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Zusammenfassung

Autor Jan Paul
 - 13.02.2019 23:55
Will sagen: Die Komfortzone verändert sich natürlich. Ihre Grenze zu erreichen, wird immer schwieriger.
Autor Jan Paul
 - 13.02.2019 23:53
In den Jahren, in denen ich noch unsicher war und Angst vor Beurteilung hatte, wurde ich regelmäßiger angesprochen - so gut wie immer positiv, nebenbei gesagt. Inzwischen passiert das fast gar nicht mehr, bzw. ich muss mich schon weiter dafür aus dem Fenster lehnen. An wachsender Toleranz wird das kaum liegen, eher am selbstverständlichen Ausdruck.

Fast ein bisschen schade ...
Autor MAS
 - 09.02.2019 17:37
Bis dann ein Kind ruft: "Der Cephalus hat ja gar nichts an!"  ;D

LG, Micha

Autor high4all
 - 09.02.2019 16:43
Zitat von: Barefoot-Joe am 09.02.2019 15:21
Zitat von: JJSW am 09.02.2019 11:11
Oder versuchen bei Zwerg Alberich eine Tarnkappe zu kaufen  ;D

Verkaufe Tarnmantel, wie neu, gegen Gebot... ;)


Die Farbe gefällt mir nicht so recht. ;D ;D ;D
Autor Barefoot-Joe
 - 09.02.2019 15:21
Zitat von: JJSW am 09.02.2019 11:11
Oder versuchen bei Zwerg Alberich eine Tarnkappe zu kaufen  ;D

Verkaufe Tarnmantel, wie neu, gegen Gebot... ;)

Autor high4all
 - 09.02.2019 11:53
Oder mit folgendem Text:

,,Bitte keine weiteren Komplimente, zehn sind genug für heute!"

(Mein Maximum liegt bei fünf. Natürlich in einem Dirndl.)

Hajo
Autor JJSW
 - 09.02.2019 11:11
Zitat von: MAS am 09.02.2019 10:02
Zitat von: cephalus am 07.02.2019 13:07
Ich kann es auch nicht leiden, wenn ich einen Kommentar wie "das sieht aber toll aus" erhalte.

Du magst keine Komplimente, lieber Cephalus?

Wir wäre es mit einem T-shirt mit der Aufschrift: "Ich bin nicht da."  ;D

LG, Micha

Das wäre wohl eine Möglichkeit  

Oder versuchen bei Zwerg Alberich eine Tarnkappe zu kaufen  ;D

Grüßle
Jürgen

Autor MAS
 - 09.02.2019 10:02
Zitat von: cephalus am 07.02.2019 13:07
Ich kann es auch nicht leiden, wenn ich einen Kommentar wie "das sieht aber toll aus" erhalte.

Du magst keine Komplimente, lieber Cephalus?

Wir wäre es mit einem T-shirt mit der Aufschrift: "Ich bin nicht da."  ;D

LG, Micha
Autor Mann im Rock
 - 09.02.2019 09:24
Zitat von: cephalus am 07.02.2019 13:07
Hallo Matthias,
von negativer Bewertung oder Interpretation war auch nie die Rede.
Auch wenn isch vermutlich ein ein sehr ungewöhnlicher Typ damit bin:
Ich kann es auch nicht leiden, wenn ich einen Kommentar wie "das sieht aber toll aus" erhalte.

Hi, schön und gut. Da fehlt mir aber noch ein Gedanke zu Punkt 1, ehe Punkt 2 anzusprechen wäre.

Warum spielt Aufmerksamkeit von anderen überhaupt eine Rolle? Es gibt Millionen Umstände, die irgendwo auch meine Aufmerksamkeit wecken. Wenn andere auf mich als rocktragenden Mann aufmerksam werden, ist das nur legitim. Gestern bei einer Theaterveranstaltung war ein Mensch, ockerfarbener Pulli, ockerfarbene Strumpfhose, schwarzer Rock - das brachte natürlich Aufmerksamkeit. Na und? Selbst wenn dieser Mensch eine Frau war.

Gruß
Matthias
Autor Barefoot-Joe
 - 07.02.2019 13:57
Hallo Jürgen,

ZitatHmmm, das interessiert mich jetzt auch  ;D
Skifahrer im Kilt hab ich schon gesehen auf Fotos. Aber barfuß?  ;)

Ich war nur im Skiverleih barfuß - und dort waren wir nur, weil sich Andrea Schuhe leihen musste. Ich habe ja meine Ausrüstung und dazu gehören auch Skischuhe. Aber vom Hotel 100 Meter über Eis und Schnee zum Skiverleih - da ziehe ich doch keine Schuhe an...

ZitatAuf jedem Fall stelle ich mir barfuß im Schnee angenehmer vor wie auf kaltem Asphalt mit Splitt und Streusalz.

