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Zusammenfassung

Autor Tobias
 - 31.10.2015 08:37
Lieber GregorM und lieber high4all, vielen Dank für eure Kommentare. Ich sehe es genauso, es ist völlig Wurscht wie es jemand bezeichnet, Hauptsache wir fühlen uns in unseren Sachen wohl.

Lieber rock aktiv, ich habe nicht geschrieben, dass ich Cross-Gender bin, sondern lediglich, dass ich meinen Kleidungsstil für mich so beschreibe.
Autor high4all
 - 31.10.2015 08:19
Zitat von: GregorM am 31.10.2015 07:28

Und ist das alles nicht ziemlich gleichgültig, solange man sich selbst wohlfühlt?

Gruß
Gregor

Genau!

Die ganzen Bezeichnungen sind doch völlig zweitrangig. Ich trage die Röcke und Kleider nicht, weil ich als Crossdresser (oder sonstwas) bezeichnet werden will, sondern weil es mir gefällt und ich mich darin wohler fühle als in Hosen. Bei vielen Gelegenheiten finde ich Röcke/Kleider auch zweckmäßiger als Hosen. Zudem sehen Röcke oder Kleider schöner aus als Hosen. Ebenfalls ein guter Grund für mich.

Wie mich andere Menschen bezeichnen ist mir sowas von egal.

LG
Hajo

Autor GregorM
 - 31.10.2015 07:28
Hallo Tobias,

die Begriffe sind nicht sehr präzise definiert, und ihre Bedeutung in keiner Weise eindeutig. Hängt von Kulturen und Subkulturen ab.

Laut deiner Beschreibung bist du in meinen Augen einfach ein Mann im Rock, in der warmen Jahreszeit allerdings. In der anderen Hälfte des Jahres könntest du einigen ein Cross-Dresser sein, einigen ein Gender Bender, einigen vermutlich auch ein Transvestit und anderen wieder nur ein Mann, der gewählt hat, den Rock als Grundstein seiner Garderobe zu machen, anstatt der Hose.

Und ist das alles nicht ziemlich gleichgültig, solange man sich selbst wohlfühlt?

Gruß
Gregor
Autor Asterix
 - 31.10.2015 01:35
Zitat von: rock aktiv glitterrocksonnenmondscheinblütengoldstaubregen am 31.10.2015 01:20
Nee, mein Lieber. Wenn du "Crossgender" wärst, hättest du weibliche und männliche Sexualmerkmale. Oderwürdest dir diese "zulegen". Im Fachjargon heißt das Genderbending. So ist es aber nur ein Crossdressing. Die Übernahme einer Garderobe des anderen Geschlechts.

Reine Defintionssache. Wenn "Gender" einfach die "Geschlechtsrolle" beschreibt, dann kann man "Crossgender" so stehen lassen.
Autor androgyn
 - 31.10.2015 01:20
Nee, mein Lieber. Wenn du "Crossgender" wärst, hättest du weibliche und männliche Sexualmerkmale. Oderwürdest dir diese "zulegen". Im Fachjargon heißt das Genderbending. So ist es aber nur ein Crossdressing. Die Übernahme einer Garderobe des anderen Geschlechts.
Autor Tobias
 - 30.10.2015 19:40
Ich selber beschreiben meinen Kleidungsstil als Cross- Gender. Im Sommer trage ich ein Hemd (Herrenabteilung), Unterwäsche (Herrenabteilung), Sneakers (Herrenabteilung) und Rock (Damenabteilung). Und im Winter Hemd (Herrenabteilung), Unterwäsche (Herrenabteilung), Rock (Damenabteilung), Stiefel oder Overknees (Damenabteilung) und Feinstrümpfe (Damenabteilung). Meine Jacken im Winter sind neutral, da habe ich Lederjacken und Jeansjacken. Also ein bunter Cross-Gender Mix.  :) ;)
Autor GregorM
 - 24.10.2015 18:12
Und genau der Artikel über Männer in Röcken sollte dir interessant sein, lieber RA.

Er zeigt, dass es tatsächlich Frauen gibt, die gerne solche Männer sehen.

