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Zusammenfassung

Autor MAS
 - 01.05.2015 11:03
Zitat von: cephalus am 01.05.2015 00:57
Bei einem Geschenk wie einem Panzer, dem entsprechenden Computerspiel oder was auch immer, würde ich ohne weiteres sagen: "nimm deinen Mist wieder mit", egal zu wem.

Lieber Marcel,

auch wenn es hier eigentlich off-topic ist: Das Spielen mit Kriegsspielzeug ist meiner Erfarhung nach weniger gefährlich als oft angenommen. Ich habe als Kind sehr gerne mit kleinen Soldaten (Maßstab 1:76) gespielt, große Schlachten aufgebaut, kannte  Uniformen und Panzertypen fast aller Armeen und  Kriege usw. und bin doch ein friedlicher Mensch geblieben. Ich weiß noch, dass ich irgendwann aufhörte, die Soldaten gegeneinander kämpfen zu lassen, und sie statt dessen die Menschheit gegen angreifende Monster, Roboter oder Außerirdische verteidigen ließ und noch etwas später auch damit aufhörte und sie nur noch üben ließ, so wie ich es von der Bundeswehr kannte, die ich direkt in der Nachbarschaft hatte. Und dann war es irgendwann ganz zu Ende mit diesem Spiel, weil ich zu alt dafür wurde. Als ich dann Zeitsoldat war war ich einer der pazifistschsten unter den Kameraden.

LG, Michael
Autor androgyn
 - 01.05.2015 10:38
Zitat von: Dr.Heizer am 30.04.2015 18:24
Lieber rock aktiv: Achte mal, statt mich auf meine Sprache hinzuweisen, einfach nur mal auf den Inhalt Deiner Texte. Wenn ich es eindampfe, kommt heraus (bitte langsam lesen, mit einen verständnisvollen, leicht tröstenden Unterton): armer, bemitleidenswerter Mann, der nichts darf, und das seit über 2600 Beiträgen.
Wenn ich auf Arbeit keinen Rock tragen darf, nur weil ich ein Mann bin, aber Frauen sehr wohl die Wahl zwischen Hose und Rock gestattet bekommen. Dann kann schon die Rede von nichts dürfen sein. Findest du nicht?
Autor androgyn
 - 01.05.2015 10:34
Zitat von: cephalus am 01.05.2015 00:57
Ich habe aber gerade von den "Banalitäten" gesprochen, auch wenn ich es nicht explizit geschrieben habe.
Gerade die sind für mich derzeit viel schwieriger zu handhaben, als die Extrembeispiele.
Bei einem Geschenk wie einem Panzer, dem entsprechenden Computerspiel oder was auch immer, würde ich ohne weiteres sagen: "nimm deinen Mist wieder mit", egal zu wem.
Ich hatte früher auch gerne Modellbaupanzer zusammengebaut. Jungen interessieren sich eben nun mal mehr für technischere Dinge. Ob das nun aus dem Militär oder Zivilbereich stammt, spielt erstmal eine untegrordnete Rolle. Wen Kinder mit Cowboy und Indianer spielen, hat das auch mit Tod und Unterdrückung zu tun. Kinder leben das aber spielerisch aus und nicht auf militärischer Ebene.

Ich würde dem Fragesteller offene Gegenfragen stellen.
Zitat von: cephalus am 01.05.2015 00:57
Was sagt man zu dem Menschen der aus tiefster Überzeugung sagt "super wie du den Ball getroffen hast, aus Dir wird mal ein richtiger Mann",
"Es gibt auch Mädchen, die den Ball besser treffen, wird aus denen auch mal ein richtiger Mann?"

Zitat von: cephalus am 01.05.2015 00:57
oder "hast du nicht ANGST, man könnte dich für ein Mädchen halten, wenn Du nicht bald zu Frisör gehst?",
"Wie sehen Mädchen denn für dich aus? Ich sehe viele Mädchen mit Kurzhaarfrisur. Was ist daran schlimm und warum hast Du Angst, mit einer Frau verwechselt zu werden?".

