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Zusammenfassung

Autor Dr.Heizer
 - 03.12.2014 15:07
Nachdem es nun die letzten Tage bei uns zu Haue bezüglich des Rocktragens eher ruhig zuging, habe ich wieder erlebt, wie es sich doch gut entwickelt. Ich trug bisher ausschließlich die Röcke, die ich und meine Frau gut finden.
Vorgestern Abend war ich dann noch draussen unterwegs im karierten Wollrock mit Boots und diesen trug ich dann auch zu Hause. Erstmal kein Kommentar zum Rock, als meine Frau nach Hause kam und einen Rock an mir sah, den Sie noch nicht kannte (habe ich erst letzte Woche gekauft). Später dann musste sie schon mal ganz "unauffällig" am Material fühlen, ob er ihr auch angenehm erscheint. Da habe ich sie natürlich angelächelt und sie lächelte auch. Also geprüft und für gut befunden.

Ich sprach sie an, ob sie nicht auch welche tragen möchte im Winter. Sie meinte, es wäre zu kalt und Strumpfhosen - egal welcher Art - mag sie nicht an sich, findet sie unbequem. (Das alte Thema mit der Passform, denn irgendwann hatte sie wohl mal eine, die etwas zwickte. Gebranntes Kind scheut das Feuer?)

Komisch schon, denn als es letzten Winter kalt wurde und ich ihr eine von meinen Strickstrumpfhosen nach dem Winterspaziergang gab, damit sie nicht länger frieren müsse, zog sie die auch an und fand sie wärmend. Leider mag sie keine Strumpfhosen im Winter gerne tragen, sonst würde sie wohl auch mal im Rock rausgehen. Vielleicht gelingt uns diesen Winter mal eine Ausstattung für Sie mit schönen Leggins und dazu passenden Röcken für Sie zu kaufen. Das würde mich sehr freuen, aber wenn sie es an sich im Winter nicht mag, stellt sich für mich trotzdem nicht die Frage nach Rock oder Beziehung

Daher freue ich mich auf heute nach Dienstschluss. Bereite später dann das Abendessen vor und erwarte sie, wenn sie von der Arbeit kommt. Das gleiche tut sie schließlich auch für mich, wenn sie eher zu Hause ist. Somit können wir den Abend in dieser kuscheligen Jahreszeit schön genießen. Vielleicht überzeuge ich sie noch davon, dass auch sie im Rock mit mir rausgehen kann, wegen mir braucht sie keine Hosen tragen! Sicherlich würden dann auch ihre Bedenken andere sein, wenn wir beide draussen im Rock unterwegs sind, denn was könnten die Leute denn denken... "Ach, haste gesehen, die ... hat jetzt ne Freundin, was wohl mit ihrem Mann ist?"
Schon blöd, wenn Winter ist und ich mich mit Jacke kleiden muss, um nicht zu frieren. Bin halt auch klein, dass ich nicht sofort für einen stämmigen Beschützer gehalten werde. Und Bart mag ich mir auch keinen wachsen lassen (kommt nach spätestens 3 Tagen eh weg). Also sollen die Leute doch denken, was sie wollen, denn wenn wir beide in Hosen gehen, kommt doch auch keiner auf die Idee, ob ich einen Freund hätte...

Also lautet doch die Entscheidung - JA zur Beziehung und auch ja zum Rock. Egal ob an mir oder ihr - ich liebe sie (meine Frau) und ich mag ihn (den Rock).
Autor Tho88239
 - 11.10.2014 20:22
Zitat von: Hacky am 06.10.2014 17:30
Hier folgt noch das Bild vom Rock von Sabine Seidel. Er ist Bodenlang.
Hacky
Der Rock sieht echt super aus !!!!
Ich hane meinen auch bei Sabine Seidel fertigen lassen fast boden lang, binn am Überlegen ob ich
mir nich einen A-lienen forn im SW machen lasse !
Autor Dr.Heizer
 - 07.10.2014 17:09
Zitat von: Hacky am 07.10.2014 15:09
Danke rock aktiv, er gefällt mir auch sehr gut. Ich könnte mir auch gut vorstellen am Anfang mit diesem Rock raus zu gehen. Der ist doch unauffälliger.
Vom Stoff her ist er zwar nicht so dick wie Jeansstoff aber auch nicht ganz so fein wie manche Röcke aus der Damenabteilung. So ein Mittelweg. Ich finde gerade dies sehr angenehm. Es lässt sich mit ihm trotzdem gut laufen und auch die Windbewegungen können angenehm sein, wenn sich der Rock mitbewegt. Dann spürt man doch erst richtig, dass man keine Hose an hat.  ;)