Hängt von Schnee ab - den gibt es tatsächlich in unterschiedlichen Temperaturen. Warmer Schnee ist klasse, das macht richtig Spaß. Kalter Asphalt ist OK, Split ist einfach nur unangenehm und Streusalz ist Teufelswerk. Auf Schneematsch ist es besonders übel, das wird bis zu -16 Grad kalt und da hat man schneller Erfrierungen als man "Hui, ist das kalt!" sagen kann... ;)

ZitatKleid am Mann kommt mir im Moment weniger befremdlich vor wie barfuß im Januar/Februar 
Aber wohl alles 'ne Frage der Gewohgnheit  ;)

Du sagst es. Aber Strickkleider passen ja zum aktuellen Wetter. Und am Wochenende wird es so warm, dass ich mein neues Minikleid ausführen kann. Schwarz grüner Leoparden-Print. :)
Autor Barefoot-Joe
 - 07.02.2019 13:51
Hallo cephalus,

ZitatVielleicht haben wir eine Reiz- und AufmerksamkeitsSchwelle.

Mit Sicherheit eine unterschiedliche. Ich nehme Normalität in der Regel nicht großartig wahr und vielleicht kann man es a auch so sehen, dass das Auffallen selbst so zur Normalität wurde, dass ich es nicht mehr bemerke. Netterweise wird mir das von unabhängigen Beobachterinnen als Souveräntität und Selbstbewußtsein ausgelegt.

ZitatBarfuß Skifahren? Hast Du Wasserskibindungen auf deinen Brettern  ;)

Nein, aber Sekundenkleber hält prima. ;)

Nö, beim Skifahren trage ich natürlich schon Skistiefel, auch wenn es mir schwer fällt, meine Füße in diese Schnallen-Schraubstöcke zu zwängen.
Autor cephalus
 - 07.02.2019 13:07
Zitat von: Mann im Rock am 07.02.2019 08:19
Und zweitens: Warum sollte ich irgendeine auf mich gerichtete Aufmerksamkeit von vornherein bewertend als negativ deuten? Nur der aufgeschnappte Blick eines anderen sagt erstmal überhaupt nichts aus. Die Interpretation dieses Blickes liegt bei mir, ausgenommen es kommt tatsächlich mal zu einem anschließenden Gespräch, was aber
so gut wie nie passiert.

Hallo Matthias,
von negativer Bewertung oder Interpretation war auch nie die Rede.
Auch wenn isch vermutlich ein ein sehr ungewöhnlicher Typ damit bin:
Ich kann es auch nicht leiden, wenn ich einen Kommentar wie "das sieht aber toll aus" erhalte.

Ohne diese reale und gefühlte Aufmerksamkeit habe ich bisher nur ein paar Wochen auf den Cook Islands Rock getragen - wie ²/³ der anderen Männer. Sehr angenehm, nicht nur klimatisch.

Cephalus
Autor Mann im Rock
 - 07.02.2019 08:19
Zitat von: cephalus am 06.02.2019 16:41
Hallo Joe,

Zitat von: Barefoot-Joe am 06.02.2019 15:02
Nur, wenn ich es bemerke. Aber dazu muss ich eben bewußt darauf achten.

bewusst darauf achten muss ich nicht,  wenn z.B. die Dame hinter mir an der Kassenschlange mich gerade von oben bis unten mustert, während ich mich nach meinem Sohn umsehe.
Solche Beobachtungen mache ich statistisch deutlich häufiger im Rock.

Vielleicht haben wir eine Reiz- und AufmerksamkeitsSchwelle.

Das sehe ich nicht als Widerspruch. Es kommt bei mir oft genug vor, dass ich bewusst drauf achte, aber keinerlei Reaktionen wahrnehme. Andererseits kommt es vor, dass ich gar nicht drauf achte, aber dennoch den einen oder anderen Blick aufschnappe, der so manches Mal auch mit einem wohlwollenden Lächeln verknüpft ist.

Und dennoch erstens: Es gibt andere Dinge, die Aufmerksamkeit erregen können. Eine rote Hose z.B., eine augenfällige Tätowierung, grüngefärbte Haare. Neulich sah ich eine Frau in einem Mantel, der aussah wie ein Vogelkleid. Was unterscheidet die eine Aufmerksamkeit von der anderen. Und warum soll die Aufmerksamkeit, die ich bekomme, wenn ich einen Rock trage, so hoch gewichtet werden?

Und zweitens: Warum sollte ich irgendeine auf mich gerichtete Aufmerksamkeit von vornherein bewertend als negativ deuten? Nur der aufgeschnappte Blick eines anderen sagt erstmal überhaupt nichts aus. Die Interpretation dieses Blickes liegt bei mir, ausgenommen es kommt tatsächlich mal zu einem anschließenden Gespräch, was aber so gut wie nie passiert.

Gruß
Matthias
Autor MAS
 - 07.02.2019 08:08
Moin!

Wie oben schon mal geschrieben halte ich es für z.T. genetisch veranlagt, ob man gerne auffällt, im Mittelpunkt steht und den Ton angibt oder lieber unauffällig am Rande steht oder als Teil der Menge untergeht und sich an die anderen oder die Mehrheit anpasst.

