Antworten

Erweiterte Optionen...
Verifizierung:
Bitte lasse dieses Feld leer:
Gib nur die Großbuchstaben ein: Mjt3kWP7:
Gib nur die Großbuchstaben ein: xXDU6mHJ:
Shortcuts: mit Alt+S Beitrag schreiben oder Alt+P für Vorschau

Zusammenfassung

Autor MAS
 - 27.03.2026 11:58
Die KI war damals anscheinend kreativer und weniger an Fakten gefesselt! ;D

LG, Micha
Autor Skirtedman
 - 27.03.2026 11:46
Das habe ich vor zwei Jahren mal gemacht.

Zunächst habe ich nach 'Skirtedman' gefragt. Dann nach ein paar anderen geläufigen Nicknamen aus unserer Community.
Nachher mit meinem Klarnamen, also 'Wolfgang Skirtedman' (oder so ähnlich) und noch einige andere Klarnamen, die mir aus unserer Community hier bekannt sind.

Damals - bei ChatGPT muss das wohl gewesen sein - war das jeweilige Ergebnis immer sehr ähnlich gestrickt:

Es wurde drüber nachgedacht, aus welchem Grund der Betreffende das machen würde, dass es okay wäre, egal aus welchem Grund, dass aber in einem Interview wahlweise mal in einer Zeitung, einer Radiosendung oder im Fernsehen am Datum DD.MM.YYYY der Betreffende Ausdruck gegeben hätte, es sei aus dem oder jenem Grund (meist mit eins, zwei Sätzen wörtlichem Zitat, die allerdings völlig halluziniert waren) und dass der Betreffende einen erfolgreichen Kanal bei Instagram oder einer anderen Plattform betreiben würde, manchmal wurde daraus sogar die Funktion eines 'Influencers' abgeleitet.

Als ich versuchte, das durch Recherche zu verifizieren, kam ich fast ausschließlich zu demselben Ergebnis wie in meinen Fällen: alles völlig halluziniert. Die grobe räumliche Zuordnung allerdings passte, soweit ich das wusste. Ich fragte dann mal auch nach einem völlig frei erfundenen Namen (Frage in etwa: "Warum trägt Richard Müller Röcke?"), daraufhin kam dasselbe Muster an Antworten - völlig frei erfunden.

Heute dürfte das deutlich anders sein.
Autor MAS
 - 27.03.2026 08:35
Das ist wohl wahr, lieber Jens. Nach mir selbst habe ich ChatGPT oder sonst ein IT-Programm noch nicht gefragt. Ich warte jetzt aber mal damit, um nicht zu viel CO2 auszustoßen. Auch sind die Medienmeldungen über mich wohl schon zu lange her, als dass sie leicht gefunden werden würden.

Die Antworten zu Deinen Fragen finde ich jedenfalls korrekt und sie könnten anderen Männern Mut machen.

LG, Micha
Autor Uckermärker
 - 27.03.2026 00:12
Ich habe heute auch mal für mehr CO2 Ausstoß gesorgt:
und habe Gemini mal gefragt

Kennst Du ein Beispiel für einen Mann in der Uckermark, der gerne Röcke trägt?

In der Uckermark gibt es tatsächlich ein bekanntes Beispiel für einen Mann, der öffentlich und mit Überzeugung Röcke trägt. Ein Bericht des Nordkurier aus dem Jahr 2022 porträtierte einen Mann in einer uckermärkischen Kleinstadt, der dort durch seinen ungewöhnlichen Kleidungsstil auffällt.
Dabei geht es oft um mehr als nur Mode:

Motivation: Viele Männer, die Röcke tragen, wie zum Beispiel der bekannte IT-Projektleiter Markus Muth (der allerdings aus Bayern stammt), sehen Kleidung als geschlechtsneutral an und möchten klassische Rollenbilder aufbrechen.

Wahrnehmung: Während es in Großstädten öfter vorkommt, gilt ein Mann im Rock in ländlicheren Regionen wie der Uckermark noch immer als Seltenheit und zieht entsprechende Aufmerksamkeit auf sich.

