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Zusammenfassung

Autor Skirtedman
 - 13.01.2023 22:26
Das Forum bildet!!!

Zitat von: JoHa am 08.01.2023 19:17
...liebevoll umgeht, obwohl man bei Aufführungen des Bauerntheaters vor Lachen über den schwulen Friseur grölt. ...

Zitat von: Skirtedman am 13.01.2023 17:45
..., weshalb der ganze Saal in Gemeinschaft gröhlt ...

Mir ist gerade ins Auge gefallen, dass man 'grölen' wirklich ohne 'h' schreibt! Da war mein bisheriges Leben zu kurz, um das zu wissen. Dank Forum weiss ich´s jetzt. Jedenfalls im Augenblick noch...

Danke!
Autor Skirtedman
 - 13.01.2023 22:19
Richtig, mischen wir die Gesellschaft freundlich auf!

Ich fühle mich in der Gesellschaft durchaus freundlich aufgenommen!

Und mit BDSM hat der Rock am Mann grundsätzlich nicht zwingend was zu tun. Du bist neu hier, Florianne, vielleicht hast Du unsere aktuell laufende Diskussion 'Feminisierung' noch nicht entdeckt. Dort geht es u.a. auch um BDSM. Ja, in manchen Dingen gibt es eben Überschneidungen, wo man das eine vom andern nicht einfach auseinanderhalten kann - auch wenn das eine mit dem anderen oftmals absolut nix zu tun hat.
Autor florianne
 - 13.01.2023 20:08
Ich finde Mann und Rock hat nicht zwangsläufig etwas mit BDSM zu tun.
Kleidung kann auch  schlicht nur ein Mode Statement sein.
Für mich ist ein Rock ein Kleidungsstück- zugegeben in unserer Gesellschaft für Männer eher ein ungewohntes Bild.
Also Revolution ist Evolution - mischen wir die (unsere/meine) Gesellschaft freundlich auf.
Autor Skirtedman
 - 13.01.2023 19:07
Irgendjemand sagte oder schrieb das doch auch neulich hier bei den Verlinkungen, die unsere aufmerksamen Kollegen so posten.

Es war glaubich ein Statement eines Briten, der meinte, dass das bereits ein großes Thema in den Staaten sei.
Autor cephalus
 - 13.01.2023 18:34
Ein Grund für ein Tabu ist hier schön formuliert:

https://www.tyla.com/style/men-wearing-dresses-scared-attracted-697267-20230112

Ich bin überrascht, wie viele Artikel sich zur Zeit zum Thema Mann und Kleid im Netz finden. Scheint ein breites Thema  jenseits des großen Teichs zu sein oder zu werden.
Autor Skirtedman
 - 13.01.2023 17:45
Vermutlich liegst Du richtig bei der Durchführung der Aktion.

Jedoch brauchst Du zur Besprechung weder Motorsäge noch Schutzhose.

Zur Frage von JoHa:
Zitat von: JoHa am 08.01.2023 19:17
...
Immer noch unterstelle ich, trotz drei anderer Erfahrungen, daß meine Umgebung als Gruppe anders reagiert als im Einzelkontakt.

Beispiel: einige haben schwule/lesbische Verwandte, mit denen man ungezwungen, liebevoll umgeht, obwohl man bei Aufführungen des Bauerntheaters vor Lachen über den schwulen Friseur grölt. Meine Frage hierzu ist, ob es sowohl ein inneres als auch ein gesellschaftliches Tabu gibt. Ich vermute: ja.

Ich würde auch mit einem kleinen, teilweisen Ja antworten. Da spielt die Gruppendynamik gewiss eine Rolle.

