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Zusammenfassung

Autor GregorM
 - 17.10.2013 11:54
Hallo Jos,

und genau das ist eine wichtige Observation. Das Wehkamp Video wird von viel mehreren Menschen gesehen als das Midas Video. Dazu kommt, dass die technische Qualität des Warenhaus-Videos in jedem Respekt dem alten Skater-Video überlegen ist.

Nur hätte man gerne eine Sekunde länger den Mann im Rock sehen können.

Gruß
Gregor  
Autor Jos NL
 - 17.10.2013 00:19
der große Unterschied liegt ja daran, das Wehkamp einer der ältesten Versandhäuser ist, so wie Neckermann und Otto. Ich denke, das ist eine sehr gute Entwicklung
Autor GregorM
 - 07.10.2013 07:57
Das Midas Video ist auch meiner Meinung nach sehr gelungen. Aus irgendeinem Grund ist es nicht mehr von der Midas-Seite zugänglich.

Gruß
Gregor
Autor cryptoman
 - 04.10.2013 20:26
@Jos NL

Ganze 2 Sekunden lang, als eine dieser eigensinnigen Kombinationen. Das Werbevideo mit den rockenden Skater finde ich da schon wesentlich interessanter:

http://www.fashionhistory.ch/Homepage/videosneu.html ... Skaten im Kilt - sollte eigentlich Rock heißen. Ein Schweizer Rocker, der das alte Midas Video konserviert hat.

Wer es unbedingt archivieren möchte: Google chrome > tools > Entwickler tools > netzwerk > "nach datei skaten.flv suchen, evtl. aktualisieren."
Autor Jos NL
 - 04.10.2013 19:12
In Holland haben wir seit ende August eine Werbung von Wehkamp im Fernsehen, wobei ein Mann in Rock vorbei kommt:
http://www.rokvoormannen.nl/forum/viewtopic.php?f=8&t=2615

Der Werbung:
http://www.youtube.com/watch?v=UkdYQMSMqlg
Autor M.L.
 - 02.10.2013 00:20
Hallo Ihr lieben
Was soll ich schreiben Ihr habt ja schon alles gesagt .
Ich kaufe trotzdem bei Bon Prix .
Ich weiß das das Niedriglohn Länder sind .
Und immer die falschen daran verdienen .
Ich könnte Jetzt jede menge Firmen aufzählen die da mitmachen .

Das ist eben unser Denken . Immer billiger .
Auf der Strecke bleiben Die Arbeiterinnen in Bangladesch . usw.

Grüße M.L.
Autor cephalus
 - 01.10.2013 16:09
Und was immer noch dazu kommt, ist, dass Anbieter auch einfach Bewertungen löschen, die ihnen evtl. nicht gefallen.

Ich hatte gestern nach einer Bewertung gesucht, die ich mal bei Otto abgegeben hatte, die auch veröffentlicht wurde und von einigen anderen Kunden als hilfreich bewertet wurde - jetzt hat sie nur noch google im Cache, auf der Originalseite ist sie weg :P

Nicht nur aus diesem Grund spare ich mir grundsätzlich Kommentare, bei Otto mache ich genau 10 Mal pro Jahr eine Ausnahme, da gibts nämlich Kohle für ;D
Autor Jürgen64
 - 01.10.2013 00:50
Hallo Leute,

zurück zum Wert der Bewertungen: ob BonPrix oder andere Anbieter, in einer Lebensgemeinschaft denke ich wird meist nur ein Konto angelegt über das für alle Mitglieder der Gemeinschaft bestellt wird - und bewertet wird! Von daher bin ich überzeugt, dass die 5 % richtig sind, denn genauso wie wir bei Amazon über meinen Namen bestellen, bestellen wir bei BonPrix über den namen meiner Frau. Das geschieht ganz einfach deshalb, weil ich bei Amazon erstmals etwas bestellt habe, und meine Frau für die Kinder bei BonPrix.

Da das mit den Kundenrezensionen ähnlich verläuft, erfolgen die Hosenbewertungen bei Amazon durch meine Frau auf meinen Namen, und die Rockbewertungen auf Bonprix durch mich auf den Namen meiner Frau. Nachvollziehbar ist damit nix, aber ich denke die 5% stimmen.

Gruß
Jürgen
Autor MAS
 - 29.09.2013 23:45
Lieber Mark,

sachlich bin ich Deiner Meinung, aber ich würde doch nicht jedes Wort auf die Goldwaage legen. Meines Erachtens geht es hier nicht um einen Schlagabtausch, auch wenn es so aussieht, sondern im Gespräch auf eine Lösung oder einen Weg zu kommenen, mit der bzw. auf dem wir weiterkommen.

Nebenbei: Ent-schuldigen kann sich niemand selbst. Wer sich schuldig macht, um den um Ent-schuldigung bitten, gegenüber dem er sich schuldig gemacht hat.



Lieber Cryptoman, Mark und wen es sonst noch interessiert!