Gruß
Gregor
Autor androgyn
 - 24.10.2015 14:04
Hallo,
ich hab emal ein wenig recherchiert. Obwohl gewisse Sachen frühe auch von wohlhabenden Männer getragen wurde, wie von Frauen, gab es dennoch Unterschiede  zwischen traditioneller Männer und Damenmode. Abweichler und Crossdresser wurden auch schon damals von Männern mit Hemme begegnet. Auch vom König persönlich. Charlotte d'Éon war so einer, jüngster Stunde. http://www.deutschlandfunk.de/der-erste-transvestit.871.de.html?dram:article_id=126975
https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/0/06/Mademoiselle_de_Beaumont_or_The_Chevalier_D%27Eon_LCCN2006685290.jpg/398px-Mademoiselle_de_Beaumont_or_The_Chevalier_D%27Eon_LCCN2006685290.jpg
https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/6/6a/Thomas_Stewart_%E2%80%93_Chevalier_d%27Eon.jpg/504px-Thomas_Stewart_%E2%80%93_Chevalier_d%27Eon.jpg

Und hier noch eine Meinung über Männerröcke von einer Frau.
http://godsofbalance.de/?s=Kerle%2C+tragt+R%C3%B6cke!
Autor androgyn
 - 05.08.2015 00:16
Zitat von: Asterix am 04.06.2015 11:16
Zitat von: mario72 am 04.06.2015 09:06
Ich glaube das genau die Fetisch Linie und die Angst man könnte sich eventuell auch noch einer Geschlechtsumwandlung. unterziehen macht es für außen stehende sehr schwer das zu unterscheiden, für den selbst betroffen wohl auch daher das versuchen eine Erklärung zu finden.

Das betrifft scheinbar aber nur Männer...und Männer haben ein nachweislich viel kleineres "offizielles" Sortiment zur Auswahl. Insofern hab ich ein massives Problem mit so einer Diagnose, die für mich nichts anderes als versteckte Männerfeindlichkeit ist (da sie zementiert bzw es zementieren soll, dass wer die hegemoniale Männlichkeit verlässt, nicht mehr "normal" ist).

Gruß
Hallo Asterix,
ich finde die anderen Argumente leideer nicht mehr wo du auf Transistenz eingehst.
Dass die Mehrheit der Männer kein Bedürfnis hat, Röcke zu tragen, oder sich modisch benachteiligt fühlen,
blelegt meiner Meinung nach dieses Video sehr gut. 
https://www.youtube.com/watch?v=hFQCP8X_hog
MzF Angleichungen scheinen weniger vertreten zu sein, als umgekehrt. Jedenfalls finde ich mehr Reportagen über FzM Transsexuelle. Also ist Tranvestismus kein Alleinstellungsmerkmal von Männern, wie immer behauptet wird.

Gute Nacht.
Autor high4all
 - 09.06.2015 07:20
Zitat von: rock aktiv am 08.06.2015 18:38
Zitat von: BerlinerKerl am 08.06.2015 12:15
2 Wochen haben die Zeit. Die hälfte melden sich erst bei dem 3. Brief, wenn ich kurz davor bin
mit der Polizei vor der Türe zu stehen, denn dann wird nicht mehr gefackelt.
Mit einem Gerichtsvollstrecker ist das wohl nicht vergleichbar.
Ein Kuckuckskleber, alles klar.
Autor androgyn
 - 08.06.2015 18:38
Zitat von: BerlinerKerl am 08.06.2015 12:15
2 Wochen haben die Zeit. Die hälfte melden sich erst bei dem 3. Brief, wenn ich kurz davor bin
mit der Polizei vor der Türe zu stehen, denn dann wird nicht mehr gefackelt.
Mit einem Gerichtsvollstrecker ist das wohl nicht vergleichbar.
Autor BerlinerKerl
 - 08.06.2015 12:15
Ich verstehe Asterix immer noch nicht. :P

Anstatt selbst Politik zumachen und versuchen es zu ändern wird hier nur
gemeckert. :o
Ebenfalls gibt es stellen, wo man sich erkundigen kann, was passiert wenn...
Angst vor Behörden oder den Menschen der hinter dem Schreibtisch sitzt?

Beispiel??

Wenn meine "Kunden" zu einem Termin nicht erscheinen und sich nicht melden
warum sie nicht erscheinen können, dann geht das Prozedere in die nächste Runde.

2 Wochen haben die Zeit. Die hälfte melden sich erst bei dem 3. Brief, wenn ich kurz davor bin
mit der Polizei vor der Türe zu stehen, denn dann wird nicht mehr gefackelt.

Es gibt überall Stellen wo man sich melden und sein Problem vortragen kann.
Nur machen das zu wenige. :-*

Autor MAS
 - 08.06.2015 07:56
Zitat von: Asterix am 08.06.2015 02:25
Zitat von: rock aktiv am 07.06.2015 20:45
Zitat von: MAS am 07.06.2015 17:38
Zitat von: rock aktiv am 07.06.2015 17:10
Zitat von: Asterix am 07.06.2015 16:47
Ich rede eher von einem Gesetzessystem als von einem Rechtssystem.
Was ist eigentlich dein Problem? Deine Diskussionspartner tappen im Dunkeln.

Ich meine, es schon verstanden zu haben, Rock aktiv. Asterix ist auf Grund einer Erkrankung nicht mehr zu einer Prüfung zugelassen worden, weil die Entscheider eher Bürokraten als Philantropen waren. Und da bestand plätzlich kein entsprechender Rechtsanspruch mehr seinerseits, und die Entscheider haben leider Dienst nach Vorschrift gemacht, statt die Gesetze zu seinen Gunsten auszulegen.

