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Zusammenfassung

Autor MAS
 - 20.03.2024 21:15
Man kann sagen, dass man in gewissen, mal engeren, mal weiteren Schranken an seinem Glück oder Pech schmieden kann.

LG, Micha
Autor Zwurg
 - 20.03.2024 20:43
Man kann vieles nicht beeinflussen: man kan sich seine Eltern nicht aussuchen, man kann kann sich das Land nicht aussuchen in dem man geboren wird und aufwächst, man kann sich seinen Körper nicht aussuchen, man kann seine Intelligenz nicht aussuchen, man kann sich seine Gesundheit nicht aussuchen, man kann sich seine Vergangenheit nicht aussuchen.
Jeder der sagt er ist seines Glückes Schmied hatte vielleicht nur das Glück, sein Glück schmieden zu können, weil er die Bedingungen vorgefunden hat um zu wachsen.
Ich arbeite heute in einem Behindertenwerk und begegne jeden Tag Menschen, die sich noch viel weniger aussuchen konnten als ich oder die meisten von euch. Und sie haben auch Wünsche nach anderer Mode und so sein zu können, wie sie gerne sein möchten.
Autor MAS
 - 20.03.2024 00:46
Vieles ist einfach Zufall. Ich sehe das beim Fotografieren: Ich kann meine Kamera noch so gut beherrschen, wenn ich nicht zur richtigen Zeit, beim richtigen Licht am richtigen Ort bin, nützt das alles nichts.

Mit "Zufall" meine ich nicht, dass da keine Kausalität vorliegt, sondern nur, dass es nicht meiner umgesetzen Absicht entspringt.

Davon abgesehen empfinde ich derzeit ein Empowerment durch meine Kleidungswahl.

LG, Micha
Autor MAS
 - 20.03.2024 00:42
Zitat von: Peter55Muc am 19.03.2024 19:40
Das Bauen ist in den letzten Jahren so teuer geworden, weil unter anderen die Materiellen um ein zigfaches teurer wurden. Seitdem der Leitzins der EZB wieder angehoben wurde, werden die Kredite wieder teurer und die Baubranche stagniert im Moment enorm.

Danke für die Erklärung, Peter.

Das meinte ich ja: Bildet die Baubranche eine Ausnahme? Während die meisten anderen Güter billiger geworden sind, ist Bauen teurer geworden?

Wenn ich Dich richtig verstehe, ist das so.

LG, Micha
Autor Lars
 - 19.03.2024 22:08
Da bin ich mir noch nicht im klaren drüber.
Wie wir aber wissen, haben es auch einige Menschen aus ärmlichen Verhältnissen zu richtig was gebracht.
Autor high4all
 - 19.03.2024 21:55
Zitat von: Lars am 19.03.2024 21:21
Das heißt ganz konkret: Man kann ALLES selbst beeinflussen.
Ach ja?

Du kannst also beeinflussen, ob Du in eine reiche oder eine arme Familie geboren wurdest?

Interessant.
Autor Lars
 - 19.03.2024 21:21
Zitat von: Kim70 am 19.03.2024 20:24
Naja, man kann manches selbst beeinflussen,  das Meiste ist Glück.

Ja, und wie gesagt, jeder ist seines Glückes Schmied.
Das heißt ganz konkret: Man kann ALLES selbst beeinflussen.
Man kann es nicht nur, sondern tut es auch ganz automatisch.
Die Meisten allerdings unbewusst ...
Autor Peter55Muc
 - 19.03.2024 20:36
Zitat von: Kim70 am 19.03.2024 20:24
Naja, man kann manches selbst beeinflussen,  das Meiste ist Glück.
Glück in der Weise, wie man veranlagt ist, auf welche Menschen man trifft, wie es mit der Gesundheit aussieht und vieles mehr.
An aller erster Stelle aber, wie man bei der Geburtslotterie abgeschnittenen hat: Wird man in eine Familie in einem Kriegsland, sagen wir mal Jemen,  geboren, kämpft mit Unterernährung und hat keine Option auf eine Schule zu gehen, wird es ungleich schwerer, ein angenehmes Leben in Sicherheit und Wohlstand zu erreichen,  als wenn man mit Deutschland den Jackpot gezogen hat.
Da hast du sicherlich recht, dass Grundfundament muss schon stimmen, ich komme auch aus einem Handwerker Elternhaus, mein Vater war Zimmermann und meine Mutter war für meine Schwester und mich zu Hause, wie es in den 60 iger Jahren noch üblich war.
Die Armen Menschen in den Kriegsländern, haben da natürlich ganz andere Voraussetzungen, als wir es hatten und Glück ist selbstverständlich absolut wichtig.
Autor Kim70
 - 19.03.2024 20:24
Naja, man kann manches selbst beeinflussen,  das Meiste ist Glück.
Glück in der Weise, wie man veranlagt ist, auf welche Menschen man trifft, wie es mit der Gesundheit aussieht und vieles mehr.
An aller erster Stelle aber, wie man bei der Geburtslotterie abgeschnittenen hat: Wird man in eine Familie in einem Kriegsland, sagen wir mal Jemen,  geboren, kämpft mit Unterernährung und hat keine Option auf eine Schule zu gehen, wird es ungleich schwerer, ein angenehmes Leben in Sicherheit und Wohlstand zu erreichen,  als wenn man mit Deutschland den Jackpot gezogen hat.

