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Zusammenfassung

Autor rocker56
 - 12.10.2009 20:17
Zitat von: minirocker am 12.10.2009 13:10


Und wenn sie (die Leute) ein Problem mit meiner Kleidung haben, dann muessen sie was tun und ihren Horizont erweitern! Das kann und will ich ihnen nicht abnehmen (oder ersparen, indem ich keinen Rock trage). Die dummen Sprueche, die druecken ihre Hilflosigkeit und ihren fehlenden Horizont aus. Also im Grunde genommen bemitleidenswerte Leute...

Gruss, Minirocker
Man kann da Minirocker nur zustimmen!!
Und diese dummen Sprüche kommen aus allen Schichten dieser Gesellschaft!

Gruss,, Peter
Autor minirocker
 - 12.10.2009 13:10
Ich kaeme nicht auf die Idee im Job Rock tragen zu wollen. Ich mache da kein System oder Zwang draus, dem ich dann zu unterliegen habe. Schliesslich bin ich Herr ueber den (mini) Rock.:
:-)
Das ist fuer mich eben nur eine Kleidungwahl, je nach Lust und Anlass.

Aufgrund der Kundenkontakte in einem eher konserativen Bereich (Zulieferer Automobilindustrie)
waere es auch nicht sinnvoll und wahrscheinlich von der Geschaeftsleitung nicht geduldet. Aber wie gesagt, die Frage stellt sich mir nicht. Und klar, Arbeitskollegen kennen mich wohl im Rock, da man sich ja in der Stadt auch mal trifft.

Wie heisst es so schoen: "Der Rock ist um des Menschen willen und nicht der Mensch um des Rockes willen"
:-)

@2x3y
Zitat von: 2x3y am 11.10.2009 14:47Anderen ist es egal wenn sie offen als Schwuchtel oder Tunte tiltuliert werden.
Genau das ist es ja: es muss einem ja voellig egal sein, denn schliesslich weis man selbst ja was man ist! (oder etwa nicht?). Da laechle ich einfach zurueck und gut is. Und wenn sie (die Leute) ein Problem mit meiner Kleidung haben, dann muessen sie was tun und ihren Horizont erweitern! Das kann und will ich ihnen nicht abnehmen (oder ersparen, indem ich keinen Rock trage). Die dummen Sprueche, die druecken ihre Hilflosigkeit und ihren fehlenden Horizont aus. Also im Grunde genommen bemitleidenswerte Leute...

Gruss, Minirocker
Autor ElBuitre
 - 11.10.2009 21:28
Was übrigens auch klar ist, ist dass ich natürlich nicht mit der Brechstange das Röcketragen durchsetzen werde. Wenn vorher klar ist dass ich z.B. in einer Angelegenheit die Firma offiziell repräsentiere, werde ich das auch in Hosen tun, ebenso z.B. wenn wichtiger Besuch angesagt ist, etc. Im Falle einer spontanen Situation solcher Art ist dann halt die Alltagstauglichkeit/Normalität des Outfits wichtig (oder ich deponiere eine "Notfallhose" irgendwo ;)).

Das ist die Loyalität bzw Corporate -Identity die ich gern eintausche für den Freiraum den ich bekomme.

Grüße, ElBuitre
Autor ElBuitre
 - 11.10.2009 21:20
Zitat von: 2x3y am 11.10.2009 14:47ich glaube die Aussage das nichts passiert ist immer relativ in Anbetracht des Dicke des eigenen Fells.

Das "Nichts" kann bei einigen ein krummer Blick oder ein kein gutes Morgen sein. Anderen ist es egal wenn sie offen als Schwuchtel oder Tunte tiltuliert werden.
Auch das stimmt, mir ist das tatsächlich ziemlich egal (auch wenn das wirklich sehr selten vorkommt, wenn ich das so resümiere), genauso wie es mir egal war, was sie über meine 150kg schwere Lebensgefährtin dachten (woraus folgt dass sie es nicht mehr ist, was aber nichts mit dem Röcken zu tun hatte).

