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Zitat von: Holger Haehle am 29.10.2019 14:48
Wieso fühlen die Anderen nicht das Gleiche wie ich? Es ist doch so naheliegend was ich fühle und sollte allgemein selbstverständlich sein. Aber selbst in einer langjährigen Partnerschaft wird unterschiedlich gefühlt.
Zitat von: MAS am 29.10.2019 13:32
Allerdings verdanken wir diese Erkenntnisse auch der Wissenschaft.
Zitat von: husti am 29.10.2019 08:58Zitat von: MAS am 28.10.2019 20:51
große Firmen bezahlen mitunter Wissenschaftler dafür,wirtschaftlich passende Ergebniss zu liefern. Leider kommen die damit meistens durch.
Hallo Micha,
diese Formulierung ist m.E. nicht ganz richtig...
Die Wissenschaftler bekommen den Auftrag, in bestimmte Richtungen zu forschen.
Das heißt dann natürlich auch, dass evtl. andere Richtungen nicht weiter verfolgt werden, wenn sie dem eigentlichen Zweck und Ziel der Forschung nicht entgegen stehen.
Zitat von: DesigualHarry am 28.10.2019 22:47
Hallo!
Langsam scheint wohl ein erwachen zu kommen, das aktuelle Technik mehr und mehr Gesundheitsschädlich ist. Nachdem bereits digitale Musik damit "glänzt" nicht gerade gesundheitsfördernd zu sein, kommt jetzt auch noch das leidige Thema zu intensives blaues Licht langsam in der Gesellschaft an.
https://www.mdr.de/nachrichten/ratgeber/gesundheit/blaues-led-licht-schadet-den-augen-100.html
Schon merkwürdig wenn da ein Professor zur guten alten Glühbirne rät...
Auch das Autofahren wird immer mehr zur Qual, wenn man andauernd mit diesem blauen Licht geblendet wird.
https://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_wissen/article194235259/Das-fototoxische-Potenzial-hinter-dem-LED-Trend.html
Zitat von: MAS am 28.10.2019 20:51
große Firmen bezahlen mitunter Wissenschaftler dafür,wirtschaftlich passende Ergebniss zu liefern. Leider kommen die damit meistens durch.
?
.Zitat von: Holger Haehle am 27.10.2019 16:21Zitat von: Lars am 27.10.2019 12:52Zitat von: Holger Haehle am 27.10.2019 04:31
Es braucht also noch viel Arbeit dieser Idee Leben einzuhauchen, damit sie wissenschaftlich tragbar wird. Dann wird die Idee, wie Micha sagt: Science. Davor bleibt sie ein visionäres Konstrukt oder einfach SF.
Lieber Holger,
warum muß eigentlich alles erst wissenschaftlich belegt werden, damit es "tragbar" ist? Wieso vertrauen wir der Wissenschaft, die eigentlich gar nix weiß, so blind?
Es ist verheerend, sonst würde mich das vielleicht gar nicht stören ...
Viele Grüße
Lars
Lieber Lars,
ich vertraue nicht gern, weil Vertrauen missbraucht werden kann. Und da wo ich vertraue, habe ich vorher geprüft, ob ich vertrauen kann. Aber auch dann bleibt ein Restrisiko. Vertrauen ist mit Hoffen und Glauben verbunden. Da kann Wahrheit drin stecken, aber ich weiß es eben nicht. Das hinterlässt Unsicherheit.
Natürlich muss ich eine Menge glauben und vertrauen, weil wir in dieser unendlichen Welt recht wenig wissen. Ich vertraue überall dort, wo ich blind bin. Oft bleibt mir nichts anderes übrig. Aber da wo mir Wissen zur Verfügung steht, sehe ich Licht. Dann fällt die Blindheit von mir. Ich gewinne Sicherheit.
In der Wissenschaft wird Wissen nach den Gesetzen der Logik gebildet. Aristoteles hat die Grundlagen zu der Frage, was wir wissen können gelegt. Über Jahrtausende haben Wissenschaftler seitdem die Erkenntnisprinzipien verfeinert und zu einem allgemeinen und internationalen Standard entwickelt.
Wenn ich mir nur mal anschaue, wie eine Herztransplantation abläuft, dann bin ich sehr beeindruckt, was ein Arzt heute so weiß im Vergleich zu seinen Kollegen aus vergangenen Jahrhunderten. Wo denkst du, ist der Chirurg, ein Ingenieur oder ein Hochspannungstechniker blind, wenn er Wissenschaft zur Grundlage seiner Arbeit macht?
Zitat von: Holger Haehle am 27.10.2019 15:27Zitat von: MAS am 27.10.2019 09:04
Das sind schöne Fotos, Holger, danke!
Neulich las ich einen schönen Ausdruck: "Metaphysischer Schauer beim Betrachten des nächtlichen Sternenhimmels."
LG, Micha
Soso Micha,
metaphysischer Schauer. Na dann spannen wir mal den Bogen zur Philosophie von Pythagoras. Der sagte einst ,,Die Zahl ist das Wesen aller Dinge" und suchte mathematische Strukturen (Gesetzmäßigkeiten) nicht nur in der Geometrie, sondern auch in den Bewegungen von Himmelskörpern. Die mathematischen Gesetzmäßigkeiten der Umlaufbahnen beschrieb er, nachdem er sich zuvor mit den Harmoniegesetzen der Musik beschaeftigt hatte, als ,,Sphärenmusik". Ihn hat also nicht nur die Betrachtung des Himmels, sondern auch die Betrachtung der Formeln, die die Bewegungen beschreiben emotional berührt. Kein Wunder, dass er glaubte, die Harmonie der Welt drücke sich in Zahlenverhältnissen aus. Wer so tief Formeln transzendiert hat ganz bestimmt auch ein metaphysisches Erlebnis.