Um noch mal auf den Namen "BonPrix" zurück zu kommen. Ein wirklich guter Preis ist meines Erachtens einer, mit dem alle Beteiligten, von den Tieren und Plfanzen, die sich mit den für die Textilrohstoffgewinnung angebauten Planzen den Lebensraum teilen, über die Bauern, die Weber, die Näher, die Händler, die Transporteure, die Endverbraucher und dann auch noch die Entsorger der nicht mehr tragbaren Überreste und die Tier und Planzen die mit unserer Müllentsorgung leben müsse, gut leben können und zufrieden sind. Das alles im Blick zu haben ist meines Erachtens eines Menschen, ob Rockträger oder nicht, würdig.


Das reicht von meiner Seite aus aber für heute.

LG, Michael   
Autor MarkM
 - 29.09.2013 22:58
Hallo cryptoman,
hallo an alle lesenden und schreibenden rocktragenden Männer,

es gibt für mich Sätze, die ein "no go" sind. Dazu gehört dieser: "Der moderne Ablasshandel namens Fairtrade ist eine Luftnummer".
Ich kenne Menschen persönlich, die durch fairen Handel in die Lage versetzt wurden, sich eine bescheidene selbstbestimmte Existenz aufzubauen.
Lieber cryptoman, ich weiß nicht, wovon Du lebst. Ich weiß aber genau, dass es zuviele Menschen gibt, die für unsere vermeintlich günstigen Waren buckeln und ein mehr als bescheidenes Leben führen müssen.
Ich möchte Sprüche wie vom "Ablasshandel Fairtraide" hier nicht mehr hören und erwarte eine Entschuldigung, die eines rocktragenden Mannes würdig ist.

Gruß MarkM
Autor MAS
 - 29.09.2013 20:31
ZitatGier ist in einem Verhältnis friedfertiger Kooperation kein Problem. Gier nach Macht und mangelndes Mitgefühl findest du fast ausschließlich im politischen Umfeld. Was ist daran kompliziert, wenn Konzerne mit Hilfe der Politik dafür sorgen, dass die Armen ihnen keine Konkurrenz machen? Zuviel oder wenig ist auch wieder subjektiv.

Was denn nun: Gier oder friedlich? Gier ist ein Zustand inneren Unfriedens. Indem er sich nach außen ausbreitet, zieht er andere in diesen Unfrieden mit ein.

Kompliziert ist es, weil hier so viele Umstände zusammenkommen: Die Kolonialgeschichte, die Kimabedingungen, die politischen Interessen und vieles mehr.


ZitatWo immer Menschen friedlich miteinander kooperieren, wird es Ungleichheit in der Bezahlung geben, und das ist auch gut so.

Was soll daran gut sein? Ungleichheit oder besser: Ungerechtigkeit erzeugt Neid und Hass. Was soll daran gut sein?

ZitatWenn sie sich keinen anderen Job suchen könnten, nicht einer produktiveren Tätigkeit nachgehen könnten oder gezwungen wären, unter diesen Bedingungen zu arbeiten, wäre es bedenklicher.

Aber das ist es ja! Sie haben keine besseren Jobs in Aussicht. Es sei denn, sie kämen nach Europa. Dort meinen sie, besser e Chancen zu haben. Aber da bauen wir eine Art Chinesischer Mauer auf, genannt "EU-Außengrenze". Außerdem fänden sie hier auch keine Jobs, da die ja in ihre Länder ausgesourct wurden, weil sie eben billiger ausgebeutet werden können.

Wer lässt sich schon freiwillig ausbeuten, wenn ihm bessere Jobs angeboten werden?

LG, Michael

Autor cryptoman
 - 29.09.2013 20:17
ZitatDie Gründe, die dazu führen, dass diese Bedingungen vorkommen, sind mannigfaltig. Sollte man sie tatsächlich auf eine paar wenige, aber maßgebliche Gründe reduzieren wollen, könnte man Gier nach Macht und Besitz und mangelndes Mitgefühl nennen. Was aber führt dazu, dass Menschen von dem einen zuviel und dem anderen zu wenig haben. Das ist auch wieder sehr kompliziert.

Nehmen wir doch mal als anzustebendes Ideal: Gleicher Lohn für gleiche Arbeit weltweit. Solidarität statt Konkurrenz. Wäre das nicht anstrebenswert?

Gier ist in einem Verhältnis friedfertiger Kooperation kein Problem. Gier nach Macht und mangelndes Mitgefühl findest du fast ausschließlich im politischen Umfeld. Was ist daran kompliziert, wenn Konzerne mit Hilfe der Politik dafür sorgen, dass die Armen ihnen keine Konkurrenz machen? Zuviel oder wenig ist auch wieder subjektiv.

Wo immer Menschen friedlich miteinander kooperieren, wird es Ungleichheit in der Bezahlung geben, und das ist auch gut so.

Du musst genau unterscheiden können, was staatlich induziert ist und was unter friedlicher Kooperation zustande gekommen ist, Letzteres ist unbedenklich, auch wenn dir die Situation nicht gefällt. Manche Länder sind eben noch Entwicklungsländer.

