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Zusammenfassung

Autor MAS
 - 26.10.2025 22:33
 ;D

LG, Micha
Autor Krefelder
 - 26.10.2025 21:08
War heute morgen in geselliger Runde beim Bäcker frühstücken.
Durch den Dauerregen gestern und auch heute morgen hatte ich es
allerdings gewagt mal eine Hose aus dem Schrank zu kramen.

Nach der Begrüßung meinte eine Bekannte,  sieht gut aus was du an hast,
aber im Rock gefällst du mir besser.  (Ich mir auch ;) )
Ein anderer meinte scherzhaft,  Oh, hätte dich fast nicht erkannt.

So kann es einem ergehen wenn man es geschafft hat sein Umfeld an
an einen bestimmten Kleidungsstil zu gewöhnen.
Ergo: Alles richtig gemacht.

Autor MAS
 - 24.10.2025 16:30
Ergo: Durch die richtige Kleidung kann man von der Last zur Lust seiner Mitmenschen werden! :)

LG, Micha
Autor Skirtedman
 - 24.10.2025 13:23
Zitat von: MAS am 22.10.2025 13:42
Aber in Deinem Fall war ja schon Kundschaft da, und diese muss über Dich positiv gesprochen haben. Das finde ich echt gut!
Bist ja auch ein netter Kerl!

LG, Micha

Oh, hör auf! Am Ende glaub ich das noch!

Mag sein, dass meine potenziell gute Grundstimmung auch meine potenziell gute Gesamtwirkung erzeugt.

Meine gute Grundstimmung führe ich übrigens tatsächlich darauf zurück,
dass ich mir erlaubt habe, die Kleidung zu tragen, die auch wirklich zu mir passt. Andernfalls wäre ich wahrscheinlich eine Last für meine Mitmenschen.
Autor MAS
 - 22.10.2025 15:43
Zitat von: Skirtedman am 22.10.2025 14:45
Mal sehen, ob ich sie wieder versetze...

Liebe nicht, sondern bestelle schöne Grüße aus dem Forum!

LG, Micha
Autor Skirtedman
 - 22.10.2025 14:45
Ja, es gibt auch einige, die schon gespannt warten, bis ich auftauche.
Einige warten, um zu sehen, was ich denn heute wieder Hübsches anhabe.

Nun, das muss nicht positiv sein, wenn das so ist. Aber diejenigen, die ich damit jetzt meine, sagen mir aber wiederholt immer wieder, dass ich so toll angezogen wäre, und sie sich freuen, das zu sehen. Besonders viele ältere Frauen sind da da mit dabei.

Tja, und die sind ganz enttäuscht, wenn ich sie versetzte. Leider kam das in letzter Zeit häufiger vor.
Heute ist wieder so ein Tag, wo sie warten. Mal sehen, ob ich sie wieder versetze...
Autor MAS
 - 22.10.2025 13:42
Du ziehst halt Kundschaft an, Wolfgang!

Petra und ich haben auch schon mehr als einmal die Erfahrung gemacht, dass wir in ein Restaurant, ein Geschäft, einen Imbiss gingen, das noch keine Kundschaft hatte. Kaum waren wir drin, kamen auch noch mehr.

Aber in Deinem Fall war ja schon Kundschaft da, und diese muss über Dich positiv gesprochen haben. Das finde ich echt gut!
Bist ja auch ein netter Kerl!

LG, Micha
Autor Skirtedman
 - 22.10.2025 13:32
Da ich grad am Erzählen bin... (passend zu einem anderen Beitrag)
Eigentlich wollte ich von diesem Kompliment an anderer Forumsstelle einen Schluss aufs "Stadtbild" ziehen.

Also kommt diese Begebenheit jetzt in diesen Thread hier rein.

Vor ein paar Tagen kam ich aus einer kleinen Kneipe, einer Bar, heraus.
Einige Meter weiter kam mir der dazugehörige, türkischstämmige Gastronom in der Fußgängerzone entgegen, auf dem Weg zu seinem Laden.

