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Zitat von: Yoshi am 15.02.2024 14:18
Eigentlich sind wir in gewisser Weise auch Nutznießer dieser Szenen, weil wir die Früchte von ihrem politischen Aktivismus tragen.
Zitat von: MAS am 15.02.2024 15:46Zitat von: doppelrock am 15.02.2024 10:28
Zumal man seit der woken Bewegung mehr und mehr in eine bestimmte Ecke gedrängt wird, in die die meisten nicht gehören und nicht wollen.
Das war ja eher vorher schlimmer, während die sog. woke Bewegung das Ausscheren aus der uniformen Masse her salonfähig gemacht hat.
LG, Micha
Zitat von: doppelrock am 15.02.2024 10:28
Zumal man seit der woken Bewegung mehr und mehr in eine bestimmte Ecke gedrängt wird, in die die meisten nicht gehören und nicht wollen.
Zitat von: AChrKo am 14.02.2024 20:54
Dazu braucht es noch nicht einmal Designer, sondern Männer, die Röcke bewusst als Männermode definieren und möglichst zahlreich und häufig in der Öffentlichkeit tragen. Wenn es stimmig in männlicher Weise getragen wird, fällt es vielen noch nicht einmal besonders auf, aber der Effekt der unterbewussten Wahrnehmung ist nicht zu unterschätzen.
Zitat von: q-rocker am 07.03.2013 22:24
Und Männer in Gruppen und alle im Rock, mal ehrlich: über 95% der Umwelt denkt an Schwule.
Und wenn wir den Rock ohne das Stigma Homosexuell salonfähg machen wollen, dann ist das weniger hilfreich.
Zitat von: doppelrock am 15.02.2024 10:28
Zumal man seit der woken Bewegung mehr und mehr in eine bestimmte Ecke gedrängt wird, in die die meisten nicht gehören und nicht wollen.
Zitat von: AChrKo am 15.02.2024 12:20
Das Auftreten in Gruppen in der Öffentlichkeit ist tatsächlich nicht hilfreicher als einzeln. Besser wäre es, wenn man sich verabreden würde an mehreren Punkten, die auch nicht zu weit auseinander liegen, als Mann im Rock in verschiedenen Outfits sichtbar zu sein, sodass die reale Chance besteht , dass Passanten an einem Tag unabhängig mehrere Begegnungen mit rocktragenden Männern haben. Das könnte ein gutes Stück dazu beitragen, den Anblick von Rockträgern im Straßenbild zu normalisieren.
Zitat von: q-rocker am 07.03.2013 22:24
....Es geht weder um ein zwanghaftes getrennt auftreten, sondern darum, in einer Stadt an einem Tag an ganz verschiedenen Orten in ganz verschiedenen Kombinationen sichtbar zu sein.
Ich weiß aber, dass es für unser Anliegen sehr hilfreich sein kann, die Motivation Rock zu tragen und die sexuelle Neigung komplett zu entkoppeln. Und da Männer im Rock immer schnell als schwul angesehen werden und dann in Gruppen das noch viel eher so ist, kann es eher helfen, wenn wir einzeln oder idealerweise sogar mit Partnerin dort auflaufen. Wenn ich dann wen treffe kann ich Ihn gerne ansprechen und einen Kaffee zusammen trinken oder ein Bier. Nichts spricht dagegen. Und wenn dann 12 Rocker zusammen rumlaufen, bitte gerne. Aber für die Umgebung wirken die wie ein Anblick, also ist das nicht der Weg es normal wirken zu lassen. 12 ganz verschieden einzelne Männer im Rock wirken um Welten mehr. Wer an einem Tag an 20 Stellen ganz verschiedene Männer im Rock trifft wird die Meinung dass das komplett exotisch ist schnell überdenken. Trifft er 20 Rocker zusammen dann hat er einen Club oder eine Gruppe gesehen. Und Männer in Gruppen und alle im Rock, mal ehrlich: über 95% der Umwelt denkt an Schwule.
Das ist nichts mit Vorurteil oder Schwulenphobie, das wird sich denen schlicht einfach als Gedanke aufdrängen.
Und wenn wir den Rock ohne das Stigma Homosexuell salonfähg machen wollen, dann ist das weniger hilfreich.
Schon 3 Begegnungen mit Pärchen, von denen der Mann einen Rock trägt werden viel mehr bewirken.
Zitat von: Skirtedman am 15.02.2024 01:08
Ja, AChrKo,
genau so sehe ich das auch.
Nur, dass in meinem Kopf die Inhalte inzwischen weiter gefasst sind, die ich durch Aneignung männlich umdeute.