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Zusammenfassung

Autor Chris Schumann
 - 23.12.2020 19:51
Straßenbahn fahr ich gerne hier und da mal, wenn ich in eine Stadt komme.
Letzte Tour war glaube ich im Sommer in Würzburg, um mal eben schneller in die Stadt zu kommen.

Da ich aber zu 98% Jeansröcke trage, die knapp oberhalb der Knie aufhören, muss ich da immer sehr diszipliniert
sein, was das hinsetzen und bewgen angeht. NIcht das da jemand plötzlich Stilaugen oder zu tiefe Einblicke bekommt  ;D

Nicht so einfach. Vor allem wenn unter dem eh schon langen Fahrgestell auch nochmal 10cm Absätze drunter sind.
Da ist der Blickwinkel fast noch mehr als nur "optimal"...

Aber ich bin da mittlerweile wohl ziemlich Profi, und meister das in der Regel problemlos.
War aber zu beginn nicht ganz so einfach. Da musste man schon aufpassen wie ein Luchs...
Autor Skirtedman
 - 23.12.2020 19:03
Meine letzte Straßenbahnfahrt müsste gewesen sein im Sommer in Erfurt, obwohl ich ja selbst eine Straßenbahn quasi vor der Haustür habe, die "berühmte" 'Mainzelbahn'.

Davon müsste es auch noch Bilder geben, also von der Straßenbahn/-Fahrt in Erfurt. Auch im Rock oder Kleid.

Vor zwei Jahren bin ich probeweise mal einen Monat gependelt zwischen Mainz und Frankfurt.

Straßenbahn/Bus, dann S-Bahn, dann Straßenbahn. Am Tagesende dann wieder zurück. Je nach Streckenwahl manchmal auch anders etwas anders kombiniert.

Jedesmal etwa 2,5 Stunden am Tag in den Öffentlichen bzw. auf sie warten. Natürlich alles im Rock oder Kleid.
Autor JJSW
 - 23.12.2020 18:43
Schönen guten Abend

Meine letzte Straßenbahnfahrt hab ich noch in guter Erinnerung. Hätte mal wieder Lust.



Grüßle
Jürgen
Autor Albis
 - 23.12.2020 17:28
Natürlich verstehe ich Euch, dass es da eine gewisse Hemmschwelle gibt, insbesondere für diejenigen unter Euch, die eher mit kurzen Röcken unterwegs sind, wo das Problem mit dem Druntergucken besteht. Da ich ja eher längere Röcke trage, habe ich es da wohl tatsächlich einfacher.

Wenn es nur darum geht, erstmal überhaupt die Hemmschwelle Straßenbahn zu überwinden, könnte ich mir folgende niederschwellige Strategien vorstellen:

- Fahrt von Endstelle zu Endstelle durch! Meist sind die Bahnen dort nur schwach besetzt, sodass es weniger Blicke gibt. Wenn ihr dann einen Platz gefunden habt, zu dem es keinen Sitz gegenüber gibt, fallt Ihr kaum auf, auch wenn die Bahn zwischendurch richtig voll ist. Als erster Fahrgast an der Endstelle habt Ihr freie Platzwahl.
- Fahrt früh morgens oder spät abends! Wenn es dunkel ist, fallt Ihr beim Warten an der Haltestelle weniger auf. Zudem sind die Bahnen leerer, sodass es weniger Blicke gibt. Gerade früh um 5 Uhr dösen doch alle noch in der Bahn und wollen nicht gestört werden, also werden sie Euch auch nicht belästigen.
- Oder fahrt in der Spitzenzeit, wenn ihr einer von ganz vielen im Gedränge seid (bitte erst nach Ende der Pandemie). Im Gedränge kann Euch keiner komplett angucken, da Ihr ja von vielen anderen umgeben seid.

Und dann ist es wie in anderen Situationen: Wenn er erste Schritt getan ist, fällt der zweite umso leichter.

@Lars: Ich kenne auch die Situation, dass ich zwei Plätze brauche, wenn ich mit dem dicken Tüllrock unterwegs bin.  ;D
Autor Skirtedman
 - 22.12.2020 20:50
Sehr gut dargelegt, was Straßenbahnfahren für einen rocktragenden Mann bedeuten kann!

