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Zusammenfassung

Autor Skirtedman
 - 17.06.2022 18:01
Hatte gedacht, 'Servus' bedeutete 'Ihnen zu Diensten' - und zwar nicht als Sklave, sondern als Angebot, seinem Gegenüber keinen Schaden zufügen zu wollen. Also ein reines Höflichkeits-Signal. Ich kann aber auch falsch liegen. Letztlich tut das aber nicht so wirklich was zur Sache dieses Threads...  ;)
Autor Zareen
 - 17.06.2022 17:50
Nun, da sehen wir mal, wie gut es uns geht. Wir dürfen uns kleiden, wie wir wollen und essen, was wir wollen. Das sah vor ein paar Jahrhunderten noch ganz anders aus:
Da gab es Gesetze, wer was essen und wer welche Kleidung tragen durfte, nur, damit die reichen "Ärsche" auf ihren Plüschkissen weiter sitzen konnten.
https://rosaliegilbert.com/sumptuarylaws.html
Also: genießen wir unsere Freiheit und niemand grüße sich mit "Servus", welches ursprünglich Sklave, oder Diener bedeutete. Wir sind freie Menschen! Nur sollten wir die Freiheit recht zu nutzen wissen und sie niemals zum Nachtheile des Nächsten ausnutzen.
Autor sharpals
 - 28.05.2022 16:00
naja ist ja ein nahverkehrsticket. Aber einfach auf der bahnseite den hacken bei fernverkehr rausnehmen, dann bekommt man alle zulässigen verbindungen.
Autor doppelrock
 - 27.05.2022 10:05
Da das 9 EURO-Ticket nur für Züge der DB Regio AG gilt und nicht für DB Fernverkehr AG als Betreiber, ungeachtet der Art des Zuges, würde ich noch mehr Zeit einplanen und genau auf das Display sehen, ob der gewünschte Zug genutzt werden darf. Ansonsten drohen 60 EUR Strafe für "Schwarzfahren". Fahrrad oder Fahrgemeinschaft im Auto sind dann wohl die bessere Wahl.

Die Veranstaltung trifft meinen Geschmack nicht, aber allen Anwesenden einen schönen Tag dort.
Autor MAS
 - 27.05.2022 00:01
Zitat von: high4all am 26.05.2022 14:08
Für mich sind es rund 39 Kilometer bis dort.

Mit dem 9-Euro-Ticket 2 1/2 bis 3 Stunden. Mit dem Fahrrad 2 Stunden. Mit dem Auto eine 3/4 Stunde. So ist das mit Öffis auf dem Lande... :o

Fast wie im Mittelalter!  ;D

Da gingen die meisten zu Fuß, wenn sie überhaupt ihren Wohnort verließen.


LG, Micha
Autor high4all
 - 26.05.2022 14:08
Für mich sind es rund 39 Kilometer bis dort.

Mit dem 9-Euro-Ticket 2 1/2 bis 3 Stunden. Mit dem Fahrrad 2 Stunden. Mit dem Auto eine 3/4 Stunde. So ist das mit Öffis auf dem Lande... :o
Autor Zareen
 - 26.05.2022 13:13
Für alle die im Norden Niedersachsens wohnen
Autor Albis
 - 23.05.2022 21:40
Zitat von: Zareen am 20.05.2022 13:37
Für mich ist die Kleidung mit Phantasie (mein weißer Leinenrock hat unten herum auch eine Reflektorborte) am schönsten. Wenn Stile und eigenwillige Kreationen bunt gemixt getragen werden und kein Zwang auf Authentizität gelegt wird.

Ja, das geht mir auch so. Viele, nicht nur in der Mittelalterszene bemühen sich um eine Authentizität, also die Nachahmung des Vergangen. Viel spannender finde ich dagegen, etwas neues zu kreieren. Das erfordert bzw. zeugt von viel mehr Phantasie.
Autor MAS
 - 20.05.2022 14:11
Zitat von: Zareen am 20.05.2022 13:37
Mir widerstrebt der Kommerz. Am schönsten sind sie Märkte, die keinen Eintritt verlangen, und wo man für sein Geld noch Handwerkskunst bekommt. Wenn dann zwischendurch Crepes-Buden und Trinkhallen zum Ausschank moderner Getränke wohlmöglich noch in Plastikbechern stehen, stellt sich mir auch die Frage warum und für was ich zahle.
Schmiede, Schreiner, Tischler, Drechsler usw. die vor Ort traditionell HANDwerklich tätig sind, und das gegen Faires Entgelt an den Mann, oder die Frau bringen, gibt's äußerst selten. Aber dort ist die Stimmung auch anders, ruhiger, gelassener. Gruselig wird's, wenn die erstandenen Teile in einer Plastiktüte mitgegeben werden.

