Antworten

Erweiterte Optionen...
Verifizierung:
Bitte lasse dieses Feld leer:
Gib nur die Großbuchstaben ein: Z9qtzRUU:
Gib nur die Großbuchstaben ein: 2LW3rUQR:
Shortcuts: mit Alt+S Beitrag schreiben oder Alt+P für Vorschau

Zusammenfassung

Autor JoHa
 - 24.12.2022 00:15
Micha, du sagst es!
Impfungen können teuflisch sein. Mein Vater ist, weil es noch keinen Impfstoff gab, mit 96 Jahren an CoVid gestorben. Sein Nachbar, etwa 55 Jahre alt, wurde, frisch geimpft, von einem Bus überfahren. Die gleichgeschaltete Presse hat nichts darüber berichtet.
Autor MAS
 - 23.12.2022 00:49
Zitat von: Asterix am 22.12.2022 13:24
Michael, tut mir leid. Nimm bitte zur Kenntnis, dass Impfungen auch schaden können, insbesondere gegen "Corona". Genügend Menschen ging es danach schlechter als vorher, wenn sie denn überlebt haben. Selbst im ZDF gibt es darüber Berichte. Sei froh, dass dir die "Corona"-Impfungen nicht geschadet haben. Insofern finde ich es vernünftig dem Leben gegenüber, sich dieser medizinischen Behandlung nicht zu unterziehen. Über die anderen von dir aufgeführten Zwänge sag ich mal nichts.

Gruß

Lieber Asterix,

ich weiß das. Ein Freund von mir und seine Frau wurden Opfer so einer Nebenwirkung. Aber ich denke, wenn man die Zahl der Menschen, die eine solche Nebenwirkung zu erleiden hatten mit der Zahl der Menschen vergleicht, die durch eine Impfung gerettet wurden, spricht vieles für die Impfung.

Andernfalls sollte man vielleicht darüber nachdenken, das Autofahren zu verbieten, wenn man sieht, wie viele Menschen durch Unfälle oder auch durch Abgase und Feinstaub zu Schaden kommen.

Aber lass uns das jetzt nicht vertiefen hier im Rockmode-Forum.

LG, Micha
Autor GregorM
 - 22.12.2022 13:45
Ach du Lieber, du auch. Verschone uns bitte vor einer neuen Corona-Epidemie  hier im Forum. Oder gibt es eine Impfung dagegen, die sie schon am Anfang mit Sicherheit stoppen kann?

Gruß
Gregor

Autor Asterix
 - 22.12.2022 13:24
Michael, tut mir leid. Nimm bitte zur Kenntnis, dass Impfungen auch schaden können, insbesondere gegen "Corona". Genügend Menschen ging es danach schlechter als vorher, wenn sie denn überlebt haben. Selbst im ZDF gibt es darüber Berichte. Sei froh, dass dir die "Corona"-Impfungen nicht geschadet haben. Insofern finde ich es vernünftig dem Leben gegenüber, sich dieser medizinischen Behandlung nicht zu unterziehen. Über die anderen von dir aufgeführten Zwänge sag ich mal nichts.

Gruß
Autor MAS
 - 18.12.2022 09:23
Es gibt in "Seeland" diese kleine Szene, in der sich die Hauptkommissarin von einem Jungen einen Computer ausleiht und ihm sagt, er könne sich auch etwas von ihr wünschen. In der nächsten Szene legt er sich ihre Ohrringe an. Der Geiselnehmer fährt in darauf hin an: "Wie siehst Du denn aus?", worauf die Hptkom sagt: "Er sieht gut aus".

Diese Szene könnte man nun so deuten, dass auch dieser Junge evtl. eine Transidentität hat, aber auch so, dass dieser Junge einfach mal schöne Ohrringe tragen will.

Am Ende schenkt sie ihm die Ohrringe, und er ist sehr dankbar.

LG, Micha
Autor MAS
 - 18.12.2022 09:20
Lieber Minirocker,

es tut mir leid, dass ich Dir so vor den Kopf gestoßen habe!

