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Zusammenfassung

Autor MAS
 - 01.06.2015 08:33
Zitat von: Dr.Heizer am 01.06.2015 07:37
Gibt es denn auch schöne Anzüge mit kurzen Hosen in anderen Ländern?

Lieber Marcel,

ich las mal, dass es in Australien üblich sei, Anzüge mit kurzen Hosen zu tragen.

LG, Michael
Autor Dr.Heizer
 - 01.06.2015 07:37
Zitat von: BerlinerKerl am 31.05.2015 18:12
Einen Anzug kann man auch passend Kaufen. Ich habe mal zu einem Banker gesagt (gegenüber ist eine VR-Bank)
er würde mit einem Rock besser gekleidet sein, als mit einem Anzug, der zu Groß geraten ist.
Dannach die Erklärung meiner Äußerung und er mit einer Bombe im Gesicht eine Erklärung gesucht.

Die Beratung wurde von mir Abgebrochen. Zu unseriös, habe ich erklärt.

Berliner Kerl, das hast Du richtig entschieden.

Passenden Anzug (Hose+Sakko) kaufe ich meist bei einer Handelskette hier am Ort. Manche Hersteller bieten eine Art Baukastensystem: Hose diese Größe wählbar, Sakko jene Größe, also so, wie es am besten passt. Der Anzug liegt dann bei 79 bis 149 Euronen nach dem Kollektions- oder Saisonwechsel, abhängig von Marke, Material und Hersteller.

Schwarze Anzüge im "Pinguin-Stil" habe ich nur 2, die meisten anderen sind mit Streifen, auch viele helle habe ich. So nach einen halben Jahr gibts die meist zu den von mir genannten Preisen und ich habe sicher keine schlecht sitzenden Anzüge, höchstens zu viele  ;) !
Ich kaufe dann nicht die neueste Kollektion, wenn sie erstmalig in den Laden kommt, sondern warte einfach mal ab, bis die nächste Kollektion anrollt und die Reduzierung der vorherigen stattfindet.
Meine Mutter ist gelernte Maßschneiderin. Sie muss meist nur die Hosen etwas kürzen (bin eben manchmal wenige cm zu klein) der Rest passt einfach super - Passendens gibt es also zu kaufen!

Mit kurzer Hose habe ich keinen Anzug. Damit tue ich mir schwer, ich würde wahrscheinlich eher ein Hemd mit Krawatte zum Rock statt zur kurzen Hose tragen. Gibt es denn auch schöne Anzüge mit kurzen Hosen in anderen Ländern?
Autor Asterix
 - 31.05.2015 19:47
Zitat von: high4all am 31.05.2015 19:22
Zitat von: rock aktiv am 31.05.2015 17:23
Zitat von: high4all am 31.05.2015 16:35
Dann muss man halt mal 500 Euro oder so in einen vernünftigen Anzug investieren. Inklusive der notwendigen kleinen Änderungen. Da Anzüge weniger den Modetrends unterworfen sind, kann man den vielleicht 10 Jahre tragen, wären also 50 Euro pro Jahr. Nicht zuviel, denke ich.
Bei richtig guten Anzügen kannst du mit 5000€ rechnen.
Wer bietet mehr auf der nach oben offenen Skala?

5000 Ecken würde ich nicht mal für ein Kleid (!) ausgeben. ;)

Blättere gerade in der Modebeilage der WAMS (Icon) und finde ein etwas teureres Damen-Outfit für schlappe 97504 Euro und ein preiswerteres für nur 3938 Euro.

Ich keinen einzigen Euro für einen "Herrenanzug" im Pinguinstil.

Gruß
Autor high4all
 - 31.05.2015 19:22
Zitat von: rock aktiv am 31.05.2015 17:23
Zitat von: high4all am 31.05.2015 16:35
Dann muss man halt mal 500 Euro oder so in einen vernünftigen Anzug investieren. Inklusive der notwendigen kleinen Änderungen. Da Anzüge weniger den Modetrends unterworfen sind, kann man den vielleicht 10 Jahre tragen, wären also 50 Euro pro Jahr. Nicht zuviel, denke ich.
Bei richtig guten Anzügen kannst du mit 5000€ rechnen.
Wer bietet mehr auf der nach oben offenen Skala?

5000 Ecken würde ich nicht mal für ein Kleid (!) ausgeben. ;)

Blättere gerade in der Modebeilage der WAMS (Icon) und finde ein etwas teureres Damen-Outfit für schlappe 97504 Euro und ein preiswerteres für nur 3938 Euro.
Autor BerlinerKerl
 - 31.05.2015 18:12
Zitat von: rock aktiv am 31.05.2015 17:23
Zitat von: high4all am 31.05.2015 16:35
Dann muss man halt mal 500 Euro oder so in einen vernünftigen Anzug investieren. Inklusive der notwendigen kleinen Änderungen. Da Anzüge weniger den Modetrends unterworfen sind, kann man den vielleicht 10 Jahre tragen, wären also 50 Euro pro Jahr. Nicht zuviel, denke ich.
Bei richtig guten Anzügen kannst du mit 5000€ rechnen.

