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Zitat von: Mann im Rock am 24.01.2019 18:31Zitat von: MAS am 23.01.2019 22:36
Du weichst meiner Frage aus. Wie soll ein rocktagender Ehemann mit der Angst seiner Frau umgehen?
Wenn du den Eindruck hast, ich würde deiner Frage ausweichen, so hast du nicht ganz unrecht. Allerdings sehe ich deine Frage nicht zu meinem eigentlichen Anliegen passend. Wie wäre es, dafür einen neuen Thread aufzumachen?
Mein Anliegen war es, nicht die Einflüsse von einer Handvoll von Personen aufzugreifen und als Meinung der Gesellschaft anzusehen, die dann Druck ausübt. Die Gesellschaft tut einem nicht weh, macht nichts, "gesellschaftlicher Druck" ist eine Chimäre. Eine Verallgemeinerung auf Grundlage der Ansichten einiger weniger ist unseriös, sie passt aber gut in die Thematik moralinsaures Schwarz-Weiß- oder Schubladendenken.
Gruß
Matthias
Zitat von: MAS am 23.01.2019 22:36
Du weichst meiner Frage aus. Wie soll ein rocktagender Ehemann mit der Angst seiner Frau umgehen?
Zitat von: DesigualHarry am 23.01.2019 23:47
Wichtig für mich ist aber, dass mir bewusst wird, wo und wie ich von der Gesellschaft manipuliert werde. Denn wenn ich es erkennen kann, dann kann ich auch darauf reagieren. Dass könnte man dann also selbstbewusstes handeln nennen.




Zitat von: Mann im Rock am 23.01.2019 20:07Zitat von: MAS am 22.01.2019 07:49
Also ob eine solche Angst der Ehefrau auch einfach als Chimäre wegzuschieben oder doch irgendwie zu berücksichtigen ist.
Schon lustig, welche Fehlinterpretationen sich hier einschleichen. Ist das Absicht? Oder was anderes?Zitat von: MAS am 21.01.2019 11:24
Es geht hier also nicht um das, was der Rockträger in seinem Kopf hat, sondern um seine Frau, die ja auch die Erwartung an ihren Mann hat, dass er ihre Angst berücksichtigt. So äußert sich gesellschaftlicher Druck ganz konkret, auch ohne bösen Willen.
Den gesellschaftlichen Druck sehe ich als Chimäre. Es gibt ihn tatsächlich gar nicht. Es gibt vielleicht einen konkreten Druck von einer, von einer Handvoll, von vielleicht ein paar mehr Leutchen. Aber ich finde es sehr unredlich und unseriös, von einem kleinen Kreis von Leuten auf einen gesellschaftlichen Druck zu schließen. Das hatte ich übrigens auch schon weiter oben geschrieben.
Beantwortet doch mal folgende Fragen:
Seid ihr schon mal aus einem Kaufhaus oder Supermarkt gewiesen worden, weil ihr einen Rock tragt?
Hat euch schon mal ein Hotel abgewiesen, weil ihr einen Rock tragt?
Seid ihr schon mal aus einem Restaurant geflogen, weil ihr einen Rock tragt?
Hat man euch schon mal aus der Damenabteilung geworfen, weil ihr einen Rock tragt?
Hat euch schon mal ein Arzt den Eintritt verweigert, weil ihr einen Rock tragt?
Hat man euch in einem Amt mal Hausverbot erteilt, weil ihr einen Rock tragt?
Ist man euch in einem Baumarkt mal unhöflich begegnet, weil ihr einen Rock tragt?
Hat man euch in einem Autogeschäft blöd angemacht, weil ihr einen Rock tragt?
Würden solche Anlässe und weitere vorkommen, dann könnte man vielleicht mal anfangen von einem gesellschaftlichen Druck zu reden. Da aber immer oder wenigstens meistens alles einwandfrei und störungsfrei abläuft, sehe ich keine Basis, von einem gesellschaftlichen Druck zu reden.
Gruß
Matthias

Zitat von: DesigualHarry am 23.01.2019 21:07
Hallo!
Unter Gesellschaftlichem Druck verstehe ich persönlich etwas anderes...
Z.B. Den "Hosenzwang" bei Männern, oder unbedingt auch einen SUV haben wollen, weil die ganzen Nachbarn schon einen haben, oder sich kleinkriegen lassen und auch Alkohol bei einer Feier zu trinken, obwohl man gar keinen mag.
Zitat von: JJSW am 23.01.2019 20:52
Wenn es den "gesellschaltlichen Druck" nicht gibt, dann frage ich mich, warum nicht mehr Männer auf die Idee kommen, Röcke zu tragen ...

Zitat von: MAS am 22.01.2019 07:49
Also ob eine solche Angst der Ehefrau auch einfach als Chimäre wegzuschieben oder doch irgendwie zu berücksichtigen ist.
Zitat von: MAS am 21.01.2019 11:24
Es geht hier also nicht um das, was der Rockträger in seinem Kopf hat, sondern um seine Frau, die ja auch die Erwartung an ihren Mann hat, dass er ihre Angst berücksichtigt. So äußert sich gesellschaftlicher Druck ganz konkret, auch ohne bösen Willen.