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Zusammenfassung

Autor cephalus
 - 11.06.2022 22:47
Gott Lob hatte ich in meinem Leben bislang nicht viel Bedarf an Ärzten, welches Geschlecht sie haben, war für mich noch nie ein Thema. Bei unbekannten, neuen war die geografische Lage meist primäres Auswahlkriterium, danach Sympathie und Kompetenz.
Daraus resultiert bei mir ein Relativ ausgewogenes Verhältnis zwischen den Geschlechtern.
Autor Rockie
 - 11.06.2022 19:29
Zitat von: Skirtedman am 11.06.2022 18:29

Bei der Lektüre Eurer Beiträge, hier im Thread und stellenweise auch mal woanders, fällt mir auf, dass viele von Euch offensichtlich gezielt Fachärztinnen suchen.


Stimmt! Ich gehe grundsätzlich NIE zu männlichen Ärzten (ausser Zahnarzt). In meiner Kindheit hatte ich ein wirklich extremes Erlebnis im Krankenhaus das bis Heute nachwirkt und daher kann ich mich nicht von männlichen Ärzten behandeln lassen. Aber das ist sicher nicht bei allen hier der Fall und schon interessant.
Autor Skirtedman
 - 11.06.2022 18:29
Schön, dass wir so allmählich wieder beim eigentlichen Thema sind.

Bei der Lektüre Eurer Beiträge, hier im Thread und stellenweise auch mal woanders, fällt mir auf, dass viele von Euch offensichtlich gezielt Fachärztinnen suchen.

Mache ich übrigens auch. Klappt nicht immer. Das einzige Mal, wo ich dachte, was urologisches zu brauchen, war ausgerechnet die einzige Urologin krank und wirde von einem Kollegen vertreten...  ::)
Autor Rockie
 - 11.06.2022 17:16
Ich bin schon mehrfach mit Rock und auch Kleid geflogen und täglich machen es zigtausend andere Menschen. Löst euch von den Gedanken das gerade ihr dann etwas Besonderes seid😉
Wer verdächtig ist oder per Zufall ausgewählt wird der wird genauer unter die Lupe genommen. Unabhängig ob Weiblich oder Männlich oder in Kleid  oder Hose.
Enge Röcke sind hinderlich und unbequem auf Reisen. Sollte aber eigentlich Jedem klar sein der sowas nicht zum ersten Mal trägt. Und wer fliegt weiß auch das man nach Möglichkeit Schuhe ohne Metall anzieht. Es macht den Sicherheitscheck einfach schneller und entspannter. Manchmal glaube ich dass Einige es extra kompliziert machen um sich nachher mehr aufregen zu können 😮
Meine Ärztinnen wären wahrscheinlich enttäuscht wenn sie mich mal im Herrenschlüpfer sehen würden 😂
Autor Barefoot-Joe
 - 11.06.2022 15:05
Hallo hirti,

ZitatHohe Stiefel zum Beispiel wollen bei der Sicherheitskontrolle auch ausgezogen werden (Metall in den Absätzen) und das in Eile mit engem Rock elegant hinzukriegen war beim letzten Mal gar nicht soooo einfach.

OK, das Problem stellt sich mir gar nicht. Ich werde nur immer misstrauisch gefragt, wo denn meine Schuhe sind. Als ob ich Bomben eingebaut und sie irgendwo abgestellt hätte, war sich an Auffälligkeit nicht zu überbieten wäre. ;) Aber ich würde da einfach die Schuhe schon vorher ausziehen und mit ein paar Schlappen zur Sicherheitskontrolle gehen. Das Schuheausziehen war bei meinen Flügen aber auch eher selten gefordert. Einen engen Rock würde ich zum Fliegen sowieso eher nicht anziehen. Es ist eng genug da drin, da nehme ich lieber etwas weiteres und bequemeres. Ich habe mich teilweise einfach auf der Flughafentoilette umgezogen.

ZitatAuch der Rock sollte nicht zu kurz und die Strumpfware nicht zu aufreizend sein, schließlich haben die Sitznachbarn im Flieger einige Stunden lang wenig anderes zu tun als Oberschenkel zu bewundern.

Ich sehe das Problem nicht? Win-Win für beide? ;)

ZitatAch ja... ich könnte auch mal wieder Herrenunterwäsche und Sneakers mit Socken zum Rock tragen. Früher ging das ja auch ganz gut.  ;D

Da kann ich keine Erfahrungen beisteuern. Mein letzter Arztbesuch im Rock endete am Empfang, an dem man mir eine Krankschreibung aushändigte. Untersuchen wollte man mich nicht, zu viel Arbeit. ;)
Autor hirti
 - 10.06.2022 11:02
Auch bei mir ist es so dass ich mir Lebensbereich für Lebensbereich erschließe.
Ist doch auch irgendwie schön, so hat man immer wieder Nervenkitzel, Vorfreude und den Genuss des Neuen.