Das Tragegefühl eines Rockes draussen lässt sich nicht beschreiben, Du musst es erleben! Du wirst es lieben! Und ich empfehle Dir, wenn Du für Dich die passende Länge und Deinen Lieblingsrock gefunden hast, geh raus damit!
Mache ich auch so und es ist jedesmal schön! Irgendwann merkst Du, es ist so angenehm und kaum jemand spricht Dich an. So ging es mir zumindest bisher und liegt vielleicht auch an meiner Figur und meinem Alter. Eventuell auch, wie selbstverständlich und sicher ich damit umgehe, auch im Rock. Ich bin eben wie ich bin und das ist gut so!

Also viel Spaß beim Rocken!
Autor Hacky
 - 07.10.2014 15:09
Danke rock aktiv, er gefällt mir auch sehr gut. Ich könnte mir auch gut vorstellen am Anfang mit diesem Rock raus zu gehen. Der ist doch unauffälliger.
Vom Stoff her ist er zwar nicht so dick wie Jeansstoff aber auch nicht ganz so fein wie manche Röcke aus der Damenabteilung. So ein Mittelweg. Ich finde gerade dies sehr angenehm. Es lässt sich mit ihm trotzdem gut laufen und auch die Windbewegungen können angenehm sein, wenn sich der Rock mitbewegt. Dann spürt man doch erst richtig, dass man keine Hose an hat.  ;)
Autor androgyn
 - 06.10.2014 19:53
Schöner Rock, Hacky.
Autor Dr.Heizer
 - 06.10.2014 18:08
Der Rock ist mir ein bisschen zu fein vom Material her und zu lang. Ich bevorzuge eben solche in Knielänge, da klappts auch am Besten mit der Bewegungsfreiheit und ist im Sommer ganz angenehm. Für den Herbst habe ich nun schon mit dem passenden Drunter (also unterhalb des Rocksaumes) experimentiert: Kniestrümpfe, Strumpfhosen, Schuhe..., da findet sich was passendes und wird nun noch einige Wochen Spaß machen!

Ein Jeansrock ist sicherlich eine gute Wahl. Das Material hat durch sein höheres Materialgewicht entgegen beispielsweise Viscose oder Leinen die tolle Eigenschaft, nicht jede Windbewegung mitzumachen und so einfach am Körper zu bleiben. Obwohl ich Jeanshosen nicht mag, Jenasröcke habe ich einige und ich trag sie ganz gern, meine Frau mag die auch mittlerweile an mir am liebsten!
Autor Hacky
 - 06.10.2014 17:30
Hier folgt noch das Bild vom Rock von Sabine Seidel. Er ist Bodenlang.
Hacky
Autor Hacky
 - 06.10.2014 15:44
Hallo rock ativ,
das Foto von dem Rock von Sabine Seidel kommt noch.
Am verländerten Wochenende habe ich mal wieder eine kleine Rock Pause eingelegt. Ich will ja nichts überstürzen. Bis am Sonntag meine Frau mal wieder einen Rock angezogen hat. Da hab ich es ihr abends natürlich gleich getan und so sind wir zusammen im Rock auf dem Sofa gesessen.
War einfach klasse.
Hacky
Autor MAS
 - 27.09.2014 09:43
Morje zesamme!

Ich erinnere mich auch an zwei solche Kolleginnen-Situationen:

Eine 1999 in Bonn an der Uni. Ich sagte zu meiner Kollegin, die ein Etuikleid trug: "Ich würde auch gerne so was anziehen wie Du". "Was, ein Kleid?", fragte sie. "Ja, ein Kleid oder einen Rock", sagte ich und schwärmte neidisch von der Vorstellung, wie schön luftig das um die Beine sein müsse und zeigte aus dem Fenster, wo der Wind gerade den Rock einer Frau auf der anderen Straßenseite bewegte. Ich zeigte auf meine knielange Jeanshose und lamnetierte, dass man als Mann immer nur sowas tragen dürfe. Damit war das Gespräch auch schon beendet. Wenig später begann ich mit dem Röcketragen.