Da kann man niemandem einen Vorwurf draus machen, wenn einer da anders tickt als man selber.

Nun gibt es aber auch Fälle, da ist der Wunsch, einen Rock oder etwas anderes kontextuell Ungewöhnliches und daher Auffällliges zu tragen gepaart mit dem Wunsch, nicht aufzufallen. Da muss man herausfinden, welcher der beiden Wünsche stärker ist. Und sollte der erste Wunsch stärker sein, muss man sich selbst übwerwinden, um ihn in die Tat umzusetzen. Dazu braucht man Mut. Da kämpft man dann oft lange mit sich selbst: man will, aber traut sich nicht, merkt, dass man unglücklich ist, versucht es zaghaft, rudert wieder zurück, aber der Wunsch bleibt unerfüllt, versucht es mit dem Mut der Verzweiflung und wenn alles gut geht, schwimmt man sich frei und genießt dann die Freiheit, im Rock usw. in der Öffentlichkeit unterwegs zu sein, ohne dass das Schlimmes passiert. 

LG, Micha
Autor manfred58
 - 07.02.2019 07:50
Zitat von: Mann im Rock am 06.02.2019 11:13
ZitatIch persönlich mag es nicht Aufmerksamkeit zu erregen, das mochte ich noch nie und das hat sich auch nicht geändert. Vermutlich wird es sich auch nicht ändern, ich kann es bestenfalls ignorieren.
Es ändert aber nichts an der Tatsache, dass Mann im Rock auffällt.

Mal als Frage: Ob ich Aufmerksamkeit errege, weiß ich erstmal nicht. Ob diese Aufmerksamkeit positiv oder negativ ist, weiß ich erstmal nicht. Aufmerksamkeit auf mich geht von anderen aus, und diese Reaktionen kann ich erstmal nur erraten.

Es gibt etliche Leute, die einen Vortrag halten, dabei nur den Text von ihren Powerpoint-Präsentationen ablesen und die sich dennoch für den größten Redner halten, obwohl das gesamte Publikum eingeschlafen ist. Diese Redner erraten also die Reaktion ihrer Zuhörerschaft falsch.

Wenn ich einen Rock trage, kann ich mir auch nur erstmal denken, dass ich damit auffallen müsste, weil es abweichend ist. Aber tue ich es tatsächlich? Wenn ich mich mal umschaue: die allermeisten kümmert es gar nicht. Am Beispiel des Redners: die Zuhörerschaft schläft.

Im übrigen: vor 5 Jahren hatte ich keinen Bock mehr auf Blue Jeans oder auch schwarze Jeans. Das ist das, was alle Welt trägt. Ich habe mir Hosen gekauft, knallrot, wiesengrün, sonnengelb. Und ich dachte: damit würde ich auffallen, weil es abweicht. Nur dummerweise hab ich diese Hosen selten getragen, weil ich da auf Rock umgestiegen bin. Was heißt schon Auffallen? Fällt man nur mehr auf mit einem schwarzen Jeansrock als mit einer knallroten Hose? Und wie denkt man selbst über dieses Auffallen, wenn man nicht gar zu sehr auffallen will? Vielleicht zieht man die rote Hose vor, weil der Rock Damenkleidung ist? Obwohl der Rock womöglich weitaus weniger auffällt als eine rote Hose?

Und was denkt man sich, wie die anderen auf eine rote Hose, die so ungewöhnlich ist, reagieren könnten? Man sei Schwuchtel oder was weiß ich?

Gruß
Matthias


Ich denke mal das ich Aufmerksamkeit errege ,wahrscheinlich auch gewollt ,alleine schon dadurch das ich unmännliche Farben und Accessoires trage .
Entscheidend ist das man sich wohlfühlt und das ist in dem Einheitsbrei der da in der Männerabteilung angeboten wird bei mir  nicht der Fall.
In der Sache mit den Hosen gibt geht es mir auch so . Nicht nur was Farben angeht . Vor einiger Zeit habe ich Boyfriend-Jeans mit sichtbarer , schräger oder gerader Knopfleiste entdeckt ,eng geschnitten. Anprobiert , gekauft und auch getragen.
Gefällt mir und fällt bestimmt auch mehr auf als ein schlichter Rock.
Es geht in erster Linie ja um meine Komfortzone und nicht um die der anderen.
Dumme Sprüche ernte ich auch , seltsamerweise im Karnevalsverein ???
Was die "Schwuchtel" Sprüche angeht , da habe ich mich schon dabei erwischt das ich ein Outfit ändere weil es nicht "schwul genug " aussieht  wobei ich das Wort  schwul  durch weiblich oder unmännlich ersetzte .
Ich freue mich jedenfalls über jeden Menschen , wen mir überhaupt mal einer über den Weg läuft , der seinen eigenen individuellen Stil hat unabhängig vom Geschlecht .
Ich habe fertig  :)