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Zusammenfassung

Autor Uckermärker
 - 12.10.2025 16:44
Immerhin helfen diese Designer Shop's Frauen langsam klar zumachen, dass Rock am Mann keine Spinnerei oder "Verirrung" mehr ist.

In den Modezeitschriften geht's ja auch um das Schwärmen von Designer Klamotten - die dann in ähnlicher Form bei Bonprix etc. gekauft werden.
Autor Gofalski
 - 11.10.2025 17:50
Hier ist noch eine Seite mit Röcken für Männer zu Preisen, dass man vermuten könnte, die haben Teile des Bernsteinzimmers im Saum vernäht. Es gibt momentan auch stark reduzierte Stücke, die möglicherweise in die Kategorie "unvernünftig aber erschwinglich" gerutscht sind:

https://www.ssense.com/en-de/men?q=skirt

Ich habe dort in den vergangenen Jahren schon Röcke von Dries van Noten, Black Comme des Garcons, Rick Owens bestellt, wenn sie entsprechend runtergesetzt waren.
Autor Skirtedman
 - 27.09.2024 18:13
Naja, ist ja auch der letzte Artikel davon.
Kein Wunder, dass die das für bloß 15.000 € verramschen.
Autor husti
 - 27.09.2024 16:58
Zitat von: high4all am 27.09.2024 16:48
Über dieses günstige Kleid bin ich gestolpert:
https://www.farfetch.com/shopping/women/balmain-falten-minikleid-mit-polka-dots-item-22759096.aspx?storeid=14221
Der Versand ist immerhin kostenfrei. Und mit der App gibt es 15% Rabatt auf die erste Bestellung. ::)

WOW, ist ja fast ein Schnäppchen!
Hätte ich mir fast bestellt, ist aber leider nun in Größe S erhältlich.
Autor high4all
 - 27.09.2024 16:48
Über dieses günstige Kleid bin ich gestolpert:
https://www.farfetch.com/shopping/women/balmain-falten-minikleid-mit-polka-dots-item-22759096.aspx?storeid=14221
Der Versand ist immerhin kostenfrei. Und mit der App gibt es 15% Rabatt auf die erste Bestellung. ::)
Autor Hannes73
 - 16.09.2024 09:50
Also ehrlich... so einen Rock bekommt man auch bei Bonprix oder Kik für nen 20er:

https://www.farfetch.com/de/shopping/men/black-comme-des-garcons-ausgestellter-rock-item-25049562.aspx?storeid=13996

Oder ebenso günstig selber genäht. Das ist eine Stoffbahn mit drei Nähten und einem Gummizug. Fertig.

Okay, wenn es echte Schurwolle ist, kann das auch bis zu 100 EUR kosten - aber mehr ist völlig übertrieben!
Autor MAS
 - 15.09.2024 22:19
Zitat von: hirti am 15.09.2024 09:39
Diese Designerteile sind sicher kein einfacher Zugang , weil man wohl nicht ein Wochengehalt für einen ,,netten Versuch" ausgeben möchte.

Wochengehalt?

Eher Monatsgehalt. Oder zumindest Halbmonatsgehalt, je nach Rock.

LG, Micha
Autor hirti
 - 15.09.2024 09:39
Joha, da hast du aber wirklich Glück!
Ich wünsche dir dass das ganz lange so bleibt!


Vielleicht haben wir es alle ein wenig vergessen, wie riesig der Schritt für einen Mann ist, in einen Frauenrock zu steigen und sich so zu zeigen. Ich zumindest habe ein halbes Leben dafür gebraucht. Als ich es in der Arbeit gemacht hatte, hätten die Kollegen wohl noch immer nicht geglaubt dass ich auf die völlig abwegige Idee gekommen sein könnte, Frauensachen zu tragen.
Dementsprechend unwahrscheinlich ist es dass Männer die Lust auf Rock haben, jemals öffentlich einen tragen wenn sie nicht einfach einen Männerrock kaufen können.

Diese Designerteile sind sicher kein einfacher Zugang , weil man wohl nicht ein Wochengehalt für einen ,,netten Versuch" ausgeben möchte.