Ich reagiere etwas empflindlich auf das Wort "Zwang", dass seit Jahren immer öfter zu hören ist und sich fast immer gegen die Werte richtet, die ich vertrete. Da wird von Impfzwang gesprochen, vom Zwang, "Ausländer" als Deutsche zu akzeptieren, vom Zwang, Moscheen zu dulden mit Muezinruf und neuerdings vom Zwang, mit dem Auto langsamer zu fahren, um das Klima zu schützen. Dabei geht es meinem Verständnis nach immer um vernünftige Einstellungen dem Leben gegenüber. Wenn man dagegen die eigene Freiheit im Sinne von ungebremstem Nachgehen der eigenen Lust und Laune versteht und Verantwortungsübernahme ablehnt, halte ich das für unvernünftig. Sicher kann man Verunft nicht erzwingen, aber manchmal ist es eber not-wendig, ein bestimmtes Verhalten einzufordern, auch wenn die Einsicht in dessen Not-wendigkeit fehlt. Meistens ist dieses Einfordern aber eher ein Apell, als eine Vorschrift mit Gesetzescharakter.

Danke, Wolfgang, für Deinen Versuch, zu vermitteln. Tatsächlich meine ich beide Ebenen von Zwang bzw. von Behauptung, es handele sich um Zwang.

LG, Micha
Autor GregorM
 - 18.12.2022 07:56
Hier gibt es ein Interview mit Hayal Kaya.

https://www.daserste.de/unterhaltung/film/der-donnerstags-krimi/filme/seeland-ein-krimi-vom-bodensee-hayal-kaya-100.html

Es wird daraus deutlich, wenn auch indirekt, dass Hayal Kaya transident ist, und dass sie in der Türkei (deshalb) nicht länger leben könnte oder wollte.

Sie ist also keine cis-Frau und ist meiner Meinung nach nicht mit Oskar zu vergleichen. Hauptkommissarin Elena Barin tritt als Frau auf, weil sie eine Frau sein will und sich wie eine Frau fühlt, trotzdem dass sie als Mann geboren ist.
Ist also eine echte Situation.

Mit dem Jungen, der lieber Mädchen wäre oder sich als Mädchen kleiden möchte, ist es anders. Die Rolle des Jungen wird von einem Mädchen gespielt. Und das ist eine unehrliche Situation, finde ich und mir eine Indikation dafür, dass selbst die Leute hinter dem Film sich nicht vorstellen könnten, einen Jungen in Mädchenklamotten zu kleiden. Könnte es einem Jungen sogar gefährlich sein, ein Kleid zu tragen?
Was wäre, wenn er deshalb transident oder CD würde? Nein, dann doch lieber ein Mädchen, das typisch Röcke und Kleider ablehnt, weil Hosen ihm viel normaler.

Gruß
Gregor

Autor Jean
 - 18.12.2022 06:57
Wie auch immer ich werde mir die kommissarin mal anschauen.
Danke für den hinweis 👍
Ich wünsche allen einen schönen sonntag und nicht zuviel weihnachtsstress😁
Autor Skirtedman
 - 18.12.2022 03:09
Zitat von: MAS am 18.12.2022 00:51
Da steht: "Mit der Figur – sie ist die erste transidente Ermittlerin im deutschen Fernsehen – verbinde sie als Gemeinsamkeit eine transidente Geschichte, erklärte Kaya". Also ist Hayal Kaya ist demnach transiden

Da Dein Satz sich zweierlei interpretieren lässt, habe ich schnell nochmal den Originaltext vom SWR gecheckt. Ja, die Schauspielerin ist wohl transident.