"Hallo Wolfgang! Wie geht es Dir?", das sind immer seine ersten Standardworte. Nachdem mein Befinden geklärt war, seines auch, meinte er: "Wolfgang, ich habe Dich schon lange nicht mehr gesehen!" - Nun, so ganz lange war das zwar nicht her, aber ja, die letzten Monate habe ich mich ziemlich rar gemacht, was aber an externen Gründen lag (kurzum: keine Zeit).
Er meinte: "Wolfgang, komm doch wieder!"
Ich: "Ich komme doch gerade von Dir her!"
Er: "Ich weiß, aber..." Mein Denkapparat rasselte, woher weiß er das denn, er kommt doch gerade erst... Naja, vielleicht hat er ja zuvor mit seiner äußerst netten Bedienung telefoniert und hat gefragt, wieviele Leute, oder wer so alles da ist...
Tatsächlich konnte ich das alles während seines "abers" denken...
"...aber Du bist beliebt. Die Leute mögen Dich."

Tja, ich glaube, das sagt kein Gastronom, der einfach nur Interesse an meinem Geld hat, zumal ich dort selten einen größeren Batzen lasse.

Mein Rückschluß von diesen Worten auf das derzeit debattierte Straßenbild (Beitrag von hirti hat mich inspiriert) besagt mir, wenn "die Leute" dort in der Bar, mit denen ich eher völlig öberflächlich und gänzlich unverbindlich in Kontakt trete, mich mögen, dann werden das viele dahergelaufene Menschen im Straßenbild wahrscheinlich auch tun.

Die Reaktionen sprechen oft für sich. Viele strahlen mich freundlich an. Viele nicken wohlwollend zu (Vorstufe zu denen, die ein freudiges Hallo sagen). Etliche mir Unbekannte drückten auch schon aus, dass sie sich immer freuen, wenn sie mich sehen. Ja, diese Grundstimmung verbreitet sich in mir, wenn ich das Straßenbild bereichere.

Ich darf hier noch die jüngsten Worte von hirti zitieren:

Zitat von: hirti am 21.10.2026 20:58
Ich gehe mal davon aus dass man - auch wenn man an Männern in Frauenkleidern keine Freude hat - uns doch als ein Zeichen von Toleranz und Vielfalt im Straßenbild sehen kann.

Und darum bin ich einfach der Meinung dass sich die anderen glücklich schätzen können, mich wunderbares Exemplar bestaunen zu können.  ;D
Autor Skirtedman
 - 22.10.2025 12:43
 :D

Alles schon vorgekommen. Gestern trat mir auf dem Sitz vor mir (in die gleiche Richtung guckend, also mit Rücken zu mir) jemand auf die Füße.

Oder: In diesen Sitzen, die sich gegenüber stehen, ist oftmals kaum Platz für vier bis acht Beine, vor allem, wenn jemand massiveres und nur halbdurchschnittlich großgewachsenes sitzt. Ja, da sind dann manchmal die 'großen Beine' bzw. die langen Beine im Weg.
Ganz spannend fand ich, als in solch einer Situation schon mal vorkam, dass sich die gegenübersitzenden Beine nur durch die Mimik auf eine gemeinsame, erträgliche Position einigen konnten und dabei zwei halblange oder kürzere Röcke beteiligt waren. Also ich rede da von einem Knie, das jeder dem anderen zwischen dessen Knie positioniert. Unsere Unterhosen hatten da Sichtkontakt und freuten sich sicherlich ganz erquicklich.  ;D
Autor MAS
 - 22.10.2025 12:13
Lieber Wolfgang,

ich habe Deinen letzten Bericht eben mit solchem Vergnügen gelesen, dass ich beinahe vergessen hätte, in Bielefeld aus dem Zug zu steitge.

"Darf ich Ihnen etwas sagen?", frage auch mich eine Frau gestern beim Aussteigen in Köln-Deutz. Ich dachte, jetzt käme was zum Rock, aber nein: "Sie haben eine sehr laute Stimme!" Ja wenn sie gesagt hätte: "Sie haben eine sehr schöne Stimme", hätte mich das ja gefreut. Das sagt Petra manchmal zu mir und meint, ich könnte gut Radiosprecher sein. Aber nein, nur eine laute Stimme und das nicht nur als sachliche Feststellung gemeint, sondern als Beschwerde. Sie hatte sich über mein Telefonat mit Petra aufgeregt. Eine Bahn sei keine Telefonzelle, meinte sie, und auch jetzt redete ich sehr laut zu ihr. Komisch, ich empfand meine Lautstärke als ganz normal. "Ich kann auch flüstern" sagte ich flüsternd, worauf sei meinte, jetzt immer noch alles zu verstehen- Dabei hörte ich mich selbst kaum. Petra meinte später zu Hause, so Leute habe sie auch so Leute erlebt, die sich sogar über die Lautstärke unter dem Kopfhörer anderer Leute beschweren.