2002 in Bad Kreuznach sah meine damalige neue Kollegin ein Foto von mir auf meinem Computerbildschirm, dachte, sie hätte sich verguckt, fragte dann, ob ich nicht mal im Rock zur Arbeit kommen wolle. Das tat ich dann. Ihr war das im Weiteren recht egal, war weder dafür, noch dagegen. Sie meinte mal, sie selber würde keine Hosen tragen, wenn das nicht schon üblich wäre für Frauen, aber habe nichts dagegen, wenn Männer Röcke tragen.

Das Argument mit der Emanzipation bringt meiner Erfahrung nach schon was, zumindest eine theoretische Zustimmung. Für die praktische spielen dann Emotionen auch eine große Rolle, und die sind oft durch sozialen Druck und Parallelisierung geprägt.

LG, Michael 
Autor Dr.Heizer
 - 26.09.2014 17:07
Sanft in kleinen Schritten etwas zu verändern erfordert Feingefühl. Klarheit, um genau zu wissen, was man will und wie man es will. Feingefühl, um einen Zeitpunkt zu finden, mit der Partnerin darüber zu reden und auch nicht zu viel auf einmal zu fordern. Wieder Zeit, um eben auch mal etwas für einige Tage ruhen lassen zu können und wieder Feingefühl um zu spüren, wann der nächste Schritt getan werden kann mit ihr gemeinsam.

Ich bin sicher, dass nächstes Frühjahr der Punkt sein wird, an dem es ihr vielelicht schon nicht mehr so viel Angst bereitet, auch mal mit Dir rauszugehen. Ich habe nur wenige Wochen Vorlauf zu Dir, doch die Reaktionen ähnlen sich schon sehr. Bilder zeige ich nicht rum, denn für mich ist zuerst mal die Akzeptanz bei meiner Frau wichtig. Ander sehen mich doch sowieso im Rock. Warum vorher Bilder? Das wirkt oft wie Verkleidung, steckst Du aber in den Klamotten drin mit Deiner Ausstrahlung und einem gesunden Selbstbewusstsein, kann das Gesamtbild kann begutachtet werden (nicht nur das Foto sondern Du als Mensch). Dann ist sicherlich die Akzeptanz größer. So habe ich es jedenfalls bisher erfahren. Machen und nicht zu viel erwarten. Mit Feingefühl und Zeit erreichst Du mehr als mit Faust auf den Tisch und Gebrüll. Es spielt keine Rolle, ob es heute oder übermorgen normal ist, dass du einen Rock trägst. Es zählt jede Minute, in der Du Dich gemeinsam mit Ihr wohlfühlst. Das sollte sie wissen, dass Du nichts tust, um sie zu verletzen sondern sie jederzeit mit Dir rechnen kann. Auf zu weiteren spannenden Abenteuern im Rock und schönen Stunden zu zweit!
Autor androgyn
 - 26.09.2014 15:03
Hallo Hacky,
Kannst du ein Foto nur von dem Rock hier reinstellen?


H4all,

ich find das mal abgesehen von den Salafisten Dingens, recht gut, dass wenigstens ein paar Männer Röcke anziehen. :D Das bestätigt auch meine Sicht. Es schauen mehr Deutsche, als wie aus den arabischen israelischen Ländern, wenn ein Kerl Rock trägt. Aus diesem Grund bin ich auch für ein Kopftuchverbot. Immer wird die Religion vorgeschoben. Es kann sich aber zu einem schönen Modeacessior durchsetzen, frei von jeglicher religiöser Assoziierung. Unsere ganze europäische Mode ist vom orientalischen inspiriert. Na gut, zumindest die Damenmode. Und ganz ehrlich, diese Panikmache, mit dieser Scharia. Die könnten mir sonst was für ein Ohr abkauen. wenn ich nicht will, dann will ich nicht. Nichts anderes machen Zeugen Jehovas und wie sie alle heißen. Alle im Auftrag des Guten. Ich würde denen höchstens ein Kompliment über ihre Röcke machen und dass sie sich besser darauf konzentieren sollten, den Rock am Mann zu missionieren  ;D
Autor Peter
 - 26.09.2014 14:29
Zitat von: Hacky am 26.09.2014 13:36Abends zu Hause, wenn die Kinder im Bett sind, ist es mittlerweile kein Problem. Das nutze ich seit dieser Woche auch aus. Nur mehr will ich auch im Moment meiner Frau noch nicht zumuten.

