Autor MAS
- 10.03.2018 11:13Nachdem Nico Fotos von hier in sein Forum übernommen hat, habe ich das Verbot nun doch ausgedehnt, und verbiete jedes Kopieren auf andere Seiten ohne meine ausdrückliche Erlaubnis.
In Nicos Forum dürfen sie ruhig sein, aber nun steht dort kein Verbot, und jeder, der es von dort kopieren will, liest nichts von dem Verbot bzgl. sozialer Netzwerke.
LG, Micha
In Nicos Forum dürfen sie ruhig sein, aber nun steht dort kein Verbot, und jeder, der es von dort kopieren will, liest nichts von dem Verbot bzgl. sozialer Netzwerke.
LG, Micha
Autor MAS
- 09.03.2018 22:34Zitat von: Peter am 09.03.2018 21:55Zitat von: high4all am 09.03.2018 12:28Zitat von: MAS am 09.03.2018 00:01.... Deshalb verwenden die Plattformbetreiber die Daten, um überhaupt Geld zu verdienen. ...
Man könnte den Kunden doch auch die Wahl lassen, mit Geld oder mit Daten zu bezahlen. ....
Es ist sehr einfach: Wenn irgendetwas umsonst/gratis/kostenlos ist, bist DU die Ware...
LG
Peter
Nicht immer zum Glück!
LG, Micha
Autor Peter
- 09.03.2018 21:55Zitat von: high4all am 09.03.2018 12:28Zitat von: MAS am 09.03.2018 00:01.... Deshalb verwenden die Plattformbetreiber die Daten, um überhaupt Geld zu verdienen. ...
Man könnte den Kunden doch auch die Wahl lassen, mit Geld oder mit Daten zu bezahlen. ....
Es ist sehr einfach: Wenn irgendetwas umsonst/gratis/kostenlos ist, bist DU die Ware...
LG
Peter
Autor MAS
- 09.03.2018 13:07Zitat von: high4all am 09.03.2018 12:28Zitat von: MAS am 09.03.2018 00:01
Man könnte den Kunden doch auch die Wahl lassen, mit Geld oder mit Daten zu bezahlen. Abe ranscheinend können diese Firmen mit Daten mehr Geld indirekt verdienen, als wenn die Kunden direkt eine Gebühr zahlen.
LG, Micha
Die deutschen Kunden zahlen möglichst nichts ("Geiz ist geil") für Dienste im Internet. Deshalb verwenden die Plattformbetreiber die Daten, um überhaupt Geld zu verdienen. Die totale Gratis-Mentalität hat manchmal unangenehme Nebenwirkungen.
Was passiert, wenn Google für jede Suche eine Gebühr kassiert? Gäbe es nicht einen Shitstorm? Und wie ist der Umgang mit Urheberrechten im Netz? Wer ist bereit, für die Nutzung geistigen Eigentums zu zahlen?
Da hast Du leider Recht, lieber Hajo!
Aber für jede sch... Sportübertragung muss man zahlen oder "der momentane Filmbeitrag ist leider nicht sichtbar".
LG, Micha
Autor high4all
- 09.03.2018 12:28Zitat von: MAS am 09.03.2018 00:01
Man könnte den Kunden doch auch die Wahl lassen, mit Geld oder mit Daten zu bezahlen. Abe ranscheinend können diese Firmen mit Daten mehr Geld indirekt verdienen, als wenn die Kunden direkt eine Gebühr zahlen.
LG, Micha
Die deutschen Kunden zahlen möglichst nichts ("Geiz ist geil") für Dienste im Internet. Deshalb verwenden die Plattformbetreiber die Daten, um überhaupt Geld zu verdienen. Die totale Gratis-Mentalität hat manchmal unangenehme Nebenwirkungen.
Was passiert, wenn Google für jede Suche eine Gebühr kassiert? Gäbe es nicht einen Shitstorm? Und wie ist der Umgang mit Urheberrechten im Netz? Wer ist bereit, für die Nutzung geistigen Eigentums zu zahlen?
Autor MAS
- 09.03.2018 10:33Zitat von: DesigualHarry am 09.03.2018 10:11
Als Mensch hat man immer die ganze Kontrolle über sich selbst,
Das, lieber Harry, halte ich für Selbstüberschätzung.
LG, Micha
Autor DesigualHarry
- 09.03.2018 10:11Hallo!
Soziale Netzwerke sind ja nur eine sehr schlechte technische Umsetzung von etwas was Menschen sowieso hervorragend auch ganz ohne Technik bereits können... Wenn man diese Technik beherrscht bzw. wieder beherrschen lernt, hat man immer alles selber in der Hand was man möchte, und wie weit man gehen möchte. Als Mensch hat man immer die ganze Kontrolle über sich selbst, wenn ich aber meine Kontrolle über mich der Technik anvertraue kann irgendwer die Kontrolle über mich erlangen.
