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Zitat von: high4all am 13.10.2020 17:30
Na ja, es gibt auch im Forum Mitglieder, die ihre Gesichter nicht ablichten. Soll jeder so halten wie er mag.
Zitat von: cephalus am 14.10.2020 13:47Klar. Er wird noch sehr jung sein und von allen Seiten Erwartungen bekommen. Job, Frau, Haus Kinder, Erfolg. Darum sind hier auch keine 20 jährigen.
Darüber gestolpert bin ich auch, für mich habe ich das so interpretiert, dass er sich in seinem Tun noch nicht sicher, nicht gefestigt ist
Zitat von: culture skirt am 17.10.2020 09:42Zitat von: MAS am 17.10.2020 00:47Es geht nicht um sie selbst, sondern wie sie es an Männern finden.
Klar, weil sie nicht schwul wirken wollen.
LG, Micha
Viele Grüße
Jule
Zitat von: MAS am 17.10.2020 00:47Es geht nicht um sie selbst, sondern wie sie es an Männern finden.
Klar, weil sie nicht schwul wirken wollen.
LG, Micha
Zitat,,Weibliche Kleidung hat absolut kein soziales Kapital für einen Mann, weil sie eine Reihe von Eigenschaften verkörpert, die unsere Gesellschaft geringschätzt", sagt Marjorie Jolles, Associate Professor of Women's and Gender Studies an der Roosevelt University in Chicago. ,,Ein Mann, der die Codes einer unterdrückten Klasse nachahmt, ist vor allem eines: lächerlich."Ich sehe das anders. Ein Mann wird in typischen Frauensachen für lächerlich gehalten, weil er für die Mitmenschen aufgrund seines Geschlechts als Mann hässlich ist. Für die Gesellschaft gehört in ein hübsches Kleid ein hübsches Wesen, was schön anzusehen ist und wert geschätzt wird. Darum ist Männerkleidung, was die Alltagsmode betrifft, auch hässlich und nachlässig gehalten.
Zitat von: culture skirt am 16.10.2020 23:44ZitatUnd als ich am nächsten Morgen vor meiner Kleiderstange stand, hatte ich die Wahl: Hose oder Kleid, Mann oder Nichtmann, Mitläufer oder Deserteur. Diese Wahl haben die meisten nicht.
Frauen haben mit Sex und Geschlecht die Macht über Männer. Da Männer Sex wollen, haben die meisten Männer keine Wahl und müssen sich an die Bedürfnisse der Frauen richten. Nicht umgekehrt. Kleidung ist Ausdruck von Status. Früher im politischen, heute im Privaten. Wer hohen Status genießt und für sich arbeiten lassen kann, kann sich unpraktikabel und verletzlich anziehen. Der Untergebene muss sich schlicht und einfach anziehen, um Tätigkeiten auf Befehl auszuüben. Frauen wählen daher Männer gerne in Anzügen, weil das ihnen Leistungsbereitschaft signalisiert. Und hohe Leistungsbereitschaft wird mit hohen Verdienst belohnt.
ZitatUnd als ich am nächsten Morgen vor meiner Kleiderstange stand, hatte ich die Wahl: Hose oder Kleid, Mann oder Nichtmann, Mitläufer oder Deserteur. Diese Wahl haben die meisten nicht.
Zitat von: Skirtedman am 14.10.2020 12:24
...
Worüber ich im Artikel gestolpert bin (ich weiß, viele von Euch nicht), war die Formulierung im Fazit:
Und als ich am nächsten Morgen vor meiner Kleiderstange stand, hatte ich die Wahl: Hose oder Kleid, Mann oder Nichtmann, Mitläufer oder Deserteur. Diese Wahl haben die meisten nicht.
Bis zu dieser Formulierung hatte ich den Eindruck, der Artikel stelle die projizierte Männlichkeit in Frage, nicht die Geschlechtszugehörigkeit. Mit dieser Formulierung zieht er die propagierte Erweiterung der Denkmuster ja doch wieder in eine fragwürdige Position. Schade.