Jedenfalls verunsicherte mich das, und eben im Zug sprach ich am Telefon extra leise.

Stell Dir vor, Wolfang, jemand würde zu Dir sagen: "Sie haben große Beine!"   ;D

LG, Micha
Autor SW Michl
 - 22.10.2025 09:20
Na dann schicke ich gleich noch ein Kompliment hinterher:
Dein Schreibstil ist packend, angenehm persönlich und im besten Sinne unterhaltsam.
Autor Skirtedman
 - 21.10.2025 22:43
Danke, Modernfashion, für diese Geschichte. Ich hoffe, Du wirst ihm bald mal über den Weg laufen!

Ich indes hatte auch Kommentare erhalten, die in ihrer Art und Konstellation irgendwie bemerkenswert waren.

Das ist gut zwei Wochen her, als ich unterwegs war zu einer Kellereiführung. Das beste Bild über mein Outfit, das ich dabei trug, kann man sich in dem Spiegelthread machen (da das mittlere Bild), und zudem weitere Eindrücke auch im "gestern"-Thread.

Ich lief da durch meinen Stadtteil und hatte Eile, weil ich noch den Zug erwischen wollte (don´t drink and drive). Ich lief da gerade in einer recht abgelegenen Wohngegend, wo von hinten ein Fahrrad ankam, das hörbar neben mir verlangsamte, und eine Frauenstimme fragte:
"Darf ich Ihnen mal etwas sagen?" - Puh, ich schon genervt, dass jetzt irgendein Gespräch beginnen würde, wo ich gelobt würde, aber stehenbleiben müsste, sagte unverminderten Schrittes: "Ja, aber ich habe keine Zeit".
Sie sagt: "Ich sehe Sie immer wieder..." und fügte ein Beispiel mit Orts- und Zeitangabe an, was erst paar Tage her war.
Ich: "Schön. Aber, ich habe wirklich keine Zeit!", sagte ich etwas roh, ohne das Wort Entschuldigung einzubauen, zumal ich gleich diesen Weg verlassen musste.
Sie sagt: "Ich wollte Ihnen schon lange mal sagen: So elegant wie Sie läuft keine Frau!"
Sagte es und beschleunigte ihr Rad wieder, ich konnte ihr noch "Oh, herzlichen Dank" hinterherrufen.
Ich schätze, die Dame war so Anfang 70.

Während ich nun in einen abgelegenen, dunklen Weg einbog, grummelte mir diese Info noch im Hirnlein weiter. Soll ich dieses Kompliment, das ich gerade erhielt, als ein positives Kompliment werten - so wie ich es in meinem freudigen Dank auf die Schnelle unreflektiert ausgedrückt hatte? Oder ist das eventuell eine Rückmeldung, über die ich mir mal intensiv Gedanken machen sollte?
Ist es mein Ziel, so elegant zu laufen wie eine Fr...

Zu dem Fragezeichen dieses Satzes kam ich gar nicht mehr. Denn in diesem abgelegenen, wirklich dunklen Weg, der auch noch bucklig ist und von beiden Seiten zugewuchert, kam mir eine Frau zu Fuß entgegen, vielleicht Ende 60.

An dieser Stelle, wenn mir ein kleines Mädchen oder eine sehr junge Frau, sagen wir Studentin, entgegenkäme, würde ich alle Anzeichen anstrengen zu signalisieren, dass von mir keine Bedrohung ausgehe. Ja, dieser Weg ist sehr dunkel und abgeschieden. Und bei solchen Begegnungen an dieser Stelle - schon mehrfach vorgekommen - ist es mir schon fast peinlich, als eine potentielle Gefahr identifiziert werden zu können.

