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Zusammenfassung

Autor Lars
 - 05.03.2018 22:37
Zitat von: Peter am 04.03.2018 23:16
Bei ihm schreibst du dir eher die Finger wund, als dass er von seinen Theorien abweicht ...

Hallo Peter,

falls Du die obige Aussage auf Harry beziehst: Warum sollte jemand von seinen "Theorien", die er selber erfahren hat und die einfach das natürlichste auf der Welt sind, abweichen??
Es ist schwer zu vermitteln ... ich habe es mittlerweile aufgegeben ... jeder muß es einfach für sich selbst erfahren.
Und ich schrub es schonmal in einem anderen Beitrag: Ein erster Schritt wäre es, den Medienkonsum zurückzufahren, die eigene Wahrnehmung hochzufahren und zu sehen, was dann passiert ... Es kann mächtig wehtun, wenn man mit der Wahrheit konfrontiert wird, aber es gibt kein Zurück mehr ... :)
Autor MAS
 - 05.03.2018 07:40
Guten Morgen zusammen!

Selbstverständlich sind die Wörter eben doch nicht, sondern oft mehrdeutig. "Leben" z.B. muss ja nicht im Sinne unserer wissenschaftlichen Biologie verwendet werden. Bei "Leben nach dem Tod" ist das ja auch nicht der Fall. Wenn ich also nachfrage, wie sich Harrys Lebensbegriff zum biologischen verhält, dann nicht, um Harrys als falsch darzustellen, wenn er nicht mit dem biologischen übereinstimmt, sondern um ihn besser zu verstehen. Natürlich kann es dann sein, dass ich feststelle, dass ich mit Harry in diesem oder jenem nicht übereinstimme oder mit sonst wem hier, aber auch dann sind unsere Ansichten eben verschieden, was nicht unbedingt bedeuten muss, dass die eine richtig und die andere falsch ist.

Allerdings ist Kommunikation auch nicht einfach, wenn die Gesprächspartner die verwendeten Wörter unterschiedlich definieren. Dann redet man aneinander vorbei. Das gilt es zu vermeiden. Und deswegen frage ich nach.

LG, Micha
Autor Skirtedman
 - 05.03.2018 01:24
Zitat von: DesigualHarry am 04.03.2018 14:15
Laut meiner Auffassung ... sehe ich einen Körper der nach dem Tod in den Verwesungszustand übergeht allmählich als Leblos an, zumindest in einem Zustand der nichts mehr mit den Schwingungsformen gemeinsam hat, die sie das ganze mal im Körper eines Menschen gewesen sind. ... Der Körper in diesem Zustand ist also Tod, weil die Originalen Schwingungen nicht mehr da sind.

Zitat von: Skirtedman am 04.03.2018 12:43
Alle Deiner Teile ... schwingen auch noch nach Deinem Ableben weiter. Nur halt nicht mehr im versuchten (ich nenne es mal) Gleichklang aller Teile nach dem zuvor noch bestehenden Prinzip, die übergeordnete Einheit zu erhalten. Das gemeinsame Ziel geht verloren. Auch die Einheit als Zelle geht jeder Zelle verloren und das zuvor in ihr herrschende Wirkungsgefüge.

Lieber Harry,

wir beide nutzen andere Beschreibungen und doch meinen wir das Selbe. Und mit "Gleichklang" in meinen Worten schwingt schon ein bisschen Harry mit... ;)
Autor Skirtedman
 - 05.03.2018 01:11
Zitat von: Peter am 04.03.2018 23:16
Bei ihm schreibst du dir eher die Finger wund, als dass er von seinen Theorien abweicht.

Aber, aber! Wer möchte denn, dass jemand seine Theorien aufgibt? Zwar ist jeder bestrebt, seine eigene Sichtweise der Dinge möglichst irgendwie auch anderen mitzuteilen und vllt. auch davon zu überzeugen, ich denke aber nicht, dass das unbedingt mittels Forum zu leisten ist.

Ein Austausch über die verschiedenen Sichtweisen ist doch interessant. Alleine die Denkansätze, wie man sich seine Welt zu erklären versuchen kann, ist spannend.

Noch viel spannender finde ich, wie wir selbstverständliche Worte mit zum Teil ganz unterschiedlichen Bedeutungen belegen und dennoch am Ende fast das selbe wieder damit meinen.

