Du möchtest einen Überblick zu den aktiven Themen haben: Mit einem Klick alles im Blick
Zitat von: cephalus am 08.07.2025 15:14
Hallo Modern Fashion,
das sind schöne Podcasts, die Du verlinkt hast.
Sie sind teilweise mit Quellen belegt, geschliffen formuliert, ohne Ecken und Kanten und reihen sich für mich ein eine mittlerweile lange Liste von Sendungen und Artikeln mit den gleichen Grundtenor ein:
Man(n) könnte, aber nicht jeder und überall, man müsste um seinen Status fürchten und bleibt doch, trotz des vielfach bewunderten Mutes, ein Sonderling, der Widrigkeiten zu erwarten hat.
Alles eloquent, und glatt sprachlich hochglanzpoliert, als wäre der Einfluss von KI doch markant.
Alles sind fundierte, theoretische Abhandlungen von Leuten, die keine oder kaum persönliche Erfahrungen zum Thema haben.
Das ergibt mehr oder weniger erbauliche Beiträge, die ich gerne mochte, solange der Rock oder das Kleid an mir ein mehr oder weniger theoretisches Konstrukt war.
Was mir früher logisch erschien, liest / hört sich für mich mittlerweile hohl an.
Ich mache mir mittlerweile kaum noch Gedanken zur Frage, kann oder darf ich ein Kleid tragen, oder habe ich damit irgendwelche besonderen Reaktionen oder Konsequenzen zu erwarten; ich mache es einfach, wenn ich will.
Eher denke ich über das Design nach, was zusammen passt und mir gefällt.
Ich kann mich nicht an ein einziges Mal entsinnen, meinen "Status" oder meine Autorität, oder was auch immer durch einen Rock, ge- oder zerstört haben.
Es lohnt sich nicht, darüber einen Gedanken zu verlieren. Selbst in Situationen, in die ich unerwartet gekommen bin und in denen oft auch Frauen ein Kleid vermeiden würden, hat sich nichts für mich geändert.
Mein Tip an die Zweifler, deren welcher ich auch mal einer war: Tragt selbstbewusst und ohne Zweifel, womit ihr Euch wohlfühlt!
UND macht mal einen breit verfügbaren Podcast, der diese Wahrheit abbildet.


ZitatDabei geht er aber noch einen Schritt weiter und tut so, als gäbe es keinen Unterschied zwischen Frauen- und Herrenmode. Einem seiner Models zog er in Mailand zum Rock ein ärmelloses, gehäkeltes Oberteil mit Neckholder an. Als hätte der Träger sich am Schrank seiner Freundin bedient. Ein anderes Model trug ein Tank Top zu einer baggy, weitausgestellten, kettchengeschmückten Hüfthose mit großer Handtasche und Sixpack. So männlich, so weiblich, so beides. Niccolo Pasqualetti fügt also nicht ein weiblich gelesenes Kleidungsstück in seine Männerkollektion ein, sondern ganz viele.