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Zitat von: Dr.Heizer am 02.09.2015 11:12Zitat von: Piper am 31.08.2015 22:45
Der Weg besteht in meinen Augen primär aus Erziehung der anderen...
Ich habe mich nun ein bisschen durch Deinen Satz erinnert gefühlt an die Aussage: wir ändern die Sehgewohnheiten unserer Mitbürger durch unser Rocktragen. Es ist vielleicht in einen hosegewohnten Umfeld erstmal anders, wenn ein Mann im Rock auftaucht. Doch wenn wir uns eben normal wie immer Verhalten und so wie Du auch noch ganz offen darüber sprechen und Mitmenschen zum Nachdenken anregen, ändert sich ihre Sichtweise in ihren Gedanken und durch das "immer-wieder-sehen" auch das gewohnte Bild (Sehgewohnheit): Der Typ im Rock ist ein ganz normaler Kerl.
Das ist, so wie Du es beschreibst, tatsächlich eine Art "Erziehung" und macht wirklich Freude, wenn man auch noch anschließend Unterstützung und Komplimente erntet.
Der Weg ist nie zu Ende. Welch schöner Gedanke. Man kann angekommen sein, obwohl man nicht einen geografischen Zielpunkt erreicht hat. Man kann angekommen sein in einer heutigen Zufriedenheit mit sich und seiner Umwelt und geht seinen Weg. Wie lautet doch ein Auszug eines bekannten Liedes: "Ich geh meine eigenen Wege. Ein Ende ist nicht abzusehn, eigene Wege sind schwer zu beschreiben, sie entstehn ja erst beim Gehn."
Es ist nicht vorhersehbar, wo der Weg im einzelnen entlangführt, doch wenn man sein Ziel im Geiste kennt, wird man ihn gehen. Gibt es viele schöne Begebenheiten und Orte, die man passiert auf seinem Weg, ist der Weg erst wirklich gehenswert und der Zeitdruck, das Ziel endlich zu erreichen, schwindet mit jedem schönen Erlebnis, mit dem man dem Ziel etwas näher kommt.
So finde ich es nicht entscheidend, ob jeder, dem ich begegne, den Rock an mir akzeptiert (dieses Ziel hat mancher Rockträger), doch ich erfreue mich an den Begegnungen mit Menschen, die es tun (Weg zum Ziel). Der Rest, der es nicht akzeptiert, war eben nur ein Strauch am Wegesrand, an dem ich vorüberging. Dieser Strauch kann auch im nächsten Frühjahr oder Sommer eine lohnenswerte Begegnung bieten, doch heute vielleicht nicht. Ich lasse ihn einfach unbeindruckt hinter mir und gehe auf die nächsten schönen Dinge und Begegnungen zu. Es kann auch gut sein, dass der Strauch tolle Früchte trägt im Herbst, um mich doch wieder mit einer Begenung zu erfreuen. Alles kann sich entwickeln, auch ein nutzlos und hinderlich geglaubter Dornenbusch kann Gutes tun.
Mein Ziel ist es lediglich, dass ich ohne Probleme einen Rock tragen kann wie auch eine Hose und dass dieser Umstand Menschen die Augen öffnet, sie bisherige Seh- und Verhaltensmuster in Frage stellen und weiterentwickeln. Zwingen möchte und werde ich niemanden, denn ich möchte auch nicht von anderen bedrängt werden, etwas anders zu tun oder zu denken, als ich aus tiefster Überzeugung bereit bin.
Rock on, denn Probleme hat Mann im Rock keine, es sei denn, man hat vergessen, ihn anzuziehen und geht ohne aus dem Haus!
Zitat von: Piper am 31.08.2015 22:45
Der Weg besteht in meinen Augen primär aus Erziehung der anderen...




Doch nun habe ich endlich Ferien und somit Zeit, hier niederzuschreiben, was ich in den vergangenen drei Monaten rocktechnisch erlebt habe:Zitat von: Piper am 15.02.2011 22:49
Hofbesitzerpaar: Petra und Fredy
Reitbeteiligung: Alex(andra) (reitet ein Pferd von Petra)
Pensionärin: Joschika
Meine Freundin: Anna (ist ebenfalls Pensionärin)
Thor: Mein/Annas Dalmatiner


" Ich glaube, da hat wer ganz schön Gefallen am Rock gefunden.




Zitat von: Metalstanley82 am 20.02.2011 20:31
Gratuliere dir zu diesem erfreulichen Erlebnis, bin echt neidisch grad
Aber Spitze bzw. Rüschen etc. werde ich in ca. 2 Wochen auch testen, mal sehen wie das bei mir ankommt im Umfeld.
Viel Erfolg weiterhin.
LG Metalstanley