Logisch, unlogisch... Unterscheidungen, die mir in meinen Überlegungen schon sehr wichtig sind - nach meiner Logik. Wenn jemand andere Logiken verwendet und damit prima zurecht kommt, dann ist das doch wunderbar!
Autor Peter
 - 04.03.2018 23:16
Zitat von: MAS am 04.03.2018 19:11
Zitat von: DesigualHarry am 04.03.2018 14:15
Da bin ich wohl einer der wenigen der einen Stein auch als etwas lebendiges sieht. ...

...Es wäre unlogisch, ein gerade gestorbenes und verwesendes Lebewesen als tot, ein vor Jahrmillionen gestorbenes und zu Stein gewordenes Lebewesen als lebendig zu bezeichnen.

logisch, -unlogisch...  :-\

Bei ihm schreibst du dir eher die Finger wund, als dass er von seinen Theorien abweicht. Er schiebt einfach immer neue Definitionen hinterher...  ::)

Steine leben, Originalschwingungen, Lächeln als Energiequelle, -mir ist das zu hoch...  ::)

LG

Peter
Autor MAS
 - 04.03.2018 19:11
Zitat von: DesigualHarry am 04.03.2018 14:15
Hallo!

Lieber Skirtdeman:

Da bin ich wohl einer der wenigen der einen Stein auch als etwas lebendiges sieht. Laut meiner Auffassung aber in einer sehr, sehr langsamen Schwingung. Ein Stein ist also sozusagen auch am Leben. Hingegen sehe ich einen Körper der nach dem Tod in den Verwesungszustand übergeht allmählich als Leblos an, zumindest in einem Zustand der nichts mehr mit den Schwingungsformen gemeinsam hat, die sie das ganze mal im Körper eines Menschen gewesen sind. Die einzelnen Atome ändern meiner Auffassung nach ihre ursprüngliche Schwingungsform, die ja ohne dem ganzen Körper so jetzt nicht mehr gebraucht werden. Einzelne Knochen, Staub und Asche eines Körpers, da gebe ich dir Recht lieber Skirtdeman, schwingen auch noch weiter, aber nicht mehr in der gleichen Schwingung. Eins so Verwester Körper ist nach meiner Auffassung nicht mehr mit dem Zuordenbar den es mal dargestellt hat. Der Körper in diesem Zustand ist also Tod, weil die Originalen Schwingungen nicht mehr da sind.

P.S.

Mit Schwingung verstehe ich eher die Musikalische Form einer Schwingung, also z.b. eine Sinusschwingung. Ich bin mit Synthesizern groß geworden, mein Wissen über Schwingung  habe ich mir über den Umweg eines analogen Synthesizers angeeignet. Ich höre also vor allem Schwingungen. Aber auch sehen kann ich Unterschiedliche Schwingungen sehr gut, wie z.b. der Vergleich analoger Röhrenmonitor versus neuem Laptop.

Lieber Harry,

nach der mir bekannten naturwissenschaftlichen Definition von Leben ist ein eigenständiger Stoffwechsel, sowie eine Vermehrung durch Nachkommen nötig, um ein Lebewesen als solches zu bezeichnen. Weil ersteres beim Virus so nicht gegeben ist, sind sich die Biologen nicht einig, ob sie es als Lebewesen bezeichnen sollen. Steine dagegen werden von keinem Biologen als Lebewesen bezeichnet, denn er existiert rein passiv, hat keinen Stoffwechsel und vermehrt sich nicht, sondern wird durch die Erosion oder geologische Kräfte allmählich abgebaut oder verformt. Nicht wenige Steine waren aber mal Lebewesen, so die Kalksteine. Es wäre unlogisch, ein gerade gestorbenes und verwesendes Lebewesen als tot, ein vor Jahrmillionen gestorbenes und zu Stein gewordenes Lebewesen als lebendig zu bezeichnen.

LG, Micha
Autor MAS
 - 04.03.2018 19:06
Zitat von: Skirtedman am 04.03.2018 12:56
Zitat von: MAS am 03.03.2018 23:49
Und wir, Männer, Frauen und alle anderen sind "Menschen", was grammatisch nun mal männlich ist.

Hallo Micha, ich zitiere nur stellvertretend für viele andere Passagen des obigen Beitrags nur mal diesen einen Satz.