Auch hier hätte ich's seltsam gefunden, eine transidente M2F-Person von einer Cis-Frau spielen zu lassen, dennoch hätte es mich weniger berührt als im Falle von "Oskars Kleid".
Durch Zufall habe ich den Bodenseekrimi auch gesehen.
Dass ich ihn mit gewissem Interesse verfolgt habe, lag an anderen Umsränden, nicht an den Infos, die ich dank Forum bereits davon hatte. Die dargestellte, wohl auch vorliegende Transidentität war für mich nur Begleiterscheinung - etwas, was es halt gibt.
Autor Skirtedman
 - 18.12.2022 02:57
Ich finde, Ihr redet aneinander vorbei.

Minirocker sprach von einem gewissen Zugzwang, in Fernsehformaten nichtbinäre Menschen sichtbar zu machen.

MAS sprach von einem potentiellen Zwang, als Privatperson nichtbinäre Menschen gutheißen zu sollen.

Beide 'Zwänge' bewegen sich auf völlig unterschiedlichen Ebenen. Der eine hat mit dem anderen primär nicht wirklich viel zu tun.

Ich weiß nicht, wie konkret die erhöhte Sichtbarkeit non-binärer Identitäten bei den einzelnen Sendeanstalten und deren Auftragsprodiktionen umgesetzt werden.

Mit meinem kleinen Einblick in die Organisationsstrukturen - aber auch deren Behäbigkeit - bei den ÖR(S)As (Öffentlich-Rechtlichen Sende-Anstalten) kann ich mir aber vorstellen, dass in die entsprechenden Abteilungen bestimmte Anweisungen bzw. Empfehlungen in Form von Rahmenbeschreibungen eingehen, worauf die jeweiligen Abteilungen Vorschläge machen können, die vermutlich nicht bis ins Detail von den Aufsichtsgremien konzrolliert werden, sondern die Gremien nur die tendenzielle Umsetzung der Vorgaben begutachten oder ggf. kritisieren.

Ich glaube, dass da jede Abteilung recht viel Handlungsspielraum hat (jedenfalls, was den Unterhaltungssektor betrifft) und insofern von einem "Zwang" im engen Sinne nicht die ausdrückliche Rede sein kann.

Darum finde ich gut, dass bei diesem Bodenseekrimi die non-binäre Figur nicht themen-bestimmend war, sondern nur unterschwellig, aber durchaus präsent war.

Die zarten Hinweise mit dem bio-männlich geprägten, dies aber fast schon zu übersehenden Erscheinungsbild und der Kurzepisode mit den Hormonen mögen für Zuschauer mit nicht-binärem Erfahrungshintergrund diese Thematik zu einer gewissen Sichtbarkeit verdichten. Für gänzlich Unbedarfte ist dieser Fakt aber möglicherweise unsichtbar geblieben und so können diese sich vorurteilsfrei dieser in die Serie neu eingeführten Figur annähern und für sympathisch befinden und erst im Laufe von weiteren Folgen vielleicht mehr zum Hintergrund dieser Figur erfahren/lernen.

Ich empfinde dies als einen gut gelungenen Ansatz, für mehr Sichtbarkeit und Verständnis non-binärer Lebensentwürfe zu werben - jenseits von Glamour und Show (Mary & Gordy bsp.weise) oder Bedrohung (Tod eines Transvestiten), sondern mitten im (dargestellten) Alltag.
Autor minirocker
 - 18.12.2022 02:07
Zitat von: MAS am 17.12.2022 17:29

Ah so: Du findest es gut, solange man es Dir nicht vorschreibt. Ja, in dem Trotzalter war ich auch mal. 
 
Ok, darauf werde ich  nichts mehr dazu schreiben. Das ist nicht mein Niveau, auf anderer Leute Beitraege einzugehen.  Diese unnoetige Spitze sagt mir jetzt, dass ich mich wohl bei Dir getaeuscht habe. Haette ich echt nicht erwartet.


Autor MAS
 - 18.12.2022 00:51
Zitat von: cephalus am 18.12.2022 00:23
Zitat von: MAS am 17.12.2022 22:53
Die Hauptkommisarin ist eine Transfrau. Und ein Junge im Film wünscht sich ihre Ohrringe zum Tausch gegen seinen Computer.

