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Zusammenfassung

Autor GregorM
 - 30.09.2015 09:30
Zitat von: MAS am 30.09.2015 07:59

Hauptsache, die Schotten sind dicht und das Schiff geht nicht unter!  ;D


Lieber Gregor, ich hoffe, meine Wortspielereien sind Dir nicht zu konfus!


Aber nicht im Geringsten, Michael. Sowas liebe ich auch selbst.

Gruß
Gregor
Autor MAS
 - 30.09.2015 07:59
Zitat von: GregorM am 30.09.2015 06:01
Lieber Michael,

ich könnte wohl eigene Schotten "gekillt" haben.

Gruß
Gregor

PS. I wear kilts, not the kilt.


Hauptsache, die Schotten sind dicht und das Schiff geht nicht unter!  ;D


Lieber Gregor, ich hoffe, meine Wortspielereien sind Dir nicht zu konfus!

LG, Michael
Autor GregorM
 - 30.09.2015 06:01
Lieber Michael,

ich könnte wohl eigene Schotten "gekillt" haben.

Gruß
Gregor

PS. I wear kilts, not the kilt.
Autor MAS
 - 29.09.2015 23:49
Zitat von: GregorM am 29.09.2015 21:12
Zitat von: DesigualHarry am 29.09.2015 18:03
P.S. Das mit dem Kilt als Einzahl war nicht beabsichtigt.... ;D Man darf meinerseits auch mehrere Kilts besitzen..... ;D

Traditionalisten "will wear THE Kilt."

Ich bin nicht nur nicht Schotte, ich bin auch total nicht-schottisch, denn ich besitze viele KiltS.

Gruß
Gregor   

Wer hat hier wen gekillt?  :o ;D

LG, Michael
Autor GregorM
 - 29.09.2015 21:12
Zitat von: DesigualHarry am 29.09.2015 18:03
P.S. Das mit dem Kilt als Einzahl war nicht beabsichtigt.... ;D Man darf meinerseits auch mehrere Kilts besitzen..... ;D

Traditionalisten "will wear THE Kilt."

Ich bin nicht nur nicht Schotte, ich bin auch total nicht-schottisch, denn ich besitze viele KiltS.

Gruß
Gregor   
Autor GregorM
 - 29.09.2015 21:08
Zitat von: DesigualHarry am 29.09.2015 18:03
Ich weiß nicht an wievielen Schülern, Arbeitern und Sonstigen Reisenden ich in den letzten Wochen im Rock vorbeigegangen bin, ich weiß nur dass es völlig problemlos ist.

Genau so ist es.

Gruß
Gregor
Autor DesigualHarry
 - 29.09.2015 18:03
Hallo!

Derzeit fahr ich zwecks Weiterbildung mit dem Zug in die größte Stadt Tirol's. Vor ein paar Jahren hätte ich noch sehr lange Rumüberlegt... Soll ich? Soll ich nicht?....  :P ::) ;D

Ich weiß nicht an wievielen Schülern, Arbeitern und Sonstigen Reisenden ich in den letzten Wochen im Rock vorbeigegangen bin, ich weiß nur dass es völlig problemlos ist. So soll es auch sein. Ich selber entscheide ob ich Rock oder Hose anziehen will, nicht irgendeine Situation in Verbindung mit anderen Menschen. :)

P.S. Das mit dem Kilt als Einzahl war nicht beabsichtigt.... ;D Man darf meinerseits auch mehrere Kilts besitzen..... ;D
Die Auswertung der Umfrage dann nach Abschluss.
Autor GregorM
 - 29.09.2015 07:27
Zitat von: cephalus am 28.09.2015 18:57
Wenn ich beabsichtige mich auf völlig unbekanntem Terrain zu bewegen, sei es Ort, Tätigkeit, Menschen oder was auch immer, dann tendiere ich dazu bei konventioneller Kleidung zu bleiben, oder auch an Orten an denen ich mich grundsätzlich nicht wohl fühle, wie z.B. öffentliche Verkehrsmittel.