Hintergrund: Oft ist der Einstieg ein schottischer Kilt, der als männliches Kleidungsstück akzeptierter ist, bevor einige Männer auch zu anderen Rockformen wechseln.

In der Region Brandenburg gibt es zudem einen Mann aus Wernsdorf (bei Erkner), über den die Märkische Oderzeitung (MOZ) berichtete, da er ebenfalls aus voller Überzeugung Röcke im Alltag trägt. - Lars -

KI-Antworten können Fehler enthalten.


Selten in der Kleinstadt – Mann trägt hier Rock - Nordkurier

Mann aus Wernsdorf trägt aus Überzeugung Röcke | moz.de   - unser Lars -

Kleidung ist für alle da: Markus Muth aus Bad Gögging trägt Rock | Mode ...



Kostet es eigentlich sehr viel Mut als Mann Röcke zu tragen?

Ja, für viele Männer erfordert der Schritt, in der Öffentlichkeit einen Rock zu tragen, anfangs erheblichen Mut, da sie damit tief verwurzelte gesellschaftliche Normen herausfordern.

Hier sind die zentralen Punkte, warum es oft als Überwindung empfunden wird:

Angst vor Bewertung: In westlichen Kulturen wird der Rock fast ausschließlich als weiblich wahrgenommen. Männer fürchten oft, als weniger männlich, "seltsam" oder falsch eingeordnet zu werden.

Fehlendes Vorbild: Da Männer im Rock im Alltag (besonders in ländlichen Regionen) extrem selten sind, fehlt das Gefühl der Normalität. Man steht automatisch im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit.

Psychologische Hürde: Viele Männer berichten, dass sie anfangs nur zu Randzeiten (früh morgens oder spät abends) oder an abgelegenen Orten trainiert haben, um sich an das Gefühl und die Blicke zu gewöhnen.

Was den Mut belohnt:
Männer, die diesen Schritt gehen, beschreiben oft positive Effekte:
Gefühl der Freiheit: Sowohl körperlich (bequemer als Hosen) als auch emotional, da sie sich von starren Rollenbildern befreit fühlen.

Überraschend sachliche Reaktionen: Oft stellen sie fest, dass die meisten Menschen weniger negativ reagieren als befürchtet oder das Outfit sogar als modisches Statement bewundern.
Kilts als "Einstieg": Viele nutzen den Kilt, da dieser kulturell als männlich akzeptiert ist und so die Hemmschwelle senkt.

Wie hat es der Mann in der Uckermark geschafft Röcke zu tragen?

Der Mann aus der Uckermark (konkret aus Templin), der durch Berichte im Nordkurier bekannt wurde, hat diesen Schritt vor allem durch eine Mischung aus künstlerischem Selbstbewusstsein und Gelassenheit geschafft.
Sein Weg lässt sich in folgenden Schritten zusammenfassen:

Kreativer Zugang: Als Hobbymaler hat er eine natürliche Affinität zu Farben und Formen. Für ihn ist der Rock ein Ausdrucksmittel seiner Kreativität und Freude am Experimentieren mit Materialien.

Widerstand gegen Konventionen: Er traf die bewusste Entscheidung, sich nicht mehr von traditionellen Kleidungsvorschriften einschränken zu lassen. Er sieht Mode als geschlechtsneutral an.

Gewöhnung im Alltag: Er trägt den Rock ganz selbstverständlich bei alltäglichen Erledigungen in seiner Heimatstadt. Durch diese Beständigkeit wird das Bild für die Anwohner mit der Zeit normaler, auch wenn es in einer Kleinstadt anfangs für viel Aufmerksamkeit sorgt.

Innere Haltung: Der Schlüssel war, die Meinung anderer nicht über das eigene Wohlbefinden zu stellen. Wer ihn sieht, erlebt einen Mann, der mit sich selbst im Reinen ist und den Rock nicht als Provokation, sondern als persönliche Freiheit trägt.

Häufig hilft Männern in ländlichen Regionen auch der Kilt als "Übergangsstück", da dieser kulturell eher mit Maskulinität assoziiert wird und so die Hemmschwelle für das Umfeld senkt.