Zitat von: cephalus am 01.05.2015 00:57
oder "ich habe ein Määädchen gesehen mit genauso engen Hosen wie Du".
"Und ich habe gestern ein Määädchen mit genau deinen Hosen gesehen. Warst du die in dem gleichen Geschäft einkaufen, oder hat sich deine Frau vertan?"

Zitat von: cephalus am 01.05.2015 00:57
Gegen schwere direkte und konkrete Angriffe kann man sein Kind verteidigen und stärken, gegen unvorhersebare normierende Komplimente nicht.
Dann drehe das Verhälntis der Geschlechter um, und lege die "Komplimente" als eine "Beleidigung" deines Gegenübers um.
Autor Asterix
 - 01.05.2015 02:59
Zitat von: cephalus am 01.05.2015 00:57
Was sagt man zu dem Menschen der aus tiefster Überzeugung sagt "super wie du den Ball getroffen hast, aus Dir wird mal ein richtiger Mann", oder "hast du nicht ANGST, man könnte dich für ein Mädchen halten, wenn Du nicht bald zu Frisör gehst?", oder "ich habe ein Määädchen gesehen mit genauso engen Hosen wie Du".

Gegen schwere direkte und konkrete Angriffe kann man sein Kind verteidigen und stärken, gegen unvorhersebare normierende Komplimente nicht.

Dass so ein Mist aus verschiedenen Mündern (auch in den Kommerzmedien so gut wie täglich präsent) kommen wird, lässt sich kaum vermeiden, jedoch kann man aber insbesondere die Söhne stärken, mit so etwas umzugehen (meine Jugend ist nicht allzu weit entfernt, deswegen fällt es mir nicht schwer, diese eben zu reflektieren).

Gruß, Asterix
Autor cephalus
 - 01.05.2015 00:57
Zitat von: high4all am 30.04.2015 18:04
Leider ist es nötig. Denn banale Beispiele werden allzu leicht bagatellisiert und relativiert.

Ich habe aber gerade von den "Banalitäten" gesprochen, auch wenn ich es nicht explizit geschrieben habe.
Gerade die sind für mich derzeit viel schwieriger zu handhaben, als die Extrembeispiele.
Bei einem Geschenk wie einem Panzer, dem entsprechenden Computerspiel oder was auch immer, würde ich ohne weiteres sagen: "nimm deinen Mist wieder mit", egal zu wem.
Was sagt man zu dem Menschen der aus tiefster Überzeugung sagt "super wie du den Ball getroffen hast, aus Dir wird mal ein richtiger Mann", oder "hast du nicht ANGST, man könnte dich für ein Mädchen halten, wenn Du nicht bald zu Frisör gehst?", oder "ich habe ein Määädchen gesehen mit genauso engen Hosen wie Du".

Reale Beispile aus unserem Leben, die zum guten Teil (außer punkt 1) die freien Entscheidungen der Söhne in Frage stellen und beeinflussen. Das nervt, und dagegen fühle ich mich machtlos.
Gegen schwere direkte und konkrete Angriffe kann man sein Kind verteidigen und stärken, gegen unvorhersebare normierende Komplimente nicht.
Autor Dr.Heizer
 - 30.04.2015 18:24
Ich habe mir nur mal was herausgenommen
Zitat von: rock aktiv am 29.04.2015 21:07
Achte bitte mal auf deine Sprache. Sie verrät sehr viel. möchte und dürfen sind zwei verschiedene Dinge. Das Unterbewusstsein sagt immer die Wahrheit.
...
Ja, nur dürten Röcke an Männern in konservativen Berufen noch lange nicht gern gesehen sein. Auch nacktes Bein. Wie es immer wieder die Kniggeheinis gerne runterpredigen.
...
Wenn Männer wirklich soh froh und glüklich darüber sind, Männer zu sein, würden sich nicht so viele Männer das Leben nehmen. Man kann daher davon ausgehen, dass Frauen in unserer westlichen Welt, die glücklicheren Menschen sind. Sie genießen ja auch genügend Privilegien und juristischen Artenschutz.
...
Der Mann soll so weit, wie möglich, natur-belassen sein, während die Frau dagegen von Kopf bis Fuß inszeniert und künstlich hergerichtet ist.
...
Ich schwitze in Männerhemden und  T-Shirts deutlich genauso. Egal wie weit die sind, Weil der Stoff kein anderer, der zur Winterkleidung ist.

