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Zusammenfassung

Autor Silkman
 - 23.01.2024 00:10
Perfekt   ;D
Autor Skirtedman
 - 22.01.2024 23:11
😂
Autor JoHa
 - 22.01.2024 23:05
Aber, letzten Sonnabend, merkte ich, dass ich ohne Rock auffalle: "unser" Hermesfahrer, wohl Osteuropäer, kennt mich in meinem normalen Rock. Als ich ihm die Lieferung in Arbeitshose abnahm, wanderte sein Blick fragend nach unten, wo sonst die Knie unterm Rock zu sehen sind. Ich fürchte, ich habe sein Wochenende in Unordnung gebracht.
Autor JoHa
 - 22.01.2024 23:00
Nee, ist er nicht. Mein Umfang, den Kilt betreffend, hat ihn "überfordert". So viel kann er gar nicht essen wie ihm an Bauch fehlt.
Autor Silkman
 - 25.12.2023 23:00
Zitat von: JoHa am 25.12.2023 22:54
[...] er würde gerne mal im Rock oder Kilt ausgehen.
Dem habe ich Vorschub geleistet, indem ich ihm einen Kilt, originalverpackt, mitgab.
Mal abwarten, ob er beim nächsten Besuch im Kilt auftaucht.

DAS nenn ich doch mal aktive Nachwuchsförderung   :)   :)
Autor MAS
 - 25.12.2023 22:57
 :D

LG, Micha
Autor JoHa
 - 25.12.2023 22:54
Heute hatte ich
das Glückserlebnis.
Unsere Adoptivtochter war mit ihrem Partner zu Gast.
Ich war mit schlichtem knieumspielenden Cordjeansrock gekleidet; natürlich mit FSH und weißen Sneakers.
Darüber nur ein hellblaues Pilotenhemd (mit Brusttaschen).
Nach dem Essen und einigen Gesprächsrunden sagte er: Du siehst im Rock richtig gut aus.
Da ich nicht sicher war, ob es sich nur um ein höfliches Kompliment handele, bedankte ich mich nur.
Als mir später meine Frau berichtete, er habe das im Beisein seiner Freundin und meiner Frau, -ich war gerade dabei, den Ofen zu heizen-, wiederholt, strahlte für mich die Sonne durch den Dauerregen.
Er eröffnete mir danach, er finde mein Aussehen mit kurzem Rock sportlich und attraktiv. (Ich mit 76 Jahren, sportlich, attraktiv??). er würde gerne mal im Rock oder Kilt ausgehen.
Dem habe ich Vorschub geleistet, indem ich ihm einen Kilt, originalverpackt, mitgab.
Mal abwarten, ob er beim nächsten Besuch im Kilt auftaucht.
Autor Yoshi
 - 06.12.2023 20:48
Den "hungrigen Blick" kannte ich noch nicht, aber ich stelle mir den eher unangenehm vor.
Autor tigabeatz
 - 06.12.2023 19:29
Ich würde noch den, wie meine Frau ihn nennt, "Hungrigen Blick" ergänzen und im unteren 1 stelligen Prozentbereich verorten. Meist von älteren Herren die erst leicht erstaunt wirken und dann konstant starrend um aufmerksamkeit werbend um einen herumschwänzeln...

Vielen Dank für die kategorisierungen. Sehr interessante Beiträge bisher. ;)
Autor Yoshi
 - 05.12.2023 20:42
Schwer zu sagen bei einem Standbild. Ich würde auch mal behaupten, dass das kein reagierender Blick auf den Rock bzw. das Outfit war, sondern mehr allgemeines Interesse, wer sich da fotografiert oder noch allgemeiner, was die Person da macht.

Mit Skirtedmans prozentualen Einschätzungen gehe ich großteils d'accord. Bei manchen würde ich die Prozentanteile minimal höher bzw. niedriger einschätzen, aber tendenziell decken sie sich mit meinen Erfahrungen. Ich glaube aber auch, dass man manche Blicke überproportional wahrnimmt, obwohl sie vom Gesamtanteil relativ wenig auftreten. Da denke ich vor allem an das überraschte Schauen, insbesondere wenn es mit einem Zusammenzucken daherkommt. Dadurch wird man natürlich automatisch auf die Person aufmerksam. Das Gehirn erhält dann das Signal: "Da ist jemand erschrocken, sei mal wachsam, ob eine potentielle Gefahrenquelle vorliegt." In dem Moment fällt mir dann ein: "Ach, du trägst ja heute einen Rock. Der*Die ist deinetwegen so zusammen gezuckt." Ebenso denke ich, dass man intensives kritisches Mustern wahrscheinlich eher wahrnimmt als interessiertes Schauen. Jeder, der schon mal länger angestarrt wurde, der weiß, was ich damit meine. Früher oder später merkt man, das man blöd angeglotzt wird.
Autor Skirtedman
 - 05.12.2023 16:42
Ja,

Kopfhaltung und Blickrichtung deuten darauf hin, dass der Kopf mit äusserster Pupillenausrichtung auf das fotografierende Objekt (Kamera, dachte erst: Deine Frau) geblickt hat und nach verwunderter Analyse versucht hat, das Objekt, das fotografiert werden soll, zu suchen.