Was allen Beteiligten an solch einer Genderdiskussion aus dem Bewusstsein entglitten zu sein scheint, ist für mich die Tatsache, dass z.B. "der Mensch" im Plural "die Menschen" wird (ja, das hast Du in Deinem Satz richtig gemacht), und auch z.B. "der Mann" im Plural zu "die Männer" wird. Wie ungerecht ist denn unsere altüberlieferte Sprache, wenn sie ungegendert bereits freiwillig "Menchen" oder "Männern" den weiblichen Artikel zuschreibt? Müsste sich nicht jede "die Frau" geehrt fühlen, dass "der Mann", sobald er gepaart oder zu mehreren, ge"die"t wird, feminisiert wird?

Seit ich ungefähr 15 bin, musste ich mich in der ungegenderten Sprache immer wieder mit "Sie" anreden lassen. Ist am Ende das der Grund, weshalb ich Röcke trage?

Lieber Wolfgang,

ich muss sagen, ich bin nicht Philologe genug, um zu erklären, ob die gleichklingenden Wörter "die" als fem. sg. und "die" als "allg. plural) voneinander abstammen oder nicht. Entsprechendes gilt für das "sie" als fem. sg. und das "Sie" als allg. höfliche Anrede. Ich weiß es nicht.

LG, Micha
Autor DesigualHarry
 - 04.03.2018 14:15
Hallo!

Lieber Skirtdeman:

Da bin ich wohl einer der wenigen der einen Stein auch als etwas lebendiges sieht. Laut meiner Auffassung aber in einer sehr, sehr langsamen Schwingung. Ein Stein ist also sozusagen auch am Leben. Hingegen sehe ich einen Körper der nach dem Tod in den Verwesungszustand übergeht allmählich als Leblos an, zumindest in einem Zustand der nichts mehr mit den Schwingungsformen gemeinsam hat, die sie das ganze mal im Körper eines Menschen gewesen sind. Die einzelnen Atome ändern meiner Auffassung nach ihre ursprüngliche Schwingungsform, die ja ohne dem ganzen Körper so jetzt nicht mehr gebraucht werden. Einzelne Knochen, Staub und Asche eines Körpers, da gebe ich dir Recht lieber Skirtdeman, schwingen auch noch weiter, aber nicht mehr in der gleichen Schwingung. Eins so Verwester Körper ist nach meiner Auffassung nicht mehr mit dem Zuordenbar den es mal dargestellt hat. Der Körper in diesem Zustand ist also Tod, weil die Originalen Schwingungen nicht mehr da sind.

P.S.

Mit Schwingung verstehe ich eher die Musikalische Form einer Schwingung, also z.b. eine Sinusschwingung. Ich bin mit Synthesizern groß geworden, mein Wissen über Schwingung  habe ich mir über den Umweg eines analogen Synthesizers angeeignet. Ich höre also vor allem Schwingungen. Aber auch sehen kann ich Unterschiedliche Schwingungen sehr gut, wie z.b. der Vergleich analoger Röhrenmonitor versus neuem Laptop.
Autor Skirtedman
 - 04.03.2018 12:56
Zitat von: MAS am 03.03.2018 23:49
Und wir, Männer, Frauen und alle anderen sind "Menschen", was grammatisch nun mal männlich ist.

Hallo Micha, ich zitiere nur stellvertretend für viele andere Passagen des obigen Beitrags nur mal diesen einen Satz.

Was allen Beteiligten an solch einer Genderdiskussion aus dem Bewusstsein entglitten zu sein scheint, ist für mich die Tatsache, dass z.B. "der Mensch" im Plural "die Menschen" wird (ja, das hast Du in Deinem Satz richtig gemacht), und auch z.B. "der Mann" im Plural zu "die Männer" wird. Wie ungerecht ist denn unsere altüberlieferte Sprache, wenn sie ungegendert bereits freiwillig "Menchen" oder "Männern" den weiblichen Artikel zuschreibt? Müsste sich nicht jede "die Frau" geehrt fühlen, dass "der Mann", sobald er gepaart oder zu mehreren, ge"die"t wird, feminisiert wird?

Seit ich ungefähr 15 bin, musste ich mich in der ungegenderten Sprache immer wieder mit "Sie" anreden lassen. Ist am Ende das der Grund, weshalb ich Röcke trage?
Autor Skirtedman
 - 04.03.2018 12:43
Zitat von: DesigualHarry am 04.03.2018 09:08
Im Grunde ist alles ganz einfach...
Ja.