Ja, wie fielen die Reaktionen aus?

In der Uckermark fielen die Reaktionen auf den Mann im Rock  (aus Templin) laut dem Bericht des Nordkurier gemischt, aber überwiegend ruhig aus.
Konkret lassen sich die Reaktionen so zusammenfassen:

Verblüffung und Blicke: In einer Kleinstadt wie Templin sorgt ein Mann im Rock unweigerlich für Aufsehen. Passanten bleiben oft stehen oder schauen verwundert hinterher, da das Bild nicht dem gewohnten Straßenbild entspricht.
Keine offene Feindseligkeit: Trotz der Auffälligkeit berichtete der Betroffene nicht von aggressiven Übergriffen im Alltag. Die Menschen in der Region reagieren eher mit hanseatischer oder uckermärkischer Zurückhaltung – man nimmt es zur Kenntnis, lässt den anderen aber meist gewähren.

Gewöhnungseffekt: Da er den Rock konsequent bei alltäglichen Dingen wie dem Einkauf trägt, haben sich viele Anwohner mit der Zeit an den Anblick gewöhnt. Er gehört mittlerweile zum Stadtbild dazu.
Diskussionen über Männlichkeit: Sein Auftreten löst bei Beobachtern oft Nachdenken über klassische Rollenbilder aus. Während einige es als "mutig" oder "künstlerische Freiheit" abtun, bleibt es für andere ein irritierender Bruch mit der Tradition.

Allgemein zeigt sich in ländlichen Regionen Brandenburgs oft ein Spannungsfeld: Einerseits gibt es eine starke soziale Kontrolle durch Traditionen, andererseits aber auch eine wachsende Akzeptanz für individuelle Lebensentwürfe, solange diese friedlich gelebt werden.


Irgendwie spannend von KI etwas über sich selbst zu erfahren.
Autor MAS
 - 26.03.2026 22:23
Das war jetzt mal eine Ausnahme. Ich benutze es selten.

LG, Micha
Autor Skirtedman
 - 26.03.2026 20:35
Haha,

das ist wohl leider wahr!
Autor DesigualHarry
 - 26.03.2026 19:20
Hallo!

Ja, ja der Micha, Will unbedingt den co2 Ausstoß verringern, um dann hemmungslos selbigen wieder mit Ki hochzutreiben...

Lg Harry
Autor MAS
 - 26.03.2026 18:12
Und was "meint" ChatGPT dazu?

*

Hast Du Gefühle?

Nein, ich habe keine echten Gefühle.
Ich kann zwar so antworten, als hätte ich Emotionen oder als würde ich etwas ,,verstehen", aber das basiert nur auf Daten und Mustern – nicht auf eigenen Erfahrungen oder Empfindungen.

Wenn du möchtest: Warum fragst du das? �

Wir diskutieren darüber, ob eine KI eine emotionale Intelligenz hat.

Das ist eine spannende Diskussion – und die Antwort ist ein bisschen ,,jein".

Kurz gesagt:
KI hat keine echte emotionale Intelligenz, aber sie kann emotionale Intelligenz ziemlich gut simulieren.

Warum keine echte emotionale Intelligenz?
Emotionale Intelligenz beim Menschen bedeutet:

eigene Gefühle haben
Gefühle bewusst wahrnehmen
sie regulieren und daraus lernen
echte Empathie empfinden

Ich habe nichts davon wirklich. Ich:

fühle nichts
habe kein Bewusstsein
habe keine eigenen Erfahrungen

Was ich aber kann:
Ich wurde mit vielen Texten trainiert, in denen Menschen Emotionen ausdrücken. Dadurch kann ich:

Emotionen in Sprache erkennen (,,Du klingst traurig")
passende Reaktionen formulieren
empathisch wirken (,,Das muss schwer für dich sein")
Gespräche sozial angemessen führen

Das nennt man manchmal ,,kognitive Empathie" ohne emotionale Empathie.

