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Zusammenfassung

Autor culture skirt
 - 08.05.2023 21:30
Zitat von: vortex am 23.04.2023 13:15
Das einzige was mir praktikabel erscheint, wäre so eine Enthaarung per Elektrolyse, landläufig Nadelepilation genannt.

Die eigentliche Frage: Hat damit jemand Erfahrungen?

Es wird schon behauptet, dass das eine recht schmerzhafte Prozedur sein soll....


viele Grüße!
Ja, das tut sehr weh. Weil die Nadel in die Wurzel infiltriert wird. Der Vorgang muss je nach Behaarung mehrmals durchgeführt werden. Oder Laser und Hormone. Das sind drei einzigen nachhaltigen Varianten.
Wegen der Brustbehaarung gibts auch keine bauchfreien Tops und transparente Oberteile für Männer, weil die männliche Körperbehaarung als hässlich empfunden wird. (Darum tragen Männer auch keine Röcke und Kleider). Epilieren und Haartrimmer sind immer Entzündungen mehr oder weniger vorprogrammiert.
Autor Skirtedman
 - 08.05.2023 15:52
Ja, so richtig super gut funktioniert das nicht. Deswegen hatte ich damals den Trimmer auch wieder zur Seite gelegt... ...und vergessen.

Inzwischen bin ich aber damit einigermassen zufrieden - er erleichtert schon einiges. Vielleicht sind die betreffenden Haare bei mir aber auch in den letzten 20 Jahren härter geworden. Vielleicht waren die damals noch zu weich...
Autor deRocker
 - 08.05.2023 14:58
Ja, so einen Haartrimmer habe ich auch. Aber so richtig gut ist das nicht.
Selbst regelmäßig angewandt  zupfen ich immer wieder mal Haare an den Ohrmuscheln, die gut und gern 3cm und länger sind.
Autor Skirtedman
 - 08.05.2023 10:44
Ja, so ein Teil habe ich auch. Vor knapp 20 Jahren mal gekauft und 2x gebraucht.

Ansonsten hatten meine Freudinnen immer Riesenspaß dran, vorwitzige Nasenhaare oder Haare am Ohr mit der Pinzette zu zupfen. Ich machte das gelegentlich auch selbst. Freilich haben Nasenhaare auch irgendeine Schutzfunktion, die dauerhaft wegzuzupfen kann nicht das Tollste für den Körper sein, für mich als Asthmatiker vielleicht nochmal untoller.

Beim Araber zum Haareschneiden haben vereinzelte Haareskünstler dann mit einem Gasfeuerzeug Ohrenhaare bekämpft - das war erstmal ungewohnt (Gasblase mit Hand abschirmen und dann mit einem Funken entflammen, pro Ohr zwei, drei Mal).

Dieses Teil, wie Hajo zeigt, ist mir neulich in alten Kistchen, die noch von einem Umzug stammten, begegnet: Und die originale Batterie von damals funktioniert noch prächtig. Sobald es anfängt zu kitzeln oder optisch zu stören, wird das Teil ganz einfach gezückt.
Autor high4all
 - 08.05.2023 09:56
Gegen Nasenhaare und Haare an den Ohren gibt es Abhilfe:


Für ein paar Euronen gibt es das Teil im Drogeriemarkt. Funktioniert tadellos und schmerzfrei.

Das ist zwar nicht dauerhaft, aber unerwünschte Gesichtshaare lassen sich damit kurz halten
Autor MAS
 - 08.05.2023 00:29
Zitat von: deRocker am 07.05.2023 23:39
Zitat von: MAS am 23.04.2023 17:27
Das brauche ich zum Glück nicht, denn ich habe keine Brusthaare.

LG, Micha

Ich auch nicht. Die 5 Haare um die Brustwarzen kann ich ja noch ertragen  - aber auf die 5 Haare auf dem Rücken... und seit ein paar Jahren wild wachsende Augenbrauen und Pelz in den Ohrmuscheln... warum?! Will ich nicht!

Und die Nasenhaare!

Ich war mal in Kairo bei einem Friseur, der sogar die Nasenhaare schnitt. Das war Service!

LG, Micha
Autor deRocker
 - 07.05.2023 23:39
Zitat von: MAS am 23.04.2023 17:27
Das brauche ich zum Glück nicht, denn ich habe keine Brusthaare.

LG, Micha

Ich auch nicht. Die 5 Haare um die Brustwarzen kann ich ja noch ertragen  - aber auf die 5 Haare auf dem Rücken... und seit ein paar Jahren wild wachsende Augenbrauen und Pelz in den Ohrmuscheln... warum?! Will ich nicht!
Autor Rockie
 - 25.04.2023 11:18
Es kommt ja immer drauf an wie schmerzempfindlich man ist. Ich habe es einmal versucht, aber mir war es zu unangenehm. Tätowieren ist kein Problem, aber dieser Schmerz ist ganz anders. Daher habe ich auch noch keine andere Lösung gefunden. Gibt ja auch keine weiteren als die von
dir bereits genannten.

