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Zusammenfassung

Autor doppelrock
 - 29.01.2025 05:48
Die woke Welle läuft aus. Wir dürfen wieder Menschen sein. Mann und Frau, wie es die Biologie bestimmt.
Autor Peter58Muc
 - 05.01.2025 13:38
Sehr lustig geschrieben und doch so wahr , Yoshi
Autor Wolkenkobold
 - 05.01.2025 13:18
Finde ich auch köstlich  ;D
Autor MAS
 - 05.01.2025 13:10
Köstlich! ;D

LG,
Micha
Autor doppelrock
 - 05.01.2025 13:06
Ist "go woke - go broke" wirklich eine böse Kampagne von "Rechtsorientierten" oder ist es eine reine Beobachtung, dass Firmen wie Bud Light, Harley Davidson oder Jaguar mit dem Regenbogen-Zug aufs Abstellgleis fahren, weil sie ihre Käuferschaft verprellen mit der Politisierung ihrer Produkte, die eigentlich unpolitisch sind?
Durch dieses Lifestyle-Harakiri schaden sie nicht nur sich selbst, sondern ihren Arbeitnehmern, die wegen einbrechender Verkaufszahlen ihren Job verlieren. Das, ohne Trans-Menschen oder anderen zu nützen.

Für Moralisten mag das unverständlich bis unfassbar sein, für Realisten ist es eine ganz nüchterne Betrachtung.

Da sind wir eben auch wieder bei dem Trend, dass manche meinen, alles im Leben müsse sexualisiert und moralisiert werden. Die Realität zeigt dann, dass es nicht gewollt ist. Abstimmung mit den Füßen eben.

Statt alles in Gut und böse einzuteilen, weil ich mangels Selbstbewusstsein denen folge, die sagen, sie seien die Guten, sollte man lieber mal SELBST nachdenken und sich die Frage stellen: "Was ist eigentlich wahr?" Das muss dann jeder für sich selbst rausfinden und vertreten. Achtung: Erfordert Mut!

Lieber Yoshi, dafür, dass du immer um Toleranz und Rücksicht bettelst, sind deine Worte ziemlich verallgemeinernd und beleidigend, sogar spaltend.
Betrifft mich zwar nicht, weil ich nicht angesprochen bin, aber es fällt mir doch auf.
Beifall der Claqueure muss kein Gütesiegel sein und kein Anzeichen für korrektes Verhalten. So ein Forum ist ja auch eine Art von Stammtisch und in diesem Stammtisch sinkt das Niveau oft und gern mal auf Kellerebene trotz gegenteiliger Ansprüche.
Autor Yoshi
 - 05.01.2025 13:02
Zitat von: MAS am 05.01.2025 10:13
Ich habe gelesen, dass besagtes W-Wort inzwischen häufiger von Gegnern als von Unterstützern der W-Bewegung genutzt wird. 

Ja, die Gegner der Wokeness sind schließlich am meisten betroffen von Diskriminierung, weil sie nicht mehr auf Minderheiten rumhacken dürfen. Ein Stammtisch in Altherrenrunde macht letztendlich keinen Sinn mehr ohne einen gepflegten Rassismus, Sexismus, Homophobie, etc. So schmeckt das Bier doch gar nicht mehr und ein schöner Kneipenabend ist völlig versaut.

Ach, das waren noch schöne Zeiten als wir Rockträger als "Schwuchtel" auf der Straße beschimpft wurden. Ich denke gerne an diese gute, alte Zeit zurück. Durch diese ganze Wokeness lässt das leider immer mehr nach. Schließlich haben wir Rockträger verdammt nochmal ein Recht auf Diskriminierung, wenn wir schon wie Frauen rumlaufen. Wo sind die vielen Anfeindungen von früher nur geblieben?! Diese Akzeptanz für männliche Rockträger ist doch viel zu woke geworden!!!

Und das, liebe Kinder, nennt man Ironie.
Autor MAS
 - 05.01.2025 12:26
Danke für die Infos, lieber Gregor! Sie machen deutlich, mit welchen Werten wir uns solidarisieren sollten und mit welchen nicht, wenn wir eine Kleidungsgleichberechtigung wollen. Sie machen auch deutlich, wie politisch bedeutsam unsere Bewegung ist bzw. gefährdet durch bestimmte politische Ausrichtungen und Gegenbewegungen gegen Freiheit und Gleichberechtigung.

LG, Micha
Autor GregorM
 - 05.01.2025 12:17
Für uns hat das Wort Woke bestimmt Relevanz. Es gibt verschiedene Definitionen, mit denen ich mich nicht auseinandersetzen werde. Interessanter für mich, ist die in den USA, seitens Rechtsorientierten, geführte Hetzkampagne gegen alles, was mit einer Akzeptanz von Personen, die in Sexualität und Kleidung vom ,,Normalen" abweicht, zu tun hat.
Es wurde, unter dem Slogan ,,Go Woke, go Broke", dazu aufgefordert, dass man es unterlassen sollte, Produkte von Firmen mit derart liberalen Haltungen zu kaufen.
Und es führte tatsächlich zu Einbüßen im Umsatz, so dass mehrere Firmen fast umhehend ihre Woke-Orientierung aufgaben.

Im Herbst 2022 lancierte Adidas, wie es den meisten hier bekannt sein sollte, ihre Unifit-Serie mit mehreren ,,genderneutralen" Produkten, unter anderem einen "ADICOLOR CONTEMPO TAILORED GENDERNEUTRALEN" Rock in zwei Farben.

