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Zitat von: Rockermatze am 24.10.2022 19:58
Dem Wunsch, einen weiblichen Körperbau zu haben, liegt kein gesellschaftlicher Druck zugrunde, sondern eine Dysphorie mit dem von der Natur vorgegebenen Körper.
In meinem Fall geht es mir um einige Eigenschaften des männlichen Körpers, die seit der Pubertät vorhanden sind und mit denen ich mehrere Jahrzehnte klarkommen musste, das möchte ich jetzt ändern (lassen), damit ich auch äußerlich so bin, wie ich mich fühle.
Zitat von: Rockermatze am 24.10.2022 19:58
Dem Wunsch, einen weiblichen Körperbau zu haben, liegt kein gesellschaftlicher Druck zugrunde, sondern eine Dysphorie mit dem von der Natur vorgegebenen Körper.
In meinem Fall geht es mir um einige Eigenschaften des männlichen Körpers, die seit der Pubertät vorhanden sind und mit denen ich mehrere Jahrzehnte klarkommen musste, das möchte ich jetzt ändern (lassen), damit ich auch äußerlich so bin, wie ich mich fühle.
Irgendwie muss ich mal unbewusst weibliches Verhalten nach außen gezeigt haben, so dass mich ein (Ex)Kollege irgendwann "Matzina" genannt hat und das zu einer Zeit, als ich noch gar nicht an das Tragen von Röcken gedacht habe.
Durch das Thema Trans* in den Medien ist unsere Gesellschaft (weitgehend) so weit, dass ich den für mich richtigen Weg beschreiten kann, ohne mich verstecken zu müssen.
Allein für das Tragen von femininer Kleidung brauche ich keine Veränderung meines Körpers, denn das tue ich heute schon.
Zitat von: man_in_time am 24.10.2022 13:07
Und ich halte die momentane Entwicklung für sehr besorgniserregend, dass es immer mehr Menschen gibt, die sich diesem gesellschafllichen Druck nicht wiedersetzen und lieber lebenslang Medikamente einnehmen wollen.
Zitat von: Rockermatze am 23.10.2022 17:56Zitat von: Ludwig Wilhem am 23.10.2022 16:01
Hallo Tanja, du scheinst doch noch mitzulesen, auch ich finde es toll, wenn du dich bei uns beteiligst mit deinen Neigungen auch offen umgehst.
Transidentität ist aus meiner Sicht keine Neigung, sondern eine psychologische Sache.
Als Beispiel für Neigungen würde ich u.A. Crossdressen oder Damenwäsche tragen einstufen, also alles was für den Hetero-Mann nicht zur gesellschaftlichen "Normalität" gehören würde.
Ich habe meine Transidentität fast 40 Jahre aus meinem Leben verdrängt und versucht, mich äusserlich als den "harten Kerl" zu präsentieren.
Als Mann im Rock/Kleid in die Öffentlichkeit zu gehen, hat in mir ein Selbsbewusstsein aufgebaut, was mich dazu ermutigt hat, mich überall zu outen und dafür bin ich diesem Forum auch dankbar.
Aktuell lebe ich Enby, d.h. ich lebe praktisch zwischen beiden Geschlechterrollen, nur die Rolle als optisch 100% Mann lehne ich komplett ab.
Wenn ich hier etwas schreibe, bezieht sich das im Normalfall immer auf meine Seite als Mann im Rock/Kleid.
Auch ich hoffe, dass Tanja noch mal schreibt, sie ist hier mit ihrer Identität nicht allein.

Zitat von: skirty19 am 23.10.2022 16:46
Sie ist ja schreibfaul.


Zitat von: Rockermatze am 23.10.2022 17:56
Wenn ich hier etwas schreibe, bezieht sich das im Normalfall immer auf meine Seite als Mann im Rock/Kleid.
Zitat von: Rockermatze am 23.10.2022 17:56
Aktuell lebe ich Enby, d.h. ich lebe praktisch zwischen beiden Geschlechterrollen, nur die Rolle als optisch 100% Mann lehne ich komplett ab.
Zitat von: Ludwig Wilhem am 23.10.2022 16:01
Hallo Tanja, du scheinst doch noch mitzulesen, auch ich finde es toll, wenn du dich bei uns beteiligst mit deinen Neigungen auch offen umgehst.
Zitat von: skirty19 am 23.10.2022 16:46
Finde jede und jeder der gerne Röcke trägt ist hier richtig.