Zitat
Leben ist Schwingung, Das Herz schwingt, die Zellen schwingen, der ganze Körper schwingt. Der Mensch ist ein Elektromagnetisches bzw Elektrochemisches Wesen. Wenn das alles nicht mehr schwingt ist man Tod.
Falsch. Alle Deiner Teile (ich beschränke mich mal auf die physischen Teile Deiner Selbst, sofern es noch andere Teile gibt) schwingen auch noch nach Deinem Ableben weiter. Nur halt nicht mehr im versuchten (ich nenne es mal) Gleichklang aller Teile nach dem zuvor noch bestehenden Prinzip, die übergeordnete Einheit zu erhalten. Das gemeinsame Ziel geht verloren. Auch die Einheit als Zelle geht jeder Zelle verloren und das zuvor in ihr herrschende Wirkungsgefüge.
Aber die physischen Bestandteile, jedes einzelne Atom, schwingt weiter und agiert weiter (wie es agieren muss).

Zitat
Leben bedeutet für mich das Umwandeln und Umsetzen von Energie.
Falsch. Ein Stein gehört nicht zu dem, was wir in unserem engen Sinne von Leben verstehen. Ein Stein, nur mal um eines von unzähligen Beispielen heranzuziehen, dieser Stein in der frühen Morgensonne z.B. empfängt die Sonnenstrahlen, strahlt sie weiter und doch behält er einen Teil der Sonnenstrahlen ( =Energie) für sich. Denn er wird warm. Er wandelt Energie um.

Zitat
Alles was ich mache beeinflusst mich. Ich kann nichts tun ohne dass mich nichts beeinflusst. Jeder Tag verändert meinen
Körper. Jeder Gedanke, jedes Gefühl, jede körperliche und geistige Aktivität hat direkten Einfluss auf den Aufbau meines Körpers. Alles was da draußen ist beeinflusst mich. Die Sonne, die Wolken. Tag und Nacht, Stadt und Land, Berg und Tal.
Völlig richtig. Auch alles andere, was in Deinem Beitrag von Dir noch kommt, ist ziemlich vollkommen richtig.

Bitte entschuldige mein harsches Falsch! Ich hätte auch schreiben können: In meinem Verständnis sehe ich das anders.

Auch Du siehst manches anders, vermutlich meinst Du mit Energie nicht die selbe Energie wie ich im obigen Traktat. Und eine Schwingung ist für Dich eher wohl, sagen wir mal, eine Idee. Oder das, was in Teilen der Wissenschaft inzwischen als Mem bezeichnet wird, eine Art Informationseinheit, eine Art DNA einer Nachricht, einer Aussage, einer gedachten Bezugsbildung. Wenn dem so ist, dann haben wir auch wieder ein schönes Beispiel, wie Selbes oder Gleiches aus unterschiedlichen Perspektiven unterschiedliche Formen annehmen kann. Wie alles im Leben. Und davor. Und erst danach.
Autor MAS
 - 04.03.2018 10:49
Let's swing, baby!  :)

Man kann sich übrigens auch im Fersehen Sendungen raussuchen, die positive Gedanken und Gefühle fördern.
Aber ein Beispiel für die negativen Schwingungen ist der Serie "Bad Banks", die derzeit im ZDF läuft. Na ja, der Name der Serie verrät es ja auch schon.


Manchmal, schlafe ich abends im Bett beim Lesen ein und wache etwas später wieder auf, und bemerke, dass ich das Einschlafen und das Sclafen gar nicht wahrgenommen habe. Dann stelle ich mir vor, dass so das Sterben und das Totsein sein könnte, nur eben ohne Wiederaufwachen hinterher.
Schöner finde ich aber die Vorstellung, dass es eine Fortexistenz in irgendeiner, am besten angenehmen, Form gibt. Klar, dieser Wunsch kann auch als Teil des Überlebenswillens interpretiert werden. In den Religionen werden verschiedene Modelle solcher Fortexistenzen gelehrt, sei es in rein geistiger Form als Seele, Bewusstsein, Atman usw., sei es in einem jenseitigen Zustand oder Ort, sei es als körperliche Wiedergeburt auf der Erde oder in einer anderen Welt, sei es als körperliche Auferstehung am Ende der Zeiten usw. usf. Allein, der an den heutigen Wissenschaften geschulte Verstand findet keine Beweise dafür, die ihn zufrieden stellen könnten. Andererseits wissen wir auch, wie beschränkt unser Verstand und unsere Wissenschaften sind. Es kann also durchaus etwas geben, das beides übersteigt.