Ich entgehe auch Orte und Situationen, wo ich mich nicht wohl fühle. Das Wohlfühlen ist sowieso der Grund, warum ich Röcke trage.

Doch wie ich einst erkannte, dass das Unmögliche, also einen Rock für einen Mann zu tragen, in keiner Weise unmöglich ist, habe ich auch versucht, Röcke an unmöglichen Stellen zu tragen. Und das unmögliche zeigte sich durchaus möglich: Durch belastete Viertel zu spazieren, an Bushaltestellen von Jugendlichen umgeben auf den Bus zu warten und mit ihnen einsteigen und dann neben ihnen und ihnen gegenüber zu sitzen, oder in Bahnhöfen (auch abends) mir eine Fahrkarte zu kaufen und danach auf Bahnsteigen auf den Zug zu warten. Und das in Deutschland auch. Und dabei habe ich kein negatives Wort gehört oder empfunden. Meine Angst zeigte sich immer grundlos.

Die Gefahr lauert meistens nicht draußen, sondern steckt im eigenen Kopf. Wo eine reelle Gefahr besteht, möchte ich auch nicht gerne in Hosen sein.

Gruß
Gregor
Autor MAS
 - 29.09.2015 00:31
Zitat von: GregorM am 28.09.2015 21:57
Zitat von: MAS am 28.09.2015 21:52
Aber
Zitatim Kilt (nicht mal ein richtiger Rock war es)
kommt mir komisch vor. Ein Kilt ist doch ein richtiger Rock, ein Faltenwickelrock aus Schurwolle!

Ja, du weißt, Michael, so hätte ich es eigentlich auch gern, aber viele sehen einen deutlichen Unterschied.

Gruß
Gregor

Ja, da hast Du Recht, Gregor, für die einen ist ein Kilt kein Rock und für andere ein Sombrero kein Hut.

Wie lange trägt ihr schon Sombrero, Hüte oder Mützen?  ;)

Warum ist eigentlich "Kilt" in der Überschrift im Singular geschrieben und "Röcke oder Kleider" im Plural?  ???

Ganz einfach: Der Kilt ist in Highlander. Und da kann es nur einen geben!  ;D

LG, Michael
Autor minirocker
 - 29.09.2015 00:18
Ich habe mal mit  "bis 15 Jahre" abgestimmt.

Ich meine 2003 habe ich damit angefangen, oeffentlich Rock zu tragen. Vorher ab und zu  nur auf Motto Parties und so.

Und seitdem trage ich, wenn ich Lust dazu habe, Rock in der Oeffentlichkeit. Uebrigens, wie man sich denken kann, nur Minirock. Es macht einfach Spass und es ist immer wieder erstaunlich, wie positiv das aufgenommen wird. Und meine Erfahrung ist,  je sicherer und offener man auftritt, desto mehr kommt man ins Gespraech mit den unterschiedlichsten Menschen.

Erst am Sonntag ergab sich eine lustige Runde mit einem polnischen, einem russischen und einer tuerkischen MitbuergerIn. Es war ein sehr netter Nachmittag. Klar, ich war die einzige Person im Rock (Jeansmini). Es war fuer einige vielleicht ungewohnt, sie meinten aber, dass es und stimmig und unverkrampft rueberkommt.

Hier im Forum bin ich nicht mehr so aktiv, wahrscheinlich weil die erweiterte Kledungsauswahl normal geworden ist. Und wohl deshalb der Rede nicht mehr soviel wert ist..

Gruss, Minirocker
Autor high4all
 - 28.09.2015 21:57
Zitat von: cephalus am 28.09.2015 18:57
Wenn ich beabsichtige mich auf völlig unbekanntem Terrain zu bewegen, sei es Ort, Tätigkeit, Menschen oder was auch immer, dann tendiere ich dazu bei konventioneller Kleidung zu bleiben, oder auch an Orten an denen ich mich grundsätzlich nicht wohl fühle, wie z.B. öffentliche Verkehrsmittel.