Meine Lösung ist jetzt das ich mittels IPL alle Haare wo es ging entfernt habe und das alle 3 Monate auffrische. Aber Bart, Intimbereich, einige Brusthaare und Po werden halt weiterhin rasiert.

LG Harald
Autor Jean
 - 25.04.2023 08:49
Bei der beinbehaarung kenne ich keine toleranz die muss weg.
Ansonsten stören mich die haare wo sie sichtbar sind, wie im brustbereich, den ich täglich rasiere und natürlich an den armen.
Ich habe das schon viel intensiver betrieben aber der aufwand war mir im verhältniss zum nutzen einfach zu gross :)
Autor Skirtedman
 - 24.04.2023 13:24
Ja, ich weiss, zumindest nach alter Rechtschreibung fehlt da ein Komma.

Ansonsten ist die Aussage eindeutig, wenn man den Satz mal grammatikalisch analysiert.
Autor high4all
 - 24.04.2023 13:22
ZitatIch rasiere meinen Bart also öfters als ichs eigentlich oft täte.

? :o
Autor Skirtedman
 - 24.04.2023 13:13
Hallo Kanadier und Vorredner,

zur Epilation kann ich nur soviel beitragen wie Gregor.

Aber einiges, was Ihr schildert, erinnert mich sehr stark an mich.

Ich höre auch die Flöhe husten. Oder genauer: ich spüre das Wachsen (Wachstum) meiner Bartstoppeln.

Spätestens nach drei, vier Tagen Bartrasur kribbelt und juckt es mich im Gesicht, dass ich mich in der Tat manchmal nicht mehr konzentrieren kann. Eine Woche später hat sich das weitgehend erledigt. In letzter Zeit stört mich es aber auch schon nach keinen 24 Stunden.

Ich bin, zumindest, was das Gesicht angeht, wohl scheinbar hypersensibel. Auch wenn mir ein Haar von der Freundin beim Schlafengehen irgendwo rund um den Mundbereich entlangkitzelt, geht dieser Kitzelreiz oft 40 Minuten lang nicht mehr weg und ich kann nicht einschlafen. Das irritiert manchmal nicht nur meine Haut.

Ich rasiere meinen Bart also öfters als ichs eigentlich oft täte. Aber den Stress mit den anderen Haaren gebe ich mir nicht. Was zu lang ist, wird irgendwann mal gestutzt, wenn es optisch kollidiert. Mit den Beinhaaren hingegen lebe ich wie mit den Löchern in meiner Nase. Allerdings ist ein 20den-Strumpfhosentragen bei Saumlänge deutlich überm Knie nicht mehr so ungeniert möglich. Damit kann ich aber umgehen.

Abgesehen davon, dass ich mit meinen Beinhaaren leben kann: ich will mir dort auch keine unnötigen Blessuren einfangen. Gerade im Waden-/Schienbein-Bereich ist meine Haut sehr anfällig für Irritationen. Kleinste Verletzungen führen oft zu schmerzhaften Ekzembildungen und/oder Wanderröten. Vor gut 10 Jahren hatte ich mal mit notorischen Haarwurzelentzündungen zu kämpfen - gerade im Unterbeinbereich. Da half letzten Endes nur mal 14 Tage auf Duschen verzichten und die Beine möglichst oft rundum der Sonne (= UV) zeigen und von jeglichem Textil fernhalten.
Autor vortex
 - 23.04.2023 22:00
Zitat von: kanadier am 23.04.2023 18:16
da hilft bei nicht schwarzen Haaren und tief sitzenden Haaren dauerhaft nur die Nadelepilation. Ich und meine Frau haben damit meinen kompletten Bart entfernt, weil ich ständig Juckreiz im Bartbereich hatte, egal wie kurz oder lang die Haare waren und egal ob nicht, trocken oder nass rasiert. Ich konnte mich deshalb oft nicht längere Zeit konzentrieren und lag
Abends immer lange wach, weil ich nur am Kratzen war.

Na sowas! Ich dachte ich wäre wirklich der einzige mit so einem Problem.

Deinen weiteren Bericht habe ich sehr interessiert gelesen.

Ratlos bin ich aber trotzdem irgendwie.

Also jedenfalls scheint das Verfahren wirklich sehr aufwändig und langwierig zu sein.

Ich hoffe eigentlich dass es in meinem Fall *etwas* einfacher wäre, weil die Haare natürlich nicht ganz so dicht wachsen wie bei einem Bart.