Es spielt aber auch noch etwas anderes eine Rolle - und ich glaube, das macht den überwiegenden Teil der Sache aus:

Im Bauerntheater (auch hier zwar Gruppendynamik durch gemeinsame, mehrheitliche Reaktion) lacht man aber sicherlich weniger über die Tatsache, dass der Friseur schwul ist. Mehr über die Konstellation, dass z.b. eine weibliche Rolle sich in ihn verguckt hat, ohne zu wissen, dass er vermutlich als Flirt- und sonstwas-Partner nicht in Frage kommt, dann erregt das schon Heiterkeit. Zum andern reizt zum Lachen, dass gängige Klischees im Theaterstück aufgegriffen werden. Und ich denke, dass man vermutlich am meisten lacht (je nachdem, wie das Stück halt auch aufgebaut und inszeniert ist) über die vermutlich übertriebene Darstellung des Klischees.

Gerne werden die kennzeichnenden Merkmale in Film und auf der Bühne extrem überzeichnet dargestellt. Und die übertriebene Darstellung reizt am meisten zum Lachen.

Da wird auch über die dicke Erna mit ihrem breiten Hintern und ihrem auffallenden Handtäschchen gelacht, auch wenn im wahren Leben die dicke Erna hinter der Bäckertheke steht oder in ihrer Freizeit über den Dorfplatz läuft und man zumindest im direkten Miteinander nicht lacht, sondern sie durchaus weitgehend als die Person, die sie mal ist, toleriert und respektiert.

Mich erinnern diese Gedanken an den langjährigen Sitzungspräsidenten der Fernsehsitzung "Mainz bleibt Mainz, wie es singt und lacht". Das ist der Mensch, der in der Mitte des Komitees sitzt und die Nummern ansagt und die ganze Sitzung moderiert. Seit einiger Zeit macht das Andreas Schmitt. Und seit 20 Jahren tritt er selbst als Redner in der Fernsehsitzung auf in der Rolle des "Obermessdieners zum Hohen Dom zu Mainz". Wikipedia schreibt: "Seine rundliche Figur erzeugt zusätzliche Komik, wenn er im fiktiven Kostüm eines Obermessdieners in die Bütt tritt."

Ich kenne ihn seit gut 30 Jahren. Auch im Privatleben ist er ziemlich beleibt. Ja, das bringt einem mal innerlich zum Stutzen. Aber im persönlichen Umgang mit ihm spielt das keinerlei Rolle. Aber auf der Bühne wiederum kann man vortrefflich über ihn lachen.

Und ich glaube, dieser Effekt, der vor allem durch die Darstellung / Zur-Schaustellung / Übertreibung resultiert, ist der größte Faktor, weshalb der ganze Saal in Gemeinschaft gröhlt - dass man in Gemeinschaft ungenierter und anonymer sich amüsieren kann, dürfte nach meiner Beurteilung nicht der ausschlaggebende Faktor sein.

Also ich glaube nicht, dass man eine sonst versteckte, unterdrückte Ablehnung, die sich nur in Gemeinschaft Bahn bricht, daran ablesen kann.
Autor ChrisBB
 - 13.01.2023 16:54
Zitat von: JoHa am 08.01.2023 19:17
Gestern hatten wir bei unserem Hof eine Besprechung der winterlichen "Holzernte", das heißt, wer an den Entwässerungsgräben die Bäume fällt, um die Gräben nicht zuwachsen zu lassen. Wer die Bäume "auf den Stock" setzt, bekommt natürlich das Holz. Da bin ich, obwohl inzwischen drei der acht Nachbarn mich im Rock kennen, in Hose erschienen.
Warum? Immer noch unterstelle ich, trotz drei anderer Erfahrungen, daß meine Umgebung als Gruppe anders reagiert als im Einzelkontakt.
Beispiel: einige haben schwule/lesbische Verwandte, mit denen man ungezwungen, liebevoll umgeht, obwohl man bei Aufführungen des Bauerntheaters vor Lachen über den schwulen Friseur grölt. Meine Frage hierzu ist, ob es sowohl ein inneres als auch ein gesellschaftliches Tabu gibt. Ich vermute: ja.

Hallo JoHa,

ich nehme ja nicht an, dass ihr mit der Handsäge "auf Stock" setzt. Daher brauchtest du ja eh eine Schnittschutzhose, oder nicht? Und soweit ich weiß, gibt es die Persönliche Schutzausrüstung für die Arbeit mit der Motorsäge nur mit Hosensache. Oder liege ich da falsch?