Und diese Frau - ja, ich hätte sie höflich um die Übergabe ihrer Geldbörse bitten können - wendet sich mir zu, bleibt stehen und atmet ein.
Oh mein Gott! Nicht ich bin die Bedrohung - sie ist die Bedrohung! Ich wollte schon ihr ins Gesicht brüllen: "Ich habe keine Zeit, kein Geld, und ich soll nicht mit fremden Menschen sprechen!"
Sie kam mir zuvor: "Hallo, Sie hier?" - Ich etwas verlangsamten Schrittes: "Und Sie erst, Sie hier?" und ja, ich muss jetzt im Nachhinein mir eingestehen, dass meine Silben etwas, nein ziemlich viel Unsicheres ausdrückten. Sollte diese Frau mich kennen? Muß ich diese Frau kennen? Ich glaube, in dieser Formulierung fragte ich sie das dann auch noch. Zunächst stellte sie erst einmal klar:
"Ich habe Sie schon so oft gesehen!"
Mein Gott! Schon wieder so ein Smalltalk! Das klaut mir Zeit! Der Zug wartet nicht auf mich, wenn ich Salven von ... -äh, ja, von was überhaupt? bekomme. Nun, es begann sich zu klären:
"Sie haben so schöne Beine! Das ist furchtbar schade, dass heute Ihr Rock so lang ist!"
Vor lauter Schock bin ich, mittlerweile schon zurückgedreht, tatsächlich noch stehen geblieben,
sah an mir runter, hob das Kleid in die Höh und meinte: "Na, dann werde ich jetzt das Kleid gleich hochraffen!"
Das sorgte freilich zu gemeinsamem Schmunzeln. Und wir tauschten uns noch aus, wer wo wohnt. Ich sagte hier, was sie überraschte, denn sie würde mich schon seit langem und immer wieder in der Nachbarstadt sehen. Da nämlich wohnt sie auch. Zwar war mir schleierhaft, warum sie aus der Nachbarstadt ausgerechnet hier im wirklich abgelegenen und wirklich dunklen Weg zu Fuß herumläuft und halbfremde Männer anspricht, aber ich bedankte mich für die Begegnung, das Kompliment, und beschleunigte von 0 auf Reisehöchstgeschwindigkeit in dreieinviertel Schritten.

Ganz perplex, schmunzelnd, jedoch auch nachdenklich trat ich aus dem Ende des wirklich abgelegenen, wirklich dunklen und sehr zugewachsenen Weg hinaus ins Tageslicht. Und ich wunderte mich, dass ich mit Abstand von keinen 30 Sekunden in zwei völlig unterschiedlichen Umgebungen von zwei völlig voneinander unabhängigen älteren Damen gleich zwei solcher Kompli-Bretter eingefahren habe!

Tja, dieses kleine Erlebnis - 1,7 Minuten aus dem Leben eines Skirtedman - wollte ich einfach mal mit Euch teilen!

Das Spiegelbild (siehe oben) mag es beweisen: Ich konnte den Zug noch rechtzeitig erreichen.
Autor Modernfashion
 - 04.07.2025 16:11
Ich habe in den nun bald drei Jahren, in denen ich fast ausschließlich Röcke und Kilts trage (traditioneller schottischer Kilt, Royal Stuart Tartan sowie Utilitykilts von utilikilts.com), zahlreiche Komplimente erhalten, die ich hier nicht alle aufführen kann.

Vor ein paar Tagen gab es aber ein Kompliment, das doch etwas ungewöhnlich war und deshalb positiv heraussticht:

Ich war in meinem weiteren Wohnumfeld unterwegs und trug einen dunkelroten Leinenrock, ein dazu farblich passendes T-Shirt sowie weinrote kurze Socken und Schnürboots aus Stoff in schwarz.

Eine Frau war gerade damit beschäftigt, ihr Auto am Straßenrand zu beladen.

Sie sprach mich an und lobte mein Outfit.
Sie meinte, sie habe mich schon öfter gesehen (im Rock) und ihr gefiele mein Kleidungsstil
Sie habe kürzlich ihrem Ehemann auch einen kurzen, schwarzen Rock gekauft.
Ich habe sie dann gefragt, ob er den Rock schon getragen habe und falls ja, wie seine Erfahrungen seien.
Sie meinte, dass er noch abnehmen wolle, bevor er den Rock tragen werde.
Ich habe ihr dann gesagt, dass sie ihm von vielen positiven Reaktionen berichten könne, die ich häufig Rock tragend erhalte.

Es wäre ja toll, wenn es in meiner räumlichen Nähe künftig noch einen Rockträger gibt!
Autor Skirtedman
 - 01.07.2025 12:30
Zitat von: Lars am 28.05.2025 19:09
Bei Rock-Outfits gibt es auch von Männern recht oft wohlwollende Kommentare.

Gutes Stichwort, damit hat mein Beitrag jetzt zu tun.

Zar dachte ich, in einem anderen Thread würde das gerade aktuell besser reinpassen, aber ich finde ihn gerade nicht. Drum schreib ich´s hier.

