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Zusammenfassung

Autor androgyn
 - 09.05.2015 19:16
Zitat von: Günter am 28.11.2013 23:10
Auf der Arbeit geht es vor allem darum einen guten Job zu machen und bei dem Einen oder Anderen auch durch Leistung so aufzufallen, das man das Treppchen hochklettert. Sozusagen seinen eigenen Wirkungsgrad erhöht.
Und da ist alles zu vermeiden, was gegen einen ausgelegt werden kann.

Zitat von: GregorM am 29.11.2013 08:13
einige besitzen einfach die Voraussetzungen dafür, dass sie alles tragen können, meistens weil sie ihre Kollegen durch ihre Prästationen überragen. Aber wir, die große Masse, die eher durchschnittlich sind, können uns vielleicht keinen 5, 10 oder 20% Abzug in der Bewertung leisten, dadurch dass wir uns durch das Erscheinungsbild ausscheiden, eher als durch unsere Leistungen. 
Warum berechtigt ein bestimmter Look Abzüge? Es ist doch egal oder nicht gesagt, ob jemand im Rock mehr leistet und dafür alles tragen darf oder ein anderer in Hosen weniger leistet und dafür immer nur das selbe tragen darf. Das ist doch völliger Blödsinn. Wen jemand Rock trägt und durchschnittlich ist, dann ist der das eben. Das wird auch nicht besser, wenn man ihm zum Hosentragen verdonnert. Das Problem ist, dass der Mode in unserer Mainstreamgesellschaft kein Platz gewährt wird. Alles wird in Pragmatik und Sachlichkeit tranzendiert.

Zitat von: skirty19 am 01.07.2010 19:46
Ich bin seit Neuestem der Meinung, dass die Gesellschaft leider noch nicht bereit ist. Sie generell ein gestörtes Verhältnis in Bezug auf Toleranz hat. Leider gibt es auf Rockmode.de hierzu selten Threads.
Hallo Skirty,
Dann mache doch einen neuen Thread dazu auf. Wir können nicht wissen, was dich bewegt.

Zitat von: GregorM am 02.07.2010 06:32
es gibt einfach sehr große Unterschiede. Auch wenn kein Dress Code existiert, weiß man schon am ersten Tag, wie man sich erscheinen solle, um nicht auszuweichen.
In Banken und bei Rechtsanwälten sieht fast per Definition die Welt anders aus.
Frauen tragen in Banken auch Röcke. Dann sollen das Männer gefälligst auch dürfen. Selbst eine bekannte Rechtsanwältin in Deutschland trägt 12cm HighHeels, Röcke und Kleider bei einem ihrer größten Prozesse.

Zitat von: GregorM am 02.07.2010 06:32
Natürlich kann man von den Normen der Firma abweichen – ist ja nicht verboten - besonders wenn man selbst genial und schwer zu ersetzen ist, aber sonst würde ich sagen, sich der Landessitte fügen, denn besonders klug wäre es vielleicht nicht.
Jeder ist ersetzbar. Auch Frauen und die dürfen trotzdem unangesprochen Röcke tragen.

Zitat von: Jürgen64 am 23.08.2010 00:03
Mir wurde auch gesagt "Wo Du hier mit Rock herumläufst, findest Du in 50 Kilometer Umkreis erst recht keinen Job mehr!" Ich habe meinen Job im Jeansmini an der Theke bekommen.
Zitat von: tirkk am 02.08.2010 07:23
Als Verkäufer kann ich es mir in der Firma nicht leisten, während der Arbeit einen Rock zu tragen.
Zitat von: Andi am 13.08.2013 15:35
Ich trage Röcke nur in der Freizeit, da es auf der Arbeit nicht gern gesehen wird  :-\
Zitat von: anaxagoras am 02.07.2010 12:36
Nichts förmliches, aber für Männer war Hemd und lange Hose üblich. Gut, gelegentlich konnte man auch mal ein T-Shirt sehen, aber ...
Denkt denn niemand darüber nach, dass es auch Männer gibt, die vielleicht weder diese störrischen Hemden noch T-Shirt mögen oder sich in Röcken wohler fühlen. Man kann die Beine auch in blickdichten Strumpfhosen bedecken. Dazu braucht es keine lange Hose.
Autor Francoscot
 - 29.11.2013 14:21
Seid 5 Jahren schon arbeite ich freiwillig in einem Wohltätigkeitsladen und trage immer Kilt oder Rock (je nach Temperatur und Jahreszeit). Die Kunden sind überrascht, gleichgültig oder voller Bewunderung (je nach Herkunft oder Religion).

