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Zusammenfassung

Autor Skirtedman
 - 04.03.2022 22:17
 ;D ;D
Autor doppelrock
 - 04.03.2022 22:11
OT: Das gute an Intelligenz: Sie ermöglicht es, Ironie zu verstehen. Das schlechte an Intelligenz: Man merkt, wenn andere das nicht tun.
Autor Skirtedman
 - 04.03.2022 21:12
 ;D
Autor doppelrock
 - 04.03.2022 21:07
Da fühlt sich der Skirtedman in seinem Stolz gekränkt, fast so wie der Herr Lobo. Hab wohl das copy right "deiner Vokabeln" übersehen und gewagt, sie selbst ungefragt und subjektiv zu deuten.

Freut mich aber, dass wir inhaltlich einig sind.
Autor Skirtedman
 - 04.03.2022 20:59
Zitat von: Skirtedman am 04.03.2022 01:24
Wer aus Prinzip Alternativrealitäten liebt und diese als Aufklärung 2.0 erhebt, der kann sich noch so sehr Demokrat nennen, er bleibt aber prädemokratischen Mustern verfallen. Wenn Prädemokratie Postdemokratie werden soll, dann weiß man, welch ungemeine Fortschritte Denkpest ermöglicht.

Zitat von: doppelrock am 04.03.2022 05:18
Übersetz das mal bitte in verständliche Sätze, falls es verstanden werden soll.

Bedeutungen nach meiner Einschätzung:
"aus Prinzip" Ja, so schätze ich den hetzenden Lobo ein, dass er "aus Prinzip" faktenfern agiert. Er kann nicht anders, er hat nichts anderes.
"Alternativrealitäten" erträumen sich solche Leute wie die autoritätshörigen Maßnahmenbefürworter, die fern jeder Evidenz behaupten, die nichtmedizinischen Maßnahmen seien wirksam. Grund dürfte eher sein, dass ihr fehlendes Selbstwertgefühl von den Narzissten an der Spitze gekitzelt wird und sie den fliegenden Affen spielen.
"Aufklärung 2.0": Kann man Aufklärung durchzählen? Für mich gibt es nur Aufklärung und Leute, die versuchen, sie zu verhindern.
"Demokrat" ist in meinem Sinne jemand, der Grundgesetz, Grundrechte und Menschenrechte verteidigt, sich für Versammlungsfreiheit einsetzt und verschiedene Meinungen zulässt (freie Rede).
"Prae" heißt vor, "Post" heißt nach. Vor der Zeit der Demokratie gab es Diktatur mit Wirtschafts- und Eroberungskriegen. Nach der Demokratie wird es digitale, privatisierte Diktatur geben, die noch weiter geht als alles andere zuvor. Und die Leute, die selbstdenkende Menschen mit der Pest gleichstellen, arbeiten an der Umsetzung dieser neuen Herrschaftsform.

Danke, Doppelrock, für Deine Einschätzung meiner Vokabeln. Sie zeigen mir recht gut, dass meine Komposition dieser Vokabeln und meine daraus abgeleitete These recht nah den Nerv getroffen haben. Ich brauche Dir nichts zu übersetzen, im Übersetzen bist Du doch Meister. Bei Dir ist zwar auch 1+1=2, doch Du hast ein Alternativkonzept von 1, genauso wie ein Alternativkonzept von 2, auch das Plus unterliegt Deiner alternativen Deutungshoheit. Einzig das Gleichheitszeichen bereitet Dir noch Kummer, aber auch da wird Dir oder Deinen querdenkenden Mitbrüdern noch eine einzig wahre Verklärung einfallen.
Autor doppelrock
 - 04.03.2022 08:55
Die Demokratie ist dann vorbei, wenn wir zulassen, dass sie vorbei ist.
Wenn wir nicht aufpassen, was unsere Vertreter im Parlament gegen uns und für andere Interessen tun. Sie geben Machtausübung und Gesundheitskontrolle an private Organisationen ohne demokratische Legitimierung ab. Sie lassen nicht nur den Feldversuch mit experimentellen Giftstoffen zu, sie wollen die Teilnahme sogar verpflichtend machen, trotz bekannt fehlendem Nutzen und bekanntem Risiko.
Sie quälen "ihr" Volk mit sinnlosen nichtmedizinischen Maßnahmen ohne Evidenz.
Sie spalten "ihr" Volk, um es beherrschbar zu machen
Sie sind zu ihrem Machterhalt bereit, Bargeld abzuschaffen und Sozialkreditsysteme einzuführen.
Sie beteiligen sich an Kriegen und rechtfertigen das mit Lügen und fake-Bildern, statt sich für Frieden einzusetzen und ehrlich zu berichten.

