Passwort vergessen? Kein Problem. Lass dir einen Link per Email schicken, mit dem du deine Mitgliedschaft wieder aktivieren kannst.
Zitat von: high4all am 01.01.2015 15:34Ich bin ja auch ein Kenner, mein Lieber
Gab keine Unterschiede zu Damenrock und sonst männlich. Weil viele Zeitgenossen Männer und Damenröcke nicht auseinanderhalten können (Ausnahme hier rock aktiv).

Zitat von: hannes-w am 01.01.2015 14:46Zwei Männer in Hose sind auch nicht ohne!
Und gleichen 2 Männer im Rock, dann ist ja alles klar....

Zitat von: hannes-w am 01.01.2015 14:46So war es: Nur männliche Kleidung, also Utility-Kilt, Flachschuhe, Oberhemd warf bereits die Frage nach Schwul oder Transgender auf. Gab keine Unterschiede zu Damenrock und sonst männlich. Weil viele Zeitgenossen Männer und Damenröcke nicht auseinanderhalten können (Ausnahme hier rock aktiv).
Nur Rock und sonst maskulin im verbreiteten Sinn wirft die Frage auf, warum. Und das ermöglicht Kommunikation.
Wie immer, meine Meinung. Jeder so wie er es mag.
Grüsse und ein frohes neues Jahr.
Zitat von: hannes-w am 01.01.2015 14:46die Frage ist warum? Schwule kommen in all ihren Facetten vor. Mehr als unter Heteros. und trotzdem sind die meisten weniger "feminin". ich mache keinen Bogen um Schwule, was soll passieren? Die interessieren sich nicht für Heteros und ansteckend ist es auch nicht.
Na ich glaube da ist einiges noch irgendwie nicht so klar rüber gekommen.
Ich habe die Erfahrung, dass die Menschen gerne Ihrer eigenen Anschauung und den eigenen Schlüssen daraus glauben. Ist also ein Anblick sehr feminin (nach allgemeiner Vorstellung), dann hat man den Stempel schwul ohne weitere Fragen oft schon auf der Stirn. Da machen sehr viele männliche Mitbürger einen weiten Bogen drum und es hat Ausgrenzung und keine Kommunikation zur Folge.
Zitat von: hannes-w am 01.01.2015 14:46reicht da nicht schon Händchenhalten zu? Das kann dir auch passieren wenn der andere eine Hoese und du Rock trägst, dann klärt sich auch die Frage des jeweiligen Parts
Und gleichen 2 Männer im Rock, dann ist ja alles klar....
Treff ich alleine und nur Rock ohne High-Heels, etc auf Menschen, dann kommen fragende Blicke oder ein Schmunzeln viel öfter. Trete ich dann nicht abweisend oder zu forsch auf, dann reden Leute auch mal mit mir und fangen, wenn auch einige sehr auf Umwegen.

Zitat von: hannes-w am 01.01.2015 14:46Wenn jemand in Heels und Rock geht, ist für die meisten Menschen klar, der ist transexuell oder kurz davor. Die gleiche Haltung durch mediale Akzeptanz, von einer sicheren Distanz aus. Das es oft nicht so sein muss, ist ihnen nicht bewusst. Nur Rock und maskulin wirft nur dann Fragen auf, wenn dieser auch männlich konnotiert wirkt. Alles andere wird doch leider zu oft als kauzig, anders oder verqueert gewertet.
Der Gegenüber hat aber die gleiche Haltung.
Da kamen dann höhere Schuhe, aber eher Keilabsatz. Und auch bunte FSH. Ist aber nicht meins. Und die Leute reagieren dann fast gar nicht mehr. Für die ist ja alles klar. Nur Rock und sonst maskulin im verbreiteten Sinn wirft die Frage auf, warum. Und das ermöglicht Kommunikation.
Zitat von: rock aktiv am 29.12.2014 13:41Tja dann ist es wohl nicht gänzlich zu vermeiden. Ich bin auf das Thema immer dann angesprochen worden, wenn ich einen besonders "männlichen" Rock (Uti-Kilt) getragen habe. Mit "weiblichen" Röcken ist es noch nicht passiert.Zitat von: high4all am 29.12.2014 08:33Nööö, ich wurde oft als homosexuell abgestempelt, egal in was für Klamotten. Da reicht wohl schon eine knabenhafte Figur, die sich von alleine betont, zu. Vielleicht auch, weil ich mit Homosexuellen keine Probleme haben und mit denen auch mal ins Gespräch komme.
P.S. Der einzig sichere (?) Weg, um nicht in die Schwulenecke gestellt zu werden, ist der, ganz auf Röcke zu verzichten und nur Mainstream-Männerklamotten zu tragen.

