Passwort vergessen? Kein Problem. Lass dir einen Link per Email schicken, mit dem du deine Mitgliedschaft wieder aktivieren kannst.
Zitat von: Peter am 04.03.2018 23:16
Bei ihm schreibst du dir eher die Finger wund, als dass er von seinen Theorien abweicht ...

Zitat von: DesigualHarry am 04.03.2018 14:15
Laut meiner Auffassung ... sehe ich einen Körper der nach dem Tod in den Verwesungszustand übergeht allmählich als Leblos an, zumindest in einem Zustand der nichts mehr mit den Schwingungsformen gemeinsam hat, die sie das ganze mal im Körper eines Menschen gewesen sind. ... Der Körper in diesem Zustand ist also Tod, weil die Originalen Schwingungen nicht mehr da sind.
Zitat von: Skirtedman am 04.03.2018 12:43
Alle Deiner Teile ... schwingen auch noch nach Deinem Ableben weiter. Nur halt nicht mehr im versuchten (ich nenne es mal) Gleichklang aller Teile nach dem zuvor noch bestehenden Prinzip, die übergeordnete Einheit zu erhalten. Das gemeinsame Ziel geht verloren. Auch die Einheit als Zelle geht jeder Zelle verloren und das zuvor in ihr herrschende Wirkungsgefüge.

Zitat von: Peter am 04.03.2018 23:16
Bei ihm schreibst du dir eher die Finger wund, als dass er von seinen Theorien abweicht.
Zitat von: MAS am 04.03.2018 19:11Zitat von: DesigualHarry am 04.03.2018 14:15
Da bin ich wohl einer der wenigen der einen Stein auch als etwas lebendiges sieht. ...
...Es wäre unlogisch, ein gerade gestorbenes und verwesendes Lebewesen als tot, ein vor Jahrmillionen gestorbenes und zu Stein gewordenes Lebewesen als lebendig zu bezeichnen.



Zitat von: DesigualHarry am 04.03.2018 14:15
Hallo!
Lieber Skirtdeman:
Da bin ich wohl einer der wenigen der einen Stein auch als etwas lebendiges sieht. Laut meiner Auffassung aber in einer sehr, sehr langsamen Schwingung. Ein Stein ist also sozusagen auch am Leben. Hingegen sehe ich einen Körper der nach dem Tod in den Verwesungszustand übergeht allmählich als Leblos an, zumindest in einem Zustand der nichts mehr mit den Schwingungsformen gemeinsam hat, die sie das ganze mal im Körper eines Menschen gewesen sind. Die einzelnen Atome ändern meiner Auffassung nach ihre ursprüngliche Schwingungsform, die ja ohne dem ganzen Körper so jetzt nicht mehr gebraucht werden. Einzelne Knochen, Staub und Asche eines Körpers, da gebe ich dir Recht lieber Skirtdeman, schwingen auch noch weiter, aber nicht mehr in der gleichen Schwingung. Eins so Verwester Körper ist nach meiner Auffassung nicht mehr mit dem Zuordenbar den es mal dargestellt hat. Der Körper in diesem Zustand ist also Tod, weil die Originalen Schwingungen nicht mehr da sind.
P.S.
Mit Schwingung verstehe ich eher die Musikalische Form einer Schwingung, also z.b. eine Sinusschwingung. Ich bin mit Synthesizern groß geworden, mein Wissen über Schwingung habe ich mir über den Umweg eines analogen Synthesizers angeeignet. Ich höre also vor allem Schwingungen. Aber auch sehen kann ich Unterschiedliche Schwingungen sehr gut, wie z.b. der Vergleich analoger Röhrenmonitor versus neuem Laptop.
Zitat von: Skirtedman am 04.03.2018 12:56Zitat von: MAS am 03.03.2018 23:49
Und wir, Männer, Frauen und alle anderen sind "Menschen", was grammatisch nun mal männlich ist.
Hallo Micha, ich zitiere nur stellvertretend für viele andere Passagen des obigen Beitrags nur mal diesen einen Satz.
Was allen Beteiligten an solch einer Genderdiskussion aus dem Bewusstsein entglitten zu sein scheint, ist für mich die Tatsache, dass z.B. "der Mensch" im Plural "die Menschen" wird (ja, das hast Du in Deinem Satz richtig gemacht), und auch z.B. "der Mann" im Plural zu "die Männer" wird. Wie ungerecht ist denn unsere altüberlieferte Sprache, wenn sie ungegendert bereits freiwillig "Menchen" oder "Männern" den weiblichen Artikel zuschreibt? Müsste sich nicht jede "die Frau" geehrt fühlen, dass "der Mann", sobald er gepaart oder zu mehreren, ge"die"t wird, feminisiert wird?
Seit ich ungefähr 15 bin, musste ich mich in der ungegenderten Sprache immer wieder mit "Sie" anreden lassen. Ist am Ende das der Grund, weshalb ich Röcke trage?
Zitat von: MAS am 03.03.2018 23:49
Und wir, Männer, Frauen und alle anderen sind "Menschen", was grammatisch nun mal männlich ist.
Zitat von: DesigualHarry am 04.03.2018 09:08Ja.
Im Grunde ist alles ganz einfach...
ZitatFalsch. Alle Deiner Teile (ich beschränke mich mal auf die physischen Teile Deiner Selbst, sofern es noch andere Teile gibt) schwingen auch noch nach Deinem Ableben weiter. Nur halt nicht mehr im versuchten (ich nenne es mal) Gleichklang aller Teile nach dem zuvor noch bestehenden Prinzip, die übergeordnete Einheit zu erhalten. Das gemeinsame Ziel geht verloren. Auch die Einheit als Zelle geht jeder Zelle verloren und das zuvor in ihr herrschende Wirkungsgefüge.
Leben ist Schwingung, Das Herz schwingt, die Zellen schwingen, der ganze Körper schwingt. Der Mensch ist ein Elektromagnetisches bzw Elektrochemisches Wesen. Wenn das alles nicht mehr schwingt ist man Tod.
ZitatFalsch. Ein Stein gehört nicht zu dem, was wir in unserem engen Sinne von Leben verstehen. Ein Stein, nur mal um eines von unzähligen Beispielen heranzuziehen, dieser Stein in der frühen Morgensonne z.B. empfängt die Sonnenstrahlen, strahlt sie weiter und doch behält er einen Teil der Sonnenstrahlen ( =Energie) für sich. Denn er wird warm. Er wandelt Energie um.
Leben bedeutet für mich das Umwandeln und Umsetzen von Energie.
ZitatVöllig richtig. Auch alles andere, was in Deinem Beitrag von Dir noch kommt, ist ziemlich vollkommen richtig.
Alles was ich mache beeinflusst mich. Ich kann nichts tun ohne dass mich nichts beeinflusst. Jeder Tag verändert meinen
Körper. Jeder Gedanke, jedes Gefühl, jede körperliche und geistige Aktivität hat direkten Einfluss auf den Aufbau meines Körpers. Alles was da draußen ist beeinflusst mich. Die Sonne, die Wolken. Tag und Nacht, Stadt und Land, Berg und Tal.

