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Zitat von: Morle am 19.05.2025 03:27
Lieber Micha, Jürgen hat den Punkt getroffen: schlicht und einfach verlaufen! Deshalb habe ich zum Schluß meines Beitrags im anderen Thread den Moderator gebeten, og. Beitrag zu löschen.
LG, Morle


Zitat von: tcar am 25.09.2024 13:17
Hallo zusammen!
Die Modenschauen für die Frühjahr-/Sommersaison 2025 sind lange vorbei. Trotzdem dachte ich, ich nutze sie mal für einen Blick in die Glaskugel, wie es mit den Männerröcken so weitergeht.
Erster Eindruck vorneweg: Anders als in anderen Kollektionen und auch Herbst/Winter vom letzten Jahr sind deutlich weniger Röcke unterwegs. Bei wenigen Kollektionen sieht man überwiegend Röcke oder zumindest gleichberechtigt neben Hosen. Das große Ding sind sie nicht mehr. Möglicherweise wurden sie als Teile genutzt, um Aufmerksamkeit zu generieren, und werden auch von den Designern nicht als fester Teil im Repertoire angesehen, was natürlich schade für uns wäre.
Bezüglich der Anzahl an Kleidern und Röcken stach die Show von Rick Owens heraus. Fast mystisch in einem sandfarbigen Setting in Szene gesetzt, enthält die Kollektion sehr viele Röcke und kleidartige Gewänder, die finde ich auch faszinierend aussehen. Leider halte ich die Wahrscheinlichkeit für sehr gering, dass wir Stücke aus der Kollektion auf der Straße oder auch nur mal auf einem roten Teppich sehen. Der Look geht oft in Richtung Priestergewänder, und so sieht die Kollektion eher wie eine Bewerbung aus, den nächsten Dune-Film auszustatten.
Bei der überwiegenden Anzahl von Schauen dagegen gab es wenige "echte" Männerröcke. Bei Dries van Noten, Loewe und Courrèges gibt es immerhin ein paar kleidartige Überteile, die über anderer Kleidung und Hosen getragen werden, bei Yohji Yamamotooder Gucci z.B. auch in Form von überlangen Hemden und T-Shirts. Bei Courrèges ähneln die Überteile dabei sehr den Kleidern der Marke.
Immerhin gab es auch ein paar "echte" Röcke und Kleider zu sehen, z.B. bei Issey Miyake. Auch Comme des Garçons hat ein paar Stücke im Angebot. Auch hier dominieren zwar Kleider, die als Cover über anderen Teilen getragen werden, aber es gibt auch ein, zwei kiltartige Faltenröcke.
Nicht zuletzt machte mich dieser Artikel auf einige neuere Modehäuser aufmerksam, die Röcke in "tougheren" Looks über den Laufsteg schickten, wie zum Beispiel im Cargo-Stil. Im Hero-Bild ist der Cargo-Rock quietschgelb und wird mit einer violetten Strickjacke getragen. Tougher? Na ja. Immerhin sind die Stücke relativ "tragbar".
Wie viel davon werden wir auf der Straße sehen? Schon in den Kollektionen sind Röcke und Kleider eher wieder Einzelstücke. Eine große Rock-Welle erwarte ich nicht. Beim Cargo-Look und bei der Nutzung von Kleidern als Über-Teile kann ich mir vorstellen, dass sich die größeren, günstigeren Mode-Ketten à la H&M, Zara und Co. davon für einzelne Teile
inspirieren lassen. Große Verbreitung erwarte ich dabei aber ebenfalls nicht.
Ein Trend, der vielleicht als indirekter Wegbereiter fungieren könnte, sind die vielen, weiten Shorts, die auf den Laufstegen gezeigt wurden. Auch hier war es bereits Thema, dass man manchmal zweimal hinschauen muss, um weite Shorts und Röcke auseinanderhalten zu können. Zudem gibt es bei uns auch eine breite Überschneidung zwischen Shorts- und Rock-Fans. Also, wer weiß?
So weit meine Analyse. Was denkt ihr?
P.S. aus Urheberrechtsgründen kann ich natürlich keine Bilder direkt posten. Stattdessen bemühe ich mich, direkt zu den Looks in den Slideshows zu linken und hoffe, dass sie nicht hinter einer Paywall verschwinden.
Zitat von: Skirtedman am 03.10.2024 19:36
Lars ist bisweilen auch manchmal freundlich.
ganz allgemein gesprochen.Zitat von: Skirtedman am 03.10.2024 19:36
Und manchmal, vielleicht etwas zu unterkühlt - aber, realistischer als unserererereinsss.



Zitat von: MAS am 03.10.2024 19:50Zitat von: Skirtedman am 03.10.2024 19:33
...die rund 85 Prozent der Männer fühlen sich wohl, in was sie biologisch hineingeboren wurden. Und geschätzt ein Drittel davon fühlt sich nicht vollständig wohl mit der Rolle, die ihnen aufgrund des Geburtsgeschlechts zugedacht wurde. Ob das nun mit "Gender"-Irgendwas zu umschreiben ist oder nicht, ist für gefühlt die meisten unwichtig, ja fast lästig, ...
Okay, mein lieber, ich verstehe. Dann ist es ein normatives Selbstkonzept, ähnlich wie bei den Christen, die für ihren Glauben das Wort "Religion" ablehnen, weil sie mit diesem Wort etwas verbinden, das sie nicht auf sich selbt bezogen wissen wollen.
Dadurch kommt es hier zu einer Diskrepanz zwischen wissenschaftlicher-deskriptiver Außen- und normativer Innenperspektive. Die Außenperspektive sagt, ... ... ...
...
...
... ... ... nennen, und das Wort deshalb ablehnte? Liegt es also an ihnen unangenehmen Assoziationen mit einem Wort?
LG, Micha
Zitat von: Skirtedman am 03.10.2024 19:36
Lars ist bisweilen auch manchmal freundlich.
Und manchmal, vielleicht etwas zu unterkühlt - aber, realistischer als unserererereinsss.
Zitat von: Skirtedman am 03.10.2024 19:33Zitat von: MAS am 03.10.2024 18:11
Lieber Wolfgang,
ich meine es eigentlich nur rein soziologisch-sachlich, ...
Herz(in diesem Umfeld)allerliebster Michael,
im Gegensatz zu Dir meine ich es nur rein (vllt. vermeintlich) lebensnah-sachlich,
die rund 85 Prozent der Männer fühlen sich wohl, in was sie biologisch hineingeboren wurden. Und geschätzt ein Drittel davon fühlt sich nicht vollständig wohl mit der Rolle, die ihnen aufgrund des Geburtsgeschlechts zugedacht wurde. Ob das nun mut "Gender"-Irgendwas zu umschreiben ist oder nicht, isr für gefühlt die meisten unwichtig, ha fast lästig, sie wollen auch ohne Spezialwissenschaften ernst genommen werden - so meine Einschätzung / Wahrnehmung.
Zitat von: MAS am 03.10.2024 18:11
Lieber Wolfgang,
ich meine es eigentlich nur rein soziologisch-sachlich, ...