Für mich ist die Kleidung mit Phantasie (mein weißer Leinenrock hat unten herum auch eine Reflektorborte) am schönsten. Wenn Stile und eigenwillige Kreationen bunt gemixt getragen werden und kein Zwang auf Authentizität gelegt wird.

Dann komm mal im Advent nach Siegburg!

LG, Micha
Autor Zareen
 - 20.05.2022 13:37
Mir widerstrebt der Kommerz. Am schönsten sind sie Märkte, die keinen Eintritt verlangen, und wo man für sein Geld noch Handwerkskunst bekommt. Wenn dann zwischendurch Crepes-Buden und Trinkhallen zum Ausschank moderner Getränke wohlmöglich noch in Plastikbechern stehen, stellt sich mir auch die Frage warum und für was ich zahle.
Schmiede, Schreiner, Tischler, Drechsler usw. die vor Ort traditionell HANDwerklich tätig sind, und das gegen Faires Entgelt an den Mann, oder die Frau bringen, gibt's äußerst selten. Aber dort ist die Stimmung auch anders, ruhiger, gelassener. Gruselig wird's, wenn die erstandenen Teile in einer Plastiktüte mitgegeben werden.

Für mich ist die Kleidung mit Phantasie (mein weißer Leinenrock hat unten herum auch eine Reflektorborte) am schönsten. Wenn Stile und eigenwillige Kreationen bunt gemixt getragen werden und kein Zwang auf Authentizität gelegt wird.
Autor sharpals
 - 20.05.2022 10:28
@Ufty  generell teilen sich die gewandeten in zwei gruppen auf:

Larp und reenactment , bei letzteren muß alles stimmen.
Da darf es noch nichteinmal ein moderner stoff sein, der verwendet wird. Nur bei den betten machen sie ein ausnahme ( was verständlich ist ).

Larps bevölkern immer mehr die märkte, sei dem man als gewandeter nicht mehr kostenlos drauf kommt. Und ehrlich , für den eintritt und dann den preisen , sind mir die märkerte inzwischen zuwieder.
Es existieren zu viele und die werden von ein paar bewchickern veranstaltet.

EInes der schönsten war in golle (Nl) anlässlich einer schlacht ( vor ca 400 jahren ), das war ein unikum. Eigendlich sollte es 10e wegegeld kosten ( dafür war dann alles ander recht moderat ) , abel als geselle kommt man auch so rein ( in der regel ).

Dort war dann nur reenactment zugelassen. 
Autor skortsandtights
 - 09.05.2022 23:42
Nein, weil sie mir erstens nicht gefallen und zweitens meines wissens nicht in die zeit passen aus dem diese 16th Century Men's Wear stammt.
Und wenn sie auch noch passen würden ich liebe die kombination mit den modernen strumpfhosen und den schnürboots.
Wichtig ist mir das outfit an sich und ich würde liebend gern mal so etwas tragen  :)
Autor Holger Haehle
 - 09.05.2022 06:26
Und liebe Hanna, würdest du auch zu Wams und Strumpfhosen passende Schnabelschuhe wählen?
Autor skortsandtights
 - 08.05.2022 17:51
Also mir hat es modisch vor allem die renaissance angetan.
Ich finde vor allem die kombination vom wams, kurzer hose und strumpfhose besonders chic.
Auf jedenfall war die herrenmode früher vielseitiger und optisch auch ansprechender  :)
Autor Holger Haehle
 - 07.05.2022 15:01
Eigentlich bedienen Mittelaltermärkte auch jüngere Epochen meist bis ins 16. Jahrhundert. Modisch ist da 'ne Menge drin.

Ich denke da auch an Kleider wie Cotte, Surcot, Suckenie oder Giornea, die damals in den kurzen Varianten nur von Männern getragen wurden. Wie findet ihr z. B. den Bliaut im Bild? Sieht doch sehr männermäßig aus mit 'nem Schwert.

Und zu einem Pourpoint oder Wams könnte man wie die Edelmänner der Renaissance auch perfekt Strumpfhosen und "Schnabelheels" tragen.

Es gibt also auch das Gute, trotz unbestreitbarer Unmenschlichkeiten. Immerhin hat die Renaissance den Humanismus begründet. Zum ersten Mal wurden im 14. Jahrhundert Menschen und Persönlichkeitsrechte diskutiert.