Du bist richtig komisch drauf, wenn ich das mal so sagen darf.
Immer gegen Frauen (negativ Erfahrungen habe ich nie gemacht) und jetzt auch noch
einen Anzug für 5000,- Teuronen ins Spiel bringen.
Zitat von: rock aktiv am 31.05.2015 17:23
Zitat von: high4all am 31.05.2015 16:35
Dann muss man halt mal 500 Euro oder so in einen vernünftigen Anzug investieren. Inklusive der notwendigen kleinen Änderungen. Da Anzüge weniger den Modetrends unterworfen sind, kann man den vielleicht 10 Jahre tragen, wären also 50 Euro pro Jahr. Nicht zuviel, denke ich.
Bei richtig guten Anzügen kannst du mit 5000€ rechnen.

Oder einen guten Schneider, der es auch wesendlich Billiger machen könnte.
Einen Anzug kann man auch passend Kaufen. Ich habe mal zu einem Banker gesagt (gegenüber ist eine VR-Bank)
er würde mit einem Rock besser gekleidet sein, als mit einem Anzug, der zu Groß geraten ist.
Dannach die Erklärung meiner Äußerung und er mit einer Bombe im Gesicht eine Erklärung gesucht.

Die Beratung wurde von mir Abgebrochen. Zu unseriös, habe ich erklärt.
Autor androgyn
 - 31.05.2015 17:23
Zitat von: high4all am 31.05.2015 16:35
Dann muss man halt mal 500 Euro oder so in einen vernünftigen Anzug investieren. Inklusive der notwendigen kleinen Änderungen. Da Anzüge weniger den Modetrends unterworfen sind, kann man den vielleicht 10 Jahre tragen, wären also 50 Euro pro Jahr. Nicht zuviel, denke ich.
Bei richtig guten Anzügen kannst du mit 5000€ rechnen.
Autor high4all
 - 31.05.2015 16:35
Zitat von: Ben am 31.05.2015 15:46
Ich glaube, es gibt für Männer im Bekliedungssegment kaum etwas schwierigeres als den passenden Anzug.
Dann muss man halt mal 500 Euro oder so in einen vernünftigen Anzug investieren. Inklusive der notwendigen kleinen Änderungen. Da Anzüge weniger den Modetrends unterworfen sind, kann man den vielleicht 10 Jahre tragen, wären also 50 Euro pro Jahr. Nicht zuviel, denke ich.
Autor androgyn
 - 31.05.2015 15:57
Zitat von: Ben am 31.05.2015 15:46
Viele Frauen bemerken es aber auch, wenn der Anzug des Gegenübers schlecht sitzt, was nicht selten der Fall. Die gewünschte Wirkung wird so zum Rohrkrepierer.
Ich glaube, es gibt für Männer im Bekliedungssegment kaum etwas schwierigeres als den passenden Anzug.
Darum schrieb ich, passender Anzug.
Autor Ben
 - 31.05.2015 15:46
Zitat von: rock aktiv am 31.05.2015 10:19Männer setzen den Anzug als Werkezug ein, um auf Frauen attraktiv zu wirken. Frag einfach mal eine Frau. Fast jede wird dir sagen, dass ein schöner Mann im Anzug sexy aussieht. Ein Anzug vermittelt Geld und Status.
Zitat von: MAS am 31.05.2015 10:46Da ist was dran, Rock aktiv, aber nicht nur als Wirkung auf Frauen, sondern auch auf andere Männer, denen man mit Macht imponieren will.
Viele Frauen bemerken es aber auch, wenn der Anzug des Gegenübers schlecht sitzt, was nicht selten der Fall. Die gewünschte Wirkung wird so zum Rohrkrepierer.
Ich glaube, es gibt für Männer im Bekliedungssegment kaum etwas schwierigeres als den passenden Anzug.
Autor androgyn
 - 31.05.2015 13:39
Zitat von: Dr.Heizer am 31.05.2015 13:25
Da lache ich doch!  Mit einen kretiven Kleidungsstil kann man nicht Chef eines Unternehmens werden? Es gibt jede Menge Unternehmen, bei denen ein konservativer Kleidungsstil nichts, aber auch gar nichts in der Chefetage und somit auch nicht in den anderen Etagen verloren hat. Kreativität bringt Unternehmen voran!
Ja, das ist richtig. Hier ging es aber wohl um konservative Untermehmen, wie Banken, Verischerungen.
Man brauchs sich nicht sshön reden, ja. Wer noch nicht in einem Rock oder in einem Kleid zum Bewerbungsgespräch gegangen ist, braucht  mir nichts zu erzählen, was geht und was nicht.