Gruß aus dem Südwesten,
ChrisBB
Autor Jean
 - 08.01.2023 19:29
Das wird wieder eine spannende nacht mit wohl einigen antworten.
Nur gut habe ich morgen frei denn ich bin sehr gespannt und kann die antworten in ruhe lesen.
Ich finde es ok wenn man über eine figur in einem theater lacht aber im alltag gehört sich das natürlich nicht.
Ganz abgesehen davon das sich schwule auch nicht wie in einem theaterstück benehmen. Wenigstens meiner erfahrung nach🤔
Autor JoHa
 - 08.01.2023 19:17
Gestern hatten wir bei unserem Hof eine Besprechung der winterlichen "Holzernte", das heißt, wer an den Entwässerungsgräben die Bäume fällt, um die Gräben nicht zuwachsen zu lassen. Wer die Bäume "auf den Stock" setzt, bekommt natürlich das Holz. Da bin ich, obwohl inzwischen drei der acht Nachbarn mich im Rock kennen, in Hose erschienen.
Warum? Immer noch unterstelle ich, trotz drei anderer Erfahrungen, daß meine Umgebung als Gruppe anders reagiert als im Einzelkontakt.
Beispiel: einige haben schwule/lesbische Verwandte, mit denen man ungezwungen, liebevoll umgeht, obwohl man bei Aufführungen des Bauerntheaters vor Lachen über den schwulen Friseur grölt. Meine Frage hierzu ist, ob es sowohl ein inneres als auch ein gesellschaftliches Tabu gibt. Ich vermute: ja. 
Autor Jean
 - 08.01.2023 11:57
Es wird wie länger wie doller.
Was soll den daran anrüchig sein wenn eine frau eine hose trägt?
Zum thema mann im rock werde ich mich nicht mehr äussern da gibts gefühlt schon 100000000 beiträge 😁
Autor Skirtedman
 - 08.01.2023 03:23
Hm, Gregor. Gute Frage!!!

"Wo ist die Grenze???"

Da erwischst Du mich auf einem Punkt, zu dem ich mir so in dieser Weise noch keine Gedanken gemacht habe - und von anderen bereits durchdachten Fragen ich keine schlüssige Antwort schnell ableiten kann.

Hm, wo liegt die Grenze...? ? ?

Da muss ich wohl erstmal länger nachdenken.

Natürlich kann auch jemand anderes dazu seine Antwort schreiben!

Gregor und ich müssen nicht zwingend alleine das ganze Forum beleben.

Also die Grenze wird - schon alleine, um mir nicht zu widersprechen - irgendwo dazwischen liegen.

Also zwischen dem Wunsch, Röcke zu tragen und dem Ausüben von BDSM.

Der Unterschied zwischen Rocktragen und BDSM ist, dass ich allenfalls den Wunsch, Rock zu tragen geheimhalten kann, den Rock aber als gleichberechtigtes Kleidungsstück kann ich wohl kaum verbergen, das Ausüben von BDSM aber schon. Das geschieht im Schlafzimmer, im eigens eingerichteten Studio oder im Keller oder in speziell ausgestatteten Privatclubs.

Wobei mir Frauen auch schon von ihren BDSM-Wünschen oder -Praktiken erzählt haben. Es gab auch schon Paare, die darüber mir/uns recht offen erzählt haben.

Und ehrlich - ich wollte es nicht immer wissen. Oder anders ausgedrückt, es zu wissen hat mich nicht irgendwie glaubich weitergebracht, es hat mich aber auch nicht wirklich schockiert. Es hat aber auch nichts geschadet, glaube ich, im weiteren Umgang mit den Paaren bzw. mit den Frauen (ausser dass ich ihnen vllt. irgendwann allenfalls zu brav erschien :) ). Eigentlich fand ich den offenen Umgang damit eher sogar interessant.