LG
Cephalus

Lieber Cephalus,
das wäre mir zu anstrengend, beim Besuch eines neuen Ortes oder bei fremden Menschen in Hosen aufzukreuzen und dann beim nächsten Besuch möglicherweise im Rock. Damit provoziere ich Nachfragen geradezu. Dann zeige ich lieber gleich klare Kante, damit die Leute wissen, woran sie bei mir sind.
Früher habe ich es mit der Salami-Taktik gehalten, das hat aber zu nichts geführt. Die Schwierigkeiten waren größer als bei den großen Würfen.

LG
Hajo
Autor GregorM
 - 28.09.2015 21:57
Zitat von: MAS am 28.09.2015 21:52
Aber
Zitatim Kilt (nicht mal ein richtiger Rock war es)
kommt mir komisch vor. Ein Kilt ist doch ein richtiger Rock, ein Faltenwickelrock aus Schurwolle!

Ja, du weißt, Michael, so hätte ich es eigentlich auch gern, aber viele sehen einen deutlichen Unterschied.

Gruß
Gregor
Autor MAS
 - 28.09.2015 21:52
Zitat von: GregorM am 28.09.2015 21:16
Das erste Mal, wo ich mich vor rund 17 Jahren in die Öffentlichkeit ohne Hose bewegte, zitterte ich vor Angst. Wie würden die, die mich sahen, reagieren? Was würde passieren, wenn ich einer Person begegnete, die mich kannte?

Der Versuch fand in Kiel statt, also nicht nur in einer fremden Stadt, sondern auch in einem fremden Land, wozu doch viele Landsleute reisten. Ich hatte in einem Hotel außerhalb der Stadt übernachtet und fuhr am nächsten Vormittag in die Innenstadt. Auf einem öden Parkplatz hatte ich mich vorher umgezogen und hatte sogar gewagt auszusteigen um meine Hose in den Kofferraum zu verstauen.

Es fühlte sich schön, jetzt im Kilt (nicht mal ein richtiger Rock war es) weiterzufahren. Nun galt es ,,nur" darum, das Auto im Kilt zu verlassen. Ich fuhr an vielen Parkplätzen und Parkhäusern vorbei. Als ich mich zum vierten Mal, denke ich, außerhalb des Einkaufszentrums Sophienhof befand, und ich hinter mir eine Schlange von Autos hatte, drehte ich endlich in eines der Parkhäuser.

Nun gab es keinen Weg zurück. Ich suchte mir eine Parklücke aus, wo keine Menschen in der Nähe zu sehen waren, vergewisserte mich durch Schauen durch die Fenster und in den Spiegeln, dass wirklich niemand zu sehen war, öffnete die Tür und eilte Richtung Tür zum EKZ. Als ich sie erreichte, war ich nicht länger alleine, nicht länger anderer unscheinbar. Ich war ein Mann im Kilt. Der einzige Mann vermutlich in dieser Stadt, zu dieser Zeit, der auf die Hose verzichtet hatte. Ich wurde gesehen – und nichts Böses geschah. Der Himmel stürzte nicht über mich hinunter.
 
Langsam verzog sich meine Furcht. Ich konnte tief einatmen und endlich die Freiheit im Kilt im Vollen genießen.

Ich habe später auf Homepages, denen, die zu schüchtern seien, den Schritt im Rock hinaus zu nehmen, den Rat gegeben, sich in einem solchen Point-of-No-Return zu bringen. Und sollte es Leser sein, die noch nicht den Sprung gewagt haben, dann ist es eine gute Möglichkeit, sich selbst zu überwinden, anstatt unverrichteter Dinge wieder nachhause zu fahren.

Traut euch. Heute trage ich überall und ohne auch jede Verzögerung oder jedes Bedenken Kilt. Es gibt nichts zu verheimlichen. Es ist anders, ja. Und Punkt.

Ich bin noch ich.