Ganz so ohne ist das Fliegen im Rock oder Kleid übrigens nicht, vor allem wenn man sich nicht im nur-Rock-Look, sondern im Komplettpaket gekleidet hat.
Hohe Stiefel zum Beispiel wollen bei der Sicherheitskontrolle auch ausgezogen werden (Metall in den Absätzen) und das in Eile mit engem Rock elegant hinzukriegen war beim letzten Mal gar nicht soooo einfach. Auch der Rock sollte nicht zu kurz und die Strumpfware nicht zu aufreizend sein, schließlich haben die Sitznachbarn im Flieger einige Stunden lang wenig anderes zu tun als Oberschenkel zu bewundern.

Thema Arzt:
Ach ja... ich könnte auch mal wieder Herrenunterwäsche und Sneakers mit Socken zum Rock tragen. Früher ging das ja auch ganz gut.  ;D
Autor GregorM
 - 10.06.2022 10:48
Zitat von: cephalus am 09.06.2022 11:42

Zuerst war zuhause, dann die Nachbarschaft, Geschäfte, Restaurants, dann der Arzt vielleichtder nächste Flug, und irgendwann auch der Nahverkehr.

Wie war/ist das bei Euch?

Im Haus und Garten plus im Ausland und nur draußen.
Fremden Orts in der Natur, in Stadtmitten und EKZ.
Fremden Orts und in Geschäften, Museen, Restaurants usw.
In der eigenen Nachbarschaft unterwegs.
Mit öffentlichem Verkehr, Bus und Zug.
Auf Auto- und Flugreisen ohne Hosen und auch keine im Gepäck.
Überall, Friseur, Arzt, Zahnarzt, Werkstatt, beim Besuch von Handwerkern etc.

Also im Rock, nicht im Kleid.
Autor culture skirt
 - 09.06.2022 13:51
Zitat von: radix am 09.06.2022 10:03
Zwar gilt natürlich das Arztgeheimnis und alle diejenigen, die die Rechnung bearbeiten, sind zum Schweigen verurteilt,
und schon ist das mit diesem Datenschutz quatsch futsch.
Ich habe in meiner Familie medizinische Fachkräfte (mit Praxis) und die erzählen alles, was Herr Pötzius  und Herr Leibmeier an Leiden haben oder ihnen so privates erzählt haben. Und die wiederum hat eine Freundin in der Bank, die ihr wiederum was erzählt hat, die es uns weitererzählt hat. Das geht rund wie bei Friseur.
Autor Skirtedman
 - 09.06.2022 12:36
Cephalus,

bei mir war das genauso. Nur, dass in der Kette 'zuhause' (also die fernere Verwandtschaft) und die Nachbarschaft eher am Ende der Kette gestanden haben.

Und nur, dass das bei mir alles schon lange her ist.
Autor cephalus
 - 09.06.2022 11:42
Natürlich,  Peter.
Das ist nur im Kopf und Flughäfen und Fliegen sind mir auch viel vertrauter als Bus oder Bahn.
Meine letzte Zugfahrt liegt ca. 40 Jahre zurück, das letzte Mal ÖPNV war irgendwann vor Corona.

Irgendwie muss man ich jeden Lebensbereich erst langsam und einzeln im Rock erobern, wobei mir Rock da leichter fälltals Kleid.

Zuerst war zuhause, dann die Nachbarschaft, Geschäfte, Restaurants, dann der Arzt vielleichtder nächste Flug, und irgendwann auch der Nahverkehr.

Wie war/ist das bei Euch?
Autor Peter
 - 09.06.2022 10:15
Zitat von: cephalus am 09.06.2022 09:21
Das mit der Flugreise in Rock oder Kleid gehört noch zu den großen Herausforderungen, ich kann mir vorstellen,  dass die dort besonders sensibel sind was das Thema Geschlecht betrifft.
Aus eigener mehrfacher Erfahrung: das ist keine besondere Herausforderung, das läuft nicht anders ab als Busfahren, bei der Passkontrolle muss das Gesicht halbwegs zum Foto passen und gelegentlich lassen sie einem die Auswahl ob M oder W bei der Leibesvisitation...
Autor radix
 - 09.06.2022 10:03
Zitat von: Rockie am 08.06.2022 09:38
[...] Bei einer anderen Untersuchung in einem Krankenhaus wegen meines Knies war meine Kleidung während der Behandlung auch nie ein Thema. In der Rechnung die ich dann später bekam (ich bin Privatpatient) stand dann bei den Diagnosen u.a. Transsexualität - Nur weil ich bei der Behandlung weibliche Kleidung trug.

