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Zusammenfassung

Autor cephalus
 - 27.03.2024 00:09
Mir ist heute das wohj eindeutigste Toilettensymbol begegnet, das ich je gesehen hatte:
Autor Ludwig Wilhem
 - 26.03.2024 16:20
Tja, die Verwirrung im stillen Örtchen ist auch mir bekannt, oft sind hereinspazierende irritiert, mich zu sehen, nach Aufklärung "Sie sind hier richtig" ein freundliches Lächeln und das war's. Auf die Damentoilette brauchte ich nie und würde ich auch nicht gehen. Auch ich wäre für sexless Toiletten, wie es sie auch schon an vielen Autobahn-Parkplätzen findet. LG Ludwig
Autor ChrisBB
 - 24.03.2024 20:53
Hallo,

bei uns in der Firma gibt es Herren- und Damentoiletten. Und eine dritte Art für alle anderen. Letztere sind als behindertengerechte Toiletten barrierefrei gebaut.
Aber genau genommen habe ich bisher nur Bewunderung und Unterstützung erlebt, wenn ich mal im Rock in der Firma war.

Gruß,
ChrisBB
Autor Albis
 - 24.03.2024 19:34
Ja, die erstaunten Blicke, wenn ich in entsprechender Kleidung in der Herrentoilette stehe, kenne ich auch. Daher bin / wäre ich auch immer froh, wenn es Unisex-Toiletten gibt / gäbe. In die Damentoilette habe ich mich noch nicht getraut und fände das auch unpassend bzw. denke ich, dass das Frauen nicht gut fänden, egal welche Kleidung man trägt. Wenn ich mir die Symbole, mit denen die meisten Toiletten gekennzeichnet sind, ansehe, müsste ich natürlich auf die Damentoilette gehen.

LG, Albis
Autor Holger Haehle
 - 23.03.2024 18:36
Natürlich reichen Klamotten nicht alleine, denn sonst müsste nach traditionellen Maßstäben jeder Mann im Rock (der kein Kilt ist) weiblich gelesen werden. Und ich werde nie weiblich gelesen.

Entscheidend ist der Gesamteindruck, also wie Körperform und Proportionen, Körperhaltung, Minenspiel, Make-Up, Kleider und Accessories aufeinander abgestimmt sind.

Das finde ich ja bei Markus Muth so interessant, dass er sehr "weibliche" Dinge trägt, die aber schon durch den Bart ganz anders wirken. Selbst im kurzen, knallroten Minikleid bleibt er, wie er mal gesagt hat, ein Satyr.
Autor Skirtedman
 - 23.03.2024 17:39
Letzteres könnte auch an Deiner Größe liegen. Statistisch erreichen deutlich weniger Frauen Deine Körpergröße als Männer.
Autor cephalus
 - 23.03.2024 16:30
Zitat von: Holger Haehle am 23.03.2024 15:44
So ist es halt. Man wir nach dem äußeren Eindruck gegendert und der folgt den tradierten Konnotationen.
Ist mir selbst noch nie passiert. Passiert aber meiner Tochter mit kurzen Haaren und Springerstiefeln im Gothik- oder Military-Look regelmäßig.

Klamotten alleine reichen nicht damit es passiert, es ist die Gesamtwirkung.
Mein Sohn wird ohne sichtbare Haare und mit typischen Jungsklamotten fast immer für ein Mädchen gehalten, während ich, egal was ich trage und welche Frisur ich habe, immer für einen Mann gehalten werde.
Autor Holger Haehle
 - 23.03.2024 15:44
So ist es halt. Man wir nach dem äußeren Eindruck gegendert und der folgt den tradierten Konnotationen.
Ist mir selbst noch nie passiert. Passiert aber meiner Tochter mit kurzen Haaren und Springerstiefeln im Gothik- oder Military-Look regelmäßig.
Autor Chris Schumann
 - 22.03.2024 23:51
Sehr schöne Story!
Hab ich die letzten 2-3 Jahre auch schon einige male so oder umgekehrt gehabt...
War auch schon einige male bei den Mädels drin, weil entweder deutlich weniger Andrang, oder bei den Männern alles belegt bzw unbrauchbar...

Da wurde auch schonmal nachgefragt oder nochmal umgedreht, und nochmal die Tür gecheckt...  ;D
Autor Lars
 - 22.03.2024 21:03
In WC-Vorräumen am Waschbecken stehenderweise hat man ja meistens auch einen Spiegel vor der Nase. In diesem spiegeln sich meistens auch die hereinkommenden Geschäftsmänner (die, die gleich ihr Geschäft verrichten möchten) und hierbei habe ich schon so manche stutzende bis versteinert guckende Reaktion gesehen. Ist aber auch verständlich aus deren Sicht ... wenn sie nichtsahnend ins Herren-WC kommen und da stehe ich im voluminösen Rock-Outfit im Vorraum. Uuuuuups, falsches WC ... ist der Gedanke, der sich aber bei allen Protagonisten bisher ganz schnell in Luft aufgelöst hat. Keiner ist entsetzt geflüchtet. Und die versteinerten Blicke wechseln für gewöhnlich in bewundernde Blicke.
Autor Yoshi
 - 22.03.2024 15:17
Nette Geschichte. Dem Herren kann man aber bei deinem feminin wirkenden Look keinen wirklichen Vorwurf machen. Ich finde das Outfit echt cool, vor allem die Beinbekleidung und Stiefel.
Autor high4all
 - 22.03.2024 14:50
Letzten Sonnabend (Samstag) war ich bei einem Gospel-Konzert (Helmut Jost, Ruthild Wilson und Steve Volke: "Cry of the poor") !in einem Nachbarort. Die Vortragenden von stimmgewaltig und die Liedtexte schonungslos.

In der Pause war der Andrang auf die sanitären Einrichtungen groß. Bei den Herren war die Schlange deutlich kürzer als bei den Damen. Folglich habe ich mich unter die Herren gemischt. Als ich mich nach Erledigung des Geschäfts zwecks Händewaschen im Vorraum befand,  betrat ein weiterer Mann das Etablissement. "Ist das  hier die Herrentoilette?" kam als Frage, die außer mir noch drei andere Männer positiv beantworten konnten.

Zwar habe ich kein Kleid oder Rock getragen, aber auch kein gewöhnliches Männer-Outfit. Da von dem Abend keine Fotos existieren, habe ich  den Look einige Tage danach nachgestellt.

Zunächst der Gesamt-Look inkl. Jacke:






Natürlich habe ich die Jacke während des Konzerts abgelegt:


Die Frisur war an dem Abend voluminöser als auf den obigen Fotos. Ungefähr so:

Isso nach Duschen und Fönen. ;)

Der lange und dazu orange Pullover, die gemusterte, enge Hose und die Stiefel können schon verwirren. Und dann noch Make-up und lackierte Fingernägel. 8)