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Zitat von: high4all am 18.06.2024 17:37Zitat von: Yoshi am 18.06.2024 17:18Echt jetze? Ironie? Danke für den Hinweis!
Ich rauche jetzt auch bedenkenlos Crack, seitdem ich weiß, dass Heroin noch viel gefährlicher ist.
P.S.: Bevor sich wieder das Forum auf mich stürzt, weil es niemand checkt und es als ernste Aussage wahrgenommen wird: Das ist Ironie!
Was die Entsorgung der harmlosen, abgebrannten Kern-Brennstäbe betrifft, habe ich einen Idee. Alle die Befürworter dieser Energie bekommen als Bonus einen Mini-Castorbehälter mit Resten in die Wohnung gestellt. Bei ein paar Millionen Haushalten sind die Dinger schnell verteilt. Damit kein Interessent leer ausgeht, können wir ggf. abgebranntes Zeugs auf dem Ausland importieren.
Wenn die Castoren etwas Restenergie in Form von Wärme abgeben, senkt das gleich mal die Heizkosten. Eine echte Win-Win-Situation!
Zitat von: Forgotten Fashion am 15.06.2024 11:42Beleg? Beweis von Studien/Messungen, die das belegen?
Ein Kohlekraftwerk stößt ein vielfaches an Radioaktivität aus, als ein Atomkraftwerk. Atomkraftwerke sind die einzigen Kraftwerke, die ihre Rückstände nicht unkontrolliert in die Biosphäre abgeben.
ZitatWas meinst Du mit "Gefährlichkeit"? Was ist daran "gefährlich"? Welche Gefahr geht von den Wasser-, Kohle-, Windkraftwerken aus?
Was die Gefährlichkeit angeht, sind Atomkraftwerke trotz der Havarie der Atomwaffenfabrik Tschernobyl weit abgeschlagen auf dem letzten Platz. Am gefährlichsten sind Wasserkraftwerke (Staudämme) und Kohlekraftwerke. Auch die Windkraft holt inzwischen gewaltig auf!
ZitatDer Atommüll ist nur dann gefährlich, wenn man direkt mit ihm in Kontakt kommt. Bereits 5 m Grantigestein, 5 m Wasser oder Steinsalz reichen für die Abschirmung völlig aus. Da der Atommüll aber nur in vergleichsweise winzigen Mengen anfällt, ist das technisch leicht beherrschbar. Im Untergrund gibt es wesentlich gefährlichere Dinge (z.B. Schwermetallerze), die auch sehr viel leichter ins Grundwasser gelangen, als der Inhalt eines Atommüllbehälters.Atommüll ist "nicht nur dann" gefährlich, sondern immer!!! Das Gefüge der Erde ist nicht in Stein gemeißelt, Erde bewegt sich, auch in Schweden! Und die für alle Zeiten sicher geglaubte Asse säuft ab.
ZitatUnser Lebensstil ist trotz allem Luxus einer der sparsamsten aller Industrieländer. China hat uns inzwischen in den Pro-Kopf-Emissionen weit überholt. Von den USA reden wir erst gar nicht.Auch für diese Behauptungen fehlen Belege. In was ist Deutschland das sparsamste aller Industrieländer?
Trotzdem hat Deutschland bislang nur als Abschreckung gedient, was Dekarbonisierung angeht. Auch, weil wir das nur auf dem Papier tun, mit maximal wirtschaftsschädlichen Maßnahmen.

Zitat von: Yoshi am 18.06.2024 17:18Echt jetze? Ironie? Danke für den Hinweis!
Ich rauche jetzt auch bedenkenlos Crack, seitdem ich weiß, dass Heroin noch viel gefährlicher ist.
P.S.: Bevor sich wieder das Forum auf mich stürzt, weil es niemand checkt und es als ernste Aussage wahrgenommen wird: Das ist Ironie!

Zitat von: MAS am 16.06.2024 21:27
Indes scheinst Du eine klare Agenda zu haben, nämlich Kernkraft als (vergleichsweise) harmlos zu erweisen. Dass es andere giftige oder noch giftigere Stoffe gibt, gegen sie man vorgehen sollte, ändert ja nichts an der Gefährlichkeit von Kernergienutzung. Genau so könntest Du sagen, man solle sich im Auto nicht anschnallen, da ein Flugzeugabsturz viel gefährlicher ist.
Zitat von: Forgotten Fashion am 16.06.2024 17:51
Übrigens:
Ein Blick in die Archäologie zeigt, dass es sowohl in der Antike, als auch im Hochmittelalter wesentlich wärmer gewesen sein muss, als heute. Frostfreie Winter scheinen damals der Normalfall gewesen zu sein.
Die noch erhaltenen bzw. rekonstruierten Römersiedlungen z.B. in Carnuntum bei Bratislava sind allesamt bei Dauerfrost unbewohnbar, ebenso die noch vorhandenen Patriziertürme in Regensburg, die erst etwa um 1350 so umgebaut wurden, dass man darin auch bei mehrtägigem Frost wohnen konnte.
Auch die Kostümkunde liefert entsprechende Hinweise: Wärmende Unterhosen wurden bei den römischen Truppen erst ca. 400 n.Chr. dokumentiert, aus der gleichen Zeit stammt die Garnache, ein schwerer Wollmantel, den man über der Rüstung tragen konnte.
Anlaloges lässt sich im Zeitraum 1200 - 1350 beobachten (sauber datierte Bildquellen finden sich im Codex Manesse). Auch dort sieht man bis etwa 1320 praktisch ausschließlich weite, luftige Kleidung (Kleider aller Art) die zwar gegen Hitze, aber kaum gegen Kälte geeignet ist. Dies ändert sich nach 1320 schlagartig, wo dann überwiegend Beinlinge, Mäntel und gefütterte Wämser zu sehen sind.
Da kommt natürlich die Frage auf, wie stark der Mensch überhaupt den aktuellen Klimawandel beeinflussen kann. Dass Deutschland exakt Null Einfluss auf das Klimageschehen hat und allenfalls noch als abschreckendes Beispiel dient, ist leider auch nicht mehr zu bestreiten.