allerdings besser, denn ich denke, es läuft so ähnlich wie Marcel es mit seinen Bildern gestern gezeigt hat. Wenn der Unterschied zur Hose so klein wie möglich ist, wird die Akzeptanz relativ groß sein. Und auf der kann Mann dann aufbauen. Das deckt sich jedenfalls mit der Erfahrung, die ich mit den Röcken meines Mannes gemacht habe.