Autor Peter55Muc
 - 19.03.2024 19:40
Das Bauen ist in den letzten Jahren so teuer geworden, weil unter anderen die Materiellen um ein zigfaches teurer wurden. Seitdem der Leitzins der EZB wieder angehoben wurde, werden die Kredite wieder teurer und die Baubranche stagniert im Moment enorm.
Ich habe seit dem ich 15 bin gearbeitet und habe zwei abgeschlossene Berufsausbildungen.
Ich war erst 8 Jahre bei BMW als Werkzeugmacher beschäftigt und habe dann nach einer Umschulung zum Industriekaufmann, in den Vertiebs Aussendienst gewechselt und fast 25 Jahre sehr sehr gutes Geld verdient. Ich habe ein abbezahltes Haus in München und ein ordentlich gefülltes Bankkonto, weshalb ich mir auch jedes Jahr einen schonen Urlaub leisten kann.
Also, man ist schon seines Glückes eigener Schmied.
Autor MAS
 - 19.03.2024 17:49
Lieber Hummerbrummer,

danke! Aber Deine Beobachtung bzgl. der Baubranche erklärt ja nicht, warum das Bauen teurer geworden ist.

Oder verstehe ich was falsch?

LG, Micha
Autor hummerbrummer
 - 19.03.2024 17:45
Zitat von: MAS am 17.03.2024 19:58
Ich habe mich nicht näher mit der Kaufkraft der Löhne und Gehälter in verschiedenen Jahrzehnten beschäftigt, hörte aber mal, dass wir uns heute mehr leisten könnten als die Leute in den 60ern.

Das trifft zu. Für die meisten Dinge, die man so kaufen kann, muss heute weniger gearbeitet werden las vo 50-60 Jahren. Als am masrkantesten sehe ich da die Preise für Kaffee. Preis für das günstigste mittelstarke 500- Gramm Markenpaket in den 1970ern etwa 12DM, also etwas unter sechs Euro. Heute zahlt man das als Zahl immer noch. Bei mehr als dremal so hohen Löhnen allerdings.Bei anderen Dingen ist das aber auch so, z.B. Klamotten oder Fernseher. Und selbst Energie ist seither nur wenig teurer geworden. 
Zitat

Kann es auch sein, dass die Baubranche eine Ausnahme dabei darstellt?


Je weniger qualifiziert die Arbeit ist, desto schlechter sind die Konditionen. Wenn sie dann auch noch monoton wird, geht es richtig runter. Vor allem am Bau und in der Logistik trifft das zu. Ich habe beide Branchen schon in den 1980ern aus genau diesen Gründen eisern gemieden.


Gruß Hummerbrummer
Autor doppelrock
 - 19.03.2024 05:38
Wenn schon offtopic, dann bitte etwas mehr differenziert und nicht alle und alles gemäß eigenem Vorurteil über einen Kamm scheren.

Auch ich erinnere mich an einige Familien, die sich ein Haus leisten konnten. In den 60/70ern waren gemessen am Nettolohn vor allem die Grundstückspreise wesentlich günstiger. Aber auch Baumaterial und Arbeitskosten sind die letzten Jahre stark gestiegen, ohne dass der Bauarbeiter netto davon profitiert hätte. Von den 70 EUR auf der Rechnung bekommt er immer noch nur 16 EUR ausgezahlt (Beispiel), nicht 40 oder 70 wie mancher staatsdiener uns vorrechnen möge.

Den genannten Opel Ascona konnten sich viele erst mit 40 oder später erlauben,manche später. Dazu kann ich nur ergänzen, dass ich noch nie ein neues Auto gekauft habe, weil mir der Wertverlust in den ersten Jahren zu hoch ist und seit 10 Jahren auch kleinere Modelle aus der Reichweite geraten. Fernreisen habe ich nie gemacht. geflogen bin ich nur dienstlich.

Letztendlich ist das Thema mit dem "leisten können" so umfangreich, dass es separat behandelt werden sollte.

Zum empowerment der Damenmode fallen mir spontan die 80er Jahre ein mitden stark betonten Schultern und der Löwenmähne. Die Figur schlank und gut trainiert. Männer verkleiden sich dann doch eher in abgenutzten Jeans, um Abenteuer vorzutäuschen oder Militärfarben mit zig sinnlosen Taschen überall, was sich dann Cargo-Style nennt. Mein Schrank ist aber frei von Oliv und Anglerwesten oder ähnlich scheußlichen Dingen.

Autor MAS
 - 17.03.2024 19:58
Ich habe mich nicht näher mit der Kaufkraft der Löhne und Gehälter in verschiedenen Jahrzehnten beschäftigt, hörte aber mal, dass wir uns heute mehr leisten könnten als die Leute in den 60ern.

Kann es auch sein, dass die Baubranche eine Ausnahme dabei darstellt?

LG, Micha
Autor Timper
 - 17.03.2024 14:51
Mein Haus, mein SUV, meine Badefernreise.......ach ja ein Kind. In der Reihenfolge!
Da wird's als Alleinverdiener mit durchschnittlich 2800 Euro eng.
Man kann nicht alles haben. Aber der Staat sponsert ja.
Wenn ich höre wie Familien heute gepampert werden....
Wenn meine Eltern das damals gehabt hätten...