Manches braucht eben mehr Worte.
Autor Lars
 - 22.12.2020 18:28
Straßenbahnfahren ist für rocktragende Männer die höchste Schwierigkeitsstufe 8)  wenn mich einer fragt.
Mann erobert sich rocktragenderweise ja einen Bereich nach dem nächsten, sozusagen. Erst die volle Innenstadt, dann das eigene Dorf und die Nachbarschaft, dann die Familie .... die Reihenfolge ist individuell ganz verschieden, wie wir wissen ... und bei mir war es ganz zum Schluß die Straßenbahn. Ich war in allen anderen Bereichen schon recht sattelfest. Bis ich mich aber getraut habe, mit der Straßenbahn in die Stadt zu fahren .... das hat gedauert (damals von Merkenich nach Köln rein war meine Strecke). Wenn man durch die Stadt läuft, ist man bei keinem Menschen wirklich lange im Wahrnehmungsbereich. Beim Straßenbahnfahren ist es genau gegenteilig, und es fängt schon an der Einstiegshaltestelle an. Man kommt ja in der Regel nicht erst kurz vor Abfahrt der Bahn angesprintet, sondern steht da schon ein paar Minuten vorher rum und damit auch im Blickfeld des wartenden Publikums. Allein das kann schon eine Herausforderung sein. Dem kann man sich gegebenenfalls noch entziehen ... IN der Straßenbahn dann schon nicht mehr. Da muß man mindestens bis zur nächsten Haltestelle durchhalten, wenn einem die Situation unangenehm sein sollte. Man darf sich da vorher auch nicht in seinen eigenen Gedanken verstricken, was alles so hätte, könnte, sollte ... Im Endeffekt war es dann doch ganz easy, und ich bin nur noch seltenst mit dem Auto in die Stadt gefahren, um meine Röcke auszuführen. Die Straßenbahn war ab da wieder das Verkehrsmittel der Wahl. Und da die Bahn nicht direkt vor meiner Tür abfuhr, musste ich natürlich das Stück bis zur Haltestelle durchs Dorf laufen. Das hat meine Rock-Präsenz im Dorfleben deutlich erhöht.

Wie ist es heute? Natürlich ganz selbstverständlich, wie alles andere auch. Eine Ausnahme gibt es: in der Berliner U-Bahn sind die Sitze längs zur Fahrtrichtung. Das heißt, die Sitze sind entlang der Seitenwände angeordnet, mit der Rückenlehne an selbiger. Somit sitzt automatisch immer jemand gegenüber, etwa im Abstand der Wagenbreite von ca. 2,6 Meter. Das lässt einen Blickwinkel zu, wo der/das Gegenüber schon aus normaler Sitzhaltung unter den Rock gucken kann. Wenn ich also einen ausufernden Rock mit viel Unterrock anhabe, bleibe ich stehen während der Fahrt. Im Sitzen sieht man nämlich sehr gut und unvermeidlich den Unterrock .... und der ist ja mein Geheimnis, der geht niemanden was an  ;D

Viele Grüße,
Lars
Autor Skirtedman
 - 21.12.2020 03:56
Zitat von: JoHa am 18.12.2020 22:48
Aber wenn ich sozusagen das verhuschte Mäuschen gebe, erweise ich meiner Sache keinen Dienst.

Das ist eine ganz wesentliche Erkenntnis!

Und ich finde es ganz große Klasse, dass Du eine Frau an Deiner Seite hast, die Dir das Selbstvertrauen gibst, ja mehr noch Dir gibt als Du selbst einforderst.
Von einer solchen Frau können viele von uns vermutlich nur träumen!
Autor steffish
 - 20.12.2020 08:48
Zitat von: Peter53Muc am 20.12.2020 05:20
für mich ist es immer noch was besonderes, mich mit Rock unter anderen zu bewegen.
So sieht es bei den meisten Frauen heutzutage auch aus, die tragen nur zu besonderen Anlässen Röcke. Bei meiner Oma war das noch anders, die hatte überhaupt keine Hosen.
Bei mir ist es auch was besonderes wenn auch nicht sehr seltenes wenn ich Rock trage. Hosen kann ich überall tragen, Röcke nicht unbedingt. In der Werkstatt wo gesägt wird wären die Strumpfhosen zufort hin.
Autor Peter53Muc
 - 20.12.2020 05:20
Da gebe ich Micky absolut recht, für mich ist es immer noch was besonderes, mich mit Rock unter anderen zu bewegen. Ich bin mir auch sicher , dass das so bleiben wird, und wenn wir mal ehrlich sind handelt es sich hier im Forum um ca 10-20 Leute die regelmäßig was posten, wir sind nun mal eine Minderheit, und das wird leider auch so bleiben.