Manchmal sitze ich in der Meditation, achte auf meinen Atem, meine Gedanken, meine Gefühle und lasse alles, was aufkommt, wieder los. Alle Gedanken und Gefühle, mit denen ich mich sonst identifiziere, beaobachte ich distanziert und lasse sie wieder los. Die Bilder, die dabei entstehen, kommen mir vor wie Phantasien oder Kinobilder. Wenn ich aus der Meditation aufstehe, tauche ich wieder in sie ein, nehme sie für wirklich und wichtig. Aber ich weiß, sie sind Vorstellungen. Aber sind sie nur Vorstellungen oder auch Vorstellungen?

LG, Micha 
Autor DesigualHarry
 - 04.03.2018 09:08
Hallo!

Im Grunde ist alles ganz einfach...

Leben ist Schwingung, Das Herz schwingt, die Zellen schwingen, der ganze Körper schwingt. Der Mensch ist ein Elektromagnetisches bzw Elektrochemisches Wesen. Wenn das alles nicht mehr schwingt ist man Tod.

Leben bedeutet für mich das Umwandeln und Umsetzen von Energie. Für all meiner Aktivitäten brauch ich Energie. Ich kann Energie selber Umwandeln, oder Energie erhalten z.b. von einem Lächeln eines Menschen.

Alles was ich mache beeinflusst mich. Ich kann nichts tun ohne dass mich nichts beeinflusst. Jeder Tag verändert meinen Körper. Jeder Gedanke, jedes Gefühl, jede körperliche und geistige Aktivität hat direkten Einfluss auf den Aufbau meines Körpers. Alles was da draußen ist beeinflusst mich. Die Sonne, die Wolken. Tag und Nacht, Stadt und Land, Berg und Tal.

Ich kann jeden Tag 8 Stunden im Büro sitzen, ich kann mich dabei aber nicht der Wirkung dieser 8 Stunden auf meinen Körper entziehen.
Ich kann jeden Tag 8 Stunden auf dem Bau arbeiten, kann mich dabei aber nicht der Wirkung dieser 8 Stunden auf meinen Körper entziehen.
Wenn nun Wissenschaftler herausfinden das solche Belastungen nicht Gesund sind, muss ich immer lächeln...lächeln wie wir uns immer wieder perfekt selbst belügen. Da will man auf der einen Seite Gesund sein, auf der anderen Seite ist dann aber die Wirtschaft, die Firma, der Staat und die Gesellschaft wichtiger. Hier Greifen seit Anbeginn der Zeit die selben Physikalischen Gesetze, wie sie es immer tun werden.

Wir achten darauf dass wir gesund Essen... wer achtet aber darauf nur gesunde Gedanken zu denken?... wer achtet darauf gesunde Gefühle zu Leben? Wenn ich heute einen Tag lang Fernsehe, habe ich so unglaublich viele Negative Gedanken und Gefühle, also Schwingungen aufgesaugt, dass mich die Umwandlung dieser Energie sehr viel Energie kostet.

Wir wundern uns über den Zustand der Welt, aber komischerweise nicht darüber dass man den Menschen genau diesen Zustand vorsetzt. Das Umbringen eines Menschen, dass danach eine guter den bösen bestraft ist inzwischen wohl Gesellschaftlich anerkannt...Komisch dabei sind dann immer wieder die Reaktionen der Menschen bei Tragödien...Weil, wir haben das Monster ja selbst erschaffen...

All diese Dinge kann ich fühlen, jede dieser Schwingungen kann ich empfangen und danach begreifen. Wenn ich verstehen kann welche Auswirkung eine Schwingung hat kann ich sie Annehmen oder Ablehnen. Ich bin also keiner dieser Schwingungen ausgesetzt wenn ich das nicht möchte. Ich bin also immer der eigene Herr über mich, wenn ich mir das zugestehe.