Ja, Stichwort Komplimente von Männern...
Soo häufig gibt es das bei mir nicht, aber die Tendenz ist zu beobachten, dass das in letzter Zeit doch schon spürbar zugenommen hat. Die Hemmschwelle, die Männer würden sich mit ihren Komplimenten für einen Mann in ein potenziell falsches Licht rücken, scheint etwas gesunken zu sein.

Gestern gab es auf mein Outfit (Vorab-Version da sichtbar, oder hier Bild) nur ein paar wohlwollende Kommentare, aber immerhin drei, vier. Bis auf einen alles von Frauen. An den nettesten Kommentar und die dazugehörige Frau kann ich mich gar nicht mehr im Detail erinnern.

An den Kommentar von dem Mann kann ich mich noch erinnern. Er stand etwa 15 Meter seitlich hinter mir, etwas erhöht, und schaute wie ich in dieselbe Richtung (eine Bühne). Dass er dort mit irgendwem stand, hab ich erst danach mitgekriegt, als er wieder von mir weggelaufen ist.

Weil er kam urplötzlich zu mir und fing an: "Darf ich Ihnen mal ein Kompliment aussprechen?" - Ein etwa 30-jähriger Mann, bei dem ziemlich sichtbar noch keine heimischen Gene eingekreuzt wurden. Dafür sprach er hochgradig perfektes Deutsch und hatte wohl auch die Denkweise von deutschen Männern schon kräftig inhaliert.

Denn er sagte, "Das ist ein wunderbares Outfit. Das können Sie hervorragend tragen!" Natürlich erwähnte ich kurz floskelhaft die Vorteile solch eines  Outfits bei solch einem Wetter (35 Grad, mittlere Leuftfeuchte) und natürlich erwähnte ich, dass er sowas auch tragen könne. Und er: "Nein, das steht mir nicht!" Ich sagte, dass es für jedem ein passendes Outfit gibt, doch wir drehten uns thematisch im Kreis, denn er wiederholte auch zum dritten Mal, dass das ihm nicht stehe und: "Aber Sie können das tragen!"

Danke für das wohlwollende Kompliment!
Aber schade für die bei Männern weitverbreitete Auffassung: "Du kannst das tragen, aber ich... ich? Niemals!!"

Und so bleibt trotz Kompliment doch der Wehmut übrig, dass die Männer es einfach nicht schaffen, mal über ihren eigenen Schatten zu springen. Zu sehr sind sie verwachsen mit dieser widersinnigen Vorstellung: Ich bin Mann, also muss ich Hosen tragen!

Tja, was die alle verpassen!!!






Edit: Was mir gerade noch einfällt, passt zu diesem Zusammenhang. Zwar ein Einzelexemplar, steht jedoch exemplarisch für die Verfangenheit, unter der die meisten Männer stehen.
Gleicher Anlass, gestern, gleiche Temperatur (35 Grad). Sehr viele flatternde Kleider und Röcke - an Frauen. Und sehr viele ausgeschnittene Blusen, Tops, Spaghettiträger - an Frauen.
Und so saß da an einer Bierbank unter einer Reihe von ebensolchen Frauen ein Mann, ca. 30 Jahre, den Kopf bestimmt noch voller Karrierehoffnungen, bekleidet in einer langen dunklen Hose (darauf kommt es mir jetzt nicht an), dazu ein weißes langärmeliges Hemd (am Kragen zugeknöpft) und darüber ein langärmeliger Pullover (der bestimmt nicht 20 Euro gekostet hat). Und ja, frontal in der sengenden Sonne.
Es gibt Männer, die können sich noch nicht einmal in ihrer Freizeit zum Feierabend bei sengender Hitze und Sonne aus ihrer selbst aufdoktrinierten Uniform heraustrauen.
Wem´s Spaß macht...!!
Mir nicht!
Autor Lars
 - 28.05.2025 19:09
Yes, auch mit eleganten Hosen(anzug)-Outfits kann es haufenweise Komplimente geben. Dabei komischerweise meist von Frauen.
Bei Rock-Outfits gibt es auch von Männern recht oft wohlwollende Kommentare.
Erst letzte Woche hatte ich einen Hosenanzug an und bekam von einer jungen Dame ein "Das sieht richtig gut aus!" in der Stadt.

Und noch mehr Phishing:
https://www.rockmode.de/index.php?topic=10153.0