Grüße, ElBuitre
Autor ElBuitre
 - 11.10.2009 21:06
Zitat von: 2x3y am 11.10.2009 13:00
ZitatKEINE! Klar, es gab von Seiten der "Unterschicht" (die Arbeiter/Innen in der Produktion) wohl Kommentare der übliche

oh danke da weiß ich und vielleicht andere wo wir hingehören.

Merk Dir Unterschicht hat nichts mit dem Job zu tun sondern mit dem was im Kopf ist.
Genau nur letzteres wollte ich damit ausdrücken, deswegen auch die "". War unglücklich und zu sehr als Allgemeinplatz formuliert, gebe ich zu. Eine gewisse Korrelation ist halt aber doch da, leider (so zumindest meine Beobachtung, auch täglich auf der Strasse. Die Leute in deren Gesichtern ich völliges Unverständnis bzw Verachtung lese, sind meist die, die grad von ihrer Bildzeitung o.ä. aufblicken. Das kann auch allerdings auch mal einer in Nadelstreifen sein...)

Grüße, ElBuitre
Autor Kiran
 - 11.10.2009 17:11
Zitat von: Ben am 11.10.2009 14:47
Kiran, wie es Arbeitnehmer gibt, die auf ihre Pflichten hingewiesen werden müssen, gibt es Arbeitgeber, die geltende Gesetze ganz gerne ignorieren.

Das ist in jedem Fall richtig.

Ich bin aber schon der Meinung, wer an einem vernünftigen Umgang miteinander interessiert ist, sollte nicht gleich mit Gesetzen um sich schlagen.

Und den Chef (bzw. Arbeitgeber) trifft angesichts seiner Macht natürlich auch die besondere Verantwortung, diese Macht nicht zu mißbrauchen.
Autor radix
 - 11.10.2009 17:07
Zitat von: ElBuitre am 11.10.2009 01:14
Habe dann aber einfach, nach einer kleinen Vorwarnung an meinen Kollegen mit dem ich das Büro teile (und der Absicherung dass es keine "harte" Kleiderordnung gibt, und dem Umstand dass es zu keinen sonstigen Kompikationen kam, sprich ich und die Firma jeweils miteinander zufrieden sind), damit angefangen, immer öfter Rock zu tragen ohne großes Aufhebens, einfach so als Selbstverständlichkeit präsentiert die es de facto ja auch ist, und seit der letzten Woche mehr oder weniger immer. Probleme: KEINE! 

Hallo ElBuitre,

deine Einstellung zum Thema "Rock am Mann" bzw. "Männer in Röcken" gefällt mir sehr gut: es einfach als Selbstverständlichkeit präsentieren, nachdem du dich ja abgesichert hast, dass im Arbeitsvertrag nichts Gegenteiliges steht. Insofern bist du rechtlich gesehen sowieso auf der sicheren Seite. Und wenn dann noch die Arbeitsleistung stimmt, kann dir keiner was.

Ich wünsche dir, dass du nun für lange lange Zeit auf dem ersten Arbeitsmarkt wieder Fuß gefasst hast !

Radix
Autor Ben
 - 11.10.2009 14:47
Kiran, wie es Arbeitnehmer gibt, die auf ihre Pflichten hingewiesen werden müssen, gibt es Arbeitgeber, die geltende Gesetze ganz gerne ignorieren. Der Vergleich mit einem alten Sprichwort ist da wenig hilfreich.
Autor 2x3y
 - 11.10.2009 14:47
Zitatdie unheimlich dumm und primitiv sind, und in manchen Firmen häufen sie sich auch in bestimmten Abteilungen, aber mit dem Beruf oder ob jemand als Arbeiter oder Angestellter eingruppiert ist, hat das nichts zu tun.

das habe ich eigentlich gemeint. Und das es Leute die dumm und primitiv sind ist ja mein Problem, bzw. das ich damit nicht richtig umgehen kann. Ich habe einfach nicht den Abstand den man braucht um Rock tragen zu können und das ist es dann was mich deprimiert.

ich glaube die Aussage das nichts passiert ist immer relativ in Anbetracht des Dicke des eigenen Fells.