Lieber rock aktiv: Achte mal, statt mich auf meine Sprache hinzuweisen, einfach nur mal auf den Inhalt Deiner Texte. Wenn ich es eindampfe, kommt heraus (bitte langsam lesen, mit einen verständnisvollen, leicht tröstenden Unterton): armer, bemitleidenswerter Mann, der nichts darf, und das seit über 2600 Beiträgen.

Ich gestatte mir seit langem, nicht auf jeden Punkt, den Du schreibst, zu reagieren. Denn mit diesen Beiträgen überzeugst Du niemanden, hilfst niemandem, machst niemandem Mut. Und damit behaupte ich nicht, dass Du etwas falsch machst, Du hast lediglich einen Weg auf eine gewisse Art gewählt, den ich so nicht für sinnvoll und damit auch für kontraproduktiv halte. Geht wahrscheinlich nicht nur mir so.  :'(

Mir fehlt die Begeisterung für das, was Du tust und das Feingefühl, andere wertzuschätzen. Du könntest es, willst Du es nicht? Willst Du lieber meckern, was alles schlecht ist an dieser Welt?
Während ich mich über einen freue, der sich mit dem Thema Rock oder Kilt beschäftigt und dann auch trägt, so wie unser "jüngstes" Forumsmitglied emot, suchst du lieber nach tausend Menschen, die sich nicht darin kleiden und abertausend Gründen, warum das so ist. Das ist die Sprache, die ich spreche, mit den Worten, die ich bewusst wähle! Ich wünsche allen Rock- und Kilträgern und -trägerinnen einen schönen Feiertag morgen, denn vieleicht ist das Wetter schön und ich treffe jemanden, mit dem ich über den Rock als Kleidungsstück voller Begeisterung sprechen kann. Was er dann draus macht, ist seine Sache. Ich unterstütze gern, wenn jemand möchte. Dann wird es auch eine gemeinsame Sache - so geht das!  ;)
Autor Dr.Heizer
 - 30.04.2015 18:17
Zitat von: high4all am 30.04.2015 18:04
Es ist eine Binsenweisheit, dass ich Kinder nicht vor allem schützen kann. Aber ich kann versuchen, sie zu stärken, indem ich einen eigenen Standpunkt habe und den deutlich mache. Bei den Kindern und besonders bei den lieben Verwandten.
Und Kinder können dadurch gestärkt werden in ihrem Tun. Wichtig für sie ist, zu wissen, dass Eltern zu ihnen stehen und sie jederzeit mit Sorgen, Fragen und auch all ihren Ideen und Erlebnissen willkommen sind. Was macht es dann noch, wer am liebsten mit Puppe oder Idinaner, Kaufmannsladen oder Autos spielt? Mir Schnurz!
Autor high4all
 - 30.04.2015 18:04
Zitat von: Ben am 30.04.2015 17:38
Puh, ist es nötig, mit Extrembeispielen zu antworten?

Ich kann Kinder nicht vor jedem Schund, vor jedem Klischee schützen. Und vielleicht ist es besser, wenn ich mit dem Kind so ein Geschenk bespreche und zeige, als wenn es heimlich damit spielt. Den Onkel würde ich natürlich darauf ansprechen.
Aber die elterliche Erziehung bricht nicht in sich zusammen, wenn Geschenke anderer abseits der eigenen Norm sind.
Leider ist es nötig. Denn banale Beispiele werden allzu leicht bagatellisiert und relativiert.

