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Zusammenfassung

Autor Silkman
 - 21.07.2022 00:01
Die sternförmigen Gummibänder gibts immernoch ->Googl "Kleidernetz" oder "Rockschutz".

Vorteile: sehen viel besser aus (rein meine Meinung  ;) und können bis zur Kettenstrebe runter montiert werden - dadurch darf der Rock gerne ne Handbreit länger ausfallen, wenn die Kette auch gut abgedeckt ist.
Nachteil: Man muss viele kleine Löcher ins Schutzblech bohren oder einen alten Fahrradladen finden, der die spezielle Lochzange noch hat...

Viel Spaß beimRadeln,
Jürgen
Autor cephalus
 - 19.07.2022 12:15
Ja, die Dinger kenne ich. Meine Mutter hatte immer eine Reihe sternförmig gespannter Gummibänder.

Ich fand die Dame süß, mit welcher Selbstverständlichkeit sie das Kleid hingenommen hat.
Autor high4all
 - 19.07.2022 10:40
Zitat"Junger Mann, Sie sollten ein Rad mit Speichenschutz nehmen, wie meins, sonst ist ihr schönes Kleid schnell kaputt und sie liegen auf der Nase."
Speichenschutz (eigentlich Rockschutz!) gibt es auch zum Nachrüsten. So habe ich mein Herrenrad vor einigen Jahren damit nachgerüstet.




Autor JJSW
 - 19.07.2022 10:22
Ja, von alten Damen kann mann auch noch was lernen  :)
Ich bin mit kurzem Kleid geradelt. Siehe hier.

https://www.rockmode.de/index.php?topic=8414.msg160728#msg160728

Grüßle
Jürgen
Autor cephalus
 - 19.07.2022 10:05
Gestern hatte ich Mal wieder eine nette (nicht)Reaktion:

Ich bin mit einem relativ langen geschlitzten Hemdkleid schnell zum Supermarkt geradelt, wobei mir klar war, dass das etwas kritisch ist, wegen Rock in den Speichen.

Als ich beim Supermarkt absteige schaut mich eine alte Frau (>80) streng an :

"Junger Mann, Sie sollten ein Rad mit Speichenschutz nehmen, wie meins, sonst ist ihr schönes Kleid schnell kaputt und sie liegen auf der Nase."

Ich bedanke mich für den Rat und wundere mich...
Autor Rockie
 - 29.06.2022 10:41
Es ist menschlich und passiert auch häufig den Damen das man manchmal einen Blick auf die Unterwäsche erhaschen kann :-) Darum mache ich mir da gar keinen Kopf drum
wenn ich mit Mini oder engem kurzem Kleid Rad fahre.
Autor MAS
 - 07.07.2021 08:27
Zitat von: MAS am 05.07.2021 22:30
Wo ist denn mein Beitrag mit den Fotos hin?

LG, Micha

Ha, da ist der gesuchte Beitrag: https://www.rockmode.de/index.php?topic=342.msg146575#msg146575
Habe jetzt erst bemerkt, dass wir zwei Threads zum selben Thema haben, die parallel laufen. Ach ja, im Beitrag hier über diesem hat Albis das auch schon bemerkt.
Die zusammenzuführen, wird aber schwierig sein, die es ja zwei in sich passende Stränge von Beiträgen und Antworten sind.

LG, Micha
Autor Albis
 - 06.07.2021 22:28
Zweifelsohne sind knielange, vielleicht auch wadenlange Röcke zum Radfahren am besten geeignet. Die Frage war eben, machen wir die Wahl des Verkehrsmittels von der Kleidung abhängig oder umgekehrt? Mit solchen Einschränkungen wollte ich mich nicht abfinden. Und am vergangenen Wochenende gab es eben den Anlass: Das Mittelalterfest Spectaculum Magdeburgense, welches wie geschaffen für den bodenlangen Baumwollrock, aber gleichzeitig per Fahrrad mit Abstand am besten erreichbar war. Sozusagen blieb mir keine andere Wahl, als endlich mal auszuprobieren. ;D

Im übrigen: Da es zwei Threads mit dem gleichen Thema gibt (mea culpa), könnte die liebe Moderation vielleicht auch beide zusammenführen...
Autor MAS
 - 05.07.2021 22:30
Wo ist denn mein Beitrag mit den Fotos hin?

LG, Micha
Autor skortsandtights
 - 05.07.2021 20:13
Da ich auch gerne und viel rad fahre und es mein bevorzugtes verkehrsmittel ist trage ich vor allem shorts weil ich sie praktischer auf dem velo finde.
Gehe ich an einen anlass, werden wenn ich lust habe einfach schnell die shorts gegen einen rock ausgetauscht.