Zitat von: Dr.Heizer am 31.05.2015 13:25
Gerade derzeit sind in vielen Start-Ups auch kreativ gekleidete Menschen sehr erfolgreich, manche haben eine großartige Unternehmensetnwicklung genommen und sind sich dabei treu geblieben. Ich habe solche Menshcen durch meine berufliche Tätigkeit kennen lernen dürfen.
Ich arbeite in einem Kickstart Unternehmen. Probleme haben die Mitarbeiter keine, mit meinen Röcken.
Aber trotzdem muss ich abwägen, wegen den Kunden und der Außenwirkung. Schnell macht da die da Runde, die beschätigen eine Transe.

Zitat von: Dr.Heizer am 31.05.2015 13:25
Es gibt auch einen, der eine kurze Hose in Pink trägt und sie ist mittlerweile sein Markenzeichen geworden. Er ist ein erfolgreicher Gastronom. Eine kurze Hose oder kreativ gute Kleidung ist also kein Hinderungsgrund, manchmal ist sie sogar den Erfolg förderlich!
Na geh. Wie gesagt, es ist ein großer Unterschied, ob ich eine pinke Hose trage oder ein Röckl.
Autor Dr.Heizer
 - 31.05.2015 13:25
Da lache ich doch!  Mit einen kretiven Kleidungsstil kann man nicht Chef eines Unternehmens werden? Es gibt jede Menge Unternehmen, bei denen ein konservativer Kleidungsstil nichts, aber auch gar nichts in der Chefetage und somit auch nicht in den anderen Etagen verloren hat. Kreativität bringt Unternehmen voran!
Gerade derzeit sind in vielen Start-Ups auch kreativ gekleidete Menschen sehr erfolgreich, manche haben eine großartige Unternehmensetnwicklung genommen und sind sich dabei treu geblieben. Ich habe solche Menshcen durch meine berufliche Tätigkeit kennen lernen dürfen.

Es gibt auch einen, der eine kurze Hose in Pink trägt und sie ist mittlerweile sein Markenzeichen geworden. Er ist ein erfolgreicher Gastronom. Eine kurze Hose oder kreativ gute Kleidung ist also kein Hinderungsgrund, manchmal ist sie sogar den Erfolg förderlich!
Autor androgyn
 - 31.05.2015 12:26
Zitat von: GregorM am 31.05.2015 11:40
Zitat von: MAS am 31.05.2015 11:13
Aber selbst an den Anzügen kann man Rangunterschiede bzw. Geldunterschiede ausdrücken, durch die Wahl der Marke, der Stoffe usw.
Genau, und man kann mit Hemden, Schuhen, Uhren usw. dazu beitragen, dass Rangunterschiede noch sichtbarer werden, obwohl alle Männer Schuhe und Hemde irgeneiner Art tragen, und die meisten auch noch Uhren.aber für Eingeweihte von größter Bedeutung Richtung Statussymbol sein.
Qualitätsunterschiede sind erstmal sekundär. Das ist nämlich das letzte Merkmal um sich von der Klasse abzuheben. Es geht primär um die Symbolik des Anzugs, nach der Harry fragte.
@Gregor. Hemden, Hosen, Schuhe unterscheiden sich nur marginal. Im Gegensatz zu einer Frau in einem Kleid, wird der Mann immer understatement bleiben. Da spielt auch die Qualität des Stoffs keine Rolle um zu konkurrieren. Männer in Anzügen sollen nicht konkurrieren. Sie sind  genau da Gegenteil von dem, was Frauen in einem Ballkleid ausdrücken. Einen Anzug modisch dermaßen zu modifizieren, würde seinen Träger unmittelbar in den Mittelpunkt rücken. Besagtes kennen wir aus Medien, wenn ein Mann mal im roten oder pinken Hipsteranzug daher kommt. So verwenden Männer kleine Details, wie Markenuhren, die auf den ersten Blick nicht erkennbar sind oder auffallen.
Es ist wirklich interessant, wenn man versteht, wie Mode funktioniert und das sie alles absurdum dreht, als das was sie vorzugeben scheint. So sind Anzugsträger in Wirklihkeit auch nicht ranghöher, sondern rangniedriger. Ein mächtiger Mann, wird sich wohl kaum vorschreiben lassen, was er anzuziehen hat. Er hätte auch in den billigsten Lumpen trotzdem Macht. Versicherugsheinis und Bänker sind im Gegensatz zu jeder Frau nicht mächtig. Oder wie es einst Yamamoto zu sagte:
ZitatWenn ein junges Mädchen bei mir zum erstem Mal ein Outfit kaufen möchte, sage ich ihr: Dafür musst du deinen ganzen Lebensstil ändern. Wenn du ein ganz normales, gewöhnliches Leben führst, kannst du meine Sachen nicht tragen. Du musst ein freier Mensch werden - oder ein unverstandener Mensch. Wenn du meine Sachen trägst, kannst du nicht der Chef eines großen Unternehmens werden.