Seid nur einigen Wochen arbeite ich auch als Dolmetscher für Ausländer im Krankenhaus in Malaga. Hier sind alle Leute viel zu beschäftigt meine Outfits zu bemerken.  Aber nun, meine Arztkittel liess nur meine lange Socken und nacktes Knie sehen.  Bin noch nicht entlassen worden!

Martin
Autor GregorM
 - 29.11.2013 08:13
Ich kann Günter und seinen Beweggründen dazu, nicht im Rock zur Arbeit zu erscheinen sehr gut folgen. Das heißt nicht, dass es einigen Männern nicht möglich ist – einige besitzen einfach die Voraussetzungen dafür, dass sie alles tragen können, meistens weil sie ihre Kollegen durch ihre Prästationen überragen. Aber wir, die große Masse, die eher durchschnittlich sind, können uns vielleicht keinen 5, 10 oder 20% Abzug in der Bewertung leisten, dadurch dass wir uns durch das Erscheinungsbild ausscheiden, eher als durch unsere Leistungen.  

Gruß
Gregor
Autor Günter
 - 28.11.2013 23:10
Zitat von: Asterix am 13.08.2013 15:42
Zitat von: Andi am 13.08.2013 15:35
Hallo

Ich trage Röcke nur in der Freizeit, da es auf der Arbeit nicht gern gesehen wird  :-\

Gruß Andi

Hey, Andi!

Woher weißt Du das? Oder hast Du einfach nicht genug Mut dafür? Oft hab ich den Eindruck, Dresscode ist nur was für mutlose Leute...

Gruß, Asterix

Hallo,
ja Recht hast du. Leider kommt es immer auf die Art Arbeit an. Z.B.: Wird bei einem Lastwagenfahrer auf der Autobahn sich kaum jemand am Rock stören. Ein Schweißer wird wohl kaum einen Rock tragen können.
Und darüber hinaus sind auch die beruflichen Ziele mit ausschlaggebend.
Es wird bei vielen Firmen auch ohne Drecode auf ein , dem Firmenüblichen Bekleidungsverhalten geachtet. Da kann ich nir vorstellen im Rock mehr Angriffsfläche zu bieten als in dem beruflichen Stand angemesener Kleidung.
Ich bin in meiner Position schon froh, dass ich nicht den ganzen Tag im Anzug rumlaufen muss.Sondern es genügt, wenn das Sacko im Kleiderschrank im Büro hängt und ich es im Zweifel anziehen kann.
Auf der Arbeit geht es vor allem darum einen guten Job zu machen und bei dem Einen oder Anderen auch durch Leistung so aufzufallen, das man das Treppchen hochklettert. Sozusagen seinen eigenen Wirkungsgrad erhöht.
Und da ist alles zu vermeiden, was gegen einen ausgelegt werden kann.
Denn die Neider, sind wie die Polizei, suchen Angriffspunkte um gegen einen zu reden.

Schon mal beobachtet, wie junge Hochschulabsolventen Plötzlich kuze Haare tragen und schwarzes Beerdigungs Zeugs ?
Gruß
Günter
Autor Asterix
 - 13.08.2013 15:42
Zitat von: Andi am 13.08.2013 15:35
Hallo

Ich trage Röcke nur in der Freizeit, da es auf der Arbeit nicht gern gesehen wird  :-\

Gruß Andi

Hey, Andi!

