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Zitat von: Skirtedman am 10.05.2024 13:10
Ich nehme mir die Freiheit, in diesem pinkifizierten Terrain zu wildern. Und dekonstruiere zumindest in meinem Kopf die Aussagekraft dieser Pinkifizierung. Und ich habe keine Angst vor dem "Mobbing", wie in diesem her-carrer.com-Beitrag erwähnt wird. Es macht Spaß, sich diesen Dingen zu ermächtigen, auch wenn die meisten Leute das falsch interpretieren werden.
Zitat von: Skirtedman am 10.05.2024 12:52
Yoshi zielt in seinem Beitrag sehr deutlich auf die "Pinkifizierung" der kleinen Mädchen ab.
Zitat... Das wollen laut SZ viele Eltern ihren Söhnen ersparen und raten ihnen aus Angst vor Mobbing von weiblich konnotierten Artikeln ab. Schnerring ermutigt Eltern, dem Nachwuchs den Rücken zu stärken. Es gehe um wesentlich mehr als um Farben und Stoffe: ,,Es geht um ganze Welten, die den einen vorenthalten und den anderen aufgedrängt werden."Witzigerweise spielt das Portal "her-career.com" durchaus auch auf der Farbklaviatur mit ihrem Hauch von Rosa-Orange/Apricot...
Zitat von: cephalus am 09.05.2024 15:38
Zum Vatertag wurde eine große Menge Hämmer bestellt und der Plan war, dass jeder Hammer mit dem Namen des Vaters versehen wird.
Ich meinte nur, wenn für Männer der Hammer, dann wäre für Frauen der Kochtopf wohl gerechter.
"Spinnst Du? Frauen an den Herd oder was?" War der erste Kommentar, als der Denkprozess der dortigen Leitung einsetzte.
Zitat von: Yoshi am 09.05.2024 01:12
Heutige Kindermode bildet den Unterschied zwischen den Geschlechtern noch stärker ab als Erwachsenenmode. Alleine die Motive und Farben sind schon sehr klischeemäßig. Bei Mädchen sprechen wir Pädagogen von der "Pinkifizierung", weil alles auf niedlich getrimmt ist, mit rosa Schleifchen, Glitzer, Prinzessinnenkleider, Tüllröcke, u. ä.
Ich habe nichts dagegen, wenn Kinder sich diese Kleidung selbst aussuchen. Mich stört es aber, wenn Eltern durch das Forcieren der Kleiderwahl ihre Kinder in eine bestimmte Genderrolle lenken wollen, von der sie nicht abweichen dürfen.
Zitat von: cephalus am 09.05.2024 15:38Solange sich damit viel Geld verdienen lässt, wird dieser Trend weitergehen. Es gibt ja auch rosa Werkzeug, extra für Frauen. Wenn das zusätzlich zum anderen Werkzeug gekauft wird, freuen sich die Hersteller.
Ich glaube, bis wir die Pinkifizierung und alles was an klischeehaften auch später folgt überwunden haben, wird noch viel Zeit vergehen.




Zitat von: Yoshi am 09.05.2024 01:12
Heutige Kindermode bildet den Unterschied zwischen den Geschlechtern noch stärker ab als Erwachsenenmode. Alleine die Motive und Farben sind schon sehr klischeemäßig. Bei Mädchen sprechen wir Pädagogen von der "Pinkifizierung", weil alles auf niedlich getrimmt ist, mit rosa Schleifchen, Glitzer, Prinzessinnenkleider, Tüllröcke, u. ä.
Ich habe nichts dagegen, wenn Kinder sich diese Kleidung selbst aussuchen. Mich stört es aber, wenn Eltern durch das Forcieren der Kleiderwahl ihre Kinder in eine bestimmte Genderrolle lenken wollen, von der sie nicht abweichen dürfen.