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Zusammenfassung

Autor Dr.Heizer
 - 12.06.2015 08:18
Zitat von: GregorM am 12.06.2015 07:10
Nichts verheimlichen. Mit offenen Karten spielen und dabei nicht weiter gehen, als dass man jederzeit dazustehen kann und will.

Gruß
Gregor

Übertreibungen führen wohl langfristig zu nichts, Versteckspielen auch nicht. Der Mittelweg ist: Nie weiter gehen, als man selbst dazu bereit ist. Dann steht man auch zu 100 Prozent zu seiner Entscheidung. Gregor, darin ich strimme voll Dir zu. Wenn es einem selbst am nächsten Tag nicht peinlich ist, sondern auch noch gut anfühlt, war es richtig. Wenn nicht, kann man es heute besser machen, bis man genau das erreicht hat: es fühlt sich gut und richtig an.

Autor GregorM
 - 12.06.2015 07:10
Zitat von: rock aktiv am 09.06.2015 19:02
Und wenn man offenen Zündstoff gibt, ist es meist uninteressanter für die Leute, weil sie keine Gerüchte verbreiten können.

Das stimme ich zu. Nichts verheimlichen. Mit offenen Karten spielen und dabei nicht weiter gehen, als dass man jederzeit dazustehen kann und will.

Gruß
Gregor
Autor Dr.Heizer
 - 10.06.2015 08:14
Zitat von: ChrisBB am 09.06.2015 13:26
Hallo,

um zurück zum Thema zu führen... Letzten Mittwochabend war ich in Böblingen. Ich wartete auf jemanden, um dann nach Stuttgart zum Eröffnungsfest des Kirchentags zu fahren.

Im Edeka in den Mercaden traf ich den ersten Mann im Rock, stadtbekannt unter dem Namen "Jackeline". Einige Zeit später kam ein anderer ca. 30jähriger Herr, groß gewachsen, vollschlank, mit dunklen Haaren, im knielangen, schwarzem Faltenrock von der S-Bahn und zog in Richtung Post weiter. Ich war leider zu langsam, um ihn noch ansprechen zu können. Kennt ihn zufällig jemand?

Es grüßt Euch
ChrisBB


Ich finde es toll, CrisBB, dass Du andere Rocker in der Stadt getroffen hast. Ist mir im Alltag noch nicht passiert, nur auf einigen Festen/Konzerten. Doch unsere Gegend ist ja auch so weitläufig. Selbst in Berlin, wo ich ab und an bin, ist mir noch kein anderer Rocker begegnet.
Es sind noch zu wenige, dass man täglich die Chance hätte, einem zu begenen. Darum um so schöner, wenn es mal geschieht.
Autor androgyn
 - 09.06.2015 19:02
Zitat von: ChrisBB am 09.06.2015 13:26
Im Edeka in den Mercaden traf ich den ersten Mann im Rock, stadtbekannt
das ist gleich das Nächste, was dazu kommt, dass Männer sich nicht trauen Röcke anzuziehen.
Es könnte den gute Ruf schädigen. Eigentlich ist es egal. Die Leute reden so oder so. Und wenn man offenen Zündstoff gibt, ist es meist uninteressanter für die Leute, weil sie keine Gerüchte verbreiten können.
Autor ChrisBB
 - 09.06.2015 13:26
Hallo,

um zurück zum Thema zu führen... Letzten Mittwochabend war ich in Böblingen. Ich wartete auf jemanden, um dann nach Stuttgart zum Eröffnungsfest des Kirchentags zu fahren.

Im Edeka in den Mercaden traf ich den ersten Mann im Rock, stadtbekannt unter dem Namen "Jackeline". Einige Zeit später kam ein anderer ca. 30jähriger Herr, groß gewachsen, vollschlank, mit dunklen Haaren, im knielangen, schwarzem Faltenrock von der S-Bahn und zog in Richtung Post weiter. Ich war leider zu langsam, um ihn noch ansprechen zu können. Kennt ihn zufällig jemand?