Andererseits redet auch nicht jeder Mann offen über sein Rocktragen oder von dem Wunsch, Rock zu tragen. Und er kann den Wunsch oder gar das Rocktragen doch sehr wohl auch vor anderen verbergen.

Wo also liegt die Grenze?

Zur Erinnerung: im Grunde suchen wir die Grenze zwischen dem, wo ich sagte es gar nicht wissen zu wollen wegen einen be- oder vor-urteilsfreien Umgang mit einem Menschen, und dem, wo ich denke dass es besser wäre (oder gewesen wäre) zu wissen.

Ich glaube, hierzu fallen mir vielschichtige Gründe ein, weshalb ich es mal lieber nicht wissen wollen würde bzw. doch lieber wissen sollte. Das will ich aber hier grade nicht bis ins Detail ausführen.

Ich glaube (wie ich hier grade so aufm Händy rumtippe), die gesuchte Grenze hat gar nicht mal so viel mit mir persönlich zu tun (was ich anfangs sehr wohl im Hinterkopf hatte).

Ich glaube, die gesuchte Grenze lege also nicht ich sondern legt vor allen Dingen der andere fest. Wenn es ihm / ihr / ihnen dann damit besser geht (aus welchem Grund auch immer), wenn ich es weiß, dann sollte ich es auch wissen. Wenn dem/der/den Betroffene(n) aber es nicht besser geht bzw. er /sie / sie der Meinung ist/sind, dass es nix zur Sache tut im Umgang mit mir, dann brauche ich es auch nicht zu wissen.

Also - ich dachte nicht, dass ich jetzt hier in diesem Beitrag zu einem relativ plausiblen Ergebnis käme - wenn es irgendwem im Umgang mit mir hilft (entweder mir oder der anderen Seite), dann diesseits der Grenze: Offenbaren! Wenn es niemandem hilft: Schweigen! (Anfangs dachte ich, ich müsste noch die Scham mit in die 'Definition' aufnehmen; nach der grade vorgenannten Definition, steckt sie zwar mit drin, muss aber nicht explizit erwähnt werden.)

Ich denke, wer als Mann sich nach dem Rock als gleichberechtigtes Kleidungsstück sehnt, für den tut es gut, sich zu offenbaren. Einzig die Scham mag ihn hemmen, sich zu offenbaren. Ist die Scham groß genug, wird er nur heimlich Rocktragen praktizieren oder gar noch nicht mal heimlich praktizieren, sondern den Wunsch permanent verheimlichen. Er wird den Rock ins Unmögliche, ins Unaussprechbare verschieben - wie viele BDSMer (für die es aber wenigstens heimlich / im geschützten Kreis möglich ist).

Wenn für einen Mann vor seinem eigenen Gewissen sein Rockwunsch nur eine höchst anrüchige Neigung ist, wird er es nie schaffen, sich jemals zu offenbaren geschweige denn öffentlich Rock zu tragen.

Wenn vor seinem inneren Schweinehund der Rockwunsch ein gutes Stück das Anrüchige verliert, dann kann er sich auch so ähnlich offenbaren, wie so manche BDSM-Paare freimütig von ihrem Hobby erzählen.

Man mag ja BDSMer für in diesem Bereich seltsame Menschen halten, deswegen sind sie aber trotzdem keineswegs zu verurteilen.

Man mag ja Männer in Röcken für seltsame Menschen halten, aber auch sie sind deswegen nicht zu verurteilen.

Und ja - summa summarum - steckt das größte Anrüchige, das größte Tabu, die größte Hürde wohl tatsächlich im eigenen Kopf. Nicht in den Köpfen der anderen.

Als Mann einen Rock zu tragen, ist genauso anrüchig, wie als Frau eine Hose zu tragen. Es geht nicht um die Statistik. Es geht nur um Sittlichkeit. Und da liegt beim Mann die Grenze zur Unsittlichkeit anatomiebedingt nur ein paar Zentimeter tiefer als bei einer Frau (relativ zu sagen wir dem Nabel). Einen anderen Unterschied gibt es formell nicht zwischen Rock am Mann und Rock an der Frau.