Im Frühjahr 2023 war die ganze Serie bei Adidas Geschichte. Als Folge der ,,Go Woke – Go Broke" Kampagne, sagt man.

Deshalb ist es unwahrscheinlicher, dass ein großes Unternehmen, sich vorläufig mit Unisex- oder Männerröcken versuchen will. Deshalb für uns relevant.
Autor doppelrock
 - 05.01.2025 10:22
So eine Liste mit irgendwelchen Auszählungen ist ein prima Instrument, um Leute anderer Sichtweise zu stigmatisieren. Ein begriffsstutziger Mensch, der sich genau nach dem Wort verhält, sucht sich keine Aufklärung im Lexikon oder per Suchmaschine, sondern lässt es sich mehrfach erklären, bis eine Deutung herauskommt, die ihm akzeptabel erscheint oder bis er die Situation eskaliert und die Diskussion ins Abseits führt.

Der nächste Schritt ist dann, nur noch vom "K-Wort" zu reden oder Buchstaben zu verbieten. Der Durchschnittsmensch ist verunsichert und hat Angst vor Kontaktschuld mit den Stigmatisierten. So versucht man, Meinungshoheit aufzubauen und Diskussion und eigenständiges Denken zu verhindern.

Verantwortlich für die missliche Lage ist allein der, der das böse Wort häufig benutzt. Der Trick sieht auf den ersten Blick raffiniert aus, ist aber für alle ohne Porzellanmangelsyndrom leicht durchschaubar. Klappt auch immer wenige, weil immer mehr Leute die Strategie erkennen.
Autor MAS
 - 05.01.2025 10:13
Ich habe gelesen, dass besagtes W-Wort inzwischen häufiger von Gegnern als von Unterstützern der W-Bewegung genutzt wird.

Die Umkehr von der positiven in eine negative Verwendung ist übrigens umgekehrt zu der des Queer-Begriffs, denn der war zuerst ein Negativ- und dann ein Positivbegriff. So wie auch der Heidentums-Begriff, der zuerst von Gegnern der polytheistischen Religionen und erst viel später von Wiederbelebern derselben verwendet wurde.

LG, Micha
Autor high4all
 - 05.01.2025 10:03
Zitat von: JJSW am 05.01.2025 03:34
Aber was macht man nicht alles in einer schlaflosen Nacht  ;)
Au weh!

Nächte im Forum habe ich zuletzt in der ersten Hälfte von 2021 gehabt. Wenn ich während diverser Nachtschichten Zeit zu verbringen hatte.

Jetzt nicht mehr. Falls ich schlecht schlafen kann, verschlimmbessere ich das bestimmt nicht mit dem Surfen im Internet. Lieber lese ich ein Buch (das ist ein analoges Medium aus Papier). 

Gibt es von dem Wort, das ich jetzt nicht nennen will, die Steigerung mit "hyper" (sprich : heiper)? Also "heiperwouk". 8)

Bei dieser Gelegenheit geht mein Dank an Matthias, der das Forum nicht nach "Elon-Musk-Manier" moderiert, sondern uns an der langen Leine lässt. :)
Autor Kim70
 - 05.01.2025 09:46
Schöne historische Einordnung eines Begriffes, der seine Bedeutung mittlerweile, zumindest auf emotionaler Ebene komplett gewandelt hat.

Das gewünschte Ziel der Diskussion bleibt mir unklar, aber man hätte gleichwertig jedes andere Reizwort aus Politik und Gesellschaft verwenden können, das die weitgehend unvesöhnlichen Lager trennt.
Die Lager der Menshenfeinde und Menschenfreunde, der Rückwärtsgewandten und Vorausgehenden, der Klimakrisenleugner und der Selbstverantwortlichen, der Homo- und Transphoben und den LGBTQ Unterstützern, den Anhänger von superreichen Oligarchen und Freunden einer vielfältigen Demokratie.

All das, Themenfremde lädt diesen Begriff mittlerweile auf. Also lasst uns hier bei Röcken bleiben, für den Rest macht diskutieren keinen Sinn mehr - nicht nur hier.
Autor Skirtedman
 - 05.01.2025 06:30
Zitat von: JJSW am 05.01.2025 03:34
Aber was macht man nicht alles in einer schlaflosen Nacht  ;)

Schnee kehren!

(ach nee, bei Euch isser ja von selbst wieder weg)
Autor doppelrock
 - 05.01.2025 04:09
Den Gefallen, die Situation zu eskalieren, werde ich euch trotz gezielter Vorlagen nicht tun.

Ich möchte aber mal einen Gedanken los werden:

Welchen Sinn soll es haben, die Häufigkeit eines Wortes zu zählen und davon irgendetwas abzuleiten?
Aus der Zahl der Nennungen ergibt sich weder wie stark sich jemand mit dem Wort identifiziert, noch ob die Person das Wort positiv oder negativ belegt.

Man könnte genauso nach Sommerurlaub oder Bratensoße filtern.

In der obigen Diskussion zeigt sich sehr schön, wer die eigentlich Streithähne sind., die die Schuld in gewohnter Manier anderen zuschreiben.
Autor JJSW
 - 05.01.2025 03:34
@Yoshi
Willst Du das wirklich?    ;)
Mit Deinem Beitrag hast Du nun 2 Nennungen, würde ich die Liste aktualisieren.

Ich sag mal doppelrock braucht noch 4 Nennungen, dann ist er superw...  ;D

So jetzt hab ich genug hier.
Aber was macht man nicht alles in einer schlaflosen Nacht  ;)