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Zusammenfassung

Autor JJSW
 - 28.06.2021 18:17
Zitat von: culture skirt am 28.06.2021 15:12
Unter prima Ausleben können, versteh ich aber was anderes. 1, 2, 3, 4, 5

Ja, sehr schön die verlinkten Bilder, aber so kam mir in Feld, Wald und Wiese noch keine/r entgegengewandert  ;)

Bei einer Wanderung am 7. November 2020. Oh sorry, Strumpfhose vergessen  ;)

und der Rock ist auch nicht mehr so neu, aber gerne getragen.





Auf der schwäbischen Alb trage ich auch lieber meine Wanderstiefel, die Berge, die ich abends zu Fuß von der Haustür aus ersteigen kann, bewältige ich auch mit Schlappen.

Grüßle
Jürgen
Autor Scott
 - 28.06.2021 15:25
Hallo Jule,
die Bilder hinter deinen Links schauen in der Tat schon sehr gut aus. Aber ich könnte mich selbst jetzt beispielsweise in diesen Outfits nicht vorstellen und bin mir sicher, daß mir das absolut nicht stehen würde. Wenn das zur Figur des Trägers passt, warum nicht. Ich bin da eher konservativ und wahrscheinlich ein Stück zu rustikal gestrickt.

Laß es mich etwas anders ausdrücken. Johanna trägt öffentlich Rock und Strumpfhose. Ziel erreicht. Rest ist persönliche Vorliebe.

Scott
Autor culture skirt
 - 28.06.2021 15:12
Zitat von: Scott am 28.06.2021 14:07
Genau damit kann man sich prima ausleben ohne viel Aufsehen zu erregen.
Unter prima Ausleben können, versteh ich aber was anderes. 1, 2, 3, 4, 5
Autor Scott
 - 28.06.2021 14:07
Zitat von: skortsandtights am 27.06.2021 07:08




Hier ein klassisches Outfit das perfekt für die Berge ist.
Denn auch der Regenschutz darf nie fehlen wenn es auch noch so sonnig ist.

Ich wünsche dir einen sonnigen Tag  :D

Ich finde Deine Outfits sehr sportlich und stimmig. Genau damit kann man sich prima ausleben ohne viel Aufsehen zu erregen.
Vor allem zum Wandern bin ich meist sehr ähnlich gekleidet unterwegs.

LG,
Scott
Autor culture skirt
 - 28.06.2021 12:23
Zitat von: Lars am 28.06.2021 10:22
Dann kannst du nämlich auch mit Flipflops auf den Everest steigen, ohne daß du dir sämtliche Gräten brichst .... etwas überspitzt dargestellt ...
Das halte ich für Unsinn. Mir ist letzte Woche ein scharkantiger Monzonit aus dem Felsen beim Abstieg auf meinen Fußknöchel gefallen und hat mir eine Fleischwunde reingeschnitten. Und das war nur am Anstehenden. Die Eingeborenen kennen ihre Wege die sie täglich gehen, aber auch da kann immer was passieren wie bei mir.
Autor MAS
 - 28.06.2021 10:52
Neulich sah ich ein Foto von Indigenen in Südamerika, die barfuß eine unbefestigte Schotterstraße langrannten und dabei abwechselnd einen schweren Klotz trugen. Ja, die können das. Unsereiner tut sich schon schwer mit Barfußpfaden, die nicht nur über weiche Wiesen gehen.

LG, Micha
Autor Lars
 - 28.06.2021 10:22
Zitat von: Skirtedman am 28.06.2021 01:44
... die ganze Wanderung in Flip-Flops bewältigte (das hatte ich aber auch zuvor noch nicht mitbekommen).
Er versicherte mir, das seien übliche 'Wanderschuhe' in ihrer Heimat, mit dem sie dort alle - ausgesprochen alle - Wege durch sämtliches Gelände bestreiten.

Die Menschen dort haben vielleicht auch noch einen gesunden Bewegungsapparat, eine sehr gutes und feines Körpergefühl und sind sehr achtsam. Dann kannst du nämlich auch mit Flipflops auf den Everest steigen, ohne daß du dir sämtliche Gräten brichst .... etwas überspitzt dargestellt ...

