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Zusammenfassung

Autor MAS
 - 05.05.2024 23:47
Das mit dem X kenne ich von der Bahn: Rhein-Sieg-Express = RSX, Rhein-Ruhr-Express = RRX usw.

Aber ob das nun typisch männlich ist, alles mit x oder X zu schreiben, weiß ich auch nicht oder nix.

LG, Micha
Autor JoHa
 - 05.05.2024 22:01
Männer? Halbwissenschaftler!
Ich habe in der Schule gelernt, in den Klöstern habe man bei der Abschrift alter Texte die Endung AUS in AX verkürzt, um die Schreibung zu vereinfachen. Beispiel: Journals-Journaus zu Journax. Den Mönchen kam man auf die Schliche und (über)korrigierte das kurze ax wieder um das gesparte u  und hatte damit das Journaux von heute. Klar?  Aber Männlich- Weiblich?  Isch weises nit. Bin ratlos.
Autor MAS
 - 04.05.2024 18:45
Wenn die Franzosen so viel weglassen, ist das doch eher eine männliche Sprache, da Männer doch als sprachfaul gelten.

LG, Micha
Autor Yoshi
 - 04.05.2024 17:09
Zitat von: high4all am 04.05.2024 16:38
Sind Franzosen demzufolge keine (richtigen) Männer?

Vielleicht ist das auch der Neid der deutschen Männer, weil die Franzosen bei den Frauen als besonders charmant und romantisch gelten.  ;)
Autor high4all
 - 04.05.2024 16:38
Sind Franzosen demzufolge keine (richtigen) Männer?

Und umgekehrt Engländerinnen und Spanierinnen keine (richtigen) Frauen?

Autor cephalus
 - 04.05.2024 14:53
Interessante Thesen ;D

Also mein Englisch ist ganz gut, mein Spanisch brauchbar, und mein Französisch nicht vorhanden - ein ganzer Mann also. :laugh:
Autor Yoshi
 - 04.05.2024 11:13
Zitat von: MAS am 04.05.2024 00:39
Ich frage mich bei den Franzosen immer wieder, wie die eine solche Auseinanderdriftung von Aussprache und Schreibweise entwickeln konnten, wie keine andere romanische Sprache sie hat.

Die Laute wurden im Französischen früher mal mitgesprochen, deswegen sind sie in der Schreibweise enthalten. Andere Sprachen glichen ihre Rechtschreibung an die Sprechweise an. Die Franzosen sind da ein Sonderfall, weil sie die Orthographie beibehielten, obwohl sich die Aussprache der Wörter änderte.
Autor GregorM
 - 04.05.2024 10:21
Zitat von: Skirtedman am 04.05.2024 08:33
So kann jeder selbst nachprüfen, ob seine Sprachkenntnisse ihn zu einem Mann machen.  :)

Es ist mir nie gelungen, Französisch zu lernen - hatte es im Gymnasium. Liegt mir einfach nicht. 8 Jahre Englisch, 7 Jahre Deutsch, 4 Jahre Französisch. Nach drei Monaten Deutsch beherrschte ich diese Sprache besser als Französisch nach vier Jahren..
Autor Skirtedman
 - 04.05.2024 08:33
Ein alter Kumpel sagte mal:
"Die erste Silbe wird gesprochen, den Rest lassen sie weg!"

Französisch gilt als eine sehr weibliche Sprache.
Es beherrschen iin Deutschland mehr Frauen die französische Sprache als Männer.
Spanisch gilt als eine sehr männliche Sprache.
Obermännlich ist Englisch, möglich unsauber amerikanisch anmutend vernuschelt.

So kann jeder selbst nachprüfen, ob seine Sprachkenntnisse ihn zu einem Mann machen.  :)
Autor MAS
 - 04.05.2024 00:39
Zitat von: JoHa am 03.05.2024 22:20
Merci, Michel.
Ma belle soeur, wie sagt man? Schwägerin? sagte einst, als des franssösisch Kundige, zum Abschied: Au jourdhui! statt au revoir!
Da frage ich, als Absolvent eines Humanistischen Gymnasiums: Na, und?  :o

Ich frage mich bei den Franzosen immer wieder, wie die eine solche Auseinanderdriftung von Aussprache und Schreibweise entwickeln konnten, wie keine andere romanische Sprache sie hat.

Comment aussi toujours!

Salü!
Michel

Autor JoHa
 - 03.05.2024 22:20
Merci, Michel.
Ma belle soeur, wie sagt man? Schwägerin? sagte einst, als des franssösisch Kundige, zum Abschied: Au jourdhui! statt au revoir!
Da frage ich, als Absolvent eines Humanistischen Gymnasiums: Na, und?  :o 
Autor MAS
 - 02.05.2024 23:22
Oh mon dieu, da abe isch ein junges Mädschen mit einer jungen Stadt verwechselt. Excussez moi, s.v.p.!