Das wurde nie gesagt.
Hormone, die sie nimmt könnten auch Verhütungsmittel sein.
Die Schauspielerin ist, nach dem, was ich recherchieren konnte, eine cis- Frau.

Aha, eine Cisfrau spielt eine Transfrau. So wie in "Oskars Kleid".
Tatsächlich wurde es nie gesagt, aber Anspielungen gab es einige, z.B. die Hormoneinnahme, aber auch das Gefängnis in der Kindheit/Jugend, aus dem sie herauswollte. Zudem war die Stimme recht tief und die Körpergröße recht groß. Hayal Kaya, auch wenn eine Cisfrau, hat wohl diese Eigenschaften.

Hier steht es aber auch deutlich: https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/friedrichshafen/bodenseekrimi-seeland-100.html

Aber halt! Da steht: "Mit der Figur – sie ist die erste transidente Ermittlerin im deutschen Fernsehen – verbinde sie als Gemeinsamkeit eine transidente Geschichte, erklärte Kaya". Also ist Hayal Kaya ist demnach transident. 

LG, Micha

LG, Micha
Autor cephalus
 - 18.12.2022 00:23
Zitat von: MAS am 17.12.2022 22:53
Die Hauptkommisarin ist eine Transfrau. Und ein Junge im Film wünscht sich ihre Ohrringe zum Tausch gegen seinen Computer.

Das wurde nie gesagt.
Hormone, die sie nimmt könnten auch Verhütungsmittel sein.
Die Schauspielerin ist, nach dem, was ich recherchieren konnte, eine cis- Frau.
Autor MAS
 - 17.12.2022 22:53
Zitat von: GregorM am 15.12.2022 08:30
Zitat von: Asterix am 14.12.2022 16:39
Übrigens, der nächste Spielfilm mit Trans-Thematik ist "Seeland - Ein Krimi vom Bodensee".

Ich habe jetzt 2/3 des Spielfilms angeschaut, sehe aber nichts, das mit Trans-Thematik zu tun hat? Ist aber spannend, der Film.

Ah, ich hab's begriffen: Die Hauptdarstellerin Hayal Kaya in der Rolle von Elena Barin.

Gruß
Gregor

Wir haben den Krimi eben gesehen: Die Hauptkommisarin ist eine Transfrau. Und ein Junge im Film wünscht sich ihre Ohrringe zum Tausch gegen seinen Computer.

LG, Micha
Autor MAS
 - 17.12.2022 17:29
Zitat von: minirocker am 17.12.2022 15:19
Zitat von: MAS am 17.12.2022 00:56
Mag sein, dass und würde mich freuen wenn ich ihn missverstanden habe. Nutze die Chance, mein Missverständnis aufzuklären, lieber Minirocker.
LG, Micha
Eigentlich muesste dass durch meinen 2ten Abschnitt deutlich ausgedrueckt sein: Ich finde es gut, das bisher nicht sichtbare Gruppen selbstverstaendlich und unaufgeregt dargestellt werden. Nur manchmal stoert mich der paedagogische Zeigefinger. Das finde ich dann nicht mehr so toll. Und so kann auch mal der Schuss nach hinten losgehen und das Dargestellte auf Ablehnung stossen.

Ah so: Du findest es gut, solange man es Dir nicht vorschreibt. Ja, in dem Trotzalter war ich auch mal. Da habe ich auch mal zu enem gesagt, ich würde es ja so machen, wie er es meint, aber ließe mir nichts vorschreiben.  ;)

Heute oder eigentlich schon lange, mag ich eigentlich lieber Geschichten, in denen Weisheiten vermittelt werden, also eine Moral in der Geschichte haben, als welche, die nur unterhalten wollen. Und vom öffentl.-rechtl. Fernsehen erwarte ich das auch, dass es Werte vertritt - am liebsten die, hinter denen ich auch stehe. Das empfinde ich nicht als Zwang, sondern als Hinweis, dem ich folgen kann, wenn ich ihn verstanden habe.

LG, Micha