Soziale Netzwerke sind ja nur eine sehr schlechte technische Umsetzung von etwas was Menschen sowieso hervorragend auch ganz ohne Technik bereits können... Wenn man diese Technik beherrscht bzw. wieder beherrschen lernt, hat man immer alles selber in der Hand was man möchte, und wie weit man gehen möchte. Als Mensch hat man immer die ganze Kontrolle über sich selbst, wenn ich aber meine Kontrolle über mich der Technik anvertraue kann irgendwer die Kontrolle über mich erlangen.
Autor MAS
- 09.03.2018 10:10Zitat von: husti am 09.03.2018 09:13Zitat von: MAS am 09.03.2018 08:15
Und doch muss man auch vorsichtig sein, wem man sich oder wem man was anvertraut. Bisher habe keinen Missbrauch mit meinen Standort oder Rechner-IP-Daten festgestellt.
Es muss ja nicht unbedingt Missbrauch zu sein...
aber sei versichert, dass mit Deinem Standort und Deiner IP im Hintergrund gerarbeitet wird...
Wie könnte Dir ansonsten z.B. Standortbezogene Angebote und Werbung eingeblendet werden?
Das weiß ich. Das habe ich bisher aber auch noch nicht als Schaden empfunden.
LG, Micha
Autor husti
- 09.03.2018 09:13Zitat von: MAS am 09.03.2018 08:15
Und doch muss man auch vorsichtig sein, wem man sich oder wem man was anvertraut. Bisher habe keinen Missbrauch mit meinen Standort oder Rechner-IP-Daten festgestellt.
Es muss ja nicht unbedingt Missbrauch zu sein...
aber sei versichert, dass mit Deinem Standort und Deiner IP im Hintergrund gerarbeitet wird...
Wie könnte Dir ansonsten z.B. Standortbezogene Angebote und Werbung eingeblendet werden?
Autor MAS
- 09.03.2018 08:15Zitat von: Skirtedman am 09.03.2018 00:57
Ich meide ganz viele dieser kostenlosen Sachen wie der Teufel das Weihwasser.
Aber ich liebe auch Google Maps. Auch wenn die jetzt schon wissen, wo ich übermorgen sein werde und auch, wenn sie wissen, dass ich dann tatsächlich dort war oder wo ganz anders mich herumgetrieben habe.
Solche Annehmlichkeiten wie, sagen wir mal, ein kühles Bier kriege ich auch nur aus dem Kühlschrank meines Vertrauens oder bei dem Wirt meines Vertrauens. Ohne sich irgendwo anzuvertrauen kann man nichts gewinnen.
Und doch muss man auch vorsichtig sein, wem man sich oder wem man was anvertraut. Bisher habe keinen Missbrauch mit meinen Standort oder Rechner-IP-Daten festgestellt.
Was mich allerdings schon beunruhigt, ist der Gedanke, die heutigen technischen Möglichkeiten würden einmal durch eine Institution missbraucht, die mir die Freiheit nehmen will. (Ich meine jetzt nicht die absolute Freiheit, die wir eh nicht haben, aber die staatsbürgerliche Freiheit, die wir momentan genießen.)
LG, Micha
Autor Skirtedman
- 09.03.2018 00:57Ich meide ganz viele dieser kostenlosen Sachen wie der Teufel das Weihwasser.
Aber ich liebe auch Google Maps. Auch wenn die jetzt schon wissen, wo ich übermorgen sein werde und auch, wenn sie wissen, dass ich dann tatsächlich dort war oder wo ganz anders mich herumgetrieben habe.
Solche Annehmlichkeiten wie, sagen wir mal, ein kühles Bier kriege ich auch nur aus dem Kühlschrank meines Vertrauens oder bei dem Wirt meines Vertrauens. Ohne sich irgendwo anzuvertrauen kann man nichts gewinnen.
Aber ich liebe auch Google Maps. Auch wenn die jetzt schon wissen, wo ich übermorgen sein werde und auch, wenn sie wissen, dass ich dann tatsächlich dort war oder wo ganz anders mich herumgetrieben habe.
Solche Annehmlichkeiten wie, sagen wir mal, ein kühles Bier kriege ich auch nur aus dem Kühlschrank meines Vertrauens oder bei dem Wirt meines Vertrauens. Ohne sich irgendwo anzuvertrauen kann man nichts gewinnen.
Autor MAS
- 09.03.2018 00:05Zitat von: Skirtedman am 08.03.2018 23:31
Und ich muss noch ein wenig Desillusion obendrauf geben:
Pinterest gehört zu Google. Und jeder sollte wissen, wie selbstlos Google seine Dienste anbietet.
Metager war mal was universitäres. Weiss nicht, ob das noch so ist. War aber ziemlich umständlich in der Bedienung. Und hat längst nicht so viel als Ergebnis durchgelassen wie Google, selbst wenn man die Suche bei Google dort aktiviert hat. Metager war (vielleicht ist es noch) eine Metasuchmaschine. Vorteil: man konnte viele Suchmaschinen gleichzeitig durchsuchen lassen, Nachteil: Es gab unheimlich viele redundante Fundstellen, auch wenn man die Option der Redundanzenfilterung auswählte. Drum hab ich mich irgendwann mal fast ausschliesslich dem selbstlosen Google anvertraut, weil die Ergebnisse dort wirklich die besten zu sein scheinen.