Darüber Nachdenken ist etwas Langwieriges und sehr sehr träge... Fühlen ob etwas richtig oder falsch für mich ist, kann man  innerhalb kürzester zeit.
Autor MAS
 - 03.03.2018 23:49
Zitat von: Morle am 03.03.2018 20:56
Ich kann mich Michas und Jürgens Worten nur anschließen, diese Gesprächsrunde war auch aus meiner Sicht allererste Sahne (auch wenn ich nicht inhaltlich mitdiskutieren konnte, nicht auf diesem Niveau)! Insbesondere bei Wolfgangs (skirtedman) Beitrag Nr. 24 unter Bezugnahme auf Nr. 14 gestehe ich, hat mir der Kopf geraucht. Aber das Wichtigste ist: ich habe sehr viele Denkanstöße bekommen und die Beiträge werden mich sicher noch eine Weile beschäftigen.

Vielen, herzlichen Dank an Euch kluge Köpfe für das Erzeugen einer solchen inhaltlich äußerst lehrreichen Diskussion, die stets geprägt war von gegenseitigem Respekt!
Vertrackt ist nur, dass – wie ich annehme – die Menschen im Allgemeinen und ich im Besonderen eine recht unverschämte Erwartungshaltung an den Tag legen. Daher bin ich begierig auf die nächste, phantastische Runde, von der ich sehr viel mitnehmen kann. Bis dahin ,,begnüge" ich mich mit der ,,Sternstunde Philosophie" des Schweizer Fernsehens, sonntags vierzehntäglich gegen 9.00/9.15 Uhr in 3Sat zu verfolgen. Manche von Euch hätten es verdient, dorthin eingeladen zu werden!

Da ich im Übrigen das Meckern nicht ganz sein lassen kann, nur ein Hinweis am Rande, weil mich die z. T. hirnrissigen Auswüchse des Bemühens um geschlechtergerechte Sprache mittlerweile auf die Palme bringen:
Lieber Micha, Du sprachst in Deinem Beitrag Nr. 38 von Deinen Studierenden. Das ist für mich ein Beispiel des Übertreibens des Bemühens um geschlechtergerechte Sprache, sofern – und das, meine ich, ist so – die Grammatik zu sehr strapaziert wird. Was ich meine, ist in einem Artikel aus der Süddeutschen viel besser dargelegt, hier der Link:
http://www.sueddeutsche.de/bildung/gleichberechtigung-im-studium-studenten-aeh-aeh-studierende-1.2355340

Du bist mir doch hoffentlich nicht böse wegen meiner Erbsenzählerei?

Viele Grüße an Euch und nochmals herzlichen Dank für Eure Gedanken, die Ihr dargelegt habt,
Morle

Lieber Morle,

erwarte nicht zu viel, aber schön, dass Dir die Lektüre was gebracht hat.

In Bezug auf die Sprache: Ja, es mag sein, dass Partizipien wie "Studierende" einigen Leuten nicht gefallen. Nur von "Studenten" zu sprechen, gefällt auch einigen Leuten nicht. Also egal, welche Form wir wählen: Es gefällt einigen Leuten nicht.

Jetzt frage ich, warum es den Leuten nicht gefällt, wenn man eine Form statt einer anderen wählt. Meinem Verständnis nach, sind die Menschen gegen die Partizipien oder gegen andere genderneutrale Begriffe, die entweder für ein Primat des Männlichen sind, oder die an gewohnten Sprachregeln festhalten wollen, weil es ihrem Verständnis von Grammatik- oder Orthographieregeln entspricht. Für genderneutrale Formulirungen sind die Menschen, die ihre eigene Genderidentät dadurch mehr berücksichtigt und respektiert (wobei beide Wörter eigentlich identisch sind) fühlen. Das sind nicht nur Frauen, sondern auch all die Menschen, die sich weder als Mann, noch als Frau fühlen.

Ich für meinen Teil bewerte dabei das Interesse der zweiten Gruppe als höher als das der ersten und identifiziere mich mehr mit dieser Gruppe. Ich schrieb vor Jahren mal eine Rundmail an meine Kolleginnen und Kollegen und verwendete nur die männliche Form, worauf eine Kollegin antwortete mit der Anrede: "Liebe Michaela". Das hat mir nichts ausgemacht, das ist ein schöner Name, aber die Nachricht war: "Ich bin nicht Dein Kollege, sondern Deine Kollegin und möchte so auch angesprochen werden." Warum sollte ich das nicht respektieren?