Die Kopfhaltung zeugt noch vom Blick zur Kamera. Die schnellere Augenbewegung hat Dich schon erhascht. Knipps!!!
Ob da schon Mimik mit im Spiel ist, die Zeit hatte, auf Dich zu reagieren, ist fraglich.
Autor high4all
 - 05.12.2023 16:05
Ganz banal das neugierige Schauen.

Warum?

Vermutlich hat er das Piepsen gehört, welches meine Kamera vor Ablauf der zehn Sekunden von sich gibt, bevor sie auslöst. Die Kamera war auf einem der überdachten (und damit Schnee freien) Stehtische platziert. Der Herr guckt etwa in diese Richtung.

Möglich, dass er mich danach auch wahrgenommen hat.  Wasweissich?
Autor Skirtedman
 - 05.12.2023 14:54
Welcher Blick-Kategorie wohl der Blick des Herrn im ersten Bild von Hajo zuzuordnen ist...?
Bling-Bling, Bild Nr. 1, Herr links...
Autor Skirtedman
 - 05.12.2023 14:42
Hab die letzten Tag mich rausgehalten aus diesem Thread.

Nur noch kurz nachgelegt:
Ja, nicht alle Positiv-Reaktionen sind ernstgemeint.
Einige wenige sind ironisch gemeint, gar sarkastisch-verarschend.
Wie von Euch welche richtig angemerkt haben: oftmals ist man in der Lage, das selbst schon herauszuhören.

Und ja, ich hinterfrage auch quasi jede Positiv-Reaktion auf den Grad der Ernsthaftigkeit.
Und die meisten, sehr, sehr viele jedenfalls, werte ich als zweifelsfrei ehrlich gemeint.







Yoschis Einteilung der reaktiven Blicke finde ich grandios:

Zitat von: Yoshi am 04.12.2023 14:10
Wenn der Rock wahrgenommen wird, habe ich sechs verschiedene Arten von Blicken beobachten können:

1. Das flüchtige Schauen: Ein kurzer Blick und das war es auch schon.
2. Das unauffällige Schauen: Das nimmt man halt oft nicht wahr, aber mir ist es schon öfter in der Bahn aufgefallen, dass Leute intensiver schauen, wenn wir nicht vis-à-vis stehen und ich den Rücken zu ihnen gewandt habe. Sie bedachten nicht, dass ich sie im Tunnel durch die Spiegelung der Fenstertür genau sehen kann.
3. Das interessierte Schauen: Dies finde ich persönlich die angenehmste Reaktion. Man sieht regelrecht das Interesse der Person. In diesem Fall werte ich das als positives Interesse, denn der Blick wirkt zumeist offen und freundlich, manchmal gepaart mit einem Lächeln. Die Person wirkt zustimmend á la: "Sieht ganz gut aus." In seltenen Fällen wird man sogar angesprochen und bekommt Komplimente.
4. Das überraschte Schauen: Hier schaut die Person auf den Rock, reißt überrascht die Augen auf und zuckt dabei manchmal auch mit dem ganzen Körper zusammen. Das kann manchmal sehr unangenehm sein, aber man gewöhnt sich daran. Dieser Überraschung folgt dann meistens nochmal ein zweiter Blick auf den Rock, wahrscheinlich um sicher zu gehen, ob man wirklich richtig gesehen hat.
5. Das musternde Schauen: Dieser Blick kann schon manchmal sehr unangenehm sein, weil manche sehr aufdringlich sind, man manchmal von oben bis unten begafft wird und mehrmals penetrant ins Gesicht gestarrt bekommt. Es ist weniger ein interessiertes Mustern, sondern vielmehr ein kritisches und es wirkt, als ob diese Person es nicht mit ihrem Genderverständnis vereinbaren kann.
6. Das ablehnende Schauen: Hier sieht man regelrecht die Ablehnung und Abneigung im Gesicht. Manche wirken wütend, weil das anscheinend ihrem Männlichkeitsideal widerspricht. Im Gegensatz zu den anderen fünf Blicken, die immer mal wieder im Alltag vorkommen, ist der ablehnende Blick äußerst selten.


Ich erkenne einige Blick-Muster da ganz eindeutig wieder!

Das Interessante ist, beim Schauen Nr. 2 kenne ich eine Unterkategorie Schauen, die früher sehr, sehr häufig - wenn selbst mitbekommen, sehr sehr nervig, später aber auch lustig - war:

Das Schauen ohne hinzuschauen! Das heisst z.B. auf der Straße en passant: Die betreffende Person geht an Dir vorüber, wendet ihr Gesicht nicht zu Dir, evt. noch demonstrativ weitgehendst von Dir ab, aber mit größter Kraftanstrengung wird aus dem äußersten Augenwinkel noch die Pupille auf Dich und vorallem Dein Untenrum gelenkt.

Das war in den 80ern und 90ern allgegenwärtig. Tagesordnung. Das hat ab den 00ern praktisch völlig nachgelassen.