ZitatAls unmenschlich bezeichne ich, lieber Kryptoman, wenn Menschen nur deshalb arbeien müssen, weil sie billiger sind als andere, wenn sie keine Lohnfortzahlung im Krankheitsfall bekommen und auch keine Chance, sich selber für diesen Fall zu versichern, wenn sie keinen Urlaub bekommen, wenn sie 7 Tage in der Woche 18 Stunden pro Tag unter psychisch und physisch ungesunden Bedingungen stupider Arbeit nachgehen müssen usw.

Wenn sie sich keinen anderen Job suchen könnten, nicht einer produktiveren Tätigkeit nachgehen könnten oder gezwungen wären, unter diesen Bedingungen zu arbeiten, das wäre bedenklicher. Alles Andere sind Sachzwänge, die jeder Mensch unterliegt - im Gegensatz zu willkürlichen Zwängen.

Autor MAS
 - 29.09.2013 19:42
Als unmenschlich bezeichne ich, lieber Kryptoman, wenn Menschen nur deshalb arbeien müssen, weil sie billiger sind als andere, wenn sie keine Lohnfortzahlung im Krankheitsfall bekommen und auch keine Chance, sich selber für diesen Fall zu versichern, wenn sie keinen Urlaub bekommen, wenn sie 7 Tage in der Woche 18 Stunden pro Tag unter psychisch und physisch ungesunden Bedingungen stupider Arbeit nachgehen müssen usw. Von mir aus ist das subjektiv. Die Gier der Menschen, die diese Bedingungen erschaffen ist auch subjektiv.

Die Gründe, die dazu führen, dass diese Bedingungen vorkommen, sind mannigfaltig. Sollte man sie tatsächlich auf eine paar wenige, aber maßgebliche Gründe reduzieren wollen, könnte man Gier nach Macht und Besitz und mangelndes Mitgefühl nennen. Was aber führt dazu, dass Menschen von dem einen zuviel und dem anderen zu wenig haben. Das ist auch wieder sehr kompliziert.

Nehmen wir doch mal als anzustebendes Ideal: Gleicher Lohn für gleiche Arbeit weltweit. Solidarität statt Konkurrenz. Wäre das nicht anstrebenswert?

Aber ich glaube, wir verlassen so allmählich das Thema dieses Threads.

LG, Michael 
Autor cryptoman
 - 29.09.2013 19:27
Zitat von: MAS am 29.09.2013 19:09
Zitatsomit kann der Arbeitnehmer seine Produktivität meistbietend verkaufen.

Cryptoman, erzähl das mal den Menschen, die derzeit unter unmenschlichen Bedingungen unsere Luxusgüter herstellen. Meinst Du tatsächlich, die Firmen stünden da Schlange und die Menschen hätten die Wahl zwischen mehreren lukrativen Angeboten, und wenn keines dabei wäre, dann könnten sie eben kein Angebot annehmen und trotzdem überleben?
Meinst Du, die Menschen würden sich das freiwillig aussuchen, ohne dass die Not sie dazu zwänge?

Beste Grüße,
Michael


Not ist ein Umstand, der zwingt niemanden.

Was bezeichnest du als unmenschlich? Ist das nicht eine vollkommen subjektive Perspektive? Du glaubst doch nicht wirklich, dass Leuten mit entsprechender Produktivität kein besseres Angebot gemacht würde. Eine gewisse Konkurrenz vorausgesetzt, und da alle dauerhaften Monopole staatlich induziert sind, wäre das doch schon ein Hinweis auf eine Antwort auf die alles entscheidende Frage ...

Warum sind sie in dieser extremen Situation? Sollte sie NUR eine Folge mangelnder Produktivität sein, dann dürften sich Wege finden, diese zu steigern, Kreativität und Risikobereitschaft vorausgesetzt. Dies gilt fernab staatlich induzierter Armut.

Darüber hinaus gilt, dass das Geschäft für beide Seiten vorteilhaft ist, andernfalls würde es nicht zustande kommen, auch dann, wenn irgendwelche Wohlstandsbäuche in 1. Welt-Ländern meinen, dass die Bedingungen unmenschlich seien und Probleme über Subventionen lösbar wären.
Autor MAS
 - 29.09.2013 19:09
Zitatsomit kann der Arbeitnehmer seine Produktivität meistbietend verkaufen.

Cryptoman, erzähl das mal den Menschen, die derzeit unter unmenschlichen Bedingungen unsere Luxusgüter herstellen. Meinst Du tatsächlich, die Firmen stünden da Schlange und die Menschen hätten die Wahl zwischen mehreren lukrativen Angeboten, und wenn keines dabei wäre, dann könnten sie eben kein Angebot annehmen und trotzdem überleben?
Meinst Du, die Menschen würden sich das freiwillig aussuchen, ohne dass die Not sie dazu zwänge?

Beste Grüße,
Michael