Autor GregorM
 - 08.01.2023 00:34
Zitat von: Skirtedman am 07.01.2023 17:13
Etwas, was sehr intim ist, ist ja auch bereits sehr nahe am Tabu, darüber offen zu reden.

Mir ist es vielleicht sogar ganz lieb, nicht alles von jemand anderem zu wissen, um ihn nicht wegen jenes Wissens berechtigt oder unberechtigt zu be- oder zu ver-urteilen. Ohne dieses Wissen kann ich dann ganz unbefangen mit ihm umgehen - zumal das, was ich nicht von ihm weiss, ja in der Tat auch meistens vermutlich gar keine Rolle im Umgang mit ihm spielen dürfte - eigentlich.

Hallo Wolfgang,

ein interessanter Gedanke. Führen wir ihn auf Röcke hinüber. Viele trauen sich ja nicht im Rock hinaus und im eigenen Umfeld erst gar nicht. Weil sie die Reaktionen ihrer Freunde, Kollegen, Familie etc. befürchten.
Denn wüssten diese, dass sie Röcke tragen, würde das dann etwas ändern? Würden sie sie mit anderen Augen betrachten? Ist zwar nicht BDSM und derart, aber wo geht die Grenze?

Gruß
Gregor
Autor Skirtedman
 - 07.01.2023 17:13
Etwas, was sehr intim ist, ist ja auch bereits sehr nahe am Tabu, darüber offen zu reden.

Mir ist es vielleicht sogar ganz lieb, nicht alles von jemand anderem zu wissen, um ihn nicht wegen jenes Wissens berechtigt oder unberechtigt zu be- oder zu ver-urteilen. Ohne dieses Wissen kann ich dann ganz unbefangen mit ihm umgehen - zumal das, was ich nicht von ihm weiss, ja in der Tat auch meistens vermutlich gar keine Rolle im Umgang mit ihm spielen dürfte - eigentlich.
Autor Timper
 - 07.01.2023 16:49
Ich würde die sexuelle Spielart BDSM und das normale Leben nicht zu sehr vermischen. Nur weil sie sich beim Spiel einvernehmlich! den Hintern versohlen lässt heißt das nicht zwingend das sie sich im Alltag jegliche Dominanz gefallen lässt. Man muss sich vor Augen halten das wenn das intensiv betrieben wird großes Vertrauen voraussetzt das ein Stoppsignal auch absolut beachtet wird. Das ganze ist ein Spiel wo sich einer dem anderen in tiefen Vertrauen anvertraut. Manches Pärchen geht dazu am We in entsprechende Locations um sich da auszutoben. Und wer wann dominant ist wird sicher auch entsprechend abgesprochen.
Es gibt auch Portale wo Profile angelegt werden können wo dann schon klar wird was die Vorlieben sind und ob Sie nicht gerne auch dominant ist oder jemand Switcht. Wie weit das ins wahre Leben reicht... wer weiß das schon genau. Ist ja auch eine höchst intime Sache.

Nachtrag: es gibt auch Veranstaltungen die auf Sie ausgerichtet sind. Stichwort Femdom.
Jeder und jede wie er/sie es möchte.
Autor GregorM
 - 07.01.2023 15:15
Zitat von: Olivier am 07.01.2023 09:31
Und anders herum wäre es OK? Ein Rollenbild von vor 1900 läßt grüßen.
Warum zum Teufel soll Mann immer aktiv, dominant, ... sein wollen?

Eine gute Frage. Aber wie Zwurg schreibt, gibt es auch viele Beispiele, wo sich Mann der Frau unterstellt, wenn auch (noch) eine Minderheit.
Selbst im Rollenspiel muss Mann offensichtlich Mann = dominant sein. Dafür haben doch auch Frauen eine Verantwortung.

Aber ich denke, wir sind auf dem richtigen Weg, wo Männer sich mehr leisten können, darunter sich schwächer als ihre Frau zu zeigen oder die
Symbole der Frauen, Rock und Kleid zu tragen.

Gruß
Gregor