Mittlerweile suchen sich die Designer ja auch Wege um mit ihren guten Namen an die Masse zu verkaufen.
Während man beispielsweise Kleidung von Armani nicht wirklich bezahlen kann und auch nicht möchte, gibts von der Günstig-Schiene ,,Armani Exchange" Mode die sich fast jeder leisten kann, dem ein Label mit gutem Namen wichtig ist.

Das wäre natürlich schön, wenn sich in so eine Kollektion auch mal ein Männerrock schleichen würde...
Autor tigabeatz
 - 15.09.2024 09:33
Zitat von: Kim70 am 10.09.2024 19:48
Ja ja, zu teuer abgehoben usw.
Aber es ist einiges dabei was ich zu einem anderen Preis kaufen und tragen würde - sofern, wie bei manchem, nicht nur Minigrößen angeboten werden ::)
Einiges an Abwechslung ist auch dabei.

https://www.farfetch.com/de/shopping/men/skirts-2/items.aspx

Bei farfetch und auch bei https://eu.thefrankieshop.com/ lohnt sich ein Konto und Geduld.  ~ 2 Jahre nachdem was neues dort gelandet ist, gibts das auch um 70 % reduziert. Und die Verarbeitung sowie Materialien (vllt. hatte ich bisher auch nur Glück) sorgt für deutlich langlebigere Ausstattung als z.b. das Zeug von Zarah, C&A und all die anderen mit sensiblen zereisverschlüssen.   
Autor doppelrock
 - 15.09.2024 08:20
@Hajo: Der silberne Ballonrock gefällt mir auch gut, ich weiß aber nicht, zu welcher Gelegenheit ich ihn tragen könnte und ob ich dann den Mut dazu hätte. Wenn sich solches Material beschaffen lässt, ist das Nachnähen (lassen) aber recht einfach.

Viele hier sehen zuerst das Negative und das Trennende, nicht das Schöne und das Verbindende, Gemeinsame. Das lässt viele an sich interessante Themen im Offtopic oder im allgemeinen Meckern versanden.

Leute, lasst euch doch einfach mal inspirieren von den Bildern. Vielleicht bringt es euch auf neue Ideen, etwas selbst zu machen, schneidern zu lassen oder in ähnlicher Form zu kaufen

Manche Designerstücke sind im Werksverkauf eine Saison später plötzlich bezahlbar oder es gibt Nachahmer in normalen Läden. Einfach mal mit positiver Haltung über den eigenen Gartenzaun schauen und sehen, was es draußen gibt...
Autor JoHa
 - 14.09.2024 19:23
Meine Pflegehilfsmittel sind 40er Strumpfhosen wegen der Venen.
Autor high4all
 - 14.09.2024 09:09
Nee, das stimmt nicht!

Medizinprodukte und Pflegehilfsmittel sind teuer. 8)
Autor BerlinerKerl
 - 13.09.2024 22:48
Zitat von: JoHa am 13.09.2024 22:41
Ach, Mode und Design!
Ich ordne diese dem Bereich Kultus zu. Impulse empfange ich wohl, Motivation eher kaum.
Als Mann im hohen Alter und niedrigen Einkommen muß ich rechnen. Und da macht es einen Riesenunterschied, ob ich für einen Rock 20 oder 40€ zahlen muß.

Mir hat man mal gesagt, dass man im hohen Alter nicht mehr soviel Geld benötigt.
Scheint ja wohl nicht zu stimmen.
Autor JoHa
 - 13.09.2024 22:41
Ach, Mode und Design!
Ich ordne diese dem Bereich Kultus zu. Impulse empfange ich wohl, Motivation eher kaum.
Als Mann im hohen Alter und niedrigen Einkommen muß ich rechnen. Und da macht es einen Riesenunterschied, ob ich für einen Rock 20 oder 40€ zahlen muß.
Autor Skirtedman
 - 13.09.2024 12:31
Ich glaube, extrem "über den Tisch ziehen" lässt sich kaum einer.