Woher weißt Du das? Oder hast Du einfach nicht genug Mut dafür? Oft hab ich den Eindruck, Dresscode ist nur was für mutlose Leute...

Gruß, Asterix
Autor Andi
 - 13.08.2013 15:35
Hallo

Ich trage Röcke nur in der Freizeit, da es auf der Arbeit nicht gern gesehen wird  :-\

Gruß Andi
Autor skipo
 - 09.09.2010 16:35
Zitat von: teerpirat am 09.09.2010 10:57

Oft lese ich, dass unkonventionelle Kleidung bei Männern von Frauen kritisiert wird, aber inzw. habe ich Zweifel, ob das auch wirklich so stimmt.


Hi teerpirat,

doch, Kritik kommt, aber eigentlich immer konstruktiv.
Gefällt mir nicht..., wäre so besser..., macht keine gute Figur... kan man schon mal hören, auch wenn ich Dir Recht gebe, dass eher positives Feedback kommt.

Ey schwul, pervers, was bisdn du für einer...  sowas kommt nur von Männern.

Ich denke die Sichtweise ist anders, Frauen betrachten primär die Oprik, und den kreativ modischen Aspekt, Männer ihre Rangfolge in der Hackordnug. Wer sich abseits stellt und sich nicht normgemäß verhält wird unten eingeordnet und entsprechend behandelt.

Autor teerpirat
 - 09.09.2010 10:57
Um auch meinen Beitrag zum Thema zu geben:

Ich denke, dass es in meinem Job durchsetzbar wäre, im Rock zu erscheinen - unter Einbeziehung der gesundheitlichen Aspekte, die ja in der Tat vorhanden sind. Jedenfalls weiss ich, dass meine Vorgesetzten Verständnis für meine angeschlagene Gesundheit haben.
Denn schliesslich haben wir auch einen Angestellten, der regelmässig in knallengen Damenstretchjeans und Glanzleggings daherkommt. Und wenn das toleriert wird, bin ich überzeugt, dass es erst recht möglich ist, an meinem Arbeitsplatz einen Rock zu tragen.
Allerdings gibt es da eine Sache, worüber ich mir noch Gedanken mache: Ich arbeite an einer SCHULE, einem Gymnasium als IT-Techniker. Ich denke, da muss ich mich darauf gefasst machen, dass dumme Sprüche verschiedenster Art kommen werden.
Hatte schon einige Male hinter meinem Rücke Worte wie "schwul" mitbekommen, wenn ich mich "feminin" kleide. Allerdings bisher nur von Jungs, von Mädels hatte ich noch nie dergleichen was mitbekommen.
Oft lese ich, dass unkonventionelle Kleidung bei Männern von Frauen kritisiert wird, aber inzw. habe ich Zweifel, ob das auch wirklich so stimmt.

Was Frauen meiner Altersklasse betrifft, hatte ich eigentlich bisher nur positive Reaktionen und Komplimente mitbekommen.
Autor gomez
 - 02.09.2010 15:51
Rock bei der Arbeit? Aber ja! Das hängt aber von den Umständen ab.

Ganz grob kann ich unterscheiden zwischen Arbeiten oder Terminen, zu denen ein NichtRocktragender Mann
1. eher schwarze Wollhose mit Bundfalte und Budapester oder
2. Jeans / Blaumann und Stahlkappenschuhe tragen würde.

Zu 2. trage ich nie einen Rock, da Röcke da zu unpraktisch oder zu unsicher sind und es auch Schade um den Rock wäre. Zudem sind das Situationen, in denen meine Kleidung eh keinen ästhetischen Ansprüchen genügen muß.