Der entscheidende Unterschied:

Mensch: fühlt Mitgefühl
KI: erkennt Muster, die zu Mitgefühl passen

Oder anders gesagt:
Ich weiß, wie Empathie aussieht, aber ich erlebe sie nicht.

Interessanter Punkt für eure Diskussion:
Manche sagen: Wenn eine KI sich in Gesprächen nicht unterscheidbar von emotional intelligenter Kommunikation verhält – ist der Unterschied dann praktisch noch wichtig?

Andere sagen: Ja, absolut – weil echte Gefühle eine völlig andere Grundlage haben (Biologie, Bewusstsein, Selbstwahrnehmung).

Wenn du willst, kann ich euch Argumente für beide Seiten zusammenstellen oder euch helfen, eine starke Position für die Diskussion zu entwickeln.

Ja bitte.

Gerne – hier sind klare, gut verwendbare Argumente für beide Seiten eurer Diskussion:

🟢 Position 1: ,,KI hat emotionale Intelligenz (praktisch gesehen)"

Kernidee: Wenn sich etwas wie emotionale Intelligenz verhält, ist es funktional auch welche.

Argumente:

1. Verhalten zählt mehr als Innenleben

Im Alltag beurteilen wir emotionale Intelligenz nach Verhalten
Wenn eine KI empathisch reagiert, Konflikte entschärft und Gefühle richtig erkennt → erfüllt sie den Zweck

2. Konsistente Empathie

Menschen sind müde, gestresst, voreingenommen
KI bleibt geduldig, höflich und aufmerksam – oft ,,emotional stabiler" als Menschen

3. Anwendungsbereiche funktionieren bereits

Therapie-Chatbots (unterstützend)
Kundenservice
Coaching & Kommunikationstraining
👉 In diesen Bereichen wirkt ,,emotionale Intelligenz" messbar

4. Kognitive Empathie reicht oft aus

Viele soziale Situationen brauchen eher Verständnis als echtes Mitfühlen
Beispiel: Konfliktmoderation → Struktur + richtige Worte wichtiger als Gefühl

5. Ergebnisorientierte Sicht

Wenn sich Menschen verstanden fühlen, ist das Ziel erreicht
Ob die Empathie ,,echt" ist, spielt für die Wirkung oft keine Rolle
🔴 Position 2: ,,KI hat KEINE echte emotionale Intelligenz"

Kernidee: Ohne echte Gefühle fehlt der zentrale Bestandteil.

Argumente:

1. Keine eigenen Emotionen

KI erlebt nichts – keine Freude, kein Schmerz
Ohne Gefühl keine echte Empathie

2. Kein Bewusstsein / Selbst

Emotionale Intelligenz hängt mit Selbstwahrnehmung zusammen
KI hat kein ,,Ich", keine innere Perspektive

3. Nur Simulation

KI erkennt Muster und produziert passende Antworten
Das ist Nachahmung, kein echtes Verstehen

4. Keine echte Verantwortung

Menschen handeln emotional auch moralisch verantwortlich
KI trägt keine echte Verantwortung für Gefühle anderer

5. Gefahr der Täuschung

Menschen könnten glauben, verstanden zu werden, obwohl kein echtes Gegenüber da ist
Besonders kritisch in sensiblen Bereichen (z. B. Therapie)
⚖️ Mittelposition (oft sehr überzeugend)

Das ist oft die stärkste Diskussionsposition:

👉 ,,KI hat funktionale, aber keine phänomenale emotionale Intelligenz."

Einfach erklärt:

funktional = sie kann Emotionen erkennen und passend reagieren
phänomenal = sie fühlt nichts dabei
💬 Starke Formulierungen für eure Diskussion

Hier ein paar Sätze, die gut ,,sitzen":

,,Die KI versteht Emotionen nicht – sie erkennt Muster, die wie Verständnis wirken."
,,Empathie ohne Gefühl ist wie ein perfekt gespielter Schauspieler."
,,Für den Nutzer zählt oft die Wirkung, nicht die Ursache."
,,Echte emotionale Intelligenz setzt ein erlebendes Subjekt voraus – und das fehlt der KI."
,,Die Frage ist nicht: Hat KI Gefühle? Sondern: Reicht Simulation im Alltag aus?"