Es grüßt Euch
ChrisBB
Autor MAS
 - 09.06.2015 07:55
Zitat von: McKenna_BW am 08.06.2015 20:55
Der Kilt ist keine Tracht sondern der Nachfolger des Plaids!

Keine Ahnung aber ne groe Klappe!

Lieber McKenna,

ist denn ein Plaid keine Tracht?

Vgl.: Tracht http://de.wikipedia.org/wiki/Tracht_%28Kleidung%29: "Der Begriff Tracht (von althochdt. traht(a), mittelniederdeutsch dracht: das, was getragen wird) wird im Allgemeinen für traditionelle und historische Kleidung oder Teile davon gebraucht. Die Tracht ist die traditionelle Kleiderordnung einer bestimmten Region, eines Standes oder der Angehörigen einzelner Bevölkerungsgruppen, z. B. Ethnien (Volksgruppe) oder Berufsgruppen."

http://de.wikipedia.org/wiki/Plaid: "Plaids, auf Deutsch auch ,,Schulterdecke" genannt, sind neben dem Kilt Bestandteil der traditionellen Kleidung der Hochlandschotten."

LG, Michael
Autor emot.
 - 09.06.2015 07:24
Grüß Gott.Tolle Meinungsvielfalt über "die Geschichte des Kilts".Für mich(meine unwesentliche Meinung) ist der Kilt  ein Männerfaltenrock(nach Kilt Art) der bequem zu tragen ist und gut aussieht.Alls staatlicher bezahlter Freizeit Genießer Mann kann :D ich den Kilt jeden Tag tragen.Zu Frage :Wo sind die...........1Rocker in der Stadt in der ich wohne.Ich habe die Hoffnung,daß der eine oder  andere es wagt im Rock/Kleid sich auch in der Öffentlichkeit zu zeigen.(Nach dieser anstrengenden Tätigkeit genieße ich ein 2gängiges schwäb.Frühstück).Zerreißt mich wegen dieser Antwort nicht in Stücke .A schö's Dägle wensche such emot
Autor high4all
 - 09.06.2015 07:17
Zitat von: rock aktiv am 08.06.2015 18:36
Zitat von: high4all am 08.06.2015 09:36
Natürlich wird mit Trachtenkleidung eine gewisse Rückständigkeit verbunden, weshalb sie auch vielerorts im Alltag ausgestorben ist. Aber die Menschen, die Tracht tragen, sind nicht rückständig.
Nietzsche war so ein Verfechter der Moderne und Gegner der Trachten. Sie laßen den Menschen hinterwäldlerisch und gefühlsdusselig erscheinen.
Wer ist schon Nietzsche? Der hat auch genug Mist von sich gegeben.
Autor androgyn
 - 08.06.2015 22:51
Zitat von: McKenna_BW am 08.06.2015 20:55
Der Kilt ist keine Tracht sondern der Nachfolger des Plaids!

Keine Ahnung aber ne groe Klappe!
rzähl nicht so einen Mist. Ich weiß selber, dass der Kleine Kilt aus dem Belted Plaid hervogegangen ist. Es ar nicht mehr, als eine pragmatische Decke. Nichts destotrotz ist der Kilt in die schottische Tracht särkuliert. Oder das, was wir darunter verstehen. Sihest du, auch du bist nicht von Symboliken und Begrifflichkeiten befreit ;)
Autor McKenna_BW
 - 08.06.2015 20:55
Der Kilt ist keine Tracht sondern der Nachfolger des Plaids!