LG, Michael
Okay. Dann hat er das Beispiel bei sich aufgezeigt. Da kann er aber nicht verallgemeinern, dass wir in einem Unrechtsstaat leben. Andere kämpen jahrelang für eine EU-Rente, die es nötig haben und andere widerum bekommen sie kurzerhand gewilligt. Und mal davon abegesehen, kann es sein, dass die Professoren oder Entscheider, nach seiner Kleidung Rückschlüsse gezogen haben?

Vielleicht nicht in einem Unrechtsstaat, aber gewiss in keinem Rechtsstaat. Ja, die Sache mit der BA-Arbeit hat bei mir die Sache bzw das Fass zum Überlaufen gebracht. Aber vorher war ich auch schon auf Grund diverser anderer Gesetze und -sauslegungen nicht unbedingt der Meinung, dass ich in einem Land lebe, wo Menschenrechte wirklich wichtig sind (auch wenn das ständig so propagiert wird, zum Beispiel in Bezug auf Rossija, was fälschlicherweise als "Russland" bezeichnet wird). Und übrigens rock aktiv, die Kleidung hat mit der Sache nix zu tun...von Seiten der Professoren hätte ich nach wie vor jede Unterstützung, aber den Juristen in der Uni-Verwaltung ist selbst das piepschnurzegal.

Gruß

Lieber Asterix,

na immerhin zeigten Deine Profs. Menschlichkeit!

Mir und einem Kollegen, die wir bereit waren, uns eine angebotene halbe Stelle zu teilen, damit keiner von uns leer ausging, hat der Justitiar auch mal einen Strich durch die Rechnung gemacht. Die Begründung war aber, dass, wenn man mal mit Stellen unter 0,5 anfange, der Ausbeutung Tor und Tür geöffnet sei. Es war also eine menschenfreundliche Begründung, wenn sie auch hier für einen von uns bedeutete, keine Stelle zu bekommen.

Was hat es denn mit Rossija und Russland auf sich?

Ja, vom Thema "Crossdressing" sind wir etwas abgekommen.

LG, Michael
Autor Asterix
 - 08.06.2015 02:25
Zitat von: rock aktiv am 07.06.2015 20:45
Zitat von: MAS am 07.06.2015 17:38
Zitat von: rock aktiv am 07.06.2015 17:10
Zitat von: Asterix am 07.06.2015 16:47
Ich rede eher von einem Gesetzessystem als von einem Rechtssystem.
Was ist eigentlich dein Problem? Deine Diskussionspartner tappen im Dunkeln.

Ich meine, es schon verstanden zu haben, Rock aktiv. Asterix ist auf Grund einer Erkrankung nicht mehr zu einer Prüfung zugelassen worden, weil die Entscheider eher Bürokraten als Philantropen waren. Und da bestand plätzlich kein entsprechender Rechtsanspruch mehr seinerseits, und die Entscheider haben leider Dienst nach Vorschrift gemacht, statt die Gesetze zu seinen Gunsten auszulegen.

LG, Michael
Okay. Dann hat er das Beispiel bei sich aufgezeigt. Da kann er aber nicht verallgemeinern, dass wir in einem Unrechtsstaat leben. Andere kämpen jahrelang für eine EU-Rente, die es nötig haben und andere widerum bekommen sie kurzerhand gewilligt. Und mal davon abegesehen, kann es sein, dass die Professoren oder Entscheider, nach seiner Kleidung Rückschlüsse gezogen haben?

Vielleicht nicht in einem Unrechtsstaat, aber gewiss in keinem Rechtsstaat. Ja, die Sache mit der BA-Arbeit hat bei mir die Sache bzw das Fass zum Überlaufen gebracht. Aber vorher war ich auch schon auf Grund diverser anderer Gesetze und -sauslegungen nicht unbedingt der Meinung, dass ich in einem Land lebe, wo Menschenrechte wirklich wichtig sind (auch wenn das ständig so propagiert wird, zum Beispiel in Bezug auf Rossija, was fälschlicherweise als "Russland" bezeichnet wird). Und übrigens rock aktiv, die Kleidung hat mit der Sache nix zu tun...von Seiten der Professoren hätte ich nach wie vor jede Unterstützung, aber den Juristen in der Uni-Verwaltung ist selbst das piepschnurzegal.

Gruß
Autor cephalus
 - 07.06.2015 21:00
Zitat von: Asterix am 07.06.2015 16:47
Ich rede eher von einem Gesetzessystem als von einem Rechtssystem.
Ich denke, was Du meinst, kommt in seinem Kern dem Thema "Rechtspositivismus" nahe...