Hallo Rockie,

das, was du hier schilderst, finde ich unerhört vonseiten des Krankenhauses. Wie kann man bei dir, nur weil du keine typische Männerkleidung getragen hast, als Diagnose u.a. Transsexualität angeben? Ich hoffe, du hast dich entsprechend beschwert. Zwar gilt natürlich das Arztgeheimnis und alle diejenigen, die die Rechnung bearbeiten, sind zum Schweigen verurteilt, dennoch halte ich eine solche Diagnose für absolut unpassend, wenn es "nur" um dein Knie ging. Etwas anderes wäre es, wenn du zu einem Psychologen gegangen wärest WEGEN deiner "Transsexualität", z.B. weil sie dich belastet, dann gehört dieser Begriff selbstverständlich zur Rubrik Diagnose.

Viele Grüße

Radix
Autor cephalus
 - 09.06.2022 09:21
Zitat von: hirti am 09.06.2022 07:16
Die Frage nach der Ansprache m/w passiert mir in äußerst seltenen Fällen und dann finde ich es eigentlich recht höflich dass sich jemand um mein diesbezügliches Wohlbefinden Gedanken macht.

Ja, es ist höflich und auch bei Zweifeln angebracht.
Ich wurde tatsächlich noch nie gefragt und ich wäre auch etwas irritiert,  da mir mein Selbst- und Spiegelbild sagt, das Gesamtbild ist so maskulin,  dass die Frage obsolet ist. Ich liefe Gefahr es als geschickte Kritik an meinem Kleidungsstil zu werten.

Zitat von: hirti am 09.06.2022 07:16
Als ich einmal im Kleid eine Flugreise antrat, wurde ich an der Sicherheitskontrolle am Flughafen gefragt ob ich lieber vom männlichen
[...]
Einen Rock finde ich da eher unproblematisch, aber in Strümpfen und Spitzenhöschen vor dem Arzt zu stehen der sich mal kurz unerwartet meinen Oberkörper ansehen möchte ist für mich dann doch eher verzichtbar.

Das mit der Flugreise in Rock oder Kleid gehört noch zu den großen Herausforderungen, ich kann mir vorstellen,  dass die dort besonders sensibel sind was das Thema Geschlecht betrifft.
Nur mein Sohn wurde noch nie gefragt,  er wird immer von der Dame kontrolliert  ;D

Was Kleid bei Arzt betrifft, wäre eine Strumpfhose für mich ein Hindernis, im Übrigen trage ich unter einem Kleid auch nichts anderes als unter einer Jeans. Folglich mache ich mich genauso unbeschwert frei, wie in traditioneller Herrengarderobe.
Autor Skirtedman
 - 09.06.2022 09:03
Zitat von: culture skirt am 08.06.2022 13:30
Zitat von: cephalus am 08.06.2022 12:07
Wenn nach der Anrede gefragt wird ist das im Zweifelsfall noch grenzwertig ok, würde mich aber irritieren und mir zu denken geben.
Werde ich ständig gefragt. Das ist halt der politische Gehorsam um sich abzusichern nicht ins Fettnäpfchen zu treten.

Na, das bin ich vielleicht zwei, drei Mal in rund 40 Jahren gefragt worden.

Im Gegenteil, ich werde oft - nahezu täglich - auch mit "Der Herr" angesprochen, auch da, wo es absolut nicht nötig wäre. Das zeigt mir immer regelmäßig wieder, dass ich wohl alles richtig gemacht habe.

Zum Beispiel am Dienstag (kein aktuelles Bild, aber jenes Outfit). Oder am Montag in diesem Outfit (linkes Outfit) (Blümchenrock und Spaghettiträger).
Autor Skirtedman
 - 09.06.2022 08:49
Ja, warum eigentlich peinlich.

Wessen Liebe zur Frauenkleidung soweit geht, dass da unbedingt auch verführerische Damenunterwäsche dazu gehört, dem muss das doch nicht peinlich sein.

Oder Hirti, wenn es Dir peinlich ist, warum nicht einfach mal eine normale Unterhose anziehn?

Ich brauche unter meiner Alltagskleidung (Rock, Kleid) weder verführerische noch sonst eine Damenunterwäsche. Allenfalls in Ausnahmesituationen, wenn sich zu störend aussen sich was von meinen Unterhosen abzeichnet, greife ich mal zu glatteren oder knapperen Damenunterhosen. Und auch da brauchts es nur im seltensten Fall eine Unterhose oder einen Unterrock mit Spitzenrändern, sofern glatte Ränder sich noch immer sichtbar abzeichnen.

Nur um das interne, mein eigenes geheimes Wissen, dass ich Damenunterwäsche trage, brauche ich keine Damenunterwäsche. Da sind mir meine Männerslips in ausreichend großer Größe dann doch meist vieeel bequemer..