Zitat von: Morle am 03.03.2018 20:56
Ich kann mich Michas und Jürgens Worten nur anschließen, diese Gesprächsrunde war auch aus meiner Sicht allererste Sahne (auch wenn ich nicht inhaltlich mitdiskutieren konnte, nicht auf diesem Niveau)! Insbesondere bei Wolfgangs (skirtedman) Beitrag Nr. 24 unter Bezugnahme auf Nr. 14 gestehe ich, hat mir der Kopf geraucht. Aber das Wichtigste ist: ich habe sehr viele Denkanstöße bekommen und die Beiträge werden mich sicher noch eine Weile beschäftigen.
Vielen, herzlichen Dank an Euch kluge Köpfe für das Erzeugen einer solchen inhaltlich äußerst lehrreichen Diskussion, die stets geprägt war von gegenseitigem Respekt!
Vertrackt ist nur, dass – wie ich annehme – die Menschen im Allgemeinen und ich im Besonderen eine recht unverschämte Erwartungshaltung an den Tag legen. Daher bin ich begierig auf die nächste, phantastische Runde, von der ich sehr viel mitnehmen kann. Bis dahin ,,begnüge" ich mich mit der ,,Sternstunde Philosophie" des Schweizer Fernsehens, sonntags vierzehntäglich gegen 9.00/9.15 Uhr in 3Sat zu verfolgen. Manche von Euch hätten es verdient, dorthin eingeladen zu werden!
Da ich im Übrigen das Meckern nicht ganz sein lassen kann, nur ein Hinweis am Rande, weil mich die z. T. hirnrissigen Auswüchse des Bemühens um geschlechtergerechte Sprache mittlerweile auf die Palme bringen:
Lieber Micha, Du sprachst in Deinem Beitrag Nr. 38 von Deinen Studierenden. Das ist für mich ein Beispiel des Übertreibens des Bemühens um geschlechtergerechte Sprache, sofern – und das, meine ich, ist so – die Grammatik zu sehr strapaziert wird. Was ich meine, ist in einem Artikel aus der Süddeutschen viel besser dargelegt, hier der Link:
http://www.sueddeutsche.de/bildung/gleichberechtigung-im-studium-studenten-aeh-aeh-studierende-1.2355340
Du bist mir doch hoffentlich nicht böse wegen meiner Erbsenzählerei?
Viele Grüße an Euch und nochmals herzlichen Dank für Eure Gedanken, die Ihr dargelegt habt,
Morle