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Zusammenfassung

Autor Skirtedman
 - 24.10.2025 15:39
Zünfti son oie wirda san...


https://up.picr.de/50193905wp.jpg

Selbst die Steinkrüge der MAB traten noch mal in Erscheinung.

Ich hingegen habe mich gestern erneut dem Sepplhosn- und Dirndl-Zwang widersetzt.

Das war meine unstandesgemäße Lösung zum Oktoberfest:


draussen https://up.picr.de/50193886wn.jpg


untenrum https://up.picr.de/50193898ir.jpg


noch mal untenrum https://up.picr.de/50193901pi.jpg


Volantärmel en detail https://up.picr.de/50193904oo.jpg

Die fliegenden Volantärmel vermittelten, dass das ganze Kleid-Oberteil sehr fluffig ist, und dass da eine Madlbrust nicht unbedingt in diesem Kleid fehlt.


drinnen ganz https://up.picr.de/50193897qm.jpg

Im Thread "Was habt Ihr gestern getragen?" gibt es für erfolgreiche Forumsmitgestalter noch ein paar andere, bessere Bilder.
Dort auch, dass ich später noch ein kurzes Westchen dazu getragen habe.
Autor doppelrock
 - 20.10.2025 18:32
Zitat von: MAS am 20.10.2025 18:25
Na ja, beim Schützenfest müssen zumindest die Schützen nüchtern sein, während sie schießen.

LG, Micha

Müssen tun die garnix. Vor allem in Orten, wo schon bestimmt ist wer König wird. Da muss nur einer den Vogel im richtigen Moment vom Sockel schubsen.. Nicht dass ich mal von sowas gehört hätte...

Auf beiden Verabstaltungen geht es zumindest sehr feuchtfröhlich zu. Dafür sind die Schützen-Uniformen nachhaltiger. Sie lassen sich so lange tragen, bis der Träger aus der Form gerät. Stil und Farbe ändern sich ja nicht.

Schützen-Uniform mit Rock oder Kostüm habe ich noch nicht gesehen. Der Anblick würde wahrscheinlich stark irritieren bei den meist fülligen Figuren.
Autor MAS
 - 20.10.2025 18:25
Na ja, beim Schützenfest müssen zumindest die Schützen nüchtern sein, während sie schießen.

LG, Micha
Autor Skirtedman
 - 20.10.2025 18:13
Doppelrock hat kurz und knackig die Parallelen zwischen Wiesn und Fasching aufgezeigt.

Wo liegen denn die Parallelen zwischen Wiesn und Schützenfest??
Autor Skirtedman
 - 20.10.2025 18:12
"jedes Jahr zu Karneval dasselbe Kostüm tragen"

Nachhaltig ja. Kann man machen. Ist aber auch langweilig.
Jedes Jahr ein neues Kostüm (oder manche haben 3 neue Kostüme im Jahr) schafft da mehr Abwechslung, mehr Ausdrucksmöglichkeit, mehr Überraschung und Spaßelemente.
Menschen mit jedes Jahr im gleichen Kostüm können schnell als langweilig gelten. Oder sie bringen vielleicht eher zum Ausdruck - oder werden so interpretiert -, dass sie eher notgedrungen daran teilnehmen und Karneval ihnen nicht so viel bedeutet. Ja, es kann sie dadurch sogar die Aura der "Spaßbremse" umgeben.

Ich habe mir seit Jahrzehnten nix mehr für Fastnacht gekauft. Außer einmal das Charleston-Kleid im gruppendynamischen Prozess einer Zweierbeziehung. Bin ganz froh, es zu haben. Seither habe ich mich aber mehrfach widersetzt, mir was neues zu kaufen (ja, es gibt dann immer diejenigen, die dann als Gruppe gleich angezogen sein wollen - diesem Kommerz und diesem Druck will ich mich aber nicht aussetzen).