Mein bevorzugtes Wander-Schuhwerk, auch für felsiges und etwas schwereres Gelände, sind im Sommer eben jene Flipflops oder vielleicht auch Sandalen. Problematisch wird es NUR, wenn das Material nicht hält. Wenn z.B. bei den Schlappen der Zehensteg reißt .... dann hast du echt Geburtstag!
Im Winter sind es dann maximal leichte und dünne Barfußschuhe, die ich zum Wandern anziehe. Damit steige ich z.B. auch bei Eis und Schnee auf den Brocken. Die extrem dünne Sohle dieser Schuhe verleiht einen sensationellen Grip, weil man viel mehr Aufstandsfläche als mit einem starren Wanderschuh hat.
Ich hab hier schonmal berichtet, vom Brocken-Rocken.
Und nebenbei passen alle in meinem Text genannten Schuh-Arten hervorragend zu Röcken und Kleidern. Auch in Größe 47 machen die noch einen schlanken Fuß  8)

Viele Grüße,
Lars
Autor Skirtedman
 - 28.06.2021 01:44
Ich hatte mal eine Wanderung für 18 Personen herausgesucht im Outback des italienischen Apennin, die ich aber aus Entscheidung des Reiseveranstalters nicht vorbereiten konnte. Die Route in anspruchsvollem Gelände und schwierigem GPS-Empfang (aufgrund von Schluchten) war an einer entscheidenden Stelle schlicht unterbrochen. Wir fanden einen Passus, an der wir uns an einem Steilabhang einer Felswand entlanghangeln mussten, was nur durch die Hilfe von engagierten Mitwanderern zu bewältigen war.

Nachdem wir alle 18 quer über die Felswand gebracht hatten, eröffnet mir ein Mitläufer, dass er wegen eines kürzlichen MS-Schubs eigentlich am Morgen noch gar nicht mitlaufen wollte (sein Krankheitsbild war niemandem bekannt) - und seine Frau, eine zierliche Thailänderin, die ganze Wanderung in Flip-Flops bewältigte (das hatte ich aber auch zuvor noch nicht mitbekommen).

Er versicherte mir, das seien übliche 'Wanderschuhe' in ihrer Heimat, mit dem sie dort alle - ausgesprochen alle - Wege durch sämtliches Gelände bestreiten.

Zitat von: cephalus am 27.06.2021 11:31
Auf einer mehrwöchigen Tour am Anapurna trugen unsere Träger bis über 5000m alle ausschließlich Badeschlappen - mir unbegreiflich, und ich hatte keinen Drang zur Nachahmung.

Du kommst vielleicht rum!
Autor cephalus
 - 27.06.2021 11:31
Auf einer mehrwöchigen Tour am Anapurna trugen unsere Träger bis über 5000m alle ausschließlich Badeschlappen - mir unbegreiflich, und ich hatte keinen Drang zur Nachahmung.

Noch unbegreiflicher war mir aber eine südkoreanische Reisegruppe, die uns am letzten Tag des Abstiegs entgegen kam:
Ausgerüstet mit Plastiktütchen und Schminkköfferchen fürs Gepäck, feinen Schuhwerk für Großstadtpromenaden, planten sie eine 3-Tagestour - waren aber mehrheitlich nach 300m Aufstieg am Ende ihrer Kräfte.

Dagegen war alles, was ich bisher in den Alpen gesehen habe vergleichsweise harmlos.

Die einzige Region in der mir bislang keine vergleichbaren "Irrläufer", in mehrfacher Hinsicht, begegnet sind, waren die Hochgebirgsregionen in Südamerika - dort waren alle erfahren, gut ausgerüstet und risikobewusst.
Autor MAS
 - 27.06.2021 11:00
Zitat von: culture skirt am 27.06.2021 10:30
Zitat von: MAS am 27.06.2021 09:40
Sich an den Einheimischen zu orientieren hätte allerdings am Sri Pada bedeutet, in Gummischlappen auf den Berg zu gehen. Tatsächlich bewegte sich der Mann in ihnen trittsicherer als ich in meinem Halbschuhen.

Auch Dir einen schönen Tag!

LG, Micha
Du sollst dir nicht an Außnahmen ein Beispiel nehmen, sondern am Durchschnitt der Einheimischen. Da haben wir es wieder, dass Außnahmen zur Regel erhoben werden.

Das war dort keine Ausnahme. Fast alle trugen Gummischlappen.

Du brauchst auch nicht immer zu widersprechen nur um zu widersprechen.