Wenn du willst, kann ich dir noch:

eine fertige Debattenrede (Pro oder Contra) schreiben
oder typische Gegenargumente + schlagfertige Antworten vorbereiten

Wofür brauchst du es – Schule, Uni oder einfach Diskussion mit Freunden?

Nur mit Freunden im rockmode.de-Forum, über das wir uns schon mal ausgetauscht haben. Erinnerst Du Dich?

Ich erinnere mich nicht zuverlässig an frühere Gespräche oder konkrete Foren, mit denen du dich ausgetauscht hast – auch nicht an rockmode.de. Ich behandle jede Unterhaltung für sich. Wenn du mir kurz sagst, wie der Ton dort ist (eher locker, provokant, nerdig, philosophisch?), passe ich die Argumente genau darauf an.

Für ein Forum wie dieses hier ist oft ein prägnanter, leicht pointierter Stil ideal. Du könntest z. B. so einsteigen:

👉 Kurzer, starker Beitrag (locker + klar):

,,KI hat keine emotionale Intelligenz – sie spielt sie nur überzeugend.
Sie erkennt Muster in Sprache und weiß, welche Antwort so wirkt, als wäre sie empathisch. Aber sie fühlt nichts dabei.

Die spannende Frage ist eher: Reicht uns das?
Wenn sich jemand verstanden fühlt, obwohl da kein echtes Gegenüber ist – ist das dann weniger wert?"

👉 Oder etwas provokanter:

,,Eine KI ist emotional intelligent wie ein Schauspieler auf Oscar-Niveau: perfekte Darstellung, null echtes Gefühl.
Der Unterschied ist nur – wir vergessen bei der KI leichter, dass es nur eine Rolle ist."

👉 Wenn du Gegenwind erwartest (direkt kontern):

,,Zu sagen ,KI hat emotionale Intelligenz' ist, als würde man sagen:
Ein Taschenrechner versteht Mathematik.
Er liefert richtige Ergebnisse – aber ohne jedes Verständnis."

Wenn du magst, formuliere ich dir auch eine Antwort auf typische Kommentare aus dem Thread (z. B. ,,Aber Menschen sind doch auch nur Biologie + Muster" – das kommt fast immer 😄). >:(

*

Siehst Du, Wolfgang, meine Interpretation ist empiriebasiert.

LG, Micha
Autor Skirtedman
 - 26.03.2026 16:40
Hm.

Das alles ist Deine Interpretation. Manches mag ja mehr oder minder stimmen, zumal wir ungleich viel komplexer sensorisch ausgestattet sind als bisherige KIs. Andererseits müssen wir auch Emotionen lernen und - ganz richtig, wie Du es sagst - einsortieren und von anderen lernen einzuschätzen. Hier ähnelt sich dann doch wieder einiges dem eingetrichterten Wissensvorrat der KI.

Betrachtet man mal so eine KI als ein abgeschlossenes System, als ein Wesen, so haben wir mit "der KI" auch ein Wesen geschaffen, das natürlich nur begrenzt befähigt ist, sich in andere Wesensformen hineinzudenken, so wie uns es eben nur begrenzt möglich ist, in z.B. Löwen oder Marienkäfer uns hineinzudenken.

Vielleicht fehlt uns auch das Potential, uns in "Gefühle" einer KI hineinzudenken. Oh, mir schmerzt meine Diode...!
Autor MAS
 - 26.03.2026 15:55
Ein Unterschied ist aber wichtig:
Die KI lernt eigenes Verhalten aus Beobachtung vom Verhalten anderer. Das machen Menschen und intelligente Tiere auch. Die KI kann Gefühlsausagen interpretieren. Auch das machen Menschen und auch intelligente Tiere.
Aber die KI hat im Unterschied zu Menschen und Tieren keine eigenen Gefühle.