Zu 1. (das sind bei mir Seminare, Kongresse, soziale Termine (bspw. Empfänge) oder halt auch privat in der Stadt) trage ich gerne und oft einen Rock, je nach Anlaß der entsprechende Rock, mal elegant und "weiblich" mit hohen Pumps oder rustikal "männlich" mit Turnschuhen.
Allerdings mache ich da auch Ausnahmen: Wenn der als stockkonservativ bekannte Mister Wichtig gebauchpinselt werden will (bzw seiner Kontakte wegen "muß"), dann gehört dazu halt auch eine dementsprechend konservative Kleidung und
ich achte darauf, daß ich bestimmte, häufig wiederkehrende Termine nicht immer im Rock wahrnehme. Ich möchte es meiner Umgebung da nicht zu einfach machen, mich auf das Rocktragen zu reduzieren.

Autor Sweety
 - 02.09.2010 10:11
Ja, auch Frauen ausserhalb dieses Forums können Größe zeigen.
Ich gratuliere zu solchen Kolleginnen.
Gruß
Jürgen
Autor GregorM
 - 02.09.2010 08:52
Zitat von: Jörg HH am 01.09.2010 18:14
Hallo zusammen,

für mich war dieser 1. September 2010 ein Tag mit einem kleinen Highlight...Wieder einen Schritt weiter und so hoffe ich, wieder ein paar Menschen davon überzeugt, dass das Rocktragen keine bloße Marotte ist.


Hallo Jörg,

da kannst du dich ja so richtig freuen.

Gruss
Gregor
Autor Ben
 - 01.09.2010 19:18
Zitat von: Jörg HH am 01.09.2010 18:14Sie haben einen Bericht gelesen, in dem von psychischen Wohlbefinden beim Tragen von Röcken die Rede war und sie haben sich für ihren Egoismus entschuldigt.
Das zeugt von Größe!
Autor Jörg HH
 - 01.09.2010 18:14
Hallo zusammen,

für mich war dieser 1. September 2010 ein Tag mit einem kleinen Highlight.

Wie ich im Juni diesen Jahres berichtet habe, hatte ich mit meinen 2 weiblichen Kolleginnen erhebliche Differenzen wegen meiner Röcke. Ich hatte daraufhin das Tragen wärend der Arbeit freiwillig eingestellt (Genehmigung zum Tragen  von Röcken liegt seit 2008 vor) und war damit aber nicht sonderlich glücklich. Ich war sehr in mich gekehrt und nahm auch kaum an Gesprächen teil.

Heute überraschten mich die beiden sehr positiv, indem sie mir sagten, dass sie nichts mehr dagegen hätten, dass ich in ihrer Gegenwart wieder Röcke tragen könnte. Sie haben einen Bericht gelesen, in dem von psychischen Wohlbefinden beim Tragen von Röcken die Rede war und sie haben sich für ihren Egoismus entschuldigt. Ich habe mich darüber sehr gefreut. Wieder einen Schritt weiter und so hoffe ich, wieder ein paar Menschen davon überzeugt, dass das Rocktragen keine bloße Marotte ist.

Gruß. Jörg  :)
Autor JürgenH
 - 27.08.2010 16:11
Tach auch,
ich habe überhaupt keine Probleme mit Rock, FSH usw..zur Arbeit zu gehen. Es gab anfänglich von dem einen oder anderen kritische, sowie auch eine vielzahl von positiven Bemerkungen. Es gibt seitens des Arbeitgeber keine Einschränkungen mir gegenüber. Ich erledige meine Arbeiten auch im Rock zur Zufriedenheit meines Arbeitgebers.
Bis dahin
JürgenH
Autor kalli73
 - 27.08.2010 15:10
Hallo zusammen, bin jetzt seit einiger Zeit als Landschaftsgärtner praktisch nur im Rock (" Handwerkerkilt" )
unterwegs und habe dabei ständig wechselnden Kundenkontakt.
Es gab bisher keine schlechten Erfahrungen und das am Bau und im Erzkatholischen Bayern.
Wenn der Stil zur Arbeit passt denk ich wird's auch keine Probleme geben.