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Zusammenfassung

Autor Olivier
 - 18.05.2022 14:29
Sehr schön! Wenn nur alle so entspannt wären.
Autor cephalus
 - 18.05.2022 13:49
Gestern sitze ich mit meinem Sohn vorm Rechner, eigentlich wollten wir nach einem Lehrvideo für die Schule suchen, als er meint :

"Papa, ich brauche ein Kleid das nicht so warm ist."

Er hat recht, ihm passen nur noch seine Strick- und Sweatkleider.

Das muss schnell geändert werden,  daher öffne ich einen geeigneten Onlineshop.
Wir stöbern, erst bei den Jungskleidern  ;), dann auch abwechselnd bei den Männerkleidern ;) ;D und beraten uns, als meine Frau gerade ins Büro kommt.

Sie fragt was wir am Rechner machen.
Mein Sohn antwortet:

"Wir suchen nach schönen Kleidern für Papa und mich!"

"Ach so, ja, Du braucht wirklich mal ein luftigeres Kleid."

Autor M.L.
 - 30.04.2022 22:55
Lieber Schwaben Rocker  Jürgen
Sei doch froh das das nicht mehr als anstösig angesehen wird
Das ist doch auch unser kleiner erfolg das man uns so wie wir sind akzeptiiert ???!!!
Liebe Grüße M.L.
Autor Peter53Muc
 - 28.03.2022 13:53
Ich finde die Geschichte mit deinen Söhnen wunderbar und auch die Einstellung von deiner Frau und dir finde ich super.

LG Peter
Autor hirti
 - 06.03.2022 15:01
Ich finde die Geschichte von dir wirklich super und freue mich, sie aus all der Spreu in diesem Thema herausgelesen habe, Cephalus.
Auch wenn es mir nicht vorstellbar erscheint, sie in unser eigenes Familienleben zu transferieren so macht es mir doch Mut und Hoffnung dass das Thema  "Papa trägt Röcke und Kleider" nicht warten muss bis ich 60 bin und mein Volksschulkind volljährig geworden ist.
Autor JJSW
 - 06.03.2022 13:14
Hallo Cephalus

Vielen Dank für Antwort #23 am: 04.03.2022 16:39

Das Beste was ich in den letzten Tagen hier im Forum lesen durfte.
Glückwunsch und vielen Dank dafür. 👍😊

Ich hoffe, das ich auch bald wieder was gutes zum Forum beitragen kann. Ansonsten halte ich mich erstmal hier raus.

Grüßle
Jürgen
Autor cephalus
 - 05.03.2022 14:01
Ach ich hatte lange Bedenken,  dass die Kleidungswahl des männlichen ¾s der Familie dem einen oder anderen gelegentlich zum Nachteil gereichen könnte, im Gegensatz zu meiner Frau, die das immer als selbstverständlich und unerheblich gesehen hat.

Die Praxis lehrt, es ist unerheblich und wird weitgehend als selbstverständlich aufgenommen, wenn es in unserem Umfeld und in unserer Art und Weise praktiziert wird.
Autor Skirtedman
 - 05.03.2022 02:00
Worin ihr Problem lag?

Naja, letztlich darin, was die anderen Leute so denken und hintenrum erzählen, dass sie es immer erklären müsste, dass der Sohn gehänselt würde und dadurch Nachteile erleiden würde. Ich hätte meinen Kampf gehabt, mit Ihr einen potentiellen Sohn gleichberechtigt an die Kleidungsvielfalt heranzuführen. Das wäre mit ihr nicht möglich gewesen. Vielleicht doch, denn: was zerbreche ich mir schon jetzt den Kopf über Probleme, die ich vielleicht gar nicht haben werde, und wenn ich sie mal habe, sehen sie ganz anders aus als vorher gedacht. Worin ihr Problem lag? Letztlich durch frühe, tiefe seelische Verletzungen (weit vor meiner Zeit) entstandene Minderwertigkeitsgefühle, kurzum unentwickeltes Selbstbewusstsein.

So gesehen, war es wohl besser so, wie es letztlich war.

Aber das gehört nun wirklich nicht hierher in den Thread, denn das sind zwar Geschichten, die das Leben schreibt, aber keine Geschichtchen und Anekdötchen, die das berockte Leben schreibt. Und um die geht es hier im Thread, weit jenseits von partiellen Defiziten.

Dir jedenfalls Herzlichen Glückwunsch zu Deiner Situation und Deinen Jungs! Wenn der Jüngste kein Problem damit hat, auch als Mädchen gesehen zu werden, weil "er findet Mädchen ok", so ist das ein Zeichen von geistiger Größe. Ein Selbstbewusstsein, das viele Männer allenfalls durch einen schwierigen Lernprozess erlangen könnten.

Danke für Deine Story!
Autor cephalus
 - 05.03.2022 01:18
Zitat von: Skirtedman am 04.03.2022 18:09
Die sollte ich am besten einer meiner Ex-Freundinnen mal zum Lesen geben. Genau vor dieser Konstellation hatte sie größten Bammel. Am liebsten hätte sie genau deswegen eben nur Mädchen mit mir gehabt.

Und wo war ihr Problem?
Meinem Sohn ist schon bewusst, dass er von Fremden fast immer für ein Mädchen gehalten wird, aber er findet Mädchen ok ;).
Er wundert/ärgert sich nur manchmal, dass ich nicht für eine Frau gehalten werde (Vollbart,  110kg, muskulös, 194cm)  ;D.
Meiner Frau und mir ist es egal, ob sie Leute von meiner hübschen Tochter oder von mein Sohn sprechen, er muss sich wohl fühlen. Ob das gerade baggy Jeans oder Kleid sind wechselt täglich.
Autor Skirtedman
 - 04.03.2022 21:29
Okay, ich merk das mal!
Autor culture skirt
 - 04.03.2022 21:21
Doppelrock hat den Beitrag nur im falschen Forum abgeschickt. Merk das doch mal.
Autor Skirtedman
 - 04.03.2022 20:46
Köstlich, wie Kollege Doppelrock 'sowas von' das Thema verfehlt hat..  ;D
Autor doppelrock
 - 04.03.2022 20:28
@ skirtedman: Ich befürchte, die Kollegen meinen das ernst, ganz ohne Rotwein.

Gerade das Fingerpointing aus dem gesicherten Staatsdienst Richtung Geringverdiener und Arbeitssuchende ohne Kenntnis von Nettolohn im Verhältnis zu Lebenshaltungskosten oder aus Arbeit resultierender Rentenanspruch entblößt eine weltfremde Haltung bis hin zur Arroganz.
Wie war das nochmal mit kalter Progression und Besteuerung sowie Steuerbefreiung (in der Realität!) von sehr hohen Einkommen, lieber MAS?
Autor MAS
 - 04.03.2022 19:32
Köstlich!

LG, Micha
Autor Skirtedman
 - 04.03.2022 18:09
Sehr schöne Geschichte.

Die sollte ich am besten einer meiner Ex-Freundinnen mal zum Lesen geben. Genau vor dieser Konstellation hatte sie größten Bammel. Am liebsten hätte sie genau deswegen eben nur Mädchen mit mir gehabt. Da wir das nicht im Voraus in der Hand gehabt haben, hatten wir eben keine Kinder.