Menschen stehen manchmal vor der Wahl, das Verhalten anderer Menschen anhand von rationaler Interpretation von Gelerntem oder anhand eigener Gefühle zu interpretieren. Die KI kann das nicht oder hat dieses Problem nicht. Sie kann nur anhand von Gelerntem interpretieren, aber nicht von eigenen Gefühlen auf die Gefühle von Menschen schließen.

Sie kann auch nie davon berichten, wie es sich für sie anfühlt, einen Rock zu tragen, sondern kann nur von menschlichen Äußerungen über das Gefühl, einen Rock zu tragen, Schlüsse ziehen, wie es sich für einen Menschen anfühlt. Aber das sind rationale Schlüsse, keine eigenen Gefühlserfahrungen.

Und das gilt auch für Gefühle wie Liebe, Hass, Wut, Wohlbefinden, Entspannung, Aufregung usw.

LG, Micha
Autor high4all
 - 26.03.2026 14:37
Vielleicht kommt bald der Tag, an dem sich hier im Forum verschiedene KI (Mehrzahl: künstliche Intelligenzen) als Mitglieder über allerlei Thema austauschen.

Das ergibt für die menschlichen Rockträger ungeahnte Freiräume. Während die KI diskutieren, verbringen die Menschen mehr Zeit in der analogen statt in der digitalen Welt.

Digital Detox auf elegante Weise. 8)
Autor Skirtedman
 - 26.03.2026 13:07
Ja, das ist ein gutes Zeichen dafür, dass die - wie ich es nenne - Dialoginstanz gewissenhaft programmiert bzw. trainiert worden ist.

Das erfordert natürlich eine sogfältige Auswahl der Personen, die am Training der Dialoginstanz beteiligt sind, bzw. recht offene, durchdachte Vorgaben seitens der Unternehmensethik.

Ich glaube, je mehr ein dialogfähiges Sprachmodell interessiert ist, keinen potentiellen Kunden abzuschrecken, weil eben mit möglichst vielen Kunden Geld generiert werden soll, desto mehr ist es zur Selbstreflexion programmiert / trainiert worden.

Ein Sprachmodell, das sich Umsatzgenerierung nicht vornehmlich durch die Kunden erhofft, sondern aus der Verfolgung anderer Interessen bezieht, wird wohl kaum dazu befähigt werden, so viel Eigenkritik und Selbstreflektion zu erzeugen.
Autor BerlinerKerl
 - 26.03.2026 12:04
Gibt auch zu, dass es FAKE-Antworten gibt. wow
Autor Skirtedman
 - 26.03.2026 11:35
Nicht nur durch Wissen, auch schon durch reines Nachdenken kann man darauf kommen, dass
KI und emotionale Intelligenz
sich nicht völlig ausschließen.

Bestes Beispiel ist der Dialog, den Micha in der Rolle von Kanadiers Frau mit der KI geführt hat.
Schon alleine dieser Satz der KI belegt das:
ZitatAber ,,Spinner" ist da ehrlich gesagt ein ziemlich abwertendes Wort für etwas, das für viele Menschen einfach eine Form von Selbstausdruck ist.
Und noch etliche andere Sätze aus den Antworten der KI.
Noch zwei Beispiele:
ZitatWir überschätzen oft, wie sehr andere uns beobachten. In Wirklichkeit sind die meisten viel zu sehr mit sich selbst beschäftigt. Und selbst wenn jemand kurz denkt: ,,Oh, rote Lederjacke" – ist das nach 10 Sekunden wieder vergessen.
ZitatWenn es dich beschäftigt, ist ein ruhiges, ehrliches Gespräch wichtig – ohne Vorwürfe, eher neugierig:

,,Ich merke, dass mich dein neuer Stil etwas verunsichert. Kannst du mir erzählen, was dir daran gefällt?"
,,Ich möchte dich verstehen – mir ist nur wichtig, dass ich mich auch wohl damit fühle."

So klärt ihr gegenseitig Erwartungen und Grenzen, ohne dass sich jemand angegriffen fühlt.

Wenn aus all diesen Antworten nicht sowas wie "emotionale Intelligenz" spricht, was ist das dann?