LG, Micha
Autor culture skirt
 - 27.06.2021 10:30
Zitat von: MAS am 27.06.2021 09:40
Sich an den Einheimischen zu orientieren hätte allerdings am Sri Pada bedeutet, in Gummischlappen auf den Berg zu gehen. Tatsächlich bewegte sich der Mann in ihnen trittsicherer als ich in meinem Halbschuhen.

Auch Dir einen schönen Tag!

LG, Micha
Du sollst dir nicht an Außnahmen ein Beispiel nehmen, sondern am Durchschnitt der Einheimischen. Da haben wir es wieder, dass Außnahmen zur Regel erhoben werden.
Autor MAS
 - 27.06.2021 09:40
Lieber Skortandtights,

ja, meine Mutter begab sich nicht in Gefahr.

Ich persönlich habe ein Paar schwere Berstiefel, die aber auch nicht ganz optimal sind, vor allem da sie sehr schwer sind und auch, weil ich beim Bergabgehen ein wenig in ihnen rutsche und mit irgendwann Blasen laufe. Sie kommen aber auch nur sehr selten zum Einsatz, ich glaube seit 2005 nicht mehr. Ich habe tatsächlich seit 2005 keine richtige Bergtour mehr gemacht.

Sich an den Einheimischen zu orientieren hätte allerdings am Sri Pada bedeutet, in Gummischlappen auf den Berg zu gehen. Tatsächlich bewegte sich der Mann in ihnen trittsicherer als ich in meinem Halbschuhen.

Auch Dir einen schönen Tag!

LG, Micha
Autor skortsandtights
 - 27.06.2021 07:08
Hallo Micha

Gegen die Schuhe ist nichts einzuwenden wenn man mit der Seilbahn rauf und runter fährt denn das machen die Piefkes aus Japan auch.
Ich finde es nur dann nicht mehr angebracht wenn man sich mit schlechtem Schuhwerk in Gefahr begibt.
Nun kann man sagen das ist jeder Person ihre sache aber ich hatte auch schon das Vergnügen einen durch schlechtes Schuhwerk gestürzten mehrere Kilometer gewissemassen runterzutragen.
Es ist ganz klar das man sich in den Bergen hilft das ist keine Frage und es war für mich kein Müssen sondern einfach Hilfe in einer Notlage.
Aber trotzdem müsste es nicht sein.
Ich würde allen die aus dem Flachland stammen raten sich an der Ausrüstung der Einheimischen zu orientieren denn die wissen genau was sie tun.
Vielfach überschätzen sich die Flachländer auch!
Man muss immer daran denken so etwa ab 1500 Meter wird die Luft merklich dünner und ein Körper der es nicht gewohnt ist wird mühe haben und die Leistungsfähigkeit geht massiv in den Keller.
Aber ansonsten ist Bergwandern eine Tolle sache nur die Berge so ab 2000 meter sind keine Spielwiese sondern nur was für Könner.



Hier ein klassisches Outfit das perfekt für die Berge ist.
Denn auch der Regenschutz darf nie fehlen wenn es auch noch so sonnig ist.

Ich wünsche dir einen sonnigen Tag  :D




Autor MAS
 - 26.06.2021 19:37
Zitat von: skortsandtights am 26.06.2021 17:41
Ja da kann ich nicht helfen denn wer die Berge unterschätzt ist einfach doof  :)
Das können auch Piefkes in Sandalen sein.
Aber im allgemeinen sind sie schon fast zu gut ausgerüstet aber vielfach fehlts an der kondition.

In den 70ern fuhren wir mal mit der Seilbahn auf einen Berg. Da sagte eine Frau zu meiner Mutter: "In Rheinanlagsschuhen auf die Berge!"
Meine Mutter war also auch so eine Piefkin, die in Pumps in die Berge fuhr.
Andererseits erlebte ich es mal in Sri Lanka, dass ich in Halbschuhen auf den Sri Pada gegangen bin und ein Einheimischer, der mich begleitete Gummischlappen trug.

LG, Micha
Autor skortsandtights
 - 26.06.2021 17:41
Ja da kann ich nicht helfen denn wer die Berge unterschätzt ist einfach doof  :)
Das können auch Piefkes in Sandalen sein.
Aber im allgemeinen sind sie schon fast zu gut ausgerüstet aber vielfach fehlts an der kondition.