"Miauende" ist zwar lustig gemeint, aber "Katze" ist wie "Mensch" ein Artbegriff und nunmal weiblich, sich aufteilend in Kätzin" und "Kater", so wie sich das grammatisch männliche "Hund" in "Hündin" und "Rüde", das gram. neutrale "Pferd" in "Stute" und "Hengst" aufteilt. Und wir, Männer, Frauen und alle anderen sind "Menschen", was grammatisch nun mal männlich ist.

Man könnte natürlich auch eine Mail mit "Liebe Menschen" beginnen!
Ansonsten verwende ich das sog. Gendergap gerne: Student*innen, Freund*innen, Kolleg*innen. Obwohl es so schön nicht aussieht. 

LG, Micha
Autor Morle
 - 03.03.2018 20:56
Ich kann mich Michas und Jürgens Worten nur anschließen, diese Gesprächsrunde war auch aus meiner Sicht allererste Sahne (auch wenn ich nicht inhaltlich mitdiskutieren konnte, nicht auf diesem Niveau)! Insbesondere bei Wolfgangs (skirtedman) Beitrag Nr. 24 unter Bezugnahme auf Nr. 14 gestehe ich, hat mir der Kopf geraucht. Aber das Wichtigste ist: ich habe sehr viele Denkanstöße bekommen und die Beiträge werden mich sicher noch eine Weile beschäftigen.

Vielen, herzlichen Dank an Euch kluge Köpfe für das Erzeugen einer solchen inhaltlich äußerst lehrreichen Diskussion, die stets geprägt war von gegenseitigem Respekt!
Vertrackt ist nur, dass – wie ich annehme – die Menschen im Allgemeinen und ich im Besonderen eine recht unverschämte Erwartungshaltung an den Tag legen. Daher bin ich begierig auf die nächste, phantastische Runde, von der ich sehr viel mitnehmen kann. Bis dahin ,,begnüge" ich mich mit der ,,Sternstunde Philosophie" des Schweizer Fernsehens, sonntags vierzehntäglich gegen 9.00/9.15 Uhr in 3Sat zu verfolgen. Manche von Euch hätten es verdient, dorthin eingeladen zu werden!

Da ich im Übrigen das Meckern nicht ganz sein lassen kann, nur ein Hinweis am Rande, weil mich die z. T. hirnrissigen Auswüchse des Bemühens um geschlechtergerechte Sprache mittlerweile auf die Palme bringen:
Lieber Micha, Du sprachst in Deinem Beitrag Nr. 38 von Deinen Studierenden. Das ist für mich ein Beispiel des Übertreibens des Bemühens um geschlechtergerechte Sprache, sofern – und das, meine ich, ist so – die Grammatik zu sehr strapaziert wird. Was ich meine, ist in einem Artikel aus der Süddeutschen viel besser dargelegt, hier der Link:
http://www.sueddeutsche.de/bildung/gleichberechtigung-im-studium-studenten-aeh-aeh-studierende-1.2355340

Du bist mir doch hoffentlich nicht böse wegen meiner Erbsenzählerei?

Viele Grüße an Euch und nochmals herzlichen Dank für Eure Gedanken, die Ihr dargelegt habt,
Morle
Autor MAS
 - 03.03.2018 19:37
Perspektivebewusstsein ist eine wichtige Sache, für die ich auch meine Studierenden sensibilisieren möchte. Meine Vorstellung dabei ist die, dass man bei Urteilen über andere sich dessen bewusst ist, dass kein Urteil perspektivefrei ist, und jede Perspektive ihre Geschichte, ihr Woher und ihren Ort hat.

Wenn wir hier in manchen Dingen so unterschiedlich denken, dann sollten wir uns auch bewusst sein, dass niemand von uns das alles wissen kann. Was waren wir vor unserer Geburt bzw Zeugung? Was werden wir sein nach unserm Tod? Was sind wir zwischen Zeugung/Geburt und Tod? Die dritte Frage scheint vergelichsweise einfach zu beantworten, aber ist sie das wirklich?

Ich werde da letztlich ganz bescheiden und demütig vor den großen Rätseln des Lebens. Und ich weiß, jede Antwort, die ich finde, ist relativ, perspektiveabhängig und vorläufig.

LG!
Micha