Zitat von: hannes-w am 29.12.2014 08:08ab da an habe ich zum Beispiel bewusst gelernt, dass ein kurzer Rock keine Provozierung oder Einladung zu Sex ist, wie es gerne etliche Männer behaupten. wie in Italien wo das gesetz durch einen Politiker erlassen wurde, der Miniröcke an Frauen verboten hat. Diese sollten selber einen anziehen und ein Jahr damit rumlaufen, um mitreden zu dürfen.
Ich würde mein Umfeld gerne davon überzeugen dass ein Rock nichts ist, was irgendwie etwas weg nimmt (die Männlichkeit z.B.). Und dass es auch niemanden bedroht oder eben auch anbaggert. Mein Umfeld bekämpfen bis nichts Negatives mehr kommt, ?? Neeeee, lass mal.
Darum auch der Weg dass ich den Stempel schwul meide. Wenn das jemand (Mann) denkt dann ist schon der Kontakt irgendwie eher distanziert oder es folgt Abweisung. Brauch ich nicht.
Zitat von: high4all am 29.12.2014 08:33Nööö, ich wurde oft als homosexuell abgestempelt, egal in was für Klamotten. Da reicht wohl schon eine knabenhafte Figur, die sich von alleine betont, zu. Vielleicht auch, weil ich mit Homosexuellen keine Probleme haben und mit denen auch mal ins Gespräch komme.
P.S. Der einzig sichere (?) Weg, um nicht in die Schwulenecke gestellt zu werden, ist der, ganz auf Röcke zu verzichten und nur Mainstream-Männerklamotten zu tragen.

Zitat von: MAS am 29.12.2014 10:23
Letztlich, so meine ich zu verstehen, gehen wir hier, also Hannes, High4all, Dr. Heizer und ich nicht so unterschiedlich mit em Thema um. Wir tragen unsere Röcke, können auch gut dafür argumentieren, tun das auch gerne, aber wollen niemandem damit zu nahe treten, sondern verlangen nur den Respekt, den wir anderen in ihrer Kleidung auch entgegenbringen.
LG, Michael
Zitat von: high4all am 29.12.2014 08:33
P.S. Der einzig sichere (?) Weg, um nicht in die Schwulenecke gestellt zu werden, ist der, ganz auf Röcke zu verzichten und nur Mainstream-Männerklamotten zu tragen.

Zitat von: high4all am 28.12.2014 12:31
Gemeint ist, dass ich mir nicht klaglos jeden Mist gefallen lasse. Der "Unnahbar-Blick" dient übrigens zur Vermeidung von Konfrontationen bereits im Vorfeld, Stichwort: Abschreckung. So kommt es nur äusserst selten zu Konflikten. Kann mich kaum noch an das letzte Mal erinnern, ich glaube im Frühjahr war´s. Seinerzeit war ich noch unsicher und das machte sich nachteilig bemerkbar.
Zitat von: hannes-w am 28.12.2014 11:27Ich weiß ja, dass hier jedes Wort auf die Goldwaage gelegt wird, ok.Zitat von: MAS am 27.12.2014 20:22
Aber ich habe auch nichts von Bockigkeit geschrieben, sondern nur von Beharrlichkeit, also konsequent und geduldig seinen Weg gehen, oder um ein anderes schönes Wort zu verwenden: gleichmütig.
LG, Michael
Da kommt man dem schon nahe was ich weiter oben meinte. Gelassenheit und ab und an auch mal ausweichen. Ist keine Niederlage. Flagge zeigen da wo es lohnt und gelassen Anderen den Platz lassen wenn es eh sinnlos ist in Diskussionen oder blöde Situationen reinzulaufen.
'Ich stöckel alles nieder' ist mir aus Mangel an passendem Schuhwerk nicht möglich und nebenbei als Weg schon viel zu konfrontativ. Ich schau drauf was mir gut tut. Und da ist ein Leben ohne unnötige Konfrontation sicher eher mein Weg.
Weglaufen ist es auch nicht, aber der Zwischen weg, der ist oft für mich passend.