Keine Ahnung aber ne groe Klappe!
Autor androgyn
 - 08.06.2015 18:36
Zitat von: high4all am 08.06.2015 09:36
Natürlich wird mit Trachtenkleidung eine gewisse Rückständigkeit verbunden, weshalb sie auch vielerorts im Alltag ausgestorben ist. Aber die Menschen, die Tracht tragen, sind nicht rückständig.
Nietzsche war so ein Verfechter der Moderne und Gegner der Trachten. Sie laßen den Menschen hinterwäldlerisch und gefühlsdusselig erscheinen.
Autor androgyn
 - 08.06.2015 18:32
Zitat von: Dr.Heizer am 08.06.2015 09:18
Ein Kilt ist nicht Folklore, wie Du es bezeichnest, sondern für sich allein ein sehr schönes Kleidungsstück, in dem ein Mann gut aussieht.
Der Kilt ist teil der schottischen Hochlandtracht. Und ich habe auch nie behaupet, dass Folklore Kleidung schlecht aussieht. Ich habe nur gesgt, dass er schwer aus seiner Konstellation zu transzendieren ist. Du kannst ja auch probeweise in bayrischer Tracht rumlaufen.
Autor MAS
 - 08.06.2015 12:18
Zitat von: Dr.Heizer am 08.06.2015 12:00
Zitat von: MAS am 08.06.2015 10:23
Jeanshosen waren ja ursprünglich die Kleidung der Hafenarbeiter von Nimes in Frankreich, daher auch Denime = de Nimes = von Nimes.

LG, Michael

Ich bin weder Hafenarbeiter oder Cowboy. Daher trage ich diese Art zweiröhrigen Beinkleides nicht gerne als Alltagskleidung. Mir ist der Stoff einfach zu derb, zu dick und in der richtigen Passform sind mir diese Hosen schlichtweg zu teuer. Ich weiß, wie aufwändig die Herstellung einer Hose ist.

Jeansröcke sind in den Läden (zumindest dort, wo ich meine bisher kaufte) wesentlich günstiger und ich mag sie mehr, als vergleichbare Hosen. Für mich finde ich einen Jeansrock bequemer, als eine Jeanshose. Komischer Weise geht mir das mit fast allen Materialien derzeit so: ein Rock trägt sich irgendwie besser, als die Hose aus dem gleichen Material.

Doch werde ich nicht ganz auf die Hose verzichten, denn so kann ich mich jeden Tag auf die Zeit freuen, in der ich dann wieder Rock tragen kann. Übrigens: ich habe auch 2 sogenannte "Trachtenröcke", die wadenlang sind, auch schick und diese haben so gar nichts von ,,Folklore und Bierzelt". Ich bevorzuge andere Musikrichtungen.  ;)


Lieber Marcel!

Ich wollte eigentlich darauf hinaus, dass sich Jeanshosen von ihrem Ursprung emanzipiert haben. Auf dem Weg befinden sich Kilts derzeit auch.

Und apropos Lederhosenmusik. Kennst Du die hier: http://www.labrassbanda.com/ ?

LG, Michael
Autor Dr.Heizer
 - 08.06.2015 12:00
Zitat von: MAS am 08.06.2015 10:23
Jeanshosen waren ja ursprünglich die Kleidung der Hafenarbeiter von Nimes in Frankreich, daher auch Denime = de Nimes = von Nimes.

LG, Michael

Ich bin weder Hafenarbeiter oder Cowboy. Daher trage ich diese Art zweiröhrigen Beinkleides nicht gerne als Alltagskleidung. Mir ist der Stoff einfach zu derb, zu dick und in der richtigen Passform sind mir diese Hosen schlichtweg zu teuer. Ich weiß, wie aufwändig die Herstellung einer Hose ist.

Jeansröcke sind in den Läden (zumindest dort, wo ich meine bisher kaufte) wesentlich günstiger und ich mag sie mehr, als vergleichbare Hosen. Für mich finde ich einen Jeansrock bequemer, als eine Jeanshose. Komischer Weise geht mir das mit fast allen Materialien derzeit so: ein Rock trägt sich irgendwie besser, als die Hose aus dem gleichen Material.

Doch werde ich nicht ganz auf die Hose verzichten, denn so kann ich mich jeden Tag auf die Zeit freuen, in der ich dann wieder Rock tragen kann. Übrigens: ich habe auch 2 sogenannte "Trachtenröcke", die wadenlang sind, auch schick und diese haben so gar nichts von ,,Folklore und Bierzelt". Ich bevorzuge andere Musikrichtungen.  ;)
Autor MAS
 - 08.06.2015 10:23
Jeanshosen waren ja ursprünglich die Kleidung der Hafenarbeiter von Nimes in Frankreich, daher auch Denime = de Nimes = von Nimes.

LG, Michael