Gruß
Gregor


Danke für das Teilen der Geschichte, Gregor! So ähnlich fingen viele an.

Aber
Zitatim Kilt (nicht mal ein richtiger Rock war es)
kommt mir komisch vor. Ein Kilt ist doch ein richtiger Rock, ein Faltenwickelrock aus Schurwolle!

LG, Michael
Autor GregorM
 - 28.09.2015 21:16
Das erste Mal, wo ich mich vor rund 17 Jahren in die Öffentlichkeit ohne Hose bewegte, zitterte ich vor Angst. Wie würden die, die mich sahen, reagieren? Was würde passieren, wenn ich einer Person begegnete, die mich kannte?

Der Versuch fand in Kiel statt, also nicht nur in einer fremden Stadt, sondern auch in einem fremden Land, wozu doch viele Landsleute reisten. Ich hatte in einem Hotel außerhalb der Stadt übernachtet und fuhr am nächsten Vormittag in die Innenstadt. Auf einem öden Parkplatz hatte ich mich vorher umgezogen und hatte sogar gewagt auszusteigen um meine Hose in den Kofferraum zu verstauen.

Es fühlte sich schön, jetzt im Kilt (nicht mal ein richtiger Rock war es) weiterzufahren. Nun galt es ,,nur" darum, das Auto im Kilt zu verlassen. Ich fuhr an vielen Parkplätzen und Parkhäusern vorbei. Als ich mich zum vierten Mal, denke ich, außerhalb des Einkaufszentrums Sophienhof befand, und ich hinter mir eine Schlange von Autos hatte, drehte ich endlich in eines der Parkhäuser.

Nun gab es keinen Weg zurück. Ich suchte mir eine Parklücke aus, wo keine Menschen in der Nähe zu sehen waren, vergewisserte mich durch Schauen durch die Fenster und in den Spiegeln, dass wirklich niemand zu sehen war, öffnete die Tür und eilte Richtung Tür zum EKZ. Als ich sie erreichte, war ich nicht länger alleine, nicht länger anderer unscheinbar. Ich war ein Mann im Kilt. Der einzige Mann vermutlich in dieser Stadt, zu dieser Zeit, der auf die Hose verzichtet hatte. Ich wurde gesehen – und nichts Böses geschah. Der Himmel stürzte nicht über mich hinunter.
 
Langsam verzog sich meine Furcht. Ich konnte tief einatmen und endlich die Freiheit im Kilt im Vollen genießen.

Ich habe später auf Homepages, denen, die zu schüchtern seien, den Schritt im Rock hinaus zu nehmen, den Rat gegeben, sich in einem solchen Point-of-No-Return zu bringen. Und sollte es Leser sein, die noch nicht den Sprung gewagt haben, dann ist es eine gute Möglichkeit, sich selbst zu überwinden, anstatt unverrichteter Dinge wieder nachhause zu fahren.

Traut euch. Heute trage ich überall und ohne auch jede Verzögerung oder jedes Bedenken Kilt. Es gibt nichts zu verheimlichen. Es ist anders, ja. Und Punkt.

Ich bin noch ich.

Gruß
Gregor
Autor cephalus
 - 28.09.2015 20:30
Zitat von: MAS am 28.09.2015 19:42
Und Du bist in diesem Punkt gerade gegenteilig anders als Karli, der im Rock in öffentlichen Verkehrsmitteln in unbekannte Terrains fährt.

Zum Teil schon, abgesehen davon, dass Karli in vertraute Länder, mit vertrautem Verkehrsmittel unterwegs ist ;D
Aber grundsätzlich hast Du Recht

Zitat von: MAS am 28.09.2015 19:42
Viele suchen doch gerade unbekanntes Terrain, wo sie keiner kennt, für die ersten Rockausflüge.

Das trifft aber eher auf diejenigen zu, die (noch) meinen sich verstecken zu müssen und sich ihrer Sache nicht sicher sind.
Ich will mich nicht verstecken und Karli sicher auch nicht. ;)