Es ist eine Binsenweisheit, dass ich Kinder nicht vor allem schützen kann. Aber ich kann versuchen, sie zu stärken, indem ich einen eigenen Standpunkt habe und den deutlich mache. Bei den Kindern und besonders bei den lieben Verwandten.
Autor Ben
 - 30.04.2015 17:38
Zitat von: high4all am 30.04.2015 15:27Oder sich alles kritiklos gefallen zu lassen. Wenn der wohlmeinende Onkel dem Kind gewaltverherrlichende Computerspiele schenkt, sagst Du dann auch nix? Ist Dir das Verhältnis zu anderen Menschen wichtiger als das Wohl Deines Kindes?
Puh, ist es nötig, mit Extrembeispielen zu antworten?
Ich kann Kinder nicht vor jedem Schund, vor jedem Klischee schützen. Und vielleicht ist es besser, wenn ich mit dem Kind so ein Geschenk bespreche und zeige, als wenn es heimlich damit spielt. Den Onkel würde ich natürlich darauf ansprechen.
Aber die elterliche Erziehung bricht nicht in sich zusammen, wenn Geschenke anderer abseits der eigenen Norm sind.
Autor high4all
 - 30.04.2015 15:27
Zitat von: Ben am 30.04.2015 13:36
Ich stimme Dir zu, cephalus. Darüber hinaus halte ich wenig davon, Verwandten vorzuschreiben, was sie schenken dürfen.
Es geht nicht um Vorschriften. Es geht darum, ein Zeichen für das eigene Kind zu setzen. Damit es erfährt, dass die Eltern zu ihm stehen, egal, ob es mit dem "richtigen" oder "falschen" Spielzeug spielt.

Oder sich alles kritiklos gefallen zu lassen. Wenn der wohlmeinende Onkel dem Kind gewaltverherrlichende Computerspiele schenkt, sagst Du dann auch nix? Ist Dir das Verhältnis zu anderen Menschen wichtiger als das Wohl Deines Kindes?

Ist nicht einfach, den Weg zwischen Helikoptereltern und Jasagereltern zu gehen.

Bei meinen Kindern ist es mir wenigstens teilweise gelungen, den äusseren Einfluß (der natürlich da ist) zu kompensieren, so dass sie nicht jede Mode (z.B. Turnschuhe oder andere Kleidung) mitmachen, sondern ihre eigene Meinung haben.
Autor MAS
 - 30.04.2015 15:17
Zitat von: Ben am 30.04.2015 13:36
Ich stimme Dir zu, cephalus. Darüber hinaus halte ich wenig davon, Verwandten vorzuschreiben, was sie schenken dürfen.

Ich denke, mal kann höchstens zum Nachdenken anregen.

LG, Michael
Autor Ben
 - 30.04.2015 13:36
Ich stimme Dir zu, cephalus. Darüber hinaus halte ich wenig davon, Verwandten vorzuschreiben, was sie schenken dürfen.
Autor cephalus
 - 30.04.2015 12:47
Zitat von: high4all am 30.04.2015 11:54
So könnten die Eltern beispielsweise auf die Verwandtschaft einwirken, damit diese weniger genderisierte Geschenke an die Kinder geben.

Auch mit den ErzieherInnen im Kindergarten kann man durchaus ein ernstes Wort reden. Die Kinder sind den ErzieherInnen nur anvertraut und nicht ihr Eigentum.

Natürlich dürfen die Eltern dann nicht konfliktscheu sein und sich stromlinienförmig anpassen. Nur leben wir in einer Zeit, in der wir zunehmend von "Fachleuten" bevormundet werden,