LG Peter
Autor MickyBlueEyes
 - 19.12.2020 19:38
Hallo Albis!

Schön für Dich, dass Straßenbahnfahren für Dich so selbstverständlich ist, offenbar unabhängig von Deiner Kleidung.
Freut mich wirklich.

Aber es geht eben (noch!) nicht jedem so.

Übrigens kann ich, obwohl für mich Straßenbahnfahren auch selbstverständlich ist, trotzdem sagen, dass immer der ein oder andere sichtbar überraschte Blick wegen eines Rockes kommt, den ich da eben anhabe.

Aber wie schon so oft von mir geschrieben:
Die (kurze) Überraschung sei jedem zugestanden, die Gewöhnung daran kann noch ein bisschen dauern.
Vor allem, wenn Männer im Rock (immer noch!) so selten in freier Wildbahn zu sehen sind.

Viele Grüße
MickyBlueEyes
Autor Albis
 - 19.12.2020 16:55
Für mich ist Straßenbahnfahren eine Selbstverständlichkeit, ob nun im Rock oder Hose. Die anderen Fahrgäste beachten einen nicht mehr oder weniger als die Passanten auf der Straße.
Autor MickyBlueEyes
 - 19.12.2020 14:19
Servus zusammen!

Im Bild eines Sees oben im Link zum Langwieder See steht:

"Für diesen See haben wir noch kein Original-Foto. Hast Du ein schönes See-Foto? Dann schicke es uns hier!"

Ois klar?!

So san's hoid, die Internet-Heinis: Hauptsach' Bild.
Ist übrigens ganz oft auch bei Bildbeiträgen in Zeitungen so, dass - bestenfalls zufällig einigermaßen passende - Symbolbilder hergenommen werden, die eben nix mit dem konkret im Text Behandelten zu tun haben.
Hauptsach' Bild eben.

Viele Grüße
MickyBlueEyes
Autor cephalus
 - 19.12.2020 11:34
Zitat von: MAS am 18.12.2020 22:28
Und, ist es nun dieser oder nicht?

Ein schönes Beispiel für Mist im Netz  >:(

Es gibt den Langwieder See und den Lußsee.
Beide liegen im Stadtgebiet von München.
Der Birkensse, im selben Erholungsgebiet gelegen, gehört zur Gemeinde Bergkirchen, LKR Dachau.
Die Fotos in deinem Link gehören wohl zu einem mir nicht bekannten See.

Das ist der Langwieder See: http://galerie.4rh.de/picture.php?/38/category/7
Hier, links Langwieder See, rechts Lußsee: http://galerie.4rh.de/picture.php?/37/category/7
Hier der Lußssee : http://galerie.4rh.de/picture.php?/39/category/7
Die Fotos habe ich 2006 gemacht.

Wer noch weitere Lage-Infos braucht: https://www.google.com/maps/@48.1989667,11.4200969,15z

Sorry für die Abschweifung, aber so viel Mist im Web konnte ich nicht ertragen,
zumal der Langwieder See der See ist, den ich bei geeigneter Wassertemperatur nach Möglichkeit ein bis zwei Mal täglich der Länge nach durchschwimme.

VG
Cephalus


Autor Peter53Muc
 - 18.12.2020 22:54
Zitat von: Rocky_Toky am 18.12.2020 21:26
... na, dann hättet ihr euch ja treffen können
ich würde gerne nicht immer nur alleine im Rock und FSH laufen
Autor JoHa
 - 18.12.2020 22:48
Die Fahrt mit Straßenbahn oder Bus ist mit einem Gang durch die Stadt, auf belebten Straßen, nicht vergleichbar. Auf der Straße kannst du Begegnungen vermeiden oder provozieren, in der Kabine bist du Blicken und Kommentaren erstmal für die Fahrt bis zur nächsten Haltestelle ausgeliefert. Als Anfänger im öffentlichen Rocktragen wünsche ich mir eigentlich Aufmerksamkeit und Ansprache, obwohl ich das gleichzeitig ein wenig "fürchte". Aber wenn ich sozusagen das verhuschte Mäuschen gebe, erweise ich meiner Sache keinen Dienst. Das Ausgehen mit meiner Frau setzt mir immer wieder den Kopf zurecht: sie fördert mein Auftreten, ich gewinne Selbstvertrauen.