Auch im echten Leben gibt es manchmal Momente, wo wir als eine kleinere Gruppe irgendwelche Farben oder Muster (Leo z.B.) als gruppendynamische Ansage realisiert haben. Aber auch da greife ich nur auf solches zurück, was ich sowieso in meinem Fundus schon habe (und der ist reichhaltig). Andere kaufen sich dann extra Leo (und haben am Ende Tiger gekauft...  :D :D :D).
Autor MAS
 - 20.10.2025 17:50
Man muss sich kein billiges Kostüm zulegen, das im nächsten Jahr schon wieder kaputt ist. Ich kenne Jecken, die jedes Jahr zu Karneval dasselbe Kostüm tragen, und das seit Jahren. Das nenne ich "nachhaltig". Mit Dirndln kann man das genau so machen und mit Lederhosen erst recht.

LG, Micha
Autor Skirtedman
 - 20.10.2025 14:13
Ja, diese Parallelen sind offensichtlich.

Allerdings muss man bei all der Kritik ggü. billigen Kunstfaser-Dirndls sagen
- dass zumeist es trotzdem schmucker aussieht anstelle von T-Shirt und Jeans
- und auch in meinen Gefilden doch recht viele höher- bis hochwertige Dirndl unterwegs sind.
Eine Freundin hat sich jetzt am Samstag noch schnell ein neues für knapp 300;- gekauft, da ihr altes übers Jahr plötzlich zu eng geworden ist.
Eine andere Freundin hat sich letztes Jahr für 670,- ein Dirndl zugelegt.
Und da sind noch viele andere hochwertige Dirndl unterwegs. Nicht alles, was da rumläuft, ist billig.
Autor doppelrock
 - 20.10.2025 12:58
Zitat von: Skirtedman am 20.10.2025 12:33
Zitat von: MAS am 19.10.2025 18:19
Zitat von: high4all am 19.10.2025 18:14
Zitat von: MAS am 19.10.2025 17:20
...
...

...
...
LG, Micha

Auch wenn wir schon von der Wiesn nun zum Fasching abgedriftet sind (genauer gesagt: eine Parallele zur Wiesn aufzeigen),
...
.

Willst du Fasching im September sehen, musst du zur Wiesn gehen.  Billige Kunstfaser-Dirndl und Alkoholkonsum belegen die Parallele
Autor Skirtedman
 - 20.10.2025 12:33
Zitat von: MAS am 19.10.2025 18:19
Zitat von: high4all am 19.10.2025 18:14
Zitat von: MAS am 19.10.2025 17:20
Wir könnten ja zur Karnevalszeit auch mal fragen, wer standesgemäß zum Karneval geht, im zünftigen Funkemariechen-Kostüm.

LG, Micha
Das wäre ein "back to the roots", denn die ersten Funken- bzw. Tanzmariechen waren Männer.

Ja, erst die Nazis hatten diese Travestie verboten.
...
LG, Micha

Auch wenn wir schon von der Wiesn nun zum Fasching abgedriftet sind (genauer gesagt: eine Parallele zur Wiesn aufzeigen),
hoffe ich, nicht in eine andere Richtung vom Thema abzudriften,
dennoch möchte ich meine Gedanken hierzu gerade noch anfügen:

Denn ich werde gerade an das erinnert, was wir, vor allem ich, zur Diskussion "heute-show: Soldaten im Kleid" rund um einen Satire-Beitrag im Fernsehen geschrieben habe(n): Stichwort "wehrkraftzersetzend".

Ja, was die (oben erwähnten) Nazis im Sinn hatten, ist uns ja inzwischen allen bekannt.
Somit hielten sie alles 'weibliche' am Mann letztlich für "wehrkraftzersetzend". Sie setzten natürlich auf die Wehrkraft eines jeden Manns. Freilich hielten sie es vordergründig für "moralversetzend", wenn nicht gar für "volksversetzend".
Wie wir alle wissen, war Moral natürlich die Kernkompetenz der Nazis (Achtung, Satz beinhaltet bittere Ironie). Kompetenz in puncto Volk konnte man ihnen sicherlich eher zuschreiben (wobei dieser Satz auch einen sehr bitteren Beigeschmack hat).

Insgesamt finde ich es bemerkenswert, dass die, die am lautesten mit der Moralkeule schwingen, oftmals sehr unmoralische Absichten im Hinterkopf hegen.

Ich denke, wer eine den Menschen zugewandte Politik im Sinn hat, der kann auch 'weibliches' am Mann zulassen, der kann auch Fasching und die Wiesn, aber auch Satire und Kritiker ertragen.