Da du selbst Kinder hast überrascht mich deine Aussage.
Gegen die meist sogar unbewusste Beeinflussung durch die Umgebung ist man machtlos,  weil selbst ein Ansprechen nicht hilft wenn Menschen intuitiv aus ihrem Weltbild heraus agieren.
Der Einfluss der schönen Peergroup ist zudem stärker,  als alles Gesagte und vorgelebte
Bliebe nur das Unterbinden von Kontakten -  kaum dem Kindeswohl dienlich...
Autor high4all
 - 30.04.2015 11:54
Zitat von: MAS am 30.04.2015 10:20
Gestern traf ich einen meiner Studenten mit seinem einjährigen Töchterchen. Er sagte, die trage auch die Sachen ihres älteren Bruders auf und dieser habe viele bunte Sachen, so dass er oft für ein Mädchen gehalten worden sei. Er spiele übrigens gerne mit Puppen, bekomme im Kindergarten aber immer nur typisches Jungenspielzeug vorgelegt. Das Töcherchen dagegen habe inzwischen sehr viele Puppen, die ihm von Verwandten geschenkt worden seien. So würden die beiden Kinder von der Gesellschaft schon sehr stark genderisiert, obwohl er und seine Frau ihnen her die Spielsachen und Kleider gönnte, die sie individuell wollten, egal, ob die als Jungen- oder Mädchensachen gälten.

Und woran orientiert sich dann so ein Kind: an den Eltern, an der Peer-Group, an vielen anderen Menschen rundherum. Ein Individuum ist nie losgelöst vom Umfeld.

LG, Michael
Wenn die Eltern eine klaren Standpunkt vertreten und ihre Kinder in ihrer Individualität unterstützen, sind sie weniger anfällig für den Mainstream.

So könnten die Eltern beispielsweise auf die Verwandtschaft einwirken, damit diese weniger genderisierte Geschenke an die Kinder geben.

Auch mit den ErzieherInnen im Kindergarten kann man durchaus ein ernstes Wort reden. Die Kinder sind den ErzieherInnen nur anvertraut und nicht ihr Eigentum.

Natürlich dürfen die Eltern dann nicht konfliktscheu sein und sich stromlinienförmig anpassen. Nur leben wir in einer Zeit, in der wir zunehmend von "Fachleuten" bevormundet werden, nicht nur bei der Familienpolitik. Die Super-Nanny lässt grüßen.

Individualismus findet oft nur statt, wenn er nix kostet.

LG
H4A
Autor MAS
 - 30.04.2015 10:20
Zitat von: emot. am 30.04.2015 09:46
Hallo Rock Aktiv.Du wirst die überwiegende Mehrheit der männlichen Bevölkerung einen Rock zu tragen nicht überzeugen.M.E liegt dies an den Erziehungsmethoden.Einem Jungen der einen Rock/Kleid tragen möchte wird Ihm von der Mutter eigebracht, daß Röcke usw Weiberkram sind e und ein richtiger Mann sowas nicht(Pfui)traegt.Hier sollten auch die Jungs die gleichen Rechte in der Auswahl der Bekleidung haben wie das weibliche Geschlecht.Dies ist meine pers Meinung.Wenn die Jungs später als erwachsene Männer der Frage Rock zutragen oft verlegen lächelnd und entrüstet da,.Weiberkram u tragen ist unmännlich.Ich bin lieber "unmännlich" -trage überwiegend Kilt (seit 4 Wochen) fg emot.

Gestern traf ich einen meiner Studenten mit seinem einjährigen Töchterchen. Er sagte, die trage auch die Sachen ihres älteren Bruders auf und dieser habe viele bunte Sachen, so dass er oft für ein Mädchen gehalten worden sei. Er spiele übrigens gerne mit Puppen, bekomme im Kindergarten aber immer nur typisches Jungenspielzeug vorgelegt. Das Töcherchen dagegen habe inzwischen sehr viele Puppen, die ihm von Verwandten geschenkt worden seien. So würden die beiden Kinder von der Gesellschaft schon sehr stark genderisiert, obwohl er und seine Frau ihnen her die Spielsachen und Kleider gönnte, die sie individuell wollten, egal, ob die als Jungen- oder Mädchensachen gälten.

Und woran orientiert sich dann so ein Kind: an den Eltern, an der Peer-Group, an vielen anderen Menschen rundherum. Ein Individuum ist nie losgelöst vom Umfeld.

LG, Michael