Das sind keine Sachen für konservative Banker oder Regierungsleute, es sind Sachen für freie Menschen, Künstler, Musiker, Obdachlose.

Zitat
Warum nicht? Denken Sie nicht, dass sich auch in den Führungsetagen die Einstel- lungen geändert haben?
Es wäre doch toll, wenn Barack Obama einen Ihrer Männerröcke im Oval Office tragen würde.

Wenn das passieren würde, dann würde es ganz anders aussehen auf der Welt. Wenn der Präsident der USA meinen Rock tragen würde, dann gäbe es keine Kriege mehr.
http://www.art-magazin.de/div/heftarchiv/2012/9/14509184942047117634/In-meinem-Herzen-ist-Wut
Autor GregorM
 - 31.05.2015 11:40
Zitat von: MAS am 31.05.2015 11:13
Aber selbst an den Anzügen kann man Rangunterschiede bzw. Geldunterschiede ausdrücken, durch die Wahl der Marke, der Stoffe usw.

Genau, und man kann mit Hemden, Schuhen, Uhren usw. dazu beitragen, dass Rangunterschiede noch sichtbarer werden, obwohl alle Männer Schuhe und Hemde irgeneiner Art tragen, und die meisten auch noch Uhren.

Dasselbe ist mit Designermöbeln und -Lampen der Fall. Die Unterschiede zwischen einem Ikea-Ding und einem sündteuren Designer-Dito kann optisch klein vorkommen, aber für Eingeweihte von größter Bedeutung Richtung Statussymbol sein.

Gruß
Gregor
Autor MAS
 - 31.05.2015 11:13
Zitat von: rock aktiv am 31.05.2015 11:06

Zitat von: MAS am 31.05.2015 10:46
Konkurrenzkampf, Machtgier usw. sind starke Triebfedern bei vielen Menschen. Und da spielen Überlegungen, welchen Schaden man evtl. damit anrichtet, keine große Rolle.
Darum wurde der Anzug erfunden. Er travestiert die Bourgoesie und der Träger soll sich als Ebenbild mit ihr auf eine Stufe stellen. Politiker kleiden sich daher bürgerlich und nicht aristokratisch. Nun ist es abe rso, dass mit dem Anzug ein trickle-up entstanden ist und von nun ab den white und blue collar trennt.

Aber selbst an den Anzügen kann man Rangunterschiede bzw. Geldunterschiede ausdrücken, durch die Wahl der Marke, der Stoffe usw.

LG, Michael
Autor androgyn
 - 31.05.2015 11:06
Zitat von: MAS am 31.05.2015 10:46
Da ist was dran, Rock aktiv, aber nicht nur als Wirkung auf Frauen, sondern auch auf andere Männer, denen man mit Macht imponieren will.
Darum schrieb ich auch
ZitatEs geht um Rationalität, Seriosität, Vertrauen und (Boden-) Beständigkeit. Das verträgt sich nicht mit modischem individualismus und Freiheit.
Der Anzug ist der Erotik indifferent gegenüber anderen Männern. Röcke und High-Heels eben nicht.

Zitat von: MAS am 31.05.2015 10:46
Die barocke Adelskleidung mit bunten Farben, zarten Stoffen, hopen Absätzen, langen Perücken usw. hatte auch diesen Zweck: Männer wollten damit imponieren, was sie sich leisten konnten, auch dass sie es nicht nötig hatten, körperlich zu arbeiten usw.
Diese Mode trennte die Stände und Klassen. Wie die heutige (klassische) Damenmode durch ihre Erhöhung, die rangniedere Männermode trennt und demonstriert, nicht körperlich arbeiten zu müssen. Darum tragen Männer keine hohen Schuhe und hinderliche Röcke.

Zitat von: MAS am 31.05.2015 10:46
Konkurrenzkampf, Machtgier usw. sind starke Triebfedern bei vielen Menschen. Und da spielen Überlegungen, welchen Schaden man evtl. damit anrichtet, keine große Rolle.
Darum wurde der Anzug erfunden. Er travestiert die Bourgoesie und der Träger soll sich als Ebenbild mit ihr auf eine Stufe stellen. Politiker kleiden sich daher bürgerlich und nicht aristokratisch. Nun ist es abe rso, dass mit dem Anzug ein trickle-up entstanden ist und von nun ab den white und blue collar trennt.