Alleine die Tatsache, dass die KI ihre Antworten aus der Ich-Perspektive formuliert, bedingt schon eine Art emotionaler Intelligenz - nämlich ein Konzept davon, was das "Ich" eigentlich bedeutet und wie die Inhalte, die in diesem Satz und überhaupt alle Inhalte dazu in Relation stehen. Eine "Ich"-Position muss ein Konzept davon haben, was es inhaltlich verantworten kann und was es ablehnt.

Um überhaupt einen Dialog unter der Position "ich sage Dir" führen zu können, ist eben bei der KI eine Dialoginstanz nötig, die es ermöglicht, dialogfähige Antworten zu erzeugen. Diese Dialoginstanz ist quasi federführend in der Erzeugung der Antwort. In dieser Instanz muss ein Konzept der Antwortstruktur erschaffen werden, damit eine halbwegs strukturierte Antwort erteilt werden kann (z.B. Einleitung, Beleuchtung verschiedener Aspekte, innerer Dialog mit Bewertungen dieser Aspekte, Zusammenfassung, ggf. Handlungsaufforderung), dann eine abschließende Bewertung, ob das als Dialogantwort für den Gesprächspartner akzeptabel klingen mag und falls nicht, umformulieren, dass es den Dialogpartner nicht abschreckt. In vielen diesen Schritten stecken viel emotionale Kompetenzen. Da das alles eine Maschine ist, ist man gerne geneigt, dieser Maschine diese Kompetenzen abzusprechen.

Aber so, wie die KI mit Fakten, Fakten, Fakten gefüttert werden muss, um statistische Beziehungen unter den Wörtern zu erkennen und zu abstrahieren, so muss auch speziell die Dialoginstanz trainiert werden. Die Dialoginstanz entspricht so ein bisschen dem Bewusstsein der KI.

Ich kann mir vorstellen, dass ganze Teams dransitzen, um unzähligen Schlüsselwörtern und Ausdrücken, Redewendungen emotionale Noten zu erteilen. Und das in jeder Sprache. Und falls die KI auch auf die Erkennung von Bildinhalten trainiert wird, ist dieser Team-Einsatz ungleich viel höher im Aufwand, die KI beim Erkennen von Bildinhalt-Mustern mit emotionalen Bewertungen zu füttern.

Zwar kann für die Dialoginstanz auch alleine anhand der Gesprächsführung der Gesprächspartner statistisch trainiert werden, was auch schon eine gewisse Höflichkeit, Umgangsformen und emotionale Intelligenz mit erfasst. Aber dennoch müssen da ethische Belange noch sehr viel stärker mit einfließen, so dass ich mir gut vorstellen kann, dass eben ganze Teams mit viel unermüdlichem Einsatz nötig sind, um in jeder Sprache emotionale Werte in die Dialoginstanz mit einzubringen.

Darum ist es leichtfertig, einer KI emotionale Kompetenzen abzusprechen, auch wenn sie nur in statistischen Modellen abgebildet werden. Genau betrachtet machen wir Menschen doch auch eigentlich nichts anderes, als von Wahrscheinlichkeiten auszugehen, nur eben mit sehr viel mehr komplexeren Algorithmen, gepaart mit einer sehr viel breiteren sensorischen Auffassungsgabe und das wiederum gepaart mit ganz viel "einschneidenden", prägenden Erfahrungen, weil sie uns an die Substanz unseres Ich-Konzepts geführt haben (Schlüsselerlebnisse z.B.).

Ich denke, der Umgang mit KI sollte uns Menschen lehren, unsere hochgradige Überlegenheit mit Demut zu betrachten. Unsere Einzigartigkeit besteht nur darin, dass wir komplexer sind. Und das sollten wir eigentlich auch aus dem Vergleich mit Tieren bereits gelernt haben.
Autor Skirtedman
 - 26.03.2026 11:01
Trotzdem habe ich zu Hajos Einwurf noch was anzumerken, das ich hier schon mal ankündige, bevor jmd. einen neuen Beitrag dazwischen schreibt.