Meine teuersten Röcke waren explizite Männerröcke von Anders Landinger. Bei meinem Besuch in seinem Atelier in einer Münchener Vorstadt habe ich 500 bis 600 Euro dort gelassen und zwei Röcke dafür mitgenommen. Mir war es ein mulmiges Gefühl gewesen, für zwei Röcke soviel zu investieren, aber meine damalige Freundin hat darauf bestanden. Und so habe ich es letztlich gerne dem Männerrock-Designerpaar zukommen lassen. Auch habe ich schon - wenn auch deutlich günstigere - Röcke gekauft, nur weil sie unter dem Label "Männerrock" angeboten wurden, um diese Initiative zu unterstützen. Die Anders-Landinger-Röcke habe ich zwar seltenst, aber immer mal wieder an. Manch anderer Männerrock, von Smog z.B., eventuell all die vielen Jahre bislang nur einmal.

Würde ich bei Farfetch z.B. toll finden, dass Thom Browne immer wieder Männerröcke anbietet und dies unterstützen wollte, dann würde ich das auch kaufen, wenn ich das nötige Großgeld dafür hätte.

Ich bewege mich aber in einer Vermögensliga, wo ich durchaus abwägen muss, ob mir ein einzelner Rock für viel Geld ideell mehr wert ist, als für das gleiche Geld eine Reihe verschiedener Röcke und Kleider zu erhalten. Mir ist letzteres eben ideell mehr wert, weil mich die Reihe von Röcken und Kleidern mehr Tage bekleiden als ein einzelner Rock das könnte - es sei denn, ich würde jeden Tag im selben Thom-Browne-Rock rumlaufen.

Vielfalt, Abwechslung und tatsächlicher Mehrwert ist mir eben lieber, als einen Designer mit dem Kauf eines Einzelstücks zu unterstützen.

Es ist schade, dass die Designer nicht auf mehr Stückzahl und somit erschwinglichere Preise setzen. Wenn ich mir ansehe, wie auf Mittelalter-Events sehr häufig Männer in hosenlosen Outfits zu sehen sind, so kann ich mir vorstellen, dass in einem für die größere Masse erschwinglicheren Preissegment viele dieser Männer auch zu erreichen wären, in ihrem Alltag hosenlose Kleidung integrieren zu wollen. Mein Eindruck ist: der Markt wäre da. Und solange Designer nicht versuchen, den massentauglichen Markt mit Männerröcken zu erschließen, solange werden die mutigsten von diesen Männern in die Damenabteilungen abwandern.

Ich zum Beispiel bin längst nicht mehr so einfach zu einem potentiellen massentauglichen Männerrock-Markt zurückzubewegen, weil ich im Laufe der Jahre sehr viele Vorteile, die die Damenmode mir anbietet, kennengelernt habe, die ich auch nicht mehr missen möchte.

Und wie einige von uns wissen: Die Damenmode scheitert nicht daran, für Männer tragbar zu sein, weil es anatomische Unterschiede im Körperbau gibt. Die Vielfalt in der Damenmode ermöglicht es, jedem Mann passende Kleidung bei den Damen finden zu lassen. Einzig in der Frage der Konfektionsgröße scheint es da quantitative Einschränkungen zu geben, kleiner oder zierlicher gebaute Männer aber kennen diese Beschränkung eher nicht - am ehesten aber noch beim Schuhwerk.

Je länger Designer warten, Männerröcke und -kleider im massentauglichen Preissegment anzubieten, desto mehr Männer werden in den Damenmode-Sektor abfließen und für auf Männer gemünzte Alternativen nur noch schwer erreichbar bleiben. Sicherlich, das sind nur die mutigsten unter den Männern und zahlenmässig eine verschwindend kleine Gruppe. Andererseits sind es genau diese Männer, die die Designer bräuchten als Vorreiter, um ihre erschwinglichen Kreationen unter die Masse zu tragen.

Fazit: Meiner Meinung nach: Der Markt ist da. Designer, traut Euch in die Masse!
Oft helfen die Frühjahr-/Sommer-Monate.
Also: Designer, fokussiert Euch auf Frühjahr/Sommer 2025!
Also: jetzt ran an die Arbeit!!!