Oh la la, oh revoahr!
Michel(le)

Autor JoHa
 - 02.05.2024 23:05
La fille, le fils.
Autor MAS
 - 02.05.2024 14:38
Zitat von: Skirtedman am 02.05.2024 13:37
Zitat von: Uckermärker am 01.05.2024 15:19
Ansonsten bin ich jetzt total glücklich endlich passende Kleidung zu meiner schmalen Statur (garçonne) entdeckt zu haben - ich fühle mich darin wohl - es sieht nicht mehr geborgt aus. Und mittlerweile mag ich einfach auch vielmehr Luft am Hals. Bei T-Shirts aus der Herrenabteilung darf ja gerade der Hals nur alleine rausschauen.

@MAS
"Garçon" meinst Du, als Du an den Kellner dachtest. Genau übersetzt heisst es eigentlich nichts anderes als "Junge".
"Garçonne" ist die feminisierte Form von "Junge", also die "Jüngin" sozusagen.
Und beschreibt mehr die Erscheinungsform einer eher erwachsenen Frau, was vielleicht sogar schon auf deren jungenhafte Statur zurückgeht. Oder unterstützt mit der eher "androgynen" Mode, die dann dieselbe Bezeichnung annahm.
Manchen flachbrüstigen Frauen bleibt manchmal kaum was anderes übrig, da oberweitenbetonte Kleidungsstücke einfach nicht an ihren Körper passen bzw. es einfach keinen Sinn macht, diese Körperpartie zu betonen, wie das manche extrem feminine Kleidungsstücke tun.

Stimmt, lieber Wolfgang, mit Doppel-n ist es feminin. Merci pour ta explanatione! 

Vielleicht wäre dann die maskulinisierte Form von "jeune ville" "jeune vil", auf Deutsch ein Mädcherich oder so.  ;D

LG, Micha
Autor Skirtedman
 - 02.05.2024 13:37
Zitat von: Uckermärker am 01.05.2024 15:19
Ansonsten bin ich jetzt total glücklich endlich passende Kleidung zu meiner schmalen Statur (garçonne) entdeckt zu haben - ich fühle mich darin wohl - es sieht nicht mehr geborgt aus. Und mittlerweile mag ich einfach auch vielmehr Luft am Hals. Bei T-Shirts aus der Herrenabteilung darf ja gerade der Hals nur alleine rausschauen.

@MAS
"Garçon" meinst Du, als Du an den Kellner dachtest. Genau übersetzt heisst es eigentlich nichts anderes als "Junge".
"Garçonne" ist die feminisierte Form von "Junge", also die "Jüngin" sozusagen.
Und beschreibt mehr die Erscheinungsform einer eher erwachsenen Frau, was vielleicht sogar schon auf deren jungenhafte Statur zurückgeht. Oder unterstützt mit der eher "androgynen" Mode, die dann dieselbe Bezeichnung annahm.
Manchen flachbrüstigen Frauen bleibt manchmal kaum was anderes übrig, da oberweitenbetonte Kleidungsstücke einfach nicht an ihren Körper passen bzw. es einfach keinen Sinn macht, diese Körperpartie zu betonen, wie das manche extrem feminine Kleidungsstücke tun.

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Zitat von: Uckermärker am 01.05.2024 15:19
... Und mittlerweile mag ich einfach auch vielmehr Luft am Hals. Bei T-Shirts aus der Herrenabteilung darf ja gerade der Hals nur alleine rausschauen.

Ja, das ist das, was ich auch massiv bemängele.

Ein T-Shirt im Sommer zu tragen, das mir fast den halben Kehlkopf bedeckt, ist mir einfach zu warm. Dann die zumeist noch dicken Stoffe dazu.

Auch Hemdskrägen sind mir einfach zu lästig. Dort, wo mein Körper ausventilieren muss, wird durch dicke, sogar am Rücken meist doppellagiger Stoff, und mit dem am Hals anliegenden Kragen massiv behindert. Das macht für mich keinen Sinn.

Aber auch im Winter ist mir das schon oft viel zu viel. Interessant ist, dass ich dennoch eine Reihe von Hemdblusenkleidern habe, die auch einen Kragen aufweisen. Nicht zuletzt, wegen der an Männerhemden erinnernden Optik hatte ich Gefallen an diesen Kleidformen gefunden. In der Mehrzahl sind diese Krägen dann aber eher dekoratives Element und liegen nicht so nah am Hals (oder gar nicht) an. Aber auch das, diese Hemdblusenkleiderkrägen, wird mir bei sommerlichen Temperaturen schnell zuviel.

Dann greife ich durchaus zu weit ausgeschnittenen Sachen, so wie gestern. Zwar bekleide ich mich dadurch mit mindestens einem wenn nicht mehreren, nicht männerkonformen Elementen, was ja dann meine männliche Erscheinung nicht unterstützt. Dennoch - in meinen Augen - macht mich das nicht weniger zu einem Mann.