Trotzdem: "1 Jahr lang jedes Wochenende 2 Stunden"? - Das sind 100 Stunden. Würde professionell also ca. 10000.- Euro kosten? *stöhn*

Interessant ist, dass man das einfach so selber machen kann. Die kommerziellen Anbieter machen eine große Wissenschaft daraus.

Du schreibst dass es "nur etwas kribbelt". Die Schilderungen im Internet reichen von "kaum zu spüren" bis "kaum aushaltbare Schmerzen".
Liegt das nun an der Technik oder am Patienten?

Es gibt ja bei den Geräten offenbar tatsächlich unterschiedliche Verfahren (Gleichstrom/Wechselstrom). Wobei meiner Vermutung nach mit letzterem wohl eher Hochfrequente Ströme gemeint sind. Kann Dein Gerät beides? Habt ihr das einfach ausprobiert wie es am besten funktioniert?

Ich kann mir ja immer noch nicht vorstellen, wie man die Sonde bis zum Follikel schieben kann, ohne die Haut großartig zu verletzen.
Ich bin dermatologisch/anatomisch nicht so bewandert, aber wenn ich die Haare rauszupfe, stecken ja mindestens 5-7mm unsichtbar in der Haut. Und man weiß nicht in welche Richtung. Das wäre doch reiner Zufall, wenn man in die richtige Position sticht?

Ich nehme an die Sonden sind quasi Verbrauchsmaterial. Wo bekommt man das überhaupt her? Wird man ja wohl kaum in der Drogerie kaufen können? :-).


Also vielen Dank auf jeden Fall schon mal für Deinen interessanten Bericht!

viele Grüße!

Autor kanadier
 - 23.04.2023 18:16
Hallo Vortex,
da hilft bei nicht schwarzen Haaren und tief sitzenden Haaren dauerhaft nur die Nadelepilation. Ich und meine Frau haben damit meinen kompletten Bart entfernt, weil ich ständig Juckreiz im Bartbereich hatte, egal wie kurz oder lang die Haare waren und egal ob nicht, trocken oder nass rasiert. Ich konnte mich deshalb oft nicht längere Zeit konzentrieren und lag Abends immer lange wach, weil ich nur am Kratzen war. Mein Aussehen war entsprechend. Ich habe zunächst Selbstversuche mit einem elektrischen Epilierer gemacht. Das tat ganz schön weg, war aber erfolgreich. Mein Hautarzt wollte es nicht glauben, dass es den Barthaaren liegt und hat deshalb den Antrag bei der Krankenkasse abgelehnt. Ich habe mich dann eingehend bzgl. der Nabelepilation mit elektrischem Strom informiert und mir dann bei Ebay ein gebrauchtes professionelles Gerät gekauft. Meine Frau und ich haben dann ca. 1 Jahre lang zunächst jedes Wochenende ca. 2 Stunden aufgewendet. Als alle Haare 1x weg waren haben wird dann alle 3-4 Wochen zunächst ca. 2 Stunden und dann weniger Zeit benötigt, die Haare zu entfernen, die wieder nachwuchsen, weil man die Haare nur in der Wachstumsphase erfolgreich veröden kann. Das geschieht mit einer speziellen Nadel (sie hat keine Spitze) die man neben dem Haar in den Follikel bis zur Haarwurzel schiebt, dann für einige Sekunden den Strom fließen lässt, was nur etwas kribbelt, und dann das Haar mit einer Pinzette heraus zieht. Verödet wird der Follikel durch Wärme und Säure. Beides entsteht durch den fließenden Strom und muss in ausreichendem Maße (Stromstärke x Zeit) entstehen damit das Haar dauerhaft entfernt ist. Das erkennt man daran, dass bei einem Haar, das sich in der Wachstumsphase befindet, beim Herausziehen, der komplette Follikel mit heraus kommt. Keine Sorge, das blutet nicht, gibt keine Narben und auch keine Entzündungen, die Haut ist danach nur einige Tage etwas rot an den Stellen und empfindlicher als üblich. Pro Haar muss man im Durchschnitt 2x ca. 10 Sekunden an Aufwand kalkulieren. Das lassen sich Kosmetiker(innen) gut bezahlen. Wir haben es selber gemacht; ich mit einem vergrößernden Kosmetikspiegel und meine Frau mit einer Schreibtisch-Lupenlampe, wie sie z.B. von Uhrmachern und Goldschmieden benutzt wird. Das ist nun ca. 15 Jahre her und es kommen innerhalb von 4 Wochen 10-20 dünne Haare im Bartbereich wieder, die meist nur mit der Pinzette und manchmal mit dem Gerät entfernt werden. 
Autor MAS
 - 23.04.2023 17:27
Das brauche ich zum Glück nicht, denn ich habe keine Brusthaare.

LG, Micha