Das riecht eher nach Kommunismus als nach Freiheit.

Das Unterstützen dieser Handlungen ist nun nicht mehr Theorie, sondern Praxis der Dummheit.
Autor MAS
 - 04.03.2022 07:56
Zitat von: Skirtedman am 04.03.2022 01:24
Wer aus Prinzip Alternativrealitäten liebt und diese als Aufklärung 2.0 erhebt, der kann sich noch so sehr Demokrat nennen, er bleibt aber prädemokratischen Mustern verfallen. Wenn Prädemokratie Postdemokratie werden soll, dann weiß man, welch ungemeine Fortschritte Denkpest ermöglicht.

Manchmal habe ich Angst, dass es keine Prädemokratie, sondern eine Postdemokratie ist.

Früher, als es noch Kommunismus gegen Kapitalismus war, hatte ich sogar einige Sympathie für den Kommunismus, wenn auch nur für den theoretischen, da seine realpoltische Umsetzung ihn so verriet, wie der rohe Kapitalismus die Demokratie verrät.
Heute ist es ein Gegeneinander von Autokratie/Diktatur und Demokratie. Und die Autokraten finden Sympathisanten unter Bürgern demokratischer Länder, die auch von nationaler Größe träumen. Und so wettert z.B. ein Trump gegen den amtierenden Präsidenten und nennt ihn schwach, anstatt sich gegen den Autokraten Putin zu wenden. Klar, Trump will selbst so ein Autokrat werden. Und dafür kann er freie Presse, antirassistischen Schulunterricht und ein Volk, das ihn auch abwählen kann, gar nicht gebrauchen. Noch zwei Jahre bis zur nächsten US-Präsidentenwahl. Vor der habe ich Angst. Wenn es Putin gelingt, sich bis dahin im Sattel zu halten, hat er in, sollte Trump gewinnen, zwar keinen direkten Verbündeten, aber einen, der seine Verbündeten in der NATO im Stich lassen wird.

Furchtbare Zeiten!

LG, Micha
Autor doppelrock
 - 04.03.2022 05:18
Übersetz das mal bitte in verständliche Sätze, falls es verstanden werden soll.

Bedeutungen nach meiner Einschätzung:
"aus Prinzip" Ja, so schätze ich den hetzenden Lobo ein, dass er "aus Prinzip" faktenfern agiert. Er kann nicht anders, er hat nichts anderes.
"Alternativrealitäten" erträumen sich solche Leute wie die autoritätshörigen Maßnahmenbefürworter, die fern jeder Evidenz behaupten, die nichtmedizinischen Maßnahmen seien wirksam. Grund dürfte eher sein, dass ihr fehlendes Selbstwertgefühl von den Narzissten an der Spitze gekitzelt wird und sie den fliegenden Affen spielen.
"Aufklärung 2.0": Kann man Aufklärung durchzählen? Für mich gibt es nur Aufklärung und Leute, die versuchen, sie zu verhindern.
"Demokrat" ist in meinem Sinne jemand, der Grundgesetz, Grundrechte und Menschenrechte verteidigt, sich für Versammlungsfreiheit einsetzt und verschiedene Meinungen zulässt (freie Rede).
"Prae" heißt vor, "Post" heißt nach. Vor der Zeit der Demokratie gab es Diktatur mit Wirtschafts- und Eroberungskriegen. Nach der Demokratie wird es digitale, privatisierte Diktatur geben, die noch weiter geht als alles andere zuvor. Und die Leute, die selbstdenkende Menschen mit der Pest gleichstellen, arbeiten an der Umsetzung dieser neuen Herrschaftsform.
Autor Skirtedman
 - 04.03.2022 01:24
Wer aus Prinzip Alternativrealitäten liebt und diese als Aufklärung 2.0 erhebt, der kann sich noch so sehr Demokrat nennen, er bleibt aber prädemokratischen Mustern verfallen. Wenn Prädemokratie Postdemokratie werden soll, dann weiß man, welch ungemeine Fortschritte Denkpest ermöglicht.
Autor doppelrock
 - 03.03.2022 21:18
Nachdem es niemand beantworten konnte, hier eine Antwort:
Denkpest, von einem besonders kadavergehorsamen selbstwertfreien Schreiberling verwendet, ist ein anderes Wort für selber denken, selber recherchieren und sich darauf eine fundierte Meinung bilden. Das steht im Kontrast zum Versuch der Leitmedien, hinter die Aufklärung zurück zu fallen, direkt ins unaufgeklärte Mittelalter.
"Wagt es nicht, was anderes zu denken, als wir euch schreiben!" ist eine daraus resultierende Aufforderung.
Also ein völlig undemokratisches Denkverbot.
Damit verfehlt der Journalist Grundregeln seines Jobs, etwa der Wachhund für die Gesellschaft zu sein oder die 4. Macht im Staat, die die anderen 3 kontrolliert und deren Tun kritisch hinterfragt.
Wer solches demokratiefeindliches Geschwurbel unterstützt und gutheißt, entlarvt sich damit als Staatsfeind. genauso wie der, der das Denkverbot ausspricht.

