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Zitat von: high4all am 03.12.2019 12:35
Neben Menschen, die ein bewusstes Understatement praktizieren gibt es solche, die das Thema Mode überhaupt nicht auf dem Schirm haben, weil es sie nicht interessiert.
Zitat von: Skirtedman am 03.12.2019 11:55
Ja, für mich gehört es dazu, mich zu zeigen. Denn ich kann für mich keine Normalität herbeiführen, indem ich mich systematisch verstecke. Denn ich will zeigen, dass es anders geht (sich zu kleiden) und z.T. auch wie es anders geht. Denn so normal es für mich selbst auch ist, so unnormal ist es noch für die Welt da draussen. Es ist Teil meines Anliegens, auch andere zum Nachmachen anzuregen. Diesen Anspruch habe ich nicht immer, mal mehr, mal weniger, aber latent zumindest unterschwellig vorhanden.
ZitatAnderssein setzt aber immer einen Maßstab voraus, an dem man sein Anderssein festmacht. Gäbe es keinen Mainstream, gäbe es auch keine Devianz.

ZitatWer in einem solchen Pluralismus jemand anders was nachmacht, statt es anders zu machen, der weicht von der Norm des Andersseins ab.

Zitat von: M.L. am 05.12.2019 21:02
was ist das für eine Geselschaft sie spricht von Gleichberechtigung und freiheit und hält sie nicht ein .

Zitatvielleicht kennt das ja auch noch jemand unter uns Foristen. Manchmal habe ich das Gefühl, an diesem Tag "noch nicht genügend" beachetet worden zu sein, dann suche ich bewusst noch mal die Gelegenheit, gesehen zu werden, statt zum Beispiel den kürzeren, aber unbelebten Weg zu wählen.
Ich freue mich, wenn Frau Rentnerin ihren Mann anstubst, wenn Kinder ihre Mutter am Mantel ziehen oder Männer zweifelnd schauen, denn dann weiß ich, dass ich etwas in ihnen bewege. 
ZitatEs ist Teil meines Anliegens, auch andere zum Nachmachen anzuregen. Diesen Anspruch habe ich nicht immer, mal mehr, mal weniger, aber latent zumindest unterschwellig vorhanden.

Zitat von: flummi am 02.12.2019 22:00
Hier mal ein Kommentar zum Satz :
Sie werden gelebt.
...
Ich weis also nicht, ob diese vielen "Unauffälligen" auf unseren Straßen nicht doch leben, egal wie.