Wir selber mussten ja auch lernen, dass nicht alle mit unseren Bekleidungsvorlieben einverstanden waren, und lernen, auch Kritiken auszuhalten.

So können wir sicherlich auch aushalten, wenn Männer im Dirndl zur Wiesn gehen. Oder als Funkemariechen zu Karneval.
Autor MAS
 - 19.10.2025 18:19
Zitat von: high4all am 19.10.2025 18:14
Zitat von: MAS am 19.10.2025 17:20
Wir könnten ja zur Karnevalszeit auch mal fragen, wer standesgemäß zum Karneval geht, im zünftigen Funkemariechen-Kostüm.

LG, Micha
Das wäre ein "back to the roots", denn die ersten Funken- bzw. Tanzmariechen waren Männer.

Ja, erst die Nazis hatten diese Travestie verboten.

Gibt es denn hier jemanden, der sich an Karneval als Funkenmariechen kleidet?

LG, Micha
Autor high4all
 - 19.10.2025 18:14
Zitat von: MAS am 19.10.2025 17:20
Wir könnten ja zur Karnevalszeit auch mal fragen, wer standesgemäß zum Karneval geht, im zünftigen Funkemariechen-Kostüm.

LG, Micha
Das wäre ein "back to the roots", denn die ersten Funken- bzw. Tanzmariechen waren Männer.
Autor MAS
 - 19.10.2025 17:20
Wir könnten ja zur Karnevalszeit auch mal fragen, wer standesgemäß zum Karneval geht, im zünftigen Funkemariechen-Kostüm.

LG, Micha
Autor Skirtedman
 - 19.10.2025 08:01
Und so bin ich gestern zum Oktoberfest in Soizn erschienen:



Wer einen näheren Blick darauf erhaschen will, kann das im Bereich für die erfolgreichen Forumsbeteiliger machen in unserem ebenso erfolgreichen Thread "Was habt ihr gestern getragen?". Und auch, was die Leut´n so d´zu gsagt hom.
Autor Skirtedman
 - 18.10.2025 12:41
Ich hab´s wieder getan:


https://up.picr.de/50172108yr.jpg

Nicht mit Trachtenjanker, nicht mit Sepplhosn, auch nicht mit Dirndl:
und nicht ganz gestern, sondern Donnerstag:
Oktoberfest.

Und dabei musste ich aufpassen, dass ich nicht mit der Gabel unter das Dirndl meiner Sitz- -äh Stehnachbarin gekommen bin...


https://up.picr.de/50172113qs.jpg


https://up.picr.de/50172114qt.jpg

Ja, und natürlich wurde ich gefragt, ob die Mütze echt englisch oder irisch wäre.


...

Ich sagte, ich weiß nicht mehr, wo ich die her hab.
Aber im Hinterkopf grummelte bei mir C&A oder Peek % Cloppenburg herum.


https://up.picr.de/50172109my.jpg

Irgendwann wurde ich mal kurzzeitig demaskiert...


https://up.picr.de/50172111pw.jpg

Achja, und so sah das nicht-alpine Oktoberfest-Gewandl ohne Jackerl aus:


...

Wer dieses Bild in größer sehen will, der schaue einfach in den Thread "Was habt ihr gestern getragen" hinein. Gerne auch morgen, denn das Outfit ist ja auch schon von vorgestern... :)
Autor high4all
 - 12.10.2025 10:24
Als Alternative zu meinem selbst genähten Küsten-Dirndl könnte ich mir ein Landhauskleid vorstellen. Zum Beispiel dieses:

Überwiegend aus Leinen (70%). Daher auch an wärmeren Tagen gut tragbar. Und man braucht keine Bluse darunter. Dafür hat es zwei geräumige Einschubtaschen. 8)


Auch wenn die Taille wenig ausgeprägt ist, sitzt es gut.


In Kombination mit einer Lederjacke. Damit es nicht ganz so bieder wirkt.

Die Kelten-Nostalgie wird meines Erachtens überbewertet. So lange, bis eine neue "Historien-Mode" als Ablösung kommt. Der kulturelle Austausch in Europa findet fortwährend statt. Bis heute.