Und ich liebe Google Maps. Hier gibt es zwar eine Altnernative: https://maps.openrouteservice.org, aber auch die ist wohl nicht so gut wie Google Maps.
LG, Micha
Autor MAS
- 09.03.2018 00:01Zitat von: high4all am 08.03.2018 22:33Zitat....etwas weniger kapitalistisch.....
Es gibt kein "etwas weniger".
Die kostenlosen Zeiten sind schon lange vorbei. Der Betrieb von Netzwerken ist nicht umsonst und muss irgendwie finanziert werden. Wenn die Nutzer kein Geld für die Teilnahme bezahlen, tun sie es eben mit ihren Daten über ihre Gewohnheiten.
Mit Linux soll auch Geld verdient werden, mach Dir soch nichts vor, Jürgen. Genauso wie mit anderen Suchseiten.
Umsonst ist nur der Tod. Und der kostet das Leben.
(Von den Kosten für eine Beerdigung gar nicht zu reden.)
Einen illusionslosen Abend ohne Täuschungen, also einen ent-täuschten Abend wünscht
Hajo
Doch es gibt etwes weniger. Es ist eine Frage der Einstellung:
Biete ich eine Dienstleistung an, in erster Linie, um damit Profot zu machen?
Oder beite ich eine Dienstleistung an, in erster Linie um den Kunden damit etwas gutes zu tun, wobei ich aber Geld verlangen muss, um leben zu können?
Man könnte den Kunden doch auch die Wahl lassen, mit Geld oder mit Daten zu bezahlen. Abe ranscheinend können diese Firmen mit Daten mehr Geld indirekt verdienen, als wenn die Kunden direkt eine Gebühr zahlen.
Ich nutze auch Google und Microsoft, weil ich nicht das Knowhow habe, mit Lunix zu basteln. Aber ich zahle ja auch für Microsoft mit Geld, bin also normaler zahlender Kunde, und nicht einer, der hntenrum angezockt wird. Bei Google zahle ich wohl tatsächlich mit Daten. Deswegen nutze ich lieber gmx, die aber auch mit Google zu tun haben. Metager findet zu selten, was ich suche. Dilemma! ...
LG, Micha
Autor MAS
- 08.03.2018 23:55Zitat von: high4all am 08.03.2018 22:24ZitatACHTUNG! Ich verbiete ausdrücklich, Texte oder Bilder, die ich hier einstelle, ohne meine ausdrückliche Erlaubnis in soziale Netzwerke zu kopieren!Und was ist mit anderen Seiten? Mit nichtsozialen Netzwerken oder rein kommerziellen Seiten?
Du solltest eine Nutzung ohne Deine Erlaubnis generell ausschließen. Das wäre konsequent.
LG
Hajo
Ja, vielleicht. Aber gegen private oder gemeinnützige Nutzung habe ich ja gar nichts, über die freue ich mich sogar.
Wat nu?
LG, Micha
Autor Skirtedman
- 08.03.2018 23:31Und ich muss noch ein wenig Desillusion obendrauf geben:
Pinterest gehört zu Google. Und jeder sollte wissen, wie selbstlos Google seine Dienste anbietet.
Metager war mal was universitäres. Weiss nicht, ob das noch so ist. War aber ziemlich umständlich in der Bedienung. Und hat längst nicht so viel als Ergebnis durchgelassen wie Google, selbst wenn man die Suche bei Google dort aktiviert hat. Metager war (vielleicht ist es noch) eine Metasuchmaschine. Vorteil: man konnte viele Suchmaschinen gleichzeitig durchsuchen lassen, Nachteil: Es gab unheimlich viele redundante Fundstellen, auch wenn man die Option der Redundanzenfilterung auswählte. Drum hab ich mich irgendwann mal fast ausschliesslich dem selbstlosen Google anvertraut, weil die Ergebnisse dort wirklich die besten zu sein scheinen.
Pinterest gehört zu Google. Und jeder sollte wissen, wie selbstlos Google seine Dienste anbietet.
Metager war mal was universitäres. Weiss nicht, ob das noch so ist. War aber ziemlich umständlich in der Bedienung. Und hat längst nicht so viel als Ergebnis durchgelassen wie Google, selbst wenn man die Suche bei Google dort aktiviert hat. Metager war (vielleicht ist es noch) eine Metasuchmaschine. Vorteil: man konnte viele Suchmaschinen gleichzeitig durchsuchen lassen, Nachteil: Es gab unheimlich viele redundante Fundstellen, auch wenn man die Option der Redundanzenfilterung auswählte. Drum hab ich mich irgendwann mal fast ausschliesslich dem selbstlosen Google anvertraut, weil die Ergebnisse dort wirklich die besten zu sein scheinen.