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Zitat von: rock aktiv am 22.07.2015 00:37Zitat von: MAS am 21.07.2015 19:08Hallo Michael,
1. Komisch nur, dass er diese warme Hose den ganzen Abend anließ. Als ich sagte, ich hätte ihm ja mal einen Rock mitbringen können, winkte er aber ab.
2. der Gedanke, dass der Rock auch was für ihn wäre, liegt ihm fern. Und so geht es fast allen Männern die ich kenne.
3. Ich trage meine Röcke in dem Bewusstsein, damit niemanden angreifen zu wollen, auch nicht die Konservativen.
4. Ich lasse jedem das seine, auch wenn mir diese Sturheit schon auf den Keks geht.
5. Wenn mich jemand für verrückt hält, denke ich, besser verrückt in diesem Sinne als gefangen in sturem Konservativismus.
6. Das kann man dann auch jemandem sagen, wenn es sein muss. Sei einfach freundlich zu den Leuten, aber weise sie gelegentich in ihre Grenzen. Das ist dann schon alles.
LG, Michael
1. die Mehrheit der Männer will keinen Rock tragen. Die gleichen Raektionen sind mir bisher auch immer von Männern wiederfahren, auch wenn sie es an mir akzeptieren. SIe haben schlicht kein Bedürfnis danach. Ich habe über den Zeitraum, da ich auch selber Rock trage, eine andere Vermutung über männliches Rocktragen und was da noch alles nach sich zieht. Das aufzuschreiben, würde hier aber eine heftige Debatte auslösen. Wem es interessiert braucht sich nur mal die Motivationen von FzM Personen anschauen. Warum sollten sie sich einschränken, wenn sie eh von der Norm abweichen oder vorher mehr Kleiderfreiheiten hatten oder kennenlernen durften, im Gegensatz zu Männer?
2. Wenn Männer unbedingt Röcke tragen wöllten, hätten sie es unlängst beansprucht. Niemand verbietet es ihnen. Alles nur auf die männliche Sozialisation zu schieben dürfte nicht der alleinige Grund sein.
3. Ein Rock ist keine Waffe. Man tut damit auch niemanden weh. Wenn sich Konservative angriffen fühlen, dann nur, weil sie sich angegriffen fühlen wollen und einen Aufhänger suchen.
4. Als Sturheit werte ich es nur, wenn mir aufgezwungen wird, dass ich als Mann Hosen zu tragen habe. Wenn die meisten Männer keinen Rock tragen wollen, dann ist das so und keine Sturheit. Sonst könnte man Sturheit auch auf High-Heels oder Kleider ausweiten und jemanden vorwerfen.
5. Ja, Gegenstatements helfen oft, um Kritiker in ihre Schranken zu weißen, obwohl ich Erklärungen für mein Tun immer seltener benötige oder keinen Grund darin sehe, mich zu rechtfertigen.
6. Wenn es mal vorkommt, dann kommt es meist von den "Normalos", die uns "sanft" unsere Grenzen aufzeigen versuchen, was sich gehört und was nicht. Davon sind auch konservative Rock/Kiltträger, die sich an Stereotype klammern, nicht befreit.
Gruß
Zitat von: MAS am 21.07.2015 19:08Hallo Michael,
1. Komisch nur, dass er diese warme Hose den ganzen Abend anließ. Als ich sagte, ich hätte ihm ja mal einen Rock mitbringen können, winkte er aber ab.
2. der Gedanke, dass der Rock auch was für ihn wäre, liegt ihm fern. Und so geht es fast allen Männern die ich kenne.
3. Ich trage meine Röcke in dem Bewusstsein, damit niemanden angreifen zu wollen, auch nicht die Konservativen.
4. Ich lasse jedem das seine, auch wenn mir diese Sturheit schon auf den Keks geht.
5. Wenn mich jemand für verrückt hält, denke ich, besser verrückt in diesem Sinne als gefangen in sturem Konservativismus.
6. Das kann man dann auch jemandem sagen, wenn es sein muss. Sei einfach freundlich zu den Leuten, aber weise sie gelegentich in ihre Grenzen. Das ist dann schon alles.
LG, Michael
Zitat von: joelh am 21.07.2015 17:41Zitat von: MAS am 21.07.2015 10:58...und immer nur Hosen tragen- um den kontext in dieser Antwort sicherzustellen.
Wie kann man nur so stur konservativ sein?
Und dann wird man als Rockträger noch als "ein bisschen verrückt" bezeichnet - eben passiert...Seufz...Es wird sich nichts ändern!
Zitat von: MAS am 21.07.2015 10:58...und immer nur Hosen tragen- um den kontext in dieser Antwort sicherzustellen.
Wie kann man nur so stur konservativ sein?
Zitat von: MAS am 21.07.2015 10:58
Gudde zusammen!
Ich habe jetzt ungefährt vor 17 Monaten das letzte Mal eine Hose getragen (Unter- und Strumpfhosen und Leggins nicht mitgerechnet). Also 17 Monate nur Röcke und nachts Nachthemden. Auch drei Kleider habe ich inzwischen.
Man könnte das jetzt als fanatisch bewerten. Mir geht es aber so, dass das sture Hosentragen der allermeisten Männer die ich so alltäglich sehe micht erst recht dazu bringt, die Hosen liegen zu lassen. Wie kann man nur so stur konservativ sein? Ich hoffe, mal im Alltag prozentual so viele männliche Rockträger zu sehen, wie auf einigen Musikfestivals, die ich besucht habe. Sollte das mal der Fall sein, wird bei mir das "jetzt aber erst recht" sicher kleiner werden und ich werde auch mal wieder Hosen tragen. Wichtig dafür ist aber, dass es ganz ohne gesellschaftlichen Druck ist, also ganz ohne die Erwartungen von wem auch immer, ich solle jetzt aber mal Hosen tragen, um "anständig" oder "passend" gekleidet zu sein. Der einzige Grund, Hosen zu tragen, darf sein, dass ich entweder Lust darauf habe oder es für meine Bewegungsvorhaben oder die Wetterbedingungen praktischer oder angehemer ist. Ich hoffe sehr darauf, nie mehr dazu gezwungen zu werden, Hosen zu tragen, sondern dass auch künftige Arbeitgeber oder Vorgesetzte den Rock als taugliches Kleidungsstück für alle Geschlechter akzeptieren!
LG, Michael
Zitat von: Jean-Luc am 20.07.2015 22:56
Seit 11. April 2014, habe ich nicht nur Röcke getragen und Kilts , kann ich egal, wo sich die positiven und negativen Bewertungen, in jedem Fall, was auch immer wir tun, und wo nicht zu tun, ist es nicht immer für jedermann geeignet