September 3rd, 2012 by joan!ta, auf Flickr

Es gibt bei mir zwischen rock und shorts keine bevorzugung aber wenn ich mich für eines entscheiden müsste wären es ganz klar die shorts.

Johanna

Autor Skirtedman
 - 05.07.2021 01:43
Also ich finde, Radfahren mit einer Saumlänge von rund um das Knie am bequemsten. Da bleibt nix hängen, da muss man auf nix aufpassen.

Je nach Material kann zwar der Rock auch bei Gegenwind nach oben getrieben werden, wenn der Rock weit genug ist, dann bleibt er in der Regel noch auf den Oberschenkeln liegen und bildet mit seinem Stoffanteil zwischen den radelnden Beinen ausreichend Sichtschutz.

Heute bin ich mit einem knapp knielangen Kleid radgefahren. Es existieren keine Fotos. Außer von Bienchen und Blümchen. Auf der Wiese, nicht auf dem Kleid.
Autor MAS
 - 04.07.2021 23:34
Solche Experimente, lieber Albis, sind interessant und verstärken doch die Einsicht, dass die Skythen zum Reiten nicht umsonst die Hosen erfunden haben.
LG, Micha
Autor Albis
 - 04.07.2021 23:22
Mit Freunde kann ich einen Erfolg vermelden: Es ist mir gelungen, mit einem bodenlangen, tellerweiten Rock Rad zu fahren. Zuerst habe ich mich ganz normal aufs Rad gesetzt, sodass die Hinterseite vom Rock auf der Stange lag. Ein bisschen habe ich versucht, den Stoff von den Seiten in die Mitte zusammenzuziehen und zwischen die Beine zu klemmen. Das hielt natürlich nicht, da ich die Beine ja bewegen muss. Eine kritische Situation gab es, als sich ein Rockzipfel um eine Tretkurbel gewickelt hatte. Ich habe sofort angehalten und nach etwa zwei Minuten hatte ich mich befreit. Daraufhin habe ich dann mit einer Hand dann immer den Rock festgehalten und bin dann ohne weitere Probleme nach etwa 3 km ans Ziel gelangt. Auf dem Rückweg habe ich dann auf dem letzten Kilometer den Rock losgelassen, sodass er zu beiden Seiten herumflattern konnte. Manchmal habe ich gemerkt, wie der Seitenwind ihn gegen das Rad gedrückt hat. Möglicherweise war er zwischen Gabel und Rad, aber ich konnte ihn jedes Mal während der Fahrt wieder rausziehen.

Am nächsten Tag hat es dann auch meine Frau probiert und sie hatte die Idee, den Rock mit einem zusätzlichen Bauchgurt (wie ein Gürtel) zu fixieren. Dafür nahmen wir zuerst den Zipfel von hinten zwischen den Beinen nach vor sowie je einen Zipfel von links und rechts. Mit diesen drei durch den Bauchgurt gehaltenen Zipfeln hängt der Rock nur noch auf etwa Kniehöhe und das Radfahren ging unproblematisch. Mit unserer Schwarmintelligenz hatten wir die Lösung gefunden.

Ich hatte jeweils meinen allerersten Rock, einen dicken baumwollnen, an der auch schon einige Verschleißspuren aufweist. Zum einen ist er entsprechend stabil, zum anderen wäre der Verlust noch am ehesten verkraftbar gewesen, wenn ich ihn mir mit dem Rad zerrissen hätte. Und ich war auch nur in Nebenstraßen oder separaten Radwegen unterwegs, sodass ich kaum Kontakt mit Autos hatte, deren Fahrer es möglicherweise nicht verstanden hätte, wenn ich plötzlich stehen geblieben wäre, um mir den Rock aus dem Rad zu fummeln.

In Zukunft werde ich solchen Röcken nicht in nennenswertem Umfang Rad fahren. Das Hochbinden ist zwar eine Lösung, nimmt aber das Rockgefühl. Aber wenn es mal bestimmte Veranstaltungen gibt, zu denen ich im langen Rock will, ist das Fahrrad nun eine weitere Option.
Autor high4all
 - 21.10.2020 08:40
Cool, Jürgen! Du trägst eines meiner Lieblingskleider. :)
Autor JJSW
 - 21.10.2020 02:37
Zitat von: culture skirt am 20.10.2020 21:38
wie weit bist du gefahren, Jürgen?

Nicht so weit, kleine gemütliche Feierabendrunde Leonberg, Glemseck, Krummbachtal, Solitude, Schillerhöhe, Leonberg, vielleicht 20 km.