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Zusammenfassung

Autor cephalus
 - 05.01.2023 19:01
Zitat von: Zwurg am 05.01.2023 18:26
Gibt es noch Kulturen die davon nicht komplett durchdrungen sind?

Mir fällt jeweils der weibliche Teil z.B. der indigenen Bevölkerung in Südamerika oder der angestammten Bewohner des Senegal aus eigener Erfahrung ein.
Die Männer kleiden sich dort westlich.

Ah, Südsee kommt mir noch in den Sinn, da werden von allen Geschlechtern sowohl traditionelle als auch westliche Kleidungsstücke genutzt.
Autor Zwurg
 - 05.01.2023 18:26
Was ich immer noch seltsam finde, das hochstehende Kulturen, wie beispielsweise die Chinesen, auch den westlichen Kleidungstil übernommen haben.
Gibt es noch Kulturen die davon nicht komplett durchdrungen sind?
Autor Jean
 - 05.01.2023 17:20
Zitat von: Skirtedman am 05.01.2023 10:59
Na, das kann ich mir sicherlich sehr interessant vorstellen.
Sicher interessanter als die ewigen zänkereien🤪
Dafür ist mir meine zeit zu schade😀
Autor MAS
 - 05.01.2023 11:29
Das trifft ja nicht zu die Kleidung, sondern generell die Kultur: Früher gab es auf großer Fläche viele unterschiedliche Regionalkulturen, sich sich voneinander unterschieden und im inneren relativ homogen waren, heute gibt es eine relativ homogene internationale Kultur, die aber im Inneren sehr vielfältig ist. (Ich habe bei der Gegenüberstellung etwas übertrieben, den eigentlich sind wir noch auf dem Weg von der einen zu anderen Situation, aber der Trend ist so.)

LG, Micha
Autor Skirtedman
 - 05.01.2023 10:59
Na, das kann ich mir sicherlich sehr interessant vorstellen.
Autor Zwurg
 - 05.01.2023 09:45
Was bei Rascinet auch sehr interessant ist: Die Kleidung von verschiedenen Völkern rund um den Globus im 19. Jahrhundert. Zu dieser Zeit trugen die Menschen noch die kulturelle Kleidung ihrer Region, und nicht die Einheitskleidung nach westlicher Machart.
Autor Zwurg
 - 05.01.2023 09:36
Ich habe einen Reprint "Weltgeschichte der Kostüme" von Albert Racinet.

Stammt zwar ursprünglich aus dem 19. Jahrhundert ist aber sehr reich bebildert und gibt einen guten Überblick, wann man was getragen hat.

Sehr interessant finde ich.
Autor MAS
 - 04.01.2023 21:32
Außerdem kann man sich darin einmummeln, wenn man stundenlang herumsteht und den Schafen mein Mähen zuschaut.

LG, Micha
Autor Skirtedman
 - 04.01.2023 14:38
Zitat von: Janna am 04.01.2023 11:37
Was man bei uns immer wieder sieht sind wanderschäfer die einen umhang tragen.
Das scheint sich also zu bewähren und eine gugel könnte ich mir gerade zum wandern bei regenwetter sehr gut vorstellen
Was heute aus der mode ist muss noch lange nicht schlecht sein.

Das ist die tradtionelle Bekleidung der Schäfer. Kleidung (von der Form her) und die weitere Ausstattung von Schäfern sind - auf den ersten Blick - sehr konservativ. Allerdings sind dies Dinge, die über die Jahrhunderte hinweg sich entwickelt und in Zuge davon optimiert bzw. bewährt haben.

Gerade ein Wanderschäfer, wenn er keinen Tross weiterer Helfer hat, die dann Material z.B. nachkarren könnten, ist im Grunde darauf angewiesen, mit allem, was er am Leib und eventuell noch ein Lastenhund tragen kann, für alle Gelegenheiten auszukommen.

Da hat sich eben auch der Umhang (Schäfermantel, Schäferjoppe) als durchaus praktisch erwiesen.
Autor Zwurg
 - 04.01.2023 13:29
Also  für mich hat sich das Kleidungsstück auf Lager sehr bewährt.
Autor Jean
 - 04.01.2023 11:37
Was man bei uns immer wieder sieht sind wanderschäfer die einen umhang tragen.
Das scheint sich also zu bewähren und eine gugel könnte ich mir gerade zum wandern bei regenwetter sehr gut vorstellen
Was heute aus der mode ist muss noch lange nicht schlecht sein.
Autor Zwurg
 - 04.01.2023 07:52
Für den Regen habe ich den Kunstledergugel etwas länger gemacht, so dass er bis zu den Ellbogen geht. Da tropfft das Wasser an den Rändern ab und da bleiben auch die Arme weitgehend trocken.
Autor MAS
 - 03.01.2023 18:21
Danke, Zwurg! So lange Kaputzen haben ja auch die Mäntel, und mir hat neulich ein Mantelträger bestätigt, dass er sie auch als Schal benutzt. Was mein Interesse an so einem Mantel - ohne einen solchen getragen zu haben - mindert ist, dass er keine Ärmel hat und man die Arme nur trocken halten kann, wenn man sie in den Mantel nimmt. Sobald man sie aber rausstreckt, z.B. um etwas zu tragen, werden sie bei Regen nass. So ein Gugel schützt die Arme ja auch nicht. Da muss schon die Jacke darunter wasserdicht sein, oder?

LG, Micha
Autor Zwurg
 - 03.01.2023 18:16
Der Gugel hält nicht nur die Schultern warm, sondern den ganzen Oberkörper (auch wenn er diesen nicht komplett bedeckt) und auch den Hals, wenn man die Kapuze nicht aufsetzt.
Wenn man die Kapuze aufstetzt wärmt er noch den Kopf, hält auch leichten Regen ab.
Der lange Zipfel der oft an den Haben dranhängt kann auch noch als Schal genutzt werden.

Ich persönlich habe mir auch noch einen schwarzen Kunstledergugel für Regentage gemacht. Ich habe mal gelesen, das Naturvölker Leder wasserdicht gemacht haben, indem sie es geräuchert haben. Dadurch wurde es natürlich schwarz. Ich kann mir vorstellen dass im Mittelalter viele auch die Möglichleit nutzten um sich gegen Regen zu schützen. Ich kann mir aber vorstellen, dass dieses auch recht gemüffelt haben muss. Weswegen ich mich für Kunstleder entschieden habe.

Natürlich könnte man auch die Wolle wasserdichter machen, aber das wollte ich nicht.

Autor MAS
 - 03.01.2023 11:46
Was ist für Dich der Vorteil eines Gugels, Zwurg? Dass er die Schultern warm hält und zudem eine Kapuze hat, die den Kopf warm halten kann?

LG, Micha