Prima, das läuft doch ganz gut bisher. Mach' aber nicht zu schnell, geh' lieber in kleinsten Schritten langsam vor, dann kommst du auch sicher ans Ziel. Gehst du zu schnell, stolperst du womöglich.

LG

Peter
Autor Hacky
 - 26.09.2014 14:13
Hallo rock aktiv,
das habe ich auch gemerkt. Wobei sie schon wieder aus der nächsten ,,Stadt" kommt. Meine Frau toleriert es schon, das hat sie auch gesagt, nur will sie halt nicht ein Teil davon sein. Aber vielleicht kann ja das noch werden.
Der Rock von Sabine Seidel ist super verarbeitet, sehr ästhetisch und passt wie angegossen. Sie hat mir damals Stoffmuster geschickt und ich habe mir den Stoff aussuchen können. Vom Preis her kann ich aktuell nichts sagen, da ich ihn schon 2007 gekauft habe und die ganze Zeit in der hintersten Stelle im Schrank hatte. Habe nie den Mut gehabt, ihn anzuziehen. Aber jetzt...
Autor high4all
 - 26.09.2014 14:05
Zitat von: rock aktiv am 26.09.2014 13:58
Ein langer schlichter Rock erregt überhaupt kein Aufsehen.

Es sei denn, die Salafisten tauchen in langen Röcken auf, wie es neulich in der Welt am Sonntag stand. Im Zusammenhang mit der Scharia Polizei.
Da kann es passieren, dass junge Männer in langen Röcken junge Frauen über (aus deren Sicht) unsittliche Kleidung (z.B. Miniröcke) belehren.

Solche "Verstärkung" brauchen wir Rocker allerdings nicht! Wenn ihr also zukünftig komisch angeschaut werdet, weil ihr in langen Röcken spazieren geht, wisst ihr, wo das herkommen könnte.
Autor androgyn
 - 26.09.2014 13:58
Hallo Hacky,

zeige nie einer Frau ein Foto von einem Rock und frage, wie sie es an Männern findet.
Da kommt zu 98% Ablehnung. Höchstens ein Kilt geht, aber da kommt bestimmt oft die Frage, warum du das als Nicht-Schotte tragen möchtest. In deinem 5000 Einwohner Dorf ist klar, dass sie sowas noch nie gesehen hat (oder will). Großstadtmädchen dagegen schon eher.
Dass deine Frau nichts sagt, heißt nicht das alles in Butter ist und sie es toleriert. Frauen sagen nicht zu allem ihre Meinung offen heraus. Achte lieber auf ihre Körpersprache.

Wie sind die Röcke von der Seidel? Preislich, Ästehtisch, vom Material und der Verarbeitung?
Ein langer schlichter Rock erregt überhaupt kein Aufsehen. Wäre doch besser damit auf Arbeit zu gehen (sofern keine festgeschriebene Kleiderordnung), als ein Foto von einem Damenrock zu zeigen oder?

Achso, mit der Emanzipation der Hose argumentiere ich fast nie. Die meisten wissen es oder könnne damit
nichts mehr anfagnen weil es "Geschichte" ist. Das wird gerne als Totschlagargument gesehen. Du gewinnst kein offenes Ohr bei den Frauen. Besser nimm die aktuelle Situation her, wie sich gerade die Mode zugunsten der Frauen verändert. Meine Kollegin ist völlig interessiert, wenn ich ihr das aus verschiedenen Perspektiven erkläre und stimmt auch zu und bringt auch eigene (Sicht)erfahrungen mit ein. Aber nie habe ich gesagt, ja, du als Frau, darfst heute das und früher das nicht. Kluge Frauen sagen von sich aus heraus. "Wir Frauen tragen auch Hosen und Männer früher oft Röcke". So ist mir das jedenfalls passiert.

"Nachdem ich sie gefragt habe warum sie Hosen anhat, bekam ich zur Antwort, weil das alle machen."
Klar, wenn alle sich die Hosen verkehrt herum anziehen, ist das natürlich ab dato die Norm.
Wer ist denn bei ihr Alle? Die Frauen, die Männer? Geht es um letzteres hätte ich sie darauf Aufmerksam gemacht, dass es sich um ein trickle up handelt, wo sich die Frau dem wetlichen Kleidungstil des Mannes nähert, um an Seriösistät zu gewinnen und ihr Geschlecht aufzuwerten.