Harte Worte, aber solches Fehlverhalten möchte ich klar benennen.
Autor MAS
 - 22.02.2022 22:08
Solche Wörter sind ja alles andere als eindeutig. Man kann subjektiv darunter verschiedenes verstehen und fühlen, und auch im Laufe der Jahrzehnte und Jahrhunderte verändern Menschen, was sie damit meinen.

Ich kann mich eine in den 1940ern ins Deutsche übersetzte Ausgabe der Bhagavad Gita erinnern, in der immer von Törichten, Haftenden und Weisen die Rede ist, die erten beiden negativ, der letzte positiv konnotiert. Welche Wörter da im Sanskrit stehen, weiß ich nicht, könnte ich aber herausfinden. Und was diiese Wörter für den Autor vor 2200 oder mehr Jahren bedeutete, lässt sich erarbeiten.

Ich habe den Gegensatz von "töricht" und "weise" seit dieser Lektüre aber immer im Kopf.

Beim "tumpen Tor" kommen ja "dumm" und "töricht" vor. Ich denke dabei aber auch an den Simplicius Simplicissimus. Vielleicht sollte ich das Buch mal lesen. Ich meine aber, der Held der Geschichte hat etwas von der edlen Einfalt.

Ansonsten ist das ja ein Wort von Meister Eckhart, der die Einfalt als ein In-Gott-eingefaltet-sein versteht. Da ist Einfalt jedenfalls keine Dummheit, sondern eher Weisheit.

LG, Micha

Autor JoHa
 - 22.02.2022 21:54
Nach meinem Empfinden hat Torheit immer mit Dünkel und Arroganz zu tun. Aber das entspricht nicht mehr dem "tumben Tor", der eher einfältig war. So wandeln sich die Begriffe. Da ich sprachlich eher meinem Gefühl folge, ist für mich ein Tor eher ein durch die Welt stolpernder (reiner) Naiver, ein Törichter mehr der selbstverliebte Versager.
Bei alledem verfolgt mich der Spruch von der edlen Einfalt, stillen Größe des unverbildeten Jünglings, des reinen Tors.
So. Genug der ungekämmten Gedanken.
Autor MAS
 - 21.02.2022 19:25
Gut, Olivier, danke!

Ich weiß es aber nicht, ob man mutwilig töricht ist. Mir scheint es eher Folge einer gewissen Ignoranz zu sein, aber durchaus auch im Sinne, eines Nichtsehenkönnens besserer Ansichten. Überzeugungsarbeit hapert oft auch daran, dass die Argumente, die man bringt, dem Törichten nicht plausibel erscheinen. Man kann sich ja in seinen eigenen Gedanken so verlaufen, dass man nicht mehr heraus findet.

LG, Micha
Autor Olivier
 - 21.02.2022 19:15
Vertippt noch mal! Natürlich Mutwilligkeit - korrigiert.
Autor MAS
 - 21.02.2022 19:10
Du meinst Mutwilligkeit, Olivier, oder?

Für mich war Torheit immer ein Gegensatz zu Weisheit.

LG, Micha