Witzigerweise habe ich in den letzten paar Tagen genau dieses Schauen aus den Augenwinkeln wieder zweimal erlebt. Erst gestern das zweite Mal.

Ich fragte mich, warum dieses Verhaltensmuster verloren gegangen ist. Wagte man sich damals nicht, zu seinem (wie auch immer gearteten) Interesse zu stehen? Musste man das so auf diese Art versuchen zu verheimlichen? Oder war damals die Sensation, mich zu erblicken, noch so unfassbar groß, dass man sich den Anblick und die Wahrnehmung auf gar keinen Fall entgehen lassen wollte? Ist also jetzt die Sensation sowas von gering, dass man sich nicht mehr zu solch einem Verhaltensmuster genötigt sieht?

Und ich frage mich, wenn gerade eine ungeahnte, unbekannte Häufung längst verlorengegangener Verhaltensmuster ich bemerke, was im ganz Speziellen hat das mit mir zu tun, wie habe ich das verstärkt und durch was?

Bei der letzten Frage muss ich konstatieren, dass ich mich vermutlich beidesmal in meinem "neuen Style" bewegt habe, also: mehr Körperbetonung, kürzere Oberteile als sonst. Vielleicht hat das alleine diese "Sensation" gesteigert?

Solches Schauen aus dem Augenwinkel praktizierten vor allem Kinder und Jugendliche, meist noch Frauen bis an die 40.
Die beiden jüngsten Fälle - davor jahrelang nicht mehr registriert - waren auch glaubich beides junge Mädels um die 16.

Ich versuche mal die Blicke der letzten paar Jahre, die ich registriert habe, gefühlsmäßig nach ihrer Häufigkeit gemäß der Yoschi-Skala einzuordnen:

1. Das flüchtige Schauen: 87 % Ein kurzer Blick und das war es auch schon.
2. Das unauffällige Schauen: 2,5 % Das nimmt man halt oft nicht wahr, aber mir ist es schon öfter in der Bahn aufgefallen, dass Leute intensiver schauen, wenn wir nicht vis-à-vis stehen und ich den Rücken zu ihnen gewandt habe. Sie bedachten nicht, dass ich sie im Tunnel durch die Spiegelung der Fenstertür genau sehen kann.
3. Das interessierte Schauen: 16 % Dies finde ich persönlich die angenehmste Reaktion. Man sieht regelrecht das Interesse der Person. In diesem Fall werte ich das als positives Interesse, denn der Blick wirkt zumeist offen und freundlich, manchmal gepaart mit einem Lächeln. Die Person wirkt zustimmend á la: "Sieht ganz gut aus." In seltenen Fällen wird man sogar angesprochen und bekommt Komplimente. (Anteil am Gesamt-Blicke-Hundert: 0,6%)
4. Das überraschte Schauen: 4 % Hier schaut die Person auf den Rock, reißt überrascht die Augen auf und zuckt dabei manchmal auch mit dem ganzen Körper zusammen. Das kann manchmal sehr unangenehm sein, aber man gewöhnt sich daran. Dieser Überraschung folgt dann meistens nochmal ein zweiter Blick auf den Rock, wahrscheinlich um sicher zu gehen, ob man wirklich richtig gesehen hat.
5. Das musternde Schauen: 0,4 % Dieser Blick kann schon manchmal sehr unangenehm sein, weil manche sehr aufdringlich sind, man manchmal von oben bis unten begafft wird und mehrmals penetrant ins Gesicht gestarrt bekommt. Es ist weniger ein interessiertes Mustern, sondern vielmehr ein kritisches und es wirkt, als ob diese Person es nicht mit ihrem Genderverständnis vereinbaren kann.
6. Das ablehnende Schauen: <0,1 % Hier sieht man regelrecht die Ablehnung und Abneigung im Gesicht. Manche wirken wütend, weil das anscheinend ihrem Männlichkeitsideal widerspricht. Im Gegensatz zu den anderen fünf Blicken, die immer mal wieder im Alltag vorkommen, ist der ablehnende Blick äußerst selten.

Wobei die Gesamtzahl 87 % der flüchtigen Blicke (Schauen Nr. 1) sich aus der Summe der andern geschätzten Einteilungen ergibt. Mir kommt fast die 87 % als deutlich zu niedrig vor. Wie auch immer. Vielleicht sind die 100 % aller hier genannten Blicke auch nur jene Blicke, die mit einer innerlichen Assoziation des Schauenden verbunden sind.

Somit entsprächen die 100 % der hier beschriebenen Blicke in etwa 40 % aller Begegnungen (stark variierend je nach Situation), wobei eben der Rest mich zwar sieht, aber die Begegnung mit mir keinerlei gedankliche Assoziationen auslöst.

Käm ich zum Bockbieranstich ans Ramsachkircherl im Murnauer Moos, würden die eben erwähnten 40 % aller Begegnungen vermutlich deutlich übertroffen werden. Aber Spaß tät´s machen!
Autor MAS
 - 04.12.2023 21:40
Yoschi, und ich dachte, die Leute würden denken: Das kommt davon, wenn ein Mann einem weiblichen Beruf nachgeht!  ;D

LG, Micha