Das "Nichts" kann bei einigen ein krummer Blick oder ein kein gutes Morgen sein. Anderen ist es egal wenn sie offen als Schwuchtel oder Tunte tiltuliert werden.

Autor Kiran
 - 11.10.2009 13:17
Zitat von: 2x3y am 11.10.2009 13:00
ZitatKEINE! Klar, es gab von Seiten der "Unterschicht" (die Arbeiter/Innen in der Produktion) wohl Kommentare der übliche
oh danke da weiß ich und vielleicht andere wo wir hingehören. ...

2x3y, du bist immer gleich so deprimiert. Es gibt durchaus Menschen, die unheimlich dumm und primitiv sind, und in manchen Firmen häufen sie sich auch in bestimmten Abteilungen, aber mit dem Beruf oder ob jemand als Arbeiter oder Angestellter eingruppiert ist, hat das nichts zu tun.
Autor 2x3y
 - 11.10.2009 13:00
ZitatKEINE! Klar, es gab von Seiten der "Unterschicht" (die Arbeiter/Innen in der Produktion) wohl Kommentare der übliche

oh danke da weiß ich und vielleicht andere wo wir hingehören.

Merk Dir Unterschicht hat nichts mit dem Job zu tun sondern mit dem was im Kopf ist.

Aber es zeigt doch schön das Rock nur geht wenn man völlig resistent gegen jegliches Frotzeln und Ausgrenzen ist.

Und das muß man mal klar machen das hier bei Personen verschiedene Levels sind.

Ich kann unter sochen Bedingungen überhaupt nicht arbeiten und hätte keine Freude mehr.

Autor Kiran
 - 11.10.2009 12:58
Zitat von: Dieter am 11.10.2009 11:30
Zitat von: rolfrock am 11.10.2009 10:35
also ich könnte schon mal überhaupt nicht im Rock zur arbeit gehen.
Da würde ich sofort rausfliegen im hohen bogen, ohne wenn und aber .
Und mit welcher Begründung`Der Rock düfte es nicht sein, da sind reichlich Gesetze dagegen (gleichstellung, Anti-Diskriminierungsgesetz etc). ...

Jemand, der mit dem Gesetz droht (oder so denkt), würde ich als Chef auch loswerden wollen. Das ist die falsche Einstellung! Wer bezahlt, darf bestimmen. Das wollt ihr doch auch, wenn ihr bezahlt. Und da der Chef euch bezahlt, darf er eben auch sagen, was ihr dort tut, und zur Not auch, wie ihr euch kleidet, solange es nicht unmoralisch ist. Was der Angestellte/Arbeiter darf, ist, sich einen Chef zu suchen, dessen Vorstellungen nicht zu sehr mit den eigenen kollidieren. "Wes' Brot ich eß', des' Lied ich sing'" hieß das früher.

Beispiel: Du gehst ins Gasthaus und bestellst ein Bier. Der Wirt bringt einen Kamillentee. Ungläubiges Staunen. Darauf der Wirt: "Es gibt kein Gesetz, das das Ausschenken von Kamillentee verbietet." Du wirst sagen: "Ich will aber Bier!"
Und das ist der Punkt. Du mußt am Ende bezahlen, also genügt dein bloßer Wille, und der andere muß es tun. Und der Wirt im Beispiel wird es auch tun, sonst gehst du das nächste Mal woanders hin (=kündigst).
Autor Dieter
 - 11.10.2009 11:30
Zitat von: rolfrock am 11.10.2009 10:35
Hallo,
also ich könnte schon mal überhaupt nicht im Rock zur arbeit gehen.
Da würde ich sofort rausfliegen im hohen bogen, ohne wenn und aber .


Und mit welcher Begründung`Der Rock düfte es nicht sein, da sind reichlich Gesetze dagegen (gleichstellung, Anti-Diskriminierungsgesetz etc). Es sei denn, es gibt eine klare Kleiderordnung, die Du mit Deinem Arbeitsvertrag unterschrieben hast. Mitarbeiter los zu werden, ist garnicht so einfach in Deutschland, und mit der falschen Begründung wird das gleich auch richtig teuer.
Der Rock als einziger Grund ist nicht vorstellbar, da müssten dann auch schon andere Gründe vorliegen,  das kann von Personalüberhang bis zu mangelnden Leistungen reichen.

Natürlich findet man letztlich immer einen Weg, wenn man jemanden los werden will.

Gruß

Dieter
Autor rolfrock
 - 11.10.2009 10:35
Hallo,
also ich könnte schon mal überhaupt nicht im Rock zur arbeit gehen.
Da würde ich sofort rausfliegen im hohen bogen, ohne wenn und aber .
Autor ElBuitre
 - 11.10.2009 01:14
Hallo Zusammen!

So, nach langer Zeit mal wieder ein Beitrag von mir... lesen tu ich aber noch relativ regelmäßig mit, jedoch erschöpft sich der Mitteilungsdrang doch im Laufe der Jahre... Rock ist halt Alltag für mich...

Zum Thema:

Seit September habe ich wieder einen Job auf dem ersten Arbeitsmarkt, nach dem es einige Zeit nur auf dem zweiten hat sein sollen (dort natürlich auch im Rock, immer jeweils von Stunde Null an -- da war eh nix zu verlieren, und ich habe auch nix verloren... war alles immer völlig stressfrei, von den üblichen Pappnasen und deren Kommentaren abgesehen).

Im neuen Job (in der techn. Abteilung eines mittelständischen Unternehmens), den ich unbedingt bekommen wollte, habe ich es zunächst ruhiger angehen lassen, um nicht schon wegen Äusserlichkeiten nicht die erste Hürde zu nehmen: das Einstellungsgespräch. Auch die ersten ein, zwei Wochen habe ich in Hosen dort verbracht (komisches Gefühl, nachdem ich seit Jahren halt nun mal keine Hose mehr an hatte und mir erstmal wieder welche besorgen musste ;)). Habe dann aber einfach, nach einer kleinen Vorwarnung an meinen Kollegen mit dem ich das Büro teile (und der Absicherung dass es keine "harte" Kleiderordnung gibt, und dem Umstand dass es zu keinen sonstigen Kompikationen kam, sprich ich und die Firma jeweils miteinander zufrieden sind), damit angefangen, immer öfter Rock zu tragen ohne großes Aufhebens, einfach so als Selbstverständlichkeit präsentiert die es de facto ja auch ist, und seit der letzten Woche mehr oder weniger immer. Probleme: KEINE! Klar, es gab von Seiten der "Unterschicht" (die Arbeiter/Innen in der Produktion) wohl Kommentare der üblichen Art und Weise, und natürlich nicht mir direkt ins Gesicht, sondern immer über dritte -- das kennt man ja, drückt mich aber nicht die Bohne. Auf der Angestelltenebene dagegen waren die Kommentare der männlichen Kollegen entweder nicht vorhanden (gespielte oder tatsächliche Gleichgültigkeit oder auch wieder die Feigheit, mir aber eh wurscht), oder wenn dann eher positiv/neugierig. Und, auch schon bekannt und wie es praktisch immer ist, die weiblichen Mitarbeiter sind äusserst angetan und bemustern jedes neue Outfit immer sorgfältig und wohlwollend und waren auch sogleich entäuscht wenn ich mal noch mit Hosen kam... dto Bekannte/Nachbarn die ich auf der Straße traf und die mich ungläubig ansahen mit einem "bist du es wirklich?"-Gesicht....

Die Outfits? Dezent/alltagstauglich halt, der Situation angemessen und schon immer mit Überlegung gewählt. Man(n) muss nur auf die Stimmigkeit achten -- es darf nicht nach faschingsmäßig improvisierter Verkleidung aussehen --, also die richtigen Schuhe und Socken/Strümpfe (da eben "exponiert"), kurze taillierte Jacken zu knielangen Röcken usw.

Also, es geht doch!

Grüße, ElBuitre