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Zusammenfassung

Autor hirti
 - 03.01.2020 11:57
Hey wie cool!
Der Mann ist ja aus der Stadt wo ich arbeite und gelegentlich auch in Rock und Kleid unterwegs bin. Vielleicht läuft man sich ja mal über den Weg.
Allerdings wirkt er als Frau zurechtgemacht so weiblich dass ich mir nicht einmal sicher bin ob ich erkennen würde dass es sich nicht um eine Frau handelt.
Autor Rik
 - 31.12.2019 09:26
Zitat von: Barefoot-Joe am 30.12.2019 12:51
Hallo Hajo,
ZitatSchade, dass er die Brust kaschiert. Denn es würde vielen Männern helfen, die unter größeren Brüsten leiden.

Das schwierige daran ist, dass du das nicht akzeptierst, solange du dich als Mann sieht und präsentieren willst. Eigene Erfahrung - ich habe immerhin auch ein Cup A. Man muss das erst als Aspekt seiner femininen Seite akzeptieren, damit es klappt. Erst mit der Aufgabe des männlichen Rollenmodells war es mir möglich, auch diesen Aspekt von mir liebevoll anzunehmen und mich darüber zu freuen. :)

Obwohl ich richtig männlich aussehe vermute ich doch eine deftige Weiblichkeit zu besitzen. In meine Kindheit war ich bis 8-9 Jahre richtig dünn und ein "geniale" herr Doctor fand es notwendig mir eine einmalige Hormonkur (12 injectionen) zu geben. Mein Körper hat sich nach diese Kur tatsächlich geändert (fettverteilung etwas weiblicher) glucklicherweise ist der Doctor nach die eine Kur aufgehört, doch es hat mich ein A Cup geschenkt. Kashieren muss ich nicht und ich have es schon lange akzeptiert. Viellecht hat sich durch die Hormonkur mehr geändert in meine Existenz dann nur mein Körper denn ich verstehe mich schon mein ganzes Leben besser mit Frauen. Meine Frau gegenuber fuhle ich mir immer noch Mann und mit mein langen Baard auf mein Motorrad hat jeder die idee ich bin ein "Coole Biker"  ;) doch werde ich nie mehr darauf verzichten meine Röcke zu tragen, in die öffentlichkeit als "Mann in Rock" und zuhause manchmal etwar weiblicher, insgesamt akzentuierte A Cup...

Ich fuhle mich in beide Situationen sehr wohl  :) Bin ich dann Crossdresser? Zuhause schon denke ich.... doch beim spazieren mit dem Hund und beim schoppen fuhle ich mich einfach ein Mann in Rock. Die Röcke die ich trage sind alle Damenröcke, denim, egal schwarz, blau, grau und beige, so neutral wie möglich. Die unterschied zwichen meine Röcke und kurze Hosen oder lange Bermuda Schort ist so etwas kleiner... und schneller akzeptiert. Richtige Männerröcke hab ich nicht weil ich sie durchaus nich schön und viel zu lang finde und viel zu teuer.... ein Kilt gehört fur mich zur Categorie "Trachten" und denke immer an Schotland.
Autor Barefoot-Joe
 - 30.12.2019 12:51
Hallo Hajo,

ZitatSchade, dass er die Brust kaschiert. Denn es würde vielen Männern helfen, die unter größeren Brüsten leiden.

Das schwierige daran ist, dass du das nicht akzeptierst, solange du dich als Mann sieht und präsentieren willst. Eigene Erfahrung - ich habe immerhin auch ein Cup A. Man muss das erst als Aspekt seiner femininen Seite akzeptieren, damit es klappt. Erst mit der Aufgabe des männlichen Rollenmodells war es mir möglich, auch diesen Aspekt von mir liebevoll anzunehmen und mich darüber zu freuen. :)
Autor high4all
 - 30.12.2019 12:20
Zitat von: Barefoot-Joe am 30.12.2019 12:12
Hallo Hajo,

ZitatWenn ich das Foto rechts sehe, scheint mir die Aussage "ohne etwaige Anbauteile" fraglich.

Meines Wissens hat er hat in der Tat eine weibliche Brust - es ist eher so, dass er sie bei männlicher Präsentation kaschiert.
Schade, dass er die Brust kaschiert. Denn es würde vielen Männern helfen, die unter größeren Brüsten leiden.
Autor Barefoot-Joe
 - 30.12.2019 12:12
Hallo Hajo,

ZitatWenn ich das Foto rechts sehe, scheint mir die Aussage "ohne etwaige Anbauteile" fraglich.

Meines Wissens hat er hat in der Tat eine weibliche Brust - es ist eher so, dass er sie bei männlicher Präsentation kaschiert.
Autor MAS
 - 30.12.2019 12:11
Also ich stehe schon als Realperson mit meinem Namen für meine Kleidungsvorliebe. Aber klar, vermarkten tue ich es nicht, stehe eh dem ganzen Vermarktungswahn sehr kritisch gegenüber.

LG, Micha
Autor Barefoot-Joe
 - 30.12.2019 12:10
Zitat von: Skirtedman am 30.12.2019 01:25
Soweit ich das sehe, trägt er wohl seine "weiblichen" Kleider in Gestik und Optik einer Frau, z.B. mit deutlich betonter Oberweite.
Viele von uns wollen ja Röcke und Kleider tragen, ohne optisch zur Frau mutieren zu müssen.

Der wesentliche Unterschied ist, das er, im Gegensatz zu den meisten hier, Enby und genderfluid ist. Er steht zwischen Mann und Frau und nutzt die gesamte Bandbreite aus ohne sich auf einen Punkt festzulegen.
Autor high4all
 - 30.12.2019 12:06
ZitatDamit hast Du absolut Recht, es mag auch sein, dass diese Diskrepanz zwischen Optik und Aussage weiteres Konfliktpotential verursacht, auch wenn er darauf besteht, seinen Körper zu nutzen, ohne etwaige "Anbauteile".

Wenn ich das Foto rechts sehe, scheint mir die Aussage "ohne etwaige Anbauteile" fraglich.

Autor cephalus
 - 30.12.2019 11:16
Zitat von: Skirtedman am 30.12.2019 01:25
Was Alexander Hoelzl anders macht als die meisten von uns hier im Forum?

Im Wesentlichen stellt er sich als Person, mit Namen Firma usw. in die Öffentlichkeit und vermarktet sich und seine Besonderheit.
Kaum einer hier agiert mit seinem Realnamen, von wenigen ist die Person dahinter im Netz unschwer zu finden und keiner betreibt Marketing für sich und seine Idee des Röcketragens.


Zitat von: Skirtedman am 30.12.2019 01:25
Insofern spielt er für sich zwar mit Gendergrenzen, ohne aber die Gendertraditionen ändern zu wollen. Seine Aussagen laut Zeitungsartikel sprechen zwar eine andere Sprache, seine Optik aber machen aus ihm eine recht hübsch anzuschauende Frau.

Damit hast Du absolut Recht, es mag auch sein, dass diese Diskrepanz zwischen Optik und Aussage weiteres Konfliktpotential verursacht, auch wenn er darauf besteht, seinen Körper zu nutzen, ohne etwaige "Anbauteile".
Autor Skirtedman
 - 30.12.2019 01:25
Oh, ich war mit meiner Liebsten auch um 23 Uhr in einer Stadtkirche zur Christmette mit Gospelchor.
Meine Liebste war etwas enttäuscht, dass ich dazu ein dunkelrotes Kleid anzog, und nicht das Glitzerkleid anbehielt, das ich den ganzen Abend bis dahin getragen hatte.

Was Alexander Hoelzl anders macht als die meisten von uns hier im Forum?

Soweit ich das sehe, trägt er wohl seine "weiblichen" Kleider in Gestik und Optik einer Frau, z.B. mit deutlich betonter Oberweite.
Viele von uns wollen ja Röcke und Kleider tragen, ohne optisch zur Frau mutieren zu müssen.

Insofern spielt er für sich zwar mit Gendergrenzen, ohne aber die Gendertraditionen ändern zu wollen. Seine Aussagen laut Zeitungsartikel sprechen zwar eine andere Sprache, seine Optik aber machen aus ihm eine recht hübsch anzuschauende Frau.
Autor MAS
 - 24.12.2019 22:29
"Kosenlos" schrieb ich, statt "kostenlos". Aber letztlich ist mir Liebkosen lieber als Liebkosten. Also lieber kosenreich und kostenreich als kosenlos und kostenlos.

Die Nichtliebhaber von Wortspielereien bitte ich um Verzeihung für diesen flachen Humor!

Jetzt gehen wir dahin: 23 Uhr: Auferstehungskirche, Innenstadt, Christnacht mit dem Gospelchor Rising Voices.
Selbstverfreilich im Rock. Zumindest ich.

Frohe Weihnacht!
Micha
Autor JJSW
 - 24.12.2019 19:52
Zitat von: MAS am 24.12.2019 19:02
Ich finde, es ist ein schöner Artikel. Allerdings: Warum bekommt keiner von uns kosenlose Kleidung gestifet? Wir machen es doch auch kaum anders als er.

LG, Micha

Vielleicht müssten wir dazu bei Facebook oder (besser und) bei Instagram oder weiteren schicken Plattformen aktiv sein und einen Blog betreiben...
Ist aber nicht jedermanns Sache...

Um meine Röcke und Kleider Tragerei wird viel weniger Bohei gemacht, wirkt vielleicht auch nicht immer so stimmig und perfekt wie aus dem Katalog,
ist aber auch ohne nennenswerte Probleme in Freizeit und Alltag möglich.

Grüßle
Jürgen

Autor MAS
 - 24.12.2019 19:02
Ich finde, es ist ein schöner Artikel. Allerdings: Warum bekommt keiner von uns kosenlose Kleidung gestifet? Wir machen es doch auch kaum anders als er.

LG, Micha
Autor Timper
 - 24.12.2019 15:38
Danke für den Bericht . Traurig wie eingeschränkt immer noch viele denken . Ich kann seine Gedanken und Ansichten nachvollziehen .
Autor Ludwig Wilhem
 - 23.12.2019 11:55
Hallo, eigentlich bin ich kein Fan von Facebook, aber ich habe mal reingeschaut, was Alexander Hölzel  so über sich schreibt, ich fand es schon bemerkenswert wie er auftritt, aber jetzt zögerlich wird. Vielleicht sollte man ihn positiv weiter unterstützen, denn seine Outfits finde ich sehr stimmig.https://www.facebook.com/AlexanderHoelzlOfficial/.
Auch sein Pressebericht
hat mir gefallen. Denn er ist und bleibt ein Mann, der gerne die Gendergrenzen überschreitet - was tun wie